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<  Kreativ  ~  Klonmädchen Lena - 10.Kapitel

BeitragVerfasst: 28. Mär 2007, 19:48
BenutzeravatarBeiträge: 180Registriert: 12. Mär 2007, 14:08
Klonmädchen Lena 10.Kapitel:

Am nächsten Morgen wachte Lena im Paradies auf. Zum ersten Mal in ihrem Leben brauchte sie keine Angst vor Königs brutalen Attacken zu haben. Stattdessen duschte sie heiß und lange und benutzte genüsslich das herrlich gut duftende Shampoo, dass sie aus dem Spender angefordert hatte. WALDBLUMEN nannte sich der Duft. Sonst durfte sie nur billige Kernseife benutzen, um sich zu waschen. Nachdem Lena sich abgetrocknet hatte, schnupperte sie an ihren Armen. Der angenehme Geruch war immer noch da, umhüllte sie wie eine wohlriechende Aura.
Lena zog sich an und machte Frühstück. Es gab Müsli mit frischen Früchten und echter Milch. Beim Essen schloss sie verzückt die Augen, so gut schmeckte es ihr. Mittendrin gab das Wohnungsterminal durch, dass es bei Königs Rehabilitation Verzögerungen gab und er mindestens 9 Tage fortbleiben würde. „Höchstdauer der Rehamaßnahme vom Medi-Center auf 12 Tage festgesetzt“, beendete der Hauscomputer seine Durchsage. „Klon hat Wohnung selbstständig zu führen und seine Bedienungsanleitung zu beachten.“
Das ließ sich Lena nicht zweimal sagen. Sie zog ihre feinen Sachen an und ging aus. Die Jacke ließ sie diesmal zurück. Es war warm genug draußen. Wieder streifte sie durch die City und schaute sich alles neugierig an. Sie fühlte sich frei wie ein Vogel. Sie konnte gehen, wohin sie wollte, mit Ausnahme der Noncloneareale. Gleich fünfmal gab sie die frohe Botschaft an fremde Klone weiter. Eine Frau kannte sie schon und dankte Lena herzlich. Für die anderen 4 war die Nachricht völlig neu. Es tat Lena so gut, die aufkeimende Hoffnung in den Augen der Klone zu sehen.
Sie kam an einem Park vorbei. Lena schaute nach Nonclonesymbolen. Es gab keine. Sie durfte den Park betreten. Unschlüssig verharrte sie einen Moment. Dann lächelte sie in sich hinein, bückte sich und zog Schuhe und Strümpfe aus. Sie band die Schuhe mit den Schnürsenkeln zusammen, stopfte die Strümpfe hinein und hängte sie sich über die Schulter. Barfuss betrat sie den Park. Zuerst lief sie über das Gras und genoss es, den weichen, federnden Untergrund zu spüren. Dann lief sie über die angelegten Wege. Auch dort gab es für ihre nackten Sohlen viel zu erkunden: Manche Wege waren mit weichem, pudrigen Sand ausgelegt, andere mit Rindenmulch bedeckt und manchmal war der Weg mit kleinen Kieseln ausgelegt, die ein bisschen piekten und unter Lenas Sohlen rubbelten. Sie balancierte über einen am Boden liegenden Baumstamm und streckte dabei die Arme waagrecht aus, um das Gleichgewicht zu halten. Sie spazierte unter Bäumen dahin, in deren Blätterkrone der Wind rauschte und seltsame Lieder zu raunen schien, sie kam an blühenden Büschen vorbei, an deren Blüten sich farbenfrohe Schmetterlinge und braune, pelzige Bienen labten. Sie sah Kindern zu, die im Sandkasten spielten und auf Schaukeln saßen und sich von ihren Müttern anschieben ließen.
Dann lief Lena übers Gras zu einem Teich, auf dem eine Entenmama ihre Küken spazieren führte. Die kleinen Enten sahen allerliebst aus. Lena konnte sich nicht satt sehen an all den schönen Dingen.
Noch viele Tage, dachte sie und schloss vor Behagen die Augen. Noch viele Tage! Oh lieber Gott, ich danke dir für dieses Wunder. Jetzt weiß ich genau, dass es dich gibt.
„Schönes, weiches Gras, was?“ sprach eine Stimme neben Lena. Sie zuckte zusammen und quiekste erschrocken. Als sie die Augen öffnete, sah sie einen hoch gewachsenen Mann neben sich stehen. Sie erkannte ihn. Es war der Klonschützer, aber etwas war anders. Sie runzelte die Stirn.
