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Re: Argumentationen gegen das Besitzverbot

Verfasst: 04.04.2014, 09:19
von Poki
Überschätz mal lieber nicht meine Kräfte. ;)

Re: Argumentationen gegen das Besitzverbot

Verfasst: 04.04.2014, 09:51
von Forum-Geist
Ich hab mich grad beim ersten mal verlesen und dachte du schreibst:

"Überschätz mal lieber nicht meinen Kaffe" das wäre auch auch eine gute Antwort gewesen :mrgreen:

Ich denke ich mach mir jetzt mal einen schönen Starken :D

Re: Argumentationen gegen das Besitzverbot

Verfasst: 04.04.2014, 12:09
von Gast
Poki hat geschrieben:Pädos erstmal eine Lebensphase haben, die geprägt ist von Deppression und Selbsthass, welche das ein oder andere Mal auch gerne in Suizid endet.
Ja. Jeder ist meiner Meinung nach selbst Schuld, wenn er faschistische Hassparolen zu Herzen nimmt. Aus meiner Sicht müssen eher die die gegen Pädophile vorgehen ein schlechtes Gewissen haben.
Ich kann Dir versichern dass ich anderen helfe, wenn sie von anderen bedrängt werden. Aber für das eigene Wohlbefinden und wie sie mit asozialen Worten anderer umgehen, das ist eine Eigenverantwortung.
Poki hat geschrieben:
Ich habe doch geschrieben, dass ich das Gesetz, so wie es aktuell vor Gericht geahndet wird, in Ordnung und rechtsstaatlich verhältnismäßig emfpinde.
Von Gesetzen habe ich nichts geschrieben.
Du müsstest schon konkreter werden.
@FL: Klar nützt ein Ignorieren von Anweisungen nichts- aber diese Möglichkeit haben alle Seiten, von daher finde ich diese Verteilung gerecht.

Re: Argumentationen gegen das Besitzverbot

Verfasst: 04.04.2014, 14:31
von Poki
Ich hab mich grad beim ersten mal verlesen und dachte du schreibst:

"Überschätz mal lieber nicht meinen Kaffe" das wäre auch auch eine gute Antwort gewesen :mrgreen:
Oh, meinen Kaffee überschätzt man nicht so leicht. Wobei ich momentan etwas auf Entzug gehe...

Ja. Jeder ist meiner Meinung nach selbst Schuld, wenn er faschistische Hassparolen zu Herzen nimmt.
Jupp, das ist so ne Aussage, die sich irgendwo im Gebiet zwischen ziemlich zynisch und geradeheraus dämlich befindet.
Dass eine Person zu einem gewissen Grad selbst Schuld ist, wenn sie sich noch nach vielen Jahren jede noch so blöde Hetze zu Herzen nimmt, mag vielleicht in einigen Fällen irgendwo angehen, aber dass jemand, der sich neu in so einer Situation befindet, selbst daran Schuld sein soll, wenn er unter der Verachtung leidet, ist wie gesagt eine Aussage, die irgendwo zwischen zynisch und dämlich rumschwirrt; wohl näher bei dämlich.
Abgesehen davon: Ich sehe nur bedingt viel Logik darin Menschen nicht zu helfen, nur weil sie auch etwas Schuld an ihrer Situation tragen.
Aus meiner Sicht müssen eher die die gegen Pädophile vorgehen ein schlechtes Gewissen haben.
Was sie sicher nicht tun werden davon, dass du Eier schaukelst.
Du müsstest schon konkreter werden.
Konkreter: Ich kann mit der derzeitigen Gesetzeslage leben, auch wenn ich vermutlich die Gesetze etwas anders schreiben würde.


Aber bitte, fühle dich frei dir aus deiner Untätigkeit eine Tugend zu schminken, ich für meinen Teil nehme mir dann die Freiheit einen Feigling in dir zu sehen.

