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BeitragVerfasst: 19.01.2009, 17:15 
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Ich hatte ja bereitrs in einem anderen thread dieses Buch mal kurz erwähnt.
Aber jetzt hier noch mal richtig.

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Deutschlands sexuelle Tragödie: Wenn Kinder nicht mehr lernen, was Liebe ist ? ein Buch, das im Kern eine ähnliche These vertritt: In unserer freizügigen, scheinbar enttabuisierten Gesellschaft ist es zum Tabu geworden, über die Schattenseiten der sexuellen Freizügigkeit zu sprechen ? und die sehen so aus: Mädchen haben im Schnitt zwischen elf und zwölf Jahren das erste Mal Geschlechtsverkehr, Jungen nur ein Jahr später, Aufklärung findet über Pornos statt, die Pärchen auf dem Schulhof küssen sich nicht mehr, weil sie das im Porno nicht gezeigt bekommen, Zwölfjährige haben Gruppensex, der Partnerwechsel wird unter Teenagern zur sportlichen Herausforderung, Verhütung spielt kaum eine Rolle.

Dies ist der erschreckende Befund der Autoren Bernd Siggelkow, Jugendpastor und Gründer des Berliner Jugendwerks ?Arche?, und des Sperchers der Einrichtung, Wolfgang Büscher. Im Berliner Problem-Bezirk Hellersdorf sprachen sie mit mehr als 80 Jugendlichen über Pornografie, sexuelle Erfahrungen und die Begebenheiten im elterlichen Schlafzimmer. Im Buch werden die Erlebnisse von 30 Jugendlichen nacherzählt.

Da berichtet beispielsweise die 17-jährige Jessie, dass sie schon mit 51 Jungs geschlafen hat, dass sie mit ihrer knapp 15 Jahre älteren Mutter nachts durch Klubs und Kneipen zieht, um ?Typen kennenzulernen?, da erzählt der 16-jährige Alex, dass er sich immer einen Pornofilm anschauen muss, bevor er mit seiner Freundin schläft, und der elfjährige Rico berichtet, dass er zu Hause regelmäßig das Liebesleben seiner Mutter beobachtet.

Die Jugendlichen in Deutschland, so Siggelkow und Büscher, seien durch einschlägige Internetseiten, Filme und nicht zuletzt durch das enthemmte Verhalten ihrer Eltern von ?sexueller Verwahrlosung? bedroht. Viele Kinder, vor allem die der ?sogenannten Unterschicht?, hätten schon früh ein Drehbuch zum Sex im Kopf, der Sex werde zur Droge, ?die fehlende Liebe und Geborgenheit und Werte ersetzt?. Perspektivlosigkeit, das Gefühl, nichts wert zu sein, befördere den Trend, Bestätigung in der Sexualität zu suchen, erläutert Siggelkow.

Zudem habe sich die Rolle der Familie während der letzten Jahre stark verändert. ?Die ökonomische Bindung spielt kaum noch eine Rolle, viele leben von staatlichen Transferleistungen, die Kinder erleben zu Hause häufigen Partnerwechsel.? Der Jugendpastor weiß von so mancher Wohnung im Plattenbau zu berichten, in der im Hintergrund der Porno läuft, als wäre es das Normalste der Welt. Beim Aufklärungsunterricht in der Schule könnten die Jugendlichen heute nur noch lachen. Während die Pornografie zur Leitkultur der Unterschicht avanciere, hinke die Wissenschaft der Wirklichkeit hinterher. Es gebe keine aktuelle wissenschaftliche Studie über die Auswirkung von Pornografie, kritisiert Siggelkow.

Quelle: http://www.welt.de/vermischtes/article2 ... ?print=yes

Soweit der einführende Text dazu.

Ich hab das Buch erst kürzlich gelesen, sonst würd ich das jetzt hier nicht so reinstellen...
Es ist ja in der Tat so, das Kinder heute früher Sex haben.... aber manche der Geschichten aus diesem Buch sind doch ganz schön heftig. Sowas kann doch keinen Menschen glücklich machen....

Ich meine, man weis ja immer nie, wie viele dieser Geschichten auch wirklich stimmen... aber man muss da ja schon von ausgehen, das es alles so war wie geschildert.

Vielleicht hat das ja schonmal jemand gelesen und kann weiter was dazu schreiben...

Aber bitte nur wer auch was dazu beizutragen hat.... möchte nicht das das hier wieder eine Streit- und Kampfthema wird. Sowas gabs hier hier ja leider in den letzten Wochen zu genüge.

LG
S.