Christoph lachte und fuhr sich durchs Haar: „Blond! Es ist blond. Letztens hatte ich es gefärbt. Ich habe Verhandlungen mit den Japanern geführt und unsere Managementabteilung hat herausgefunden, dass die Japaner lieber mit dunkelhaarigen Menschen verhandeln. Das macht sie aufgeschlossener.“ Er grinste. „Kleiner psychologischer Trick.“
„Christoph“, sagte Lena schüchtern. Sie schluckte. „Danke für die Möhre.“
Er lächelte sie freundlich an: „Gern geschehen, Prinzessin. Hat sie geschmeckt.“
Lena nickte.
„Wo ist der Depp, dem du gehörst?“ wollte er wissen.
„Im Gesundheitscenter. Er hatte einen Unfall. Ich bin für ein paar Tage allein.“
Christophs Lächeln wurde noch breiter: „Aha. Deshalb läufst du so frei herum. Denn wenn der Idiot in der Nähe wäre, würdest du dich sicher nicht trauen, die Schuhe auszuziehen.“
„Das Wohnungsterminal hat verlangt, dass ich rausgehe“, sagte Lena unbeholfen. „Wegen dem Vitamin D im Tageslicht und so.“
Er schaute sie lange schweigend an. „Der Typ lässt dich so gut wie nie raus, stimmts?“ fragte er dann.
Lena schüttelte den Kopf: „Ich bin meistens in meiner kleinen Kammer eingesperrt, und so gutes Essen wie jetzt kriege ich sonst auch nie. Immer nur Simpelprot und Instkarb. Heute Morgen habe ich Müsli gegessen. Mit echter Milch und Rosinen und einem Apfel drin.“
Christoph schaute sie voller Mitgefühl an. Er streckte die Hand aus und streichelte ihr sanft über die Wange. Lena wurde ganz schwummerig, so schön war das. Noch nie hatte jemand sie so zärtlich berührt. Sie schmiegte ihr Gesicht in Christophs Handfläche. „Es ist bald Mittag“, sprach Christoph. „Du solltest was essen, nicht?“
Lena schaute zerknirscht: „Ich besitze keine EKEN. Muss ich da nach Hause zum Essen?“ Sie wollte nicht. Es war gerade so schön, und sie hatte noch keinen Hunger. Das Müsli am Morgen hatte sie ordentlich satt gemacht. Ganz schüchtern teilte sie es dem Mann mit.
Der lächelte breit. „Okey, aber gegen ein Eis wirst du doch nichts haben, oder?“
„Eis?“ Lena wusste nicht, was er meinte. Eis war gefrorenes Wasser. Das gab es nur im Winter. Und was sollte sie damit?
Er streckte ihr die Hand hin: „Komm, Lena.“
Vertrauensvoll fasste sie seine Hand. Er war ein Klonschützer. Von ihm konnte keine Gefahr ausgehen. Es war ein sonderbares Gefühl, an der Hand eines Menschen zu gehen, dem man vertraute und den man mochte. Es fühlte sich schön an.
Christoph führte sie über verschlungene Pfade zu einer hölzernen Verkaufsbude. An ihrer Außenwand befand sich ein ÜWa-Terminal.
„Iris-Check“, verlangte Christoph. Das Terminal blitzte seine Augen an. „Mensch Christoph Regenblau“, sprach die Computerstimme. „Entwicklungsabteilung Haushaltsroboter und Klone bei KLONAR. Code?“
„Blue“, antwortete Christoph.
„Code bestätigt“, quäkte der Computer.
„Mach mal ne Abtastung von der KLONAR-Lena hier“, verlangte Christoph.
Das Terminal blitzte in Lenas Augen und rasselte ihre Betriebsnummer herunter nebst Alter. „Besitzer in Rehabilitation im Medi-Center-West-City. 9 bis 12 Tage absent. Voraussichtliche Totalregenerierung gescannten Klons in acht Monaten“, verkündete das Terminal.
„Auf KLONAR-Konto aufschalten“, sagte Christoph. „Versuchsreihe D12 mit ablaufenden Klonen. Versorgung in meinem Beisein auf meine Person übertragen. Daten auf meinen Privat-Account speichern. Zugriff an Dritte verweigern. EKENlast auf Konto „Blue“. Meldung an Soz-Control. Dann rasselte er einen Zahlencode herunter.“
„Aufgeschaltet und registriert“, sprach der Computer. „Mensch Christoph Regenblau von KLONAR übernimmt Verantwortung und Befehlsgewalt über anwesenden Klon, solange Klon sich bei ihm aufhält. Achtung! Person Regenblau hat unter diesem Status die Versorgung des Klons sicherzustellen. Ernährungsverfügung solange in Wohnung des Besitzers König gestoppt. ENDE.“
„So Lena!“ Christoph lächelte ihr verschwörerisch zu. „Jetzt muss ich dich füttern, ob ich will oder nicht. Als erstes traktiere ich dich mit Eis.“ Er nahm sie bei der Hand und führte sie zur Theke der Verkaufsbude. „Welche Sorte möchtest du? Kirsch? Himbeer? Ananas? Schokolade? Nuss? Vanille?“
