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<  Kreativ  ~  Ich habe keine Angst mehr (Teil 5)

BeitragVerfasst: 21. Jul 2007, 19:26
BenutzeravatarBeiträge: 303Registriert: 17. Jun 2007, 20:25
5.Kapitel: ICH HABE KEINE ANGST MEHR


Am nächsten Morgen kontrollierte Heribert sein Emailpostfach, bevor er zur Arbeit fuhr. Sie hatte ihm eine Mail geschickt. In dem angehängten Ordner befanden sich alle Pics, die am Vortag mit ihrer Leica Digilux geschossen worden waren.
„Für dich“, stand in der Mail. „Denk an mich! Bitte!“
Mehr nicht. Er las das Absendedatum ihrer Mail. Sie hatte die elektronische Post mitten in der Nacht um halb 3 an ihn abgeschickt.
„Vielleicht sind sie so früh in den Urlaub gefahren“, überlegte Heribert laut. Viele Leute, die eine sehr weite Strecke zu fahren hatten, brachen schon nachts auf. Dann hatte sie natürlich nicht viel Zeit gehabt, ihm ausführlicher zu schreiben. „Schade! Aber in 2 Wochen kommt sie ja wieder.“ Er fuhr zur Arbeit.

Am Donnerstag lag ein großer brauner Umschlag in seiner Post. Er erkannte Marias rundliche Schulmädchenschrift sofort. Diesmal hatte sie ihre Adresse vermerkt.
„Meine neue Adresse“ stand oben links in der Ecke des Umschlages:
Maria Kerner
Probsteistraße
66663 Merzig
Keine Hausnummer. Die hat sie wohl noch nicht gewusst, überlegte Heribert. Also würden sie doch umziehen, von Saarfelden nach Merzig, von ihrem geliebten kleinen Dorf in die Kreisstadt. War es das gewesen, was Maria solchen Kummer bereitete? Er öffnete den Umschlag und zog einen DIN-A-4-Schnellhefter heraus. Er enthielt mehrere Blätter, die sauber in Klarsichthüllen steckten.
Auf dem ersten Blatt erkannte er wieder ihre saubere Handschrift: „Lieber Heribert
Vielen Dank für die schönen Fotos mit den Abendlichtern auf dem Mittelaltermarkt auf der Barrenburg. Ich habe jedes einzelne betrachtet und deine Email dreimal gelesen. Der Tag mit dir war wunderschön. Vielen Dank. Ich habe dir einen Hefter gemacht, damit du Bescheid weißt. Ich konnte es dir nicht sagen. Wirklich nicht. Lies und du wirst verstehen. Ich habe dich sehr lieb. Ich werde das Fußkettchen tragen, das du mir geschenkt hast. Sie können es mir nicht verbieten.
Maria“
Heribert blätterte um. Es folgten einige Seiten mit Fotos von Maria. Zuerst als Baby, dann als Kleinkind. Auf jedem Foto war sie ein Stückchen älter. Zu jeder Aufnahme hatte sie das Datum und eine kurze Erklärung geschrieben. Er kannte keines der Fotos. Sie waren alle neu für ihn. Schließlich kamen die beiden „letzten“ Fotos, die Bilder, die ihr Onkel Wolfgang fotografiert hatte, kurz bevor er seinen tödlichen Motorradunfall hatte, die Bilder, die sie ihm vor vielen Wochen als erste geschickt hatte. Wie verloren sie auf dem einen Bild aussah!
Heribert blätterte weiter.
„Was?!?“ Verdutzt starrte er auf das Blatt, blätterte er weiter, zurück, wieder vor. „Aber…“
Er blätterte ganz nach hinten. Ein großes Foto von Maria im DIN-A-5-Format, einige Zeilen von ihr. Wieder nach vorne zum 1. Blatt.
„Ergebnis CT“.
„Ergebnis MRT“.
Unverständliches, dämliches Kauderwelsch. Ärztesprache. „OP dringend. Chemotherapie. Strahlentherapie.“
Röntgenaufnahmen des Schädels. Computertomographie.
Und das eine Wort. Ein böses Wort: „Glioblastom.“
Die Erkenntnis traf ihn wie ein Hammerschlag.
„Nein!“ flüsterte er. „NEIN!“ Er blätterte vor und zurück. Kaltes Ärztelatein. Chancen wurden abgewogen. Kalte Prozentzahlen…
Glioblastom. Ein bösartiger Hirntumor 3.Grades. Zu groß, um ihn ganz zu entfernen. Aber eine Notoperation musste so schnell wie nur möglich durchgeführt werden, sonst würde sie innerhalb von wenigen Wochen sterben. Heribert las die Prozentzahl, die Marias Chance, den Eingriff lebend zu überstehen, angab. Sie war erbärmlich niedrig.
„NEIN!!!“
Donnerstag.