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http://lmgtfy.com/?q=Kindessexualitaet
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BeitragVerfasst: 19.01.2009, 17:48 
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Hm... ich habe dieses buch, kurz nach seinem erscheinen, meinem Regal beigefügt, ich bin nicht sehr begeistert davon, klar, sind einige Geschichten hier sehr drastisch, doch solltest du nicht vergessen, das es Berichte von Pubertären heteros sind...

Einge finde ich vom lesen her, sehr authentisch, doch nicht alles...

Ich denke, es ist eine nette Lektüre, falls einem mal die Fantasien ausgehen, und man sich nen 5er mit 4 u14 Mädels Vorstellen will...

Aber an sich, ist es schund, es ist ein Buch, das uns aufzeigen soll, das Kinder mit einer Sexualität überfordert sind, bevor sie 21 sind, das sie unverantwortungslos mit Verhütung und Geschlechtskrankheiten umgehen...

Es gibt soviele Kinder, die schon früh Sex haben, und das nicht im Gang-Bang oder in Orgien mit den Eltern endet.

Doch muss auch bedacht werden, was für Kindern in die Arche gehen, aus was für Verhältnissen diese Stammen, und was sie so vom Leben zu erwarten haben, bzw. was ihnen Vorgelebt wird, immer auf der Suche nach geborgenheit, sicherheit, Liebe... Wen wundert es also, das sie sich von der geistigen Liebe und dem Bedürfnissen nach geborgenheit, in die Arme des ein oder anderen Mannes/Jungen flüchtet, um wenigstens für einen Moment Geborgenheit /Liebe zu empfinden, und was auch nicht vergessen werden sollte...

Sex ist Geil!

Wenn ein Kind Nutela das erstemal probiert, und es gefällt ihm, dann wird es auch öffters Nutela essen wollen, oder?

Muss ja nicht immer einen negativen Auslöser haben...

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BeitragVerfasst: 20.01.2009, 15:00 
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Ich muss zugeben, dass ich das nicht unbedingt so verstanden hätte, dass Kinder in jedem Fall von Sexualität überfordert sind, sondern dass die Kinder, die dem Buch als Basis dienten (80 ist ja nun keine so große Gruppe, und wenn davon nur 30 als Grundlagen für Fallbeispiele dienten, zeigt das eigentlich eine noch kleinere Auswahl), keine adequate Aufklärung bekamen. Und Aufklärung muss nicht anti-Sex sein.
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BeitragVerfasst: 09.02.2009, 13:55 
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Ich habe das Buch auch gelesen und muss gestehen, dass ich ähnliche Fälle selber bestättigen kann. Ich kenne genug Mädchen die mit 13 und 14 Jahren Sex hatten, weil das einfach so sein muss! Sie suchen verzweifelt nach Liebe und vorallem aber auch nach Bestättigung.

Eine gute Freundin von mir, die keineswegs aus ärmlichen Verhältnissen stammt, hatte mit 11 ihr 1. Mal. Sie war damals mit einer Freundin unterwegs und hat 2 Freunde von der getroffen. Mit den 3 hatte sie ihr 1. Mal. Sie wollte aber eigentlich nicht, hat sich dann aber dem Gruppenzwang ergeben. Danach hatte sie fast schon wahrlos nur noch Sex mit Männern gehabt. Diese Männer mochte sie nicht mal, aber hauptsache sie gaben ihr das Gefühl der Bestättigung. Eine Bindung mit denen kam aber nie für sie in Frage.

Ich habe sie mal erlebt, als sie selber total rollig war. Sie war einfach nur nervig und notgeil. Mich hat das schon recht schockiert. Ich habe auch mit ihr darüber gesprochen und sie hat mir bestättigt, dass sie sich oft danach ekelt, aber die Bestättigung geradezu braucht.

Heute ist sie Mutter eines Sohnes, von dem Vater hat sie sich getrennt, da das Wohl ihres Kindes auf dem Spiel stand. Von ihrem Ex hat sie sich schlagen, erniedrigen und einsperren lassen. Der Wunsch nach einer heilen Familie war in ihr so stark, dass sie lange lange Zeit brauchte um einzusehen, dass er dafür nicht der Richtige ist. Tja und jetzt sucht sie wieder verzweifelt nach dieser Bestättigung. Das Kind musste schon einige "Väter" in seinen jungen Jahren kennenlernen. Wie ich ihr wirklich helfen kann, weiss ich aber auch nicht.

Ich habe als Kind meinen 1. Porno mit 5 Jahren gesehen im Beisein meiner Brüder. Dummerweise wollten die beiden nach dem geschauten selber das erleben und ich war nun mal das Versuchstier. Tatsächlich gab es auch in meiner Familie keine Aufklärung, aber ich stamme ebenfalls nicht aus ärmlichen Verhältnissen.