Lena stand mit offenem Mund da. Die Gedanken schlugen in ihrem Kopf Purzelbäume. Sie konnte gar nicht richtig nachdenken. „Himbeer bitte“, sagte sie schüchtern.
Christoph gab die Bestellung weiter. Der Bedienklon in der Bude führte sie aus, das Bezahlsystem checkte Christophs Iris und buchte die Kosten von seinem Konto ab. „Bitteschön kleine Prinzessin.“ Chris reichte ihr eine riesige Kugel Himbeereis in einer knusprigen Waffel.
Misstrauisch betrachtete Lena das dicke, runde Ding.
„Du musst dran schlecken“, sagte Christoph.
Lena streckte die Zunge vor und leckte an dem Eis. Es war kalt, und es war das Köstlichste, das sie je erlebt hatte. Dagegen kam nicht einmal das Bonbon vom Vortag an. „Hmmm! Schmeckt das gut“, verkündete sie.
Eifrig schleckte sie ihr Eis. Christoph stand daneben und versuchte zu lächeln. Es gelang ihm nicht richtig. Ihm tat das kleine unwissende Klonmädchen schrecklich leid.
„Komm, ich hab noch ein wenig Zeit, bevor ich in die Firma muss“, sagte er. „Wir unternehmen was Schönes.“ Er nahm Lena an der Hand und ging mit ihr durch den Park. Lena futterte ihr Eis und schaute sich um. Sie war im Paradies, leibhaftig im Paradies. Kaum hatte sie das Eis gegessen, kamen sie zu einem großen, künstlich angelegten See. Dort konnte man Elektroboote mieten und damit auf dem Wasser herumfahren. Sie konnte es kaum glauben, als Christoph eines der schnittigen blauweißen Dinger mietete und sie aufforderte, einzusteigen.
„Setz dich ans Lenkrad“, verlangte er beim Einsteigen. Er zeigte ihr, wie der Gashebel bedient wurde und los ging es. Zuerst fuhr Lena sehr langsam und probierte aus, was passierte, wenn sie am Lenkrad drehte. Als sie weiter draußen waren forderte Christoph sie auf, mal ordentlich Stoff zu geben. „Keine Angst, es kann nichts passieren“, sagte er. „Das Boot hat eine Robosteuerung, die verhindert, dass es bei einem zu abrupten Lenkmanöver umschlägt. Lena packte den Gashebel und drückte ihn nach vorne. Der Elektromotor begann zu fauchen und das Boot machte einen Satz nach vorne. Es richtete sich leicht auf und dann sausten sie mit aberwitziger Geschwindigkeit über das weite Wasser dahin. Lena jauchzte vor Vergnügen. Der künstlich angelegte See war riesig. Sie rasten pfeilschnell über die Wellen, der Fahrtwind zerrte an Lenas Haaren.
Christoph zeigte auf einen Punkt am weit entfernten gegenüberliegenden Ufer: „Halt darauf zu. Dort gibt es das beste italienische Essen in der ganzen Stadt. Giovannis Pizzas sind legendär.“ Lena lenkte das Boot in die angegebene Richtung und ließ es übers Wasser rasen. Ab und zu lenkte sie es in wilde Kurven und jauchzte laut, wenn sie über eine Welle sprangen und kurz abhoben.
„Ja, gib den hundertzehn Pferden von dem Ding die Sporen“, spornte Christoph sie an.
Auf der anderen Seeseite lotste er Lena in eine Parkbucht mit Bootsverleih. Sie stiegen aus und er gab das Boot ab. „Für den Rückweg nehmen wir was anderes“, versprach er. „Ich wette, das wird dir auch gefallen.“
Er schubste Lena zu einer Bank: „Setzt dich.“ Er kniete vor ihr nieder und streifte ihr die Socken über die Füße, zog ihr die Schuhe an und band sie zu. Lena empfand ein ganz eigenartiges Gefühl. Noch nie hatte jemand so etwas für sie getan. Sie hätte gerne etwas gesagt, aber plötzlich war ihr Hals wie zugeschnürt und sie brachte keinen Ton heraus.
Christoph nahm sie an der Hand und ging mit ihr zu dem italienischen Restaurant. Sie setzten sich draußen im Vorgarten an einen der kleinen Tische, die unter Bäumen standen. Hier aß Lena die erste Pizza ihres Lebens und sie wusste partout nicht, was nun besser geschmeckt hatte: Das Eis oder die Pizza.