Re: Argumentationen gegen das Besitzverbot

Verfasst: 04.04.2014, 14:37
von Gast
Poki hat geschrieben: Konkreter: Ich kann mit der derzeitigen Gesetzeslage leben, auch wenn ich vermutlich die Gesetze etwas anders schreiben würde.
Maas will die Gesetze etwas anders schreiben- moderner und dem Internetzeitalter angemessen. Was auch immer Du unter etwas anders und irgendetwas tun verstehst, es wird Dein Geheimnis bleiben.
Poki hat geschrieben: Aber bitte, fühle dich frei dir aus deiner Untätigkeit eine Tugend zu schminken, ich für meinen Teil nehme mir dann die Freiheit einen feigen Egoisten in dir zu sehen.
Danke. Zumal Du nicht weißt was ich tue oder getan habe finde ich das ziemlich unverschämt von Dir. Denn man kann einerseits was tun und andererseits in Zurückhaltung etwas positives sehen. Das eine schließt das andere nicht aus.

Re: Argumentationen gegen das Besitzverbot

Verfasst: 04.04.2014, 14:43
von Gast
Poki hat geschrieben: Dass eine Person zu einem gewissen Grad selbst Schuld ist, wenn sie sich noch nach vielen Jahren jede noch so blöde Hetze zu Herzen nimmt, mag vielleicht in einigen Fällen irgendwo angehen, aber dass jemand, der sich neu in so einer Situation befindet, selbst daran Schuld sein soll, wenn er unter der Verachtung leidet, ist wie gesagt eine Aussage, die irgendwo zwischen zynisch und dämlich rumschwirrt; wohl näher bei dämlich.
Aha und schlau ist es demnach die Schuld bei anderen zu suchen und sich im Selbstmitleid zu suhlen oder was? Ich finde das eher erbärmlich und so etwas wie stolz sollte man auch als verachtete Randgruppe besitzen....

Re: Argumentationen gegen das Besitzverbot

Verfasst: 04.04.2014, 14:51
von Poki
Danke. Zumal Du nicht weißt was ich tue oder getan habe finde ich das ziemlich unverschämt von Dir. Denn man kann einerseits was tun und andererseits in Zurückhaltung etwas positives sehen. Das eine schließt das andere nicht aus.
Nein, dass weiß ich nicht, vermutlich gibt es einige Dinge, die dich in besserem Licht dastehen lassen würden, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass das, was du hier geschrieben hast, recht feiger Schlonz ist, der über ein gesundes Wertschätzen von Zurückhaltung weit hinaus geht.

Re: Argumentationen gegen das Besitzverbot

Verfasst: 04.04.2014, 14:58
von Gast
Was tust Du denn konkret, dass Du so erhaben redest?

Re: Argumentationen gegen das Besitzverbot

Verfasst: 04.04.2014, 19:28
von Poki
Aha und schlau ist es demnach die Schuld bei anderen zu suchen und sich im Selbstmitleid zu suhlen oder was? Ich finde das eher erbärmlich und so etwas wie stolz sollte man auch als verachtete Randgruppe besitzen....
Ich könnte mich nicht erinnern einen kollektives Arschkriechkommando ausgerufen haben.
Ebenso wenig habe ich vor mich in Selbstmitleid zu suhlen, allerdings genauso wenig in Fatalismus.

Was tust Du denn konkret, dass Du so erhaben redest?
Das Naheliegendste. Mit Nicht-Pädophilen über die Thematik reden.
Und zum erhaben reden: Alles, was ich gesagt habe, ist, dass ich es für verlogen und feige halte sich in der derzeitigen Situation aus Resignation eine Tugend zu schmieden.
Ich mein, ich kann verstehen, wenn jemand keine Lust hat sich da anzustrengen, aber dann soll er sich nicht einreden, er täte damit ne gute Tat.
Auf mehr will ich nicht raus.

Re: Argumentationen gegen das Besitzverbot

Verfasst: 04.04.2014, 19:46
von Gast
Wenn ich etwas tue dann mit dem Ziel, eine Veränderung beizuführen. Reden allein wird da nicht ausreichend sein und um konkret zu handeln und anderen meinen Willen aufzuzwingen braucht es mehr, als die derzeitige Gesetzeslage oder Worte von Menschen, die mir nichts bedeuten.