Zudem muss ich gestehen, dass ich selber mit Sex und Liebe kaum noch etwas anfangen kann. Meine Sexualität ist geradezu pervers. Ich bin stets auf der Suche nach dem richtigen Kick. Ich habe mich dabei schon mit sovielem beschäftigt, was meinem Freund sogar Angst bereitet. Vieles war am Anfang nur aufregend, aber je länger ich mich damit beschäftigt habe, um so langweiliger wurde es für mich. Dabei hatte ich gehofft im BDSM-Bereich meine Erfüllung finden zu können. Der Ekel ist aber irritierenderweise stetts und ständig da.

Viele der Dinge, die in dem Buch aufgelistet wurden, kann ich teilweise schon nachempfinden, auch wenn es mich traurig macht, einsehen zu müssen, dass unsere Welt so ist. Aber die Augen vor der Wahrheit mag ich nicht mehr verschliessen.

Ansonsten finde ich das Buch gut geschrieben. Vorallem aber möchte es die Augen vor der Realität öffnen und nicht nur einfach schockieren und Menschen vor führen. Es möchte helfen und zeigt auch, dass nicht nur Leute mit wenig Geld davon betroffen sind.

Lg Aquila

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Das mir das Tier das Liebste,
sagst du, Oh Mensch, sei Sünde?
Das Tier blieb mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde!
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BeitragVerfasst: 09.02.2009, 15:14 
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Ich kommentier das mal ein bisschen:
Aquila hat geschrieben:Ich kenne genug Mädchen die mit 13 und 14 Jahren Sex hatten, weil das einfach so sein muss! Sie suchen verzweifelt nach Liebe und vorallem aber auch nach Bestättigung.
Ich kenne genug Frauen, die mit 20 oder 30 Jahren Sex hatten, weil das einfach so sein muss! Sie suchen verzweifelt nach Liebe und vor allem aber auch nach Bestätigung.

Und die stammen auch keineswegs stets aus ärmlichen Verhältnissen.
Eine gute Freundin von mir, die keineswegs aus ärmlichen Verhältnissen stammt, hatte mit 11 ihr 1. Mal. Sie war damals mit einer Freundin unterwegs und hat 2 Freunde von der getroffen. Mit den 3 hatte sie ihr 1. Mal. Sie wollte aber eigentlich nicht, hat sich dann aber dem Gruppenzwang ergeben. Danach hatte sie fast schon wahrlos nur noch Sex mit Männern gehabt.
Naja, sie wollte es zwar eigentlich erst nicht, aber offensichtlich hat sie schnell Gefallen daran gefunden. ^^
Ich habe sie mal erlebt, als sie selber total rollig war. Sie war einfach nur nervig und notgeil.
Achso... also doch schnöde Geilheit? Und nicht bloß eine verzweifelte Suche nach Liebe und Zuwendung?
Ich habe auch mit ihr darüber gesprochen und sie hat mir bestättigt, dass sie sich oft danach ekelt, aber die Bestättigung geradezu braucht.
Tja, wenn die Geilheit dann einmal der Befriedigung gewichen ist, kommt die Erinnerung zurück, als was man solche Frauen ansieht, die ihrer Geilheit folgen. Nicht überraschend, wenn frau da Probleme mit sich selbst bekommt.
Von ihrem Ex hat sie sich schlagen, erniedrigen und einsperren lassen. Der Wunsch nach einer heilen Familie war in ihr so stark, dass sie lange lange Zeit brauchte um einzusehen, dass er dafür nicht der Richtige ist.
Naja, aus evolutionsbiologischer Perspektive ist ein tyrannischer, gewaltbereiter Partner, der nichtsdestotrotz die Familie versorgt, keine schlechte Partnerwahl -- denn die Gewaltbereitschaft signalisiert Potenz und gilt auch als Schutz nach Außen hin.

Auch das könnte bei solchen Fällen eine harmonisierende Wirkung haben.
Tja und jetzt sucht sie wieder verzweifelt nach dieser Bestättigung.
Also, sie will weiterhin Sex? Na sowas.

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Sex mit Kindern ab 14 ist (in D) per se legal:
  • „Der Gesetzgeber traut diesen zu, über ihre Sexualität in einem gewissen Umfang selbst zu bestimmen. […] eine pauschale Strafbarkeit besteht somit nicht. [Nur] In besonderen Fällen ist […] der Sex […] unter Strafe gestellt.“
(Thx @ ChrisGL&Anwalt)
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BeitragVerfasst: 09.02.2009, 16:02 
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Aquila, was hätte denn geholfen?