Am Donnerstag voriger Woche hatten sie es ihr gesagt. Deshalb war sie abends so still gewesen. Sie hatten ihr gesagt, dass sie am Montag operiert werden musste, wie gering ihre Chancen waren. Still hatte sie zuhause vor ihrem Rechner gesessen, ein verängstigtes, kleines Mäuschen, zitternd vor Furcht. Die Angst hatte ihr im Nacken gesessen und ihre langen, scharfen Krallen in ihre kleine Seele gebohrt.
Freitag und Samstag war sie quirlig und fröhlich gewesen. Ein letztes Sichaufbäumen, der Versuch, noch einmal ganz normal zu leben, als gäbe es den schrecklichen Montag nicht.
Und dann ihr Entschluss, sonntags auf die Barrenburg zu kommen, um den Tag mit ihm zu verbringen. Heribert blätterte zur letzten Seite. Das große Foto lag lose in der Prospekthülle. Anscheinend waren ihr die kleinen Doppelklebepflaster ausgegangen, mit denen sie die anderen Fotos aufs Papier geklebt hatte. Er holte das Foto aus der Hülle und schaute es genau an. Sehr ernst blickte Maria ihn von der Portraitaufnahme an. Es war Profiarbeit, das erkannte er sofort. Er drehte das Foto um. FOTOGRAFENSTUDIO DENIG - MERZIG stand dort und darunter das Datum vom letzten Samstag. Sie musste freitags zum Fotografen gegangen sein und verlangt haben, dass dieses Foto bis Samstag fertig war. Für ihn. Für Heribert. Da musste sie längst den Entschluss gefasst haben, sonntags zu ihm zu fahren.
Vor seinem geistigen Auge sah Heribert einen Spielfilm ablaufen. Maria, die morgens heimlich das Haus verließ, zum Bahnhof ging und sich in den Zug setzte. Am Ziel in Barrenburg holte sie ihr Handy hervor und rief daheim an, um ihren Leuten mitzuteilen, dass sie ihren letzten Tag auf einem Mittelalterfest verbringen würde. Fast glaubte er, ihre Stimme zu hören: „Ich bin um halb 7 zurück. Bis dann.“ Und dann hatte sie das Handy abgeschaltet, während wahrscheinlich den ganzen Tag lang immer wieder verzweifelte Anrufe ihrer Eltern eintrafen.
Heribert war zutiefst erschüttert. Sie hatte sich entschlossen, ihren letzten Tag mit einem fast Fremden zu verbringen, fern ihrer Heimat. Erst abends war sie dann für ihre Familie da gewesen, und die hatten sie dann nicht mehr aus den Augen gelassen. Daher auch die Hetze mit den Fotos, daher auch die kurze Mitteilung in der Mail.
Wieder schaute er das Großfoto an. Ihre Augen blickten wach und ernst. Sie hatte versucht zu lächeln, hatte es aber nicht geschafft. Die Angst war zu groß gewesen, zu stark.
Aber am Sonntag hatte sie es geschafft. Da hatte sie lachen können. Er dachte daran, wie sie auf der Harfe gespielt hatte und das Lied vom König und vom Bettler gesungen hatte, die beide mit dem Tod tanzen mussten. Der König war durchs Höllenportal getanzt, der Bettler durch die Pforte zum Paradies.
Auch Maria hatte getanzt, sie hatte sich dem Tod gestellt, oben auf der Bühne bei der Barrenburg. Sie hatte sich frei getanzt und dem Tod eine Nase gedreht. Sie hatte es geschafft. Ihre letzten Worte auf dem Bahnsteig: „Ich habe keine Angst mehr.“ Sie hatte es geschafft. Sie war ruhig zurück gefahren, um sich ohne Angst dem zu stellen was sie erwartete.
Wie sie das Foto ihres verstorbenen Onkels angeschaut hatte. „Bald…“ Sie hatte gewusst, dass sie ihn bald treffen würde … die Glocken hatten sie gerufen … auf die andere Seite des großen Flusses … deswegen hatte sie keinen Prospekt über Drehleiern haben wollen. Sie wusste, die würde nie ein solches Instrument spielen. Nicht in dieser Welt …
Heribert ballte die Fäuste. Es tat unbeschreiblich weh. Er knirschte mit den Zähnen. Er glaubte, der Schmerz müsse ihn umbringen. Aus seiner Kehle kam ein leiser Laut, ein erbärmliches, quäkendes Winseln, ein Laut purer Seelenqual. Er haderte mich sich, dass er sie nicht getröstet hatte, dass er ihre Angst nicht bemerkt hatte. Aber hätte sie das gewollt? Nein! Sie wollte keinen Trost, weil es keinen Trost für sie gab. Sie wollte noch einmal ein unbeschwertes Kind sein, noch einmal leben, noch einmal das Leben umarmen und einen Tag lang glücklich sein. Immer wieder hatte sie traurig geschaut, den ganzen Sonntag über, aber meistens hatte sie lachen können. Sie hatte noch einmal ein unbeschwertes Mädchen sein wollen. Es war ihr gelungen.