Re: Argumentationen gegen das Besitzverbot

Verfasst: 04.04.2014, 20:21
von Poki
Gast hat geschrieben:Wenn ich etwas tue dann mit dem Ziel, eine Veränderung beizuführen. Reden allein wird da nicht ausreichend sein
Reden bringt dann nichts, wenn man es einfach angenehm aus der Anonymität des Internets macht; und klar, es gibt Leute, die sich nicht ohne weiteres überzeugen lassen, aber das sind häufig eh Grashalme im Wind.
Wenn man mit den Leuten reden würde mit denen sich reden lässt und die gröbsten Misskonzeptionen nicht mehr so sehr zirkulieren, wäre schon viel erreicht.
Und selbst wenn ich damit falsch liegen sollte, dann wäre die Aussagen hier, die du hier teilweise gebracht hast, immernoch sehr schwach.


Ansonsten habe ich, glaube ich, jetzt fertig.

und um konkret zu handeln und anderen meinen Willen aufzuzwingen braucht es mehr, als die derzeitige Gesetzeslage oder Worte von Menschen, die mir nichts bedeuten.
Bitte, tu nichts, aber tu nicht so, als ob das besonders intelligent, mutig oder ethisch wäre.

Re: Argumentationen gegen das Besitzverbot

Verfasst: 04.04.2014, 20:42
von Gast
Poki hat geschrieben: Bitte, tu nichts, aber tu nicht so, als ob das besonders intelligent, mutig oder ethisch wäre.
Lass mich doch meine Wahrnehmungsstörung ausleben und abgesehen davon lass ich mir das nicht verbieten. :P

Re: Argumentationen gegen das Besitzverbot

Verfasst: 05.04.2014, 15:55
von Annika
Wer hat denn überhaupt von Besitz gesprochen ? Es geht doch nicht etwa um den Besitz oder doch? Es geht um den Besitz?? Oder ums Angucken ?? Aber wenn man guckt besitzt man doch nicht. Oder ist etwa.. ich will es noch nicht aussprechen, beim Gucken um eine oder besser, die Form des Besitzes?? Ist es vlt. die Form des Besitzes, welche uns gucken lässt??

Re: Argumentationen gegen das Besitzverbot

Verfasst: 05.04.2014, 19:19
von Gast
Ovid hat geschrieben:Der Knackpunkt ist doch jetz:
Laut Behauptung müsste ein Pädo in allen gearteten Fällen gleichsam die Nachfrage steigern, sodass folglich sowohl "Aufklärungsvideos" (kipo), als auch Nacktbilder als auch Bademodenbilder nachgefragt werden.

Und dann werden diese Angebote auch folglich mit der Absicht diese sexuelle Nachfrage zu bedienen, produziert. Also müsste man alle drei Kategorien doch aus diesem Grund verbieten?
Nein, weil das Angebot von Nacktbildern größer ist als das von Pornografie und Bademode nochmal massenhafter verbreitet ist. Es gibt zu viele Kinder als dass sich das verbieten lassen könnte. Verfolgen ließe das sich auch nicht, weil dafür die Ressourcen fehlen.

Zum anderen wächst bei einem Verbot von Nacktbildern der illegale Markt.
Jeder hat verschiedene Bereiche, ab denen er erregt wird. Jemand der durch Nacktbilder scharf wird, den aber Bademode vollkommen kalt lässt, wird bei einem Verbot von Nacktbildern nicht auf Bademode umsteigen, sondern auf gleich hartes oder härteres Material zurückgreifen.

Produktion gesondert betrachtet: Verbietet man alles pornografische und wichtiger noch- löscht man dieses, wäre ja die Nachfrage gleichbleibend, das Angebot aber geringer. Das steigert die Preise oder fördert die Bereitschaft zu zahlen, für die es bisher umsonst bekommen haben. Folglