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BeitragVerfasst: 25.07.2013, 12:06 
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Es gab eine Zeit, da habe ich Männer gehasst wie sonst noch was. und es war so schlimm, das ich hätte einen Mord begehen können, es hätte mich befriedigt einen Erwachsenen um die Ecke zu bringen. Wie es später mal ein Therapeut ausdrückte, ich war eine lebende Bombe. Aber mit gleicher Intensität habe ich in umgekehrterFolge Kinder über alles geliebt, ich habe sie idealisiert und auf einen hohen Podest gehoben. Es war so etwas wie eine Religion, ein anbeten eines Idealbildes.
Das hat sich heute geändert, ich komme ganz gut mit Männern klar. Es ist ein Geschenk.
Ich mag den Begriff des "Pädophilen" nicht. Dieser Begriff sagt nichts aus, Pädophil kann sich jeder nennen. Der Kinderquäler und auf der anderen Seite der verstörte Mensch, der enddeckt das er Gefühle für seine Nichte hat. Diese Zuschreibung und diese Schublade ist auch das typische Beispiel eines Feindbildes das, instrumentalisiert, und hochemotionalisierend besetzt ist von all dem was so ein Mensch in sich trägt und sich reflektierend an eine Minderheit sich Bahn bricht.
Das ist mir auch so bestätigt worden von einen Sexualtherapeuten, dem dieser Begriff auch nie zusagte. Entscheident ist nicht was du bist, sondern was du tust.
Ob du nun pädophil bist oder ein Gartenzwerg, wenn du scheiße baust hat das im Grunde keine Auswirkung in der Sache. begriffe und zuschreibungen sind pseudo Rechfertigungen:
1. Für die Tat
2. Für höhe der Rache (Bestrafung ist immer Rache, nur besser verpackt)
Für die Tat deswegen, weil der Täter sich mit der Zuschreibung identifiziert und daraus eine Rechtfertigung konstruiert, in dem er das Opfer ist.
Für die Rache deswegen, weil so der Täter dinglich wird (er wird endmenschlicht und zu einen festen Begriff) Dieser Begriff ist nichts weiter als die eigene Reflektion an den Täter die, sympolisiert und ritualisiert, sich in Gewalt auslebt.
Nein ich sehe mich nicht so als "Pädopilen", sondern als Mensch der Kinder liebt.Auch wenn man mich die normalität absprechen will, sehe ich es so, das ich nicht der angenommenen Norm entspreche. Denn diese Norm gibt es im eigendlichen Sinn nicht. Das Leben definiert sich unter anderen auch dadurch das es sich jeder Norm entzieht.
Tom
(der gerade langeweile hatte)
;)
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BeitragVerfasst: 25.07.2013, 12:39 
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Wohnort: Ein Vulkan. Zumindest so ähnlich. Eigentlich nur der Ozean ...
menschen verdienen es gehasst zu werden oô;
sie betteln förmlich darum mit ihren widerwärtigen fleischschalen und fetthülsen.



naja, die sinnsuche hat mich jedenfalls auch in die begriffsanalyse getrieben. is schon n paar jährchen her. damals glaubte ich, dass prinzipiell eine begriffliche festlegung durch die greifbarmachung eines abstrakten verhaltensschemas, und damit ein verständnis, möglich wäre.
war es. das verständnis, dass begrifflichkeiten letztendlich genauso nutzlos sind, wie es einfach anders zu nennen war jedoch die einzige erkenntnis.


da liegt dieser iirglaube aus dem alten testament zum grunde - gibst du etwas einen namen, beherrschst du es.
nun, das stimmt nur solange, wie man selbst felsenfest davon überzeugt ist und letztlich blind alles um sich herum ausblendet.


selbst das wort "liebe" an sich ist schwammig, da abstrakt. und während wir physische erscheinungen noch beim namen nennen können und wenigstens wissen, was es sein mag; bei abstrakten hört es gewöhnlich auf verständlich und einig zu sein.