Vor seinem inneren Auge sah er sie im Krankenhaus, ein winziges Mädchen in einem großen weißen Bett. Hatten sie ihr den Schädel rasiert, solange sie noch wach war? Oh bitte nicht! Bitte lass sie es erst getan haben, als sie schon in der Narkose lag. Bitte nicht diese grausame Schändung!
Wenigstens die Fotos von der abendlichen Beleuchtung des Mittelaltermarktes hatte sie noch anschauen dürfen. Mitten in der Nacht. Sie hatte wahrscheinlich nicht schlafen können.
Sonntagabends hatte sie keine Zeit gehabt. Sie war mit ihren Eltern zusammen gewesen. Die hatten sie nicht mehr aus den Augen und den Armen gelassen. Und sie hatten nicht geschimpft. Nein. Ganz sicher nicht. Hatte sie ihnen ihre Fotos am Computerbildschirm gezeigt? Über was hatten sie gesprochen? Hatte Maria ihrer weinenden Mutter kalt vorgehalten: „Du bist selbst schuld! Du hast meine Kopfschmerzen ja nie ernst genommen! Du hast gesagt, ich soll mich nicht so anstellen! Wegen dir ist es soweit gekommen! Wärst du rechtzeitig mit mir zum Arzt gegangen, hätte ich eine Chance gehabt. Nun ist es zu spät!“
Nein, so ein Mensch war Maria nicht. Vielmehr musste sie Vater und Mutter getröstet haben, während es für sie selbst keinen Trost mehr gab. Sie wusste, dass sie tags darauf eine Reise ohne Wiederkehr antreten würde. Die Chancen waren einfach zu klein, viel zu klein.
Sie hatte ihnen die mitgebrachten Geschenke überreicht und ihnen gesagt, sie sollten nicht traurig sein, es würde bestimmt alles gut. Und die Eltern würden sich an ihren Worten festgeklammert haben. Wenn Maria so ruhig und gelassen war, musste die Operation einfach gelingen. Nicht die Eltern hatten Maria getröstet, das kleine Mädchen hatte seine Eltern trösten müssen.
Sie musste den braunen Briefumschlag mit dem Schnellhefter kurz vor der OP einer Krankenschwester gegeben haben mit der Bitte, ihn an Heribert abzusenden.
Wieder kam dieses jämmerliche Quäken aus Heriberts Kehle. Maria! Hätte ich dir doch nur mehr geben können! Ich wollte…
Und dann brachen die Dämme in seinem Innersten. Irgendetwas zerriss in ihm. Heiße Tränen stiegen auf, überschwemmten seine Augen und verbrannten seine Seele wie ätzende Säure. Es tat so weh, dass er glaubte, jeden Moment wahnsinnig zu werden.
Keine Hausnummer in der Probsteistraße in Merzig. Es brauchte keine. Er kannte Marias neue Adresse. Er wusste, was er in der Probsteistraße vorfinden würde, sollte er je nach Merzig fahren – den Friedhof! Sie wollte, dass er ihre neue Adresse kannte. Sie wollte, dass er sie besuchte. Dass er zu ihrem Grab kam.
Sie hatte ihn auf dem Mittelalterfest nicht für sich bezahlen lassen. Kein Wunder, sie wusste ja, dass sie keine weitere Gelegenheit haben würde, ihr Taschengeld auszugeben. Und sie hatte ihm ihr kleines Tonflötchen geschenkt und das teure Parfüm: „Immer wenn du dran riechst, wirst du dich an mich erinnern.“ Ihre großen, fragenden Augen: „Du wirst dich doch an mich erinnern, oder?“
„Jjjjaaa!“ würgte Heribert hervor.
Ein, zwei wilde Schluchzer, dann brach ihr Name aus ihm heraus: „MARIA!“ Es klang wie Wolfsgeheul.
Er wischte sich mit dem Handrücken über die Augen, schaute ihr letztes Foto an, ihren Gruß an ihn, und dann las er noch einmal die Zeilen auf der letzten Seite. Zum zehnten Mal oder zum zwanzigsten Mal las er ihre letzten Worte an ihn, die letzten Worte ihres jungen Lebens:
„Lieber Heribert
Vielen lieben Dank für meinen allerletzten schönen Tag auf Erden. Gleich kommen sie mich holen, um mir den Schädel aufzumachen und den Tumor herauszuschneiden. Es ist zu spät. Das Ding ist viel zu groß geworden. Ich werde es nicht schaffen, das spüre ich ganz genau.
Aber ich habe keine Angst mehr.
Ich liebe dich.
Leb wohl Heribert vom Mühlental
Dein Mittelaltermädchen Maria.“