Beim Essen erzählte Christoph ihr von seinem Job. „Ich bin drei Jahre lang in der ganzen Weltgeschichte rum geflogen“, sagte er. „Morgen muss ich wieder los. In die Vereinigten Staaten. Verträge mit Tochterfirmen aushandeln. Aber danach ist Sense mit dem Zigeunerleben. Ich bin es satt, dauernd unterwegs zu sein und immer einen Jetlag zu haben. Ich habe mich in die Entwicklungsabteilung versetzen lassen. Für die arbeite ich inoffiziell sowieso schon seit Jahren, aber nur nebenher. Das mache ich ab nächste Woche hauptberuflich. Dann bin ich immer hier in meiner Stadtwohnung. Kann ich endlich mal sesshaft werden.“
Lena wurde ein wenig traurig, als sie hörte, dass er verreisen würde. Sie hatte innerlich gehofft, Christoph jeden Tag zu treffen. Aber sie wollte nicht undankbar sein und lächelte tapfer.
Nach dem Essen fuhren sie mit der Citymagnetbahn zurück. Lena stand die ganze Zeit am Fenster und bestaunte die in rasender Fahrt vorbeisausende Landschaft. So viele neue Eindrücke stürmten auf sie ein, dass sie ganz verwirrt wurde.
Als sie an der Station in Lenas Wohnviertel ausstiegen, sah Lena eine Klonfrau, die auf dem benachbarten Gleis die Scheiben einer Magnetbahn reinigte. Sie zögerte kurz. Christoph bemerkte es. Er stupste sie sanft an: „Na los! Sag es ihr!“
Lena linste zu ihm hoch.
„Na geh schon! Verkünde ihr die frohe Botschaft“, verlangte Chris. „Was starrst du mich an? Ich bin ein Klonschützer. Ich weiß davon.“
Da flitzte Lena rasch zu der Frau und erzählte es ihr. „Danke Lena10“, sagte sie lächelnd. „Ich weiß bereits um das wundervolle Geheimnis. Danke, dass du mir Hoffnung und Freude schenkst. Ich wünsche dir viel Glück.“
Im Weitergehen redete Christoph über seine Freunde: „Wir haben die Öffentlichkeit wachgerüttelt. Das kann nicht so weitergehen! Jetzt laufen endlich mal Sendungen im Tivi, die das alles anprangern. Ich sage dir Lena, bei der Wahl in zwei Wochen könnten wir es schaffen, die 5-Prozent-Hürde zu schaffen. Dann sind wir drin in der Politik und die MÜSSEN auf uns hören.“
Eine Weile gingen sie noch gemeinsam spazieren. Chris hielt Lenas Hand. Sie hätte den Rest des Tages so verbringen können. Sie war von einer tiefen Zufriedenheit ergriffen und fühlte eine Geborgenheit, die sie nie zuvor gekannt hatte.
Aber Christoph musste in seine Firma. „Tut mir leid, kleine Lena“, sagte er bedauernd. „Ich muss los. Vielleicht bist du noch frei, wenn ich aus den Vereinigten Staaten zurückkomme. Dann unternehmen wir wieder was Schönes. Das verspreche ich dir. Wir könnten in den Zoo gehen oder in einen Erlebnispark.“
Es war Lena gleich, wo sie hingingen, Hauptsache sie war mit Chris zusammen. Noch nie hatte jemand sie so gut behandelt.
Zum Abschied umarmte er sie und drückte sie. „Auf Wiedersehen, kleine Lena. Genieße deine kurze Freiheit.“
„Danke für den schönen Tag“, piepste Lena.
„Nicht erschrecken, wenn du vom nächsten ÜWa-Terminal angeblitzt wirst“, sagte er. „Die ÜWa schaltet dich dann wieder auf die Wohnung deines Besitzers auf. Mehr nicht.“ Er grinste Lena verschwörerisch an: „Aber ich habe die Codierung ein wenig verändert. Du hast täglich 20 Eken auf meinen Privat-Account. Das gilt für die nächsten 10 Tage. Wenn du also draußen bist und Lust auf ein Eis kriegst, hol dir eins.“ Er drückte ihr einen Kuss auf die Stirn und ließ sie los: „Ich muss gehen. Tschüss und vielleicht sehen wir uns noch einmal, bevor dein Besitzer aus dem Gesundheitscenter entlassen wird. Wenn nicht, denk dran: Ich und meine Freunde sind immer für dich da. Wir tun alles dafür, damit du endlich Rechte bekommst.“
„Tschüss Chris“, sagte Lena. Sie blieb stehen und schaute ihm hinterher, bis er in einer Station der Citymagnetbahn verschwand. Sie seufzte leise, als sie daran dachte, wie er sie umarmt hatte. Daran würde sie jeden Tag denken und den Rest ihres kurzen Lebens von dem schönen Erlebnis zehren. Selbst wenn König sie weiter misshandelte. Hastig schob sie den Gedanken von sich weg. Nein, an Wilhelm König wollte sie jetzt auf keinen Fall denken. Bloß das nicht.