_________________
Ich frage mich, wie unendlich schön es sein muss, alles Leben auf der Welt zu überdauern. Asche ist soooo~ schön. Ich wünschte, die Welt würde noch heute anfangen zu brennen c.c
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BeitragVerfasst: 25.07.2013, 19:45 
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Dazu fällt mir ein, das "ICH" erhält seine existenz dadurch aufrecht in dem es Konstruiert. Das ist z.B bei kleinen Kindern anders, bei denen ist das "ICH" noch nicht so ausgeprägt und ein "Selbst" noch present.
Als Beispiel mal den Begriff Pädo. Für Kinder exestiert der Begriff nur als Wort, für Erwachsene als Konstruktion. Für Kinder gibt es nur einen Erwachsenen den sie mögen oder auch nicht, für Erwachsene ist ein Pädo per se das Grauen aus der Tiefe.
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BeitragVerfasst: 25.07.2013, 22:07 
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Ich hab auch grad Langeweile, deshalb spiel ich mal den Oberlehrer und erkläre dem gelangweilten Tom, das BLÖDsinn von BLÖD kommt und man deshalb BLÖDsinn mit B wie BLÖD schreibt ;)


So, nun ist meine Langeweile auch schon vorBei ;)



Liebe Grüße
asGL
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BeitragVerfasst: 25.07.2013, 22:52 
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Beiträge: 12709
[color=#000000]Tomlove[/color] hat geschrieben:Kinder über alles geliebt, ich habe sie idealisiert und auf einen hohen Podest gehoben. Es war so etwas wie eine Religion, ein anbeten eines Idealbildes.
Das hat sich heute geändert, ich komme ganz gut mit Männern klar. Es ist ein Geschenk.
Interessant. "Religion" finde ich problematisch, aber "Glaube" finde ich in Ordnung. Warum dieses Idealbild, das Du geschaffen hast, einen Hass auf Männer verursacht hat, kann ich mir nicht erklären außer mit der Theorie, dass Du im Manne einen potenziellen Verletzer Deiner Gottheit Mädchen gesehen hast.
Ein solches Leitbild ist zerstörerisch (Du bist selbst ein Mann) und es ist gut, wenn Du das überwunden hast.

Was ist von Deiner "Religion" noch übrig? Bei mir ist es nicht so krass, dass ich eine Religion geschaffen habe; aber ein Glaube ist durchaus drin: Durch die Schönheit der Mädchen der Glaube an etwas Gutes auf dieser Welt und in diesem Universum; und durch die Fähigkeit, diese Schönheit zu lieben, die Erkenntnis, dass das Dasein lebenswert ist und dass man Glück erfahren kann.
Du hattest einen grundsätzlich richtigen Ansatz geschaffen, bist aber etwas über das Ziel hinausgeschossen.

_________________
... Und hab’s Pflücken nicht gemacht.
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BeitragVerfasst: 07.08.2013, 12:27 
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So, letztes mal ist mir hier das GLF abgestuertzt und mein ganzer text war weg.
Also auf ein neues.

Ich kann dir da sagen das wir warscheinlich uns in Punkto Maedchen uns da naeher sind als du denkst.
Durch die Schoenheit der Maedchen, und auch durch ihr Wesen der Glaube an etwas gutes. Ist so aenlich wie das festhalten am rande eines Loches damit man nicht runterfaellt.
Ich hab das mal versucht einen therapeuten zu erklaeren in dem ich ihn gesagt habe, das ein Maedchen ein Maedchen sein muss um bei mir emotional und sexuell was auszuloesen. Ich denke jeder pedo hier weiss was ich damit meine, stinos kann man sowas nicht nahebringen, ich bin auch bei den Theratypen damit gescheitert.
Es gibt auch Dinge die man nicht mit Worten ausdruecken kann.

Hass auf Maenner ist eigendlich das falsche Wort. Es gibt keinen Ausdruck was ich fuehle in deren Gegenwart.
Es fehlt mir da an Mitgefuehl, da kann ein Erwachsener vor meinen Augen sterben, ich wuerde keinen Finger fuer ihn ruehren. Das dies auch zu Konflikten mit meinen Mitpedos die ja auch Maenner sind fuehrt, ist leider sehr Tragisch.
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