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<  Kreativ  ~  Klonmädchen Lena - 5.Kapitel

BeitragVerfasst: 23. Mär 2007, 18:20
BenutzeravatarBeiträge: 180Registriert: 12. Mär 2007, 14:08
Klonmädchen Lena 5.Kapitel:

Abends schaute sich König gleich wieder Pornofilme an. Er konnte nicht genug davon bekommen. Ein neuer Film begann. Er hieß „Das Internat der scharfen Schulmädchen“. Dort hatten alle Lehrer Sex mit sehr jungen Schulmädchen in komischer Aufmachung. Die Mädchen hatten alle Zöpfe und sie trugen weiße Blusen und kurze, dunkelkarierte Röcke, weiße Söckchen und schwarze Halbschuhe. Die Sachen behielten sie meist nicht lange an, weil die Lehrer sie ihnen keuchend und schwitzend vom Körper pflückten, um dann „zur Sache“ zu kommen. König schnaufte und reckte den Kopf vor. Dauernd kratzte er sich zwischen den Beinen und rubbelte dort rum. Er sagte Sachen wie: „So ein Luder! Mann, sieh sich einer diese Früchtchen an! Wow! Wilde Biester!“
Plötzlich ruckte sein Kopf herum und er starrte Lena an, ein unheimliches Glühen in den Augen. Lena machte sich auf ihrem Hocker ganz klein. Sie bekam Angst. Königs Blick verhieß nichts Gutes. Sie wusste, er würde sie gleich wieder schlimm misshandeln, aus welchem Grund auch immer. Schon stand der Mann auf und kam auf sie zu. Lena wollte aufspringen und davon laufen, aber wo hätte sie hinlaufen sollen? Sie konnte die Wohnung nicht verlassen und selbst wenn: Die ÜWa, die ÜberWachung hätte sie sofort demobilisiert. Es gab kein Entkommen für sie.
Als sie ein lautes Surren hörte, blickte sie erschrocken auf. König hatte den Reißverschluss seiner Hose aufgezogen. Ungläubig sah Lena zu, wie er die Hose herunter zog und auch die Unterhose. Eine harte Hand packte sie unbarmherzig. Da verstand Lena.
„Nein!“ wimmerte sie. „B-b-bitte nicht!“
Er schlug ihr ins Gesicht, so fest, dass ihr Kopf nach hinten flog: „Halts Maul, du kleine Schlampe!“ Herrisch riss er sie zu Boden und zerrte ihr den Schlüpfer weg.
„Nein!“ fiepte Lena noch einmal. Sie versuchte sich frei zu zappeln, aber da lag er auch schon mit seinem ganzen Gewicht auf ihr, schob ihr Kleid hoch und zwang ihre Beine mit dem Knie auseinander. Dabei grunzte und schnaufte er laut. In seinen Augen brannte ein schreckliches Feuer.
Lena war außer sich vor Angst und Verwirrung. Das kann er nicht mit mir machen, dachte sie erschrocken. Ich bin viel zu klein für so was. Das geht doch nicht! Dafür bin ich nicht gemacht. Es geht nicht!
Es ging!
Plötzlich tat es zwischen ihren Beinen sehr weh. Lena schrie auf: „Auuu! Nicht! Auuuuu!“
König gab nichts auf ihre Schreie. Er begann zu stoßen wie die Männer in den Pornofilmen. Dazu stöhnte und grunzte er pausenlos. Nach einer Weile ließ er von Lena ab. Er erhob sich und zog seine Hosen wieder hoch. Zufrieden schaute er auf Lena hinunter. „Na das war doch mal eine nette Abwechslung“, sagte er höhnisch. „Endlich bist du mal zu was nutze, Zicke!“ Er lachte bellend. Dann hockte er sich aufs Sofa zurück und schaute sich den nächsten Film an. „Bring mir ein Bier!“ befahl er. „Aber zack-zack!“
Lena tappte auf wackligen Beinen in die Küche. Irgendetwas war da unten verletzt worden. Es brannte und tat so weh, dass sie ganz x-beinig gehen musste. Trotzdem beeilte sie sich, Königs Weisung zu erfüllen. Sie wollte nicht noch eine zusätzliche Tracht Prügel einstecken.
Später lag sie in ihrer Kammer und schluchzte leise vor sich hin. Sie spürte, wie die Regnerativzellen ihres Körpers den Schaden zwischen ihren Beinen zu reparieren begannen. Bis zum nächsten Morgen würde alles verheilt sein und sie würde keinerlei Schmerzen mehr haben.
Gut, dachte sie, und dann stürzte ein Gedanke auf sie ein wie ein riesiger, schrecklicher Raubvogel: Nicht gut! Wenn es verheilt ist, ist es wie vorher! Und das bedeutet, es wird JEDESMAL wehtun, wenn König das wieder mit mir macht!
Lena rollte sich ganz fest zu einer Kugel zusammen. Nun weinte sie noch viel lauter. Sie hatte Angst, furchtbare Angst.

Es folgen einige Tage relativer Ruhe. König schien für eine Weile sein Pulver verschossen zu haben. Abends schaute er kaum Pornofilme. Stattdessen zog er sich lieber Naturdokus rein mit Tieraufnahmen aus den Nationalparks. „Da mach ich mal Urlaub“, brabbelte er vor sich hin. „Mitten in der Natur in einem Hotel mit erstklassiger Bedienung. Jawohl!“
Am Tag darauf eröffnete er Lena, dass sie in die City gehen würden. Lena war aus dem Häuschen wie ein Hund, der das Leinchen holen soll. In Windeseile vertauschte sie ihr armseliges Fähnchen, das sie zuhause trug mit den Ausgehkleidern. Draußen saugte sie wie immer alles in sich hinein. Sie konnte gar nicht genug kriegen. Doch diesmal war alles anders. Nun wusste Lena, dass es Menschen gab, die sich für die Rechte der Klone einsetzten. Gleich bei der ersten Gelegenheit, sagte sie es weiter. König war in eine Bäckerei gegangen, um sich einen Krapfen zu kaufen. Ein kleines siebenjähriges Klonmädchen mit rotem Haar und Sommersprossen kam vorbei. Es ging an der Hand eines Menschenmädchens, das kaum zwei Jahre älter war. Das Menschenmädchen blieb vor den Auslagen der Bäckerei stehen.
„Warte hier, Dunja“, sprach es. „Ich gehe rein und kaufe eine Waffel für uns.“
Sie hat von ihren Menschen einen richtigen Namen erhalten, dachte Lena. Sie freute sich für Dunja.
Kaum war das Menschenmädchen drinnen in der Bäckerei, packte Lena das rothaarige Klonmädchen, es war eine Tanja7n, sanft an den Schultern. „Es gibt Menschen, die für uns einstehen“, flüsterte sie drängend. „Menschen, die uns Klone schützen. Sie verlangen Gesetze zu unserem Schutz. Hilf mit! Sag es allen! Schenke Hoffnung!“
Die kleine Tanja7n starrte Lena aus riesengroßen Augen ungläubig an.
„Es ist wahr!“ flüsterte Lena und umarmte das kleine Mädchen kurz. „Sag es allen, die du triffst.“
Das Menschenmädchen kam aus der Bäckerei: „Dunja? Komm. Ich habe eine Waffel. Die teilen wir uns.“ Die kleine Rothaarige folgte der Weisung. Ihre Menschenfreundin teilte die süße Zuckerwaffel und gab ihr die Hälfte.
Sie hat es gut, dachte Lena. Wie schön, dass es Menschen gibt, die Klone anständig behandeln. Sie schaute den zwei Mädchen hinterher, als sie davon gingen. Plötzlich drehte sich die Tanja7n um und schaute zu Lena hin. Lena winkte ihr lächelnd. Da lächelte das kleine Mädchen zurück. Lena war froh. Sie teilten ein Geheimnis, eine wundervolles Geheimnis. Als König aus der Bäckerei kam, beeilte sie sich, ein möglichst unbeteiligtes Gesicht aufzusetzen. Er durfte nichts merken.
Als er später eine öffentliche Toilette aufsuchte, sprach Lena den nächstbesten Klon an. Es war ein Mann in der Uniform der Stadtreinigung, der den Gehweg kehrte: „Es gibt Menschen, die für uns eintreten. Es sind Klonschützer. Sag es allen!“
Der Klonmann lächelte Lena freundlich an: „Ich kenne das Geheimnis bereits, Lena10. Ich danke für die Hoffung.“
„Ich danke auch“, erwiderte Lena atemlos.
Er strich ihr kurz über den Kopf: „Schenke Hoffung. Spende Trost. Gott schütze dich.“ Dann kehrte er den Gehweg, als sei nichts gewesen.
Als Lena an Königs Seite weiter durch die Stand ging, sang ihr kleines Herz vor Freude. Welch ein Gefühl! Sie wusste, es war etwas ganz Großes im Gange. Da war plötzlich so viel Hoffnung in ihrem tristen grauen Leben. Ihr wollte schier das Herz bersten, so glücklich war sie. Unterwegs sprach sie noch dreimal Klone an, heimlich versteht sich, und allen dreien verkündete sie die frohe Botschaft von den Klonschützern und freute sich an der Freude, die in den traurigen Augen aufleuchtete.

Fortsetzung folgt


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BeitragVerfasst: 27. Mär 2007, 02:08
BenutzeravatarBeiträge: 2228Wohnort: Baden-WürttembergRegistriert: 22. Aug 2005, 19:12
.

Die eine Szene ist ja ziemlich brutal aber der Rest von diesem
Kapital ist sehr schön.
Und mir kommt wieder der Verdacht das du eine Christin bist.^^

.



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BeitragVerfasst: 27. Mär 2007, 18:58
Beiträge: 223Registriert: 6. Apr 2006, 16:58
:mrgreen: Oh blue da haste aber mal zu gelangt. Bei fast jedem Kapitel erst mal was geschrieben. :mrgreen:


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BeitragVerfasst: 27. Mär 2007, 21:33
BenutzeravatarBeiträge: 2228Wohnort: Baden-WürttembergRegistriert: 22. Aug 2005, 19:12
.

@Nickey

Na ich hab ja auch jedes Kapitel durchgemacht bis mich heute
morgen die Müdikeit übermannte.
So nun gehts aber weiter.

Und du mußt aber zugeben der Roman ist echt gut.

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BeitragVerfasst: 31. Jul 2008, 19:33
Beiträge: 12Registriert: 6. Jun 2008, 22:58
Es geht weioter!


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BeitragVerfasst: 31. Jul 2008, 21:10
BenutzeravatarBeiträge: 69Registriert: 2. Jul 2008, 14:34
Wie meinen?


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BeitragVerfasst: 31. Jul 2008, 23:46
BenutzeravatarBeiträge: 878Wohnort: Hotel Mama in HessenRegistriert: 12. Mai 2007, 00:23
Die Geschichte scheint einigen zu gefallen :lol:
Manchmal lohnt es sich, so altes zeug wieder rauszugraben :D


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