Ich habe sowas von gar nichts zu diesem thema beizutragen, denn ich habe davon nichts erlebt und bin praktisch in einer paralelwelt aufgewachsen.
ich hätte mir als junge schon eine große mentorin oder einen mentor gewünscht, der mir zeigt wie es geht. damit meine ich nicht das rein raus spiel, sondern die wertschätzung und das gute gefühl von zusammengehörigkeit.

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War eine Zeit, da war ein Gott verliebt; In eine Taube weiß und rein; Hat sie gejagt, jedoch die Taube flog; In einen Wald ganz tief hinein © http://www.ostmusik.de/bernsteinlegende.htm Text: Kurt Demmler
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BeitragVerfasst: 03.10.2009, 11:47 
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Hallo

Ich lese das Buch gerade
und was ich bis jetzt da drin gelesen habe enttäuscht mich aber sehr.
So wie das in den Medien beschrieben wurde habe ich was anderes erwartet
als das was ich bisher gelesen habe.
Das ist doch nix neues was da anscheinend los ist, das gab es schon vor
20 30 Jahren
ich hab selbst auch einiges von dem was da geschrieben steht erlebt/gemacht
heimlich die Pornos geschaut die im Haus versteckt waren mit 11 12,
Doktorspiele und mehr mit ner Schulfreundin hab ich schon mit 8 gemacht.

Na ja mal sehen wie es weitergeht ich schreib nochmal was wenn ich es durch habe.





Ich bleib dabei Kinder an die Macht

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BeitragVerfasst: 12.10.2009, 15:40 
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Zum glück hab ich mir das Buch nur ausgeliehen :roll:

Hab es jetzt durch und der rest war auch nicht besonders neu für mich
Das Kinder immer früher Sex haben wusste ich schon vor 20 Jahren
nur würd ich mal sagen das der Anteil grösser ist und mit jeder Generation weiter steigt.
Ich hab zwar keine Fakten zur Hand aber die hat ja keiner.
Ich schätze mal das früher vllt 10% der Kinder früh mit Sex konfrontiert waren
und das meisste sogar totgeschwiegen wurde wenn es mal raus kam.
Und heute ist es eben so das vllt 50% schon früh Sex haben und es auch erzählen um damit anzugeben.
Und DAS finde ich ist das eigentliche Problem, das die Kinder gerne Sex haben
der Spass macht ist doch OK. Den haben wir als Erwachsene doch auch weil es Spass macht. Nur ist der Grund bei Kindern so oft der falsche.
Sie haben doch nur Sex weil wir ihn ihnen verbieten oder sie sich langweilen oder eben weil sie nicht richtig aufgeklärt sind und
Denken Sex = Liebe.
Wir als Erwachsene leben es ihnen doch vor auch wenn wir immer meinen
das Liebe gleichbedeutend mit Sex ist.

(Deswegen Denken ja auch alle:
Wer Kinder liebt will nur Sex mit ihnen)


Und ich denke da müssen wir ansetzen und die Kinder richtig aufklären
nicht nur zum Thema Verhütung sondern auch das mann Sex hat um Spass zu haben und nicht als Zeitvertreib oder um anzugeben, das nur die wenigsten Jungs ne Latexallergie haben und so weiter.

So ich warte mal auf Reaktionen





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BeitragVerfasst: 16.05.2010, 22:32 
Mein Neffe hatte sein 1. Mal ebenfalls mit 11, wenn ich richtig informiert bin. Ich weiß allerdings, dass er von meiner Halbschwester sehr inkonzequent erzogen worden ist. Wenn er mit seinem 2 Jahre älteren Bruder alleine zu Hause war, hatten sie Freunde eingeladen und Pornos geschaut.
Als er 12 Jahre alt war und mal wieder Besuch von Freundinnen und Freunden hatte, hatten mein Neffe und 2 weitere Jungs mit einem 14-jährigen Mädel eine Wette abgeschlossen, nach der das Mädel erst mit den 3 Jungs einzeln und danach mit allen Dreien zugleich gepennt hatte.
Mittlerweile ist mein Neffe 23, säuft, kifft, behandelt weibliche Wesen wie Dreck und hat seine Lehre hingeschmissen und soweit ich weiß seine 1. Drogentherapie hinter sich.