Fortsetzung folgt


Offline Profil
BeitragVerfasst: 28. Mär 2007, 20:48
BenutzeravatarBeiträge: 2172Wohnort: ThüringenRegistriert: 16. Jul 2006, 17:59
Juhuuu, endlich kommt der große Held ins Spiel.
Wunderschön, man freut sich richtig mit ihr :)



_________________
If I had a world on my own, everything would bei nonsense.
Offline Profil ICQ
BeitragVerfasst: 28. Mär 2007, 21:35
BenutzeravatarBeiträge: 2228Wohnort: Baden-WürttembergRegistriert: 22. Aug 2005, 19:12
.

Wirklich wunderschön deine Geschichte.
Ich habe gerade in einer skypekonferenz erfahren das doch
sogar mehr Leute deine Geschichte lesen als ich dachte.
Du hast inzwischen einen richtigen Fanclub.

:D Mich freut ja besonders das ich in der Geschichte der Held bin.
Witzigeweise hatte ich mir tatsächlich vor einiger Zeit mal die Haare
schwarz gefärbt.
Die Sache mit dem Bootfahren und dem danach ihr die Schueh
anziehen erinnert mich an reale Erlebnisse. Ja genau so wie
du mich in diesem Roman beschreibst gehe ich auch tatsächlich mit
Kindern um und es gibt da auch einige Übereinstimmungen mit
meinem tatsächlichem Leben.


Gruß vom blauen Christoph

.



_________________
Besucht doch auch mal
www.psychologieforum.de

www.allround-forum.net

http://www.dark-village.de/
Offline Profil
BeitragVerfasst: 29. Mär 2007, 09:09
BenutzeravatarBeiträge: 3086Registriert: 22. Aug 2006, 16:00
Ich finde sie auch stark, und ich werde sie mir laminieren, also wir haben ihr so ne maschine rumstehen, dann noch zusammen binden und schon hab ich nen schönes Buch ;L


Offline Profil
BeitragVerfasst: 2. Aug 2008, 23:32
Beiträge: 20Registriert: 12. Mai 2008, 09:06
Er schubste Lena zu einer Bank: „Setzt dich.“ Er kniete vor ihr nieder und streifte ihr die Socken über die Füße, zog ihr die Schuhe an und band sie zu. Lena empfand ein ganz eigenartiges Gefühl. Noch nie hatte jemand so etwas für sie getan. Sie hätte gerne etwas gesagt, aber plötzlich war ihr Hals wie zugeschnürt und sie brachte keinen Ton heraus.


Diese wenigen Zeilen haben mich sehr gepackt!
Ich habe mal einen Film über arme, benachteiligte Kinder in Berlin gesehen. Es ging um die "Arche". Da berichtete eine Betreuerin, dass die nach dem Spielen den Kindern die Füße wuschen und die auch so komisch guckten. Die waren es absolut nicht gewöhnt, dass jemand etwas für sie tat. Mir tat das richtig weh.

Diese Geschichte ist echt interessant.


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BeitragVerfasst: 3. Aug 2008, 00:58
BenutzeravatarBeiträge: 878Wohnort: Hotel Mama in HessenRegistriert: 12. Mai 2007, 00:23
Die Geschichte ist einfach klasse!


Offline Profil
BeitragVerfasst: 5. Aug 2008, 15:33
BenutzeravatarBeiträge: 304Registriert: 12. Sep 2007, 18:17
Ja echt cool !!! Gerade mit den Socken ausziehen hat mit gefallen ! :lol:


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