E N D E

Nachbemerkung der Autorin: Ich weiß, es gibt hier mindestens einen User, dem der Gedanke gefallen täte, aber nein, ich habe natürlich keinen Hirntumor. Ich bin kerngesund und fühle mich auch sonst sehr wohl, grade auch in meiner Familie und mit Schwierigkeiten und Trauer werde ich gut fertig.
Ich habe alles nur recht schlimm gemacht, um eine gute Geschichte zu schreiben.
Gruß
Sternchen


Offline Profil
BeitragVerfasst: 21. Jul 2007, 19:36
Beiträge: 10Registriert: 19. Jul 2007, 19:52
Na wenigstens ist der Schrott zu Ende, das ist schon erleichternd.


Offline Profil
BeitragVerfasst: 21. Jul 2007, 19:42
BenutzeravatarBeiträge: 303Registriert: 17. Jun 2007, 20:25
Alexander hat geschrieben:
Na wenigstens ist der Schrott zu Ende, das ist schon erleichternd.


Wenn du dummer Mensch findest, es ist Schrott
warum liest du es?
Wenn du dummer Mensch findest, ich bin blöd
warum antwortest du dauernd?
Wenn du dummer Mensch findest, ich bins nicht wert
warum verfolgst du mich?

Ich kenne die Antwort.
Du hasst dich selbst, kannst es aber nicht zugeben,
drum rennst du durch die Welt und suchst andere, die du hassen kannst
damit du das Ding in deinem Badezimmerspiegel nicht so deutlich siehst, M.M.
Nicht wahr?
Nicht wahr M.M.?

Ich habe Mitleid mit dir.


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BeitragVerfasst: 21. Jul 2007, 20:01
BenutzeravatarBeiträge: 925Registriert: 13. Jan 2007, 21:37
Ach Sternchen.

Schau dir doch an, was du schreibst, wie beliebt du bist (im positiven Sinne), was du im real life alles hast.

Und dann schau dir ihn an.

Der Stalker ist immer der Schwächere.

Das erstaunlich sinnvolle Sprichwort mit der Eiche und dem reibebedürftigen Wildschwein hat doch selten besser gepaßt, findest du nicht?

PS: mir hat die Geschichte gefallen, auch wenn ich sie etwas schwächer als die von Lena fand (aber das Niveau muß man erst mal halten... ich würde mir das nicht zutrauen).
Vielleicht kannst du die nächste Geschichte ja mal ohne professionelles Lektorat reinsetzen :wink:


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BeitragVerfasst: 21. Jul 2007, 20:16
Beiträge: 10Registriert: 19. Jul 2007, 19:52
Ja 3H, findest du nicht?

Und dann schau dir ihn an.
Der Stalker ist immer der Schwächere.
Das erstaunlich sinnvolle Sprichwort mit der Eiche und dem reibebedürftigen Wildschwein hat doch selten besser gepaßt, findest du nicht?

Aber mit Parasiten muß man leben, sie haben nichts eigenes, sondern existieren in einem geborgten Leben, ohne Erfolg, manchmal mit ein wenig Hoffnung, um alsbald sich einen neuen Wirt zu suchen. Letztlich bleiben sie allein, auch wenn sie sich die Nischen suchen, wo die Schwächsten ihnen nicht entrinnen können, Kinder- und Jugendheime, nur um ein Beispiel zu nennen. Wer sie kennt der flieht sie oder jagt sie fort, und so war es ja selbst im virtuellen Leben, und von dem realen reden wir hier nicht.


Offline Profil
BeitragVerfasst: 21. Jul 2007, 20:21
BenutzeravatarBeiträge: 925Registriert: 13. Jan 2007, 21:37
Na das war ja schon fast maoistische Selbstkritik :wink: .

Erinnert mich an den kurzen Ausrutscher von Christian damals, als nach Waldbärs freundlich-bohrenden Fragen der Panzer kurz aufbrach.

Schade eigentlich. Waren beide ne Bereicherung fürs Forum.


Offline Profil
BeitragVerfasst: 21. Jul 2007, 20:26
BenutzeravatarBeiträge: 303Registriert: 17. Jun 2007, 20:25
grEEn hat geschrieben:

PS: mir hat die Geschichte gefallen, auch wenn ich sie etwas schwächer als die von Lena fand (aber das Niveau muß man erst mal halten... ich würde mir das nicht zutrauen).
Vielleicht kannst du die nächste Geschichte ja mal ohne professionelles Lektorat reinsetzen :wink:


Nu ja...Lena basiert auf einem unheimlich realistischen Traum. Da war von Anfang an so viel Gefühl mit drin.
Maria war erst eine Kurzgeschichte, geboren aus einer Spielerei in den PNs: Jemand, den ich sehr gern mag, schrieb mir, dass er aufs "Barrenburg"-Fest geht. Ich bat ihn, mich mitzunehmen und das machten wir dann virtuell in den PNs. Ich hab einen Apfelsaft gekriegt. Da fragte ich auch, ob er mich hochhebt und über heißes Kopfsteinpflaster trägt und so.
Die 1.Idee war: Im ECHTEN Leben sitzt er da und schaut sich das Mittelalterspektakel an und dann komm ich von hinten zu ihm und halte seine Augen zu.
Das war eine kleine Kurzgeschichte, mehr aber auch nicht. Dann kam mir die Idee vom Mädchen, dass seinen letzten Tag im Leben im Mittelalter erleben will. Ja so ging das...


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BeitragVerfasst: 21. Jul 2007, 20:43
Beiträge: 2Registriert: 18. Jul 2007, 15:41
Hmm, na ob du es tatsächlich nicht bemerkt haben solltest das du gemeint warst, green?
Aber egal Alexander ist wohl schnell gelöscht worden, steht zwar nichts da, aber wir werden ja sehen ob er sich noch melden kann. Tja die guten Kumpels, gelle.


Offline Profil
BeitragVerfasst: 21. Jul 2007, 20:56
BenutzeravatarBeiträge: 2228Wohnort: Baden-WürttembergRegistriert: 22. Aug 2005, 19:12
.

Eine sehr aufwühlende Geschichte, ich kann aber leider
meine Gefühle nicht so gut in Worte kleiden um auszudrücken
was beim lesen in mir vorging.

Eigentlich ist das Ende offen da du nicht geschrieben hast
ob sie bei der Operation tatsächlich gestorben ist.


Offline Profil
BeitragVerfasst: 21. Jul 2007, 21:26
BenutzeravatarBeiträge: 71Wohnort: bayerische LandeshauptstadtRegistriert: 8. Jun 2007, 19:25
Traurige Geschichten find ich langweilig und fad, ist ja alles nur erfunden.

----------------

zumindest dachte ich so bis vor 5 Minuten. Aber bei der Geschichte hab ich echt Probleme, die Tränen zu unterdrücken, obwohl ich sonst nicht so emotional bin. Es ist eine tolle schriftstellerische Leistung, Sternchen, wirklich.


Offline Profil
BeitragVerfasst: 21. Jul 2007, 22:33
BenutzeravatarBeiträge: 303Registriert: 17. Jun 2007, 20:25
sunshine hat geschrieben:
Traurige Geschichten find ich langweilig und fad, ist ja alles nur erfunden.

----------------

zumindest dachte ich so bis vor 5 Minuten. Aber bei der Geschichte hab ich echt Probleme, die Tränen zu unterdrücken, obwohl ich sonst nicht so emotional bin. Es ist eine tolle schriftstellerische Leistung, Sternchen, wirklich.


Danke Sonnenschein.
Mir hat mal jemand oder besser gesagt eine Jemandin geschrieben: Wichtig ist nicht die Geschichte, wichtig ist, dass die Geschichte die Leute packt, dass sie ankommt, dass sie Gefühle weckt, egal ob Glück oder Trauer.
Ja. Das probier ich nun halt. Ich bin nicht immer so gut, aber ich lerne.


Offline Profil
BeitragVerfasst: 21. Jul 2007, 22:35
BenutzeravatarBeiträge: 303Registriert: 17. Jun 2007, 20:25
Noch an Sonnenschein: "Marias" Leben also die Sorgen und die Trauer sind nicht erfunden. Die sind alle echt, aber wie ich im Nachwort schrieb: Ich komme gut damit klar. Wirklich. Auch wenns oft wehtut. Aber ich pack das.


Offline Profil
BeitragVerfasst: 21. Jul 2007, 23:34
Beiträge: 33Registriert: 20. Feb 2007, 14:59
Schöne Geschichte....aber leider auch sehr traurig...*schnief*

:cry:

Trotzdem mein Lob! =D> ()VNZ


Offline Profil
BeitragVerfasst: 22. Jul 2007, 01:03
BenutzeravatarBeiträge: 560Registriert: 20. Feb 2005, 19:36
@blue:

Wieso hast du dein Avator so verunstaltet?
Ist ja schauderhaft, so eine Metamorphose!


Offline Profil
BeitragVerfasst: 22. Jul 2007, 01:38
BenutzeravatarBeiträge: 3467Registriert: 11. Mai 2005, 00:17
cortejador hat geschrieben:
Wieso hast du dein Avator so verunstaltet?
Ist ja schauderhaft, so eine Metamorphose!


Tja, uns' blue ist nicht mehr ganz derselbe seit kurzem. Ich schätze mal, so verleiht er seinem eigenen Wandel zusätzlichen Ausdruck.



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