Anderes Beispiel: als letzten Sommer in die U-Bahn eingestiegen war, setze ich mich auf einen der Sitze, die vom Einstieg aus gesehen vor mir standen. Hinter mir saßen 2 junge Mädels zwischen 12 und 14 Jahren, ich hatte beide beim Einstieg in die Bahn kurz im Blickwinkel. Wie das im Tunnel so ist, lauscht man aus Langeweile den Gesprächen anderer. Irgendwann sagte die eine der Mädels beiden hinter mir "Am Samstag mach` ich gang-bang." Ich zuckte etwas zusammen und drehte mich kommentarlos zu den beiden um und bekam nur "Was glotzt`n so blöd?" an den Kopf geworfen. Beinahe hätte ich sie gefragt, ob sie ein Rad ab hat, habe mich aber wortlos wieder nach vorne gedreht.

Im Internet habe ich außerdem von einer jungen Frau Mitte 20 gelesen, dass sie mal gerne mitten im Getummel der Love-Parade Sex haben möchte, und eine Frau über 40 hat mal geschrieben, dass sie davon träumt, an einem Parkplatz in ihrer Gegend, den sie sogar beschrieben hat, mittels einer Zeitung unter`m Arm als Erkennungszeichen, von 3 Männern abgegriffen, in ein Auto gezerrt, gefesselt und geknebelt, vergewaltigt und irgendo unterwegs wieder rausgeworfen zu werden.

Ich will mit den obigen Beispielen nur sagen, dass die Gesellschaft sich teils von den Medien, aber auch teils widerum von der Gesellschaft steuern lässt, mit Schuld daran hat die "sexuelle Revolution", die seit der 1960er Jahren umher geht. Denn dieses Motto "höher, schneller, weiter, noch aggressiver, immer cooler" und so weiter lässt einige Menschen sogar so weit verzweifeln, dass sie nicht mehr wissen, und vielleicht auch gar nicht mehr registrieren, wie uncool und arm und verbittert sie doch eigentlich sind - da bleiben Gewalttaten nicht aus.
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BeitragVerfasst: 03.10.2010, 18:38 
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das finde ich keinesfalls eine tragödie sondern einfach herrlich das kleine mädchen so früh schon sex haben und total aufgeklärt sind, natürlich ist es nicht schön wenn sie schon seit ihrer kindheit schlampen sind aber es gibt sehr viele liebe mädchen die schon sex haben und einen festen freund haben. kinder sollten schon im kindergarten über sex aufgeklärt sein, diese verklemmte gesellschaft hat aber angst davor :roll: :roll: :roll:

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TOX CCE4A341BFEF75377571186F62F54708D261C5324E48A4C6D0B0D72DC60B5038B691F8EDCF91
An alle Pedohasser

https://www.youtube.com/watch?v=09vFKfpyuII
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BeitragVerfasst: 25.10.2011, 21:40 
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Ich habe mir das buch bestellt nach tschechien zum glueck kann ich gut oder perfekt deutsch.Schreiben weiss ich nicht :) .Ich hoffe es stimmt,was die maedchen und jungs da erzehlen.Nur warum schreibt der autor das es eine tragodie ist im kindesalter sex zu haben.Wenn die maedels und jungs es wollen 8) :herz: .
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BeitragVerfasst: 01.11.2011, 14:51 
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Na ich denke mal es geht darum, dass die Jugend durch den frühen und schnellen Sex verlernt was wirklich Liebe ist.

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Das mir das Tier das Liebste,
sagst du, Oh Mensch, sei Sünde?
Das Tier blieb mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde!
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BeitragVerfasst: 01.11.2011, 15:01 
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Aquila hat geschrieben:Na ich denke mal es geht darum, dass die Jugend durch den frühen und schnellen Sex verlernt was wirklich Liebe ist.
Das eine schließt das andere nicht aus.

Willkommen zurück übrigens - du bist schon lange nicht mehr hier gewesen! :D

Sakura

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"Destiny is always revised. Anytime, everywhere" (Siddhartha)
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BeitragVerfasst: 07.11.2011, 20:41 
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Danke Sakura :wink: .

Es stimmt schon, dass Sex und Liebe durchaus möglich sind. Ich finde es nur schade, wenn dem Kind dies nicht gezeigt wird. Wobei einfach Sex auch sehr schön sein kann und ok sein sollte. Aber dabei darf die Fähigkeit zu lieben nicht verloren gehen. Also das man z. B. sich ne zeitlang austobt, aber dann auch irgendwann sich jmd. sucht, den man auch lieben kann. Dabei fände ich es schöner, wenn die Liebe und nicht der reine Sex im Vordergrund im Leben eines Menschen stehen sollte. Aber ich bin eben, wie ich fürchte, da wohl wirklich noch eine hoffnungslose Romantikerin ^^'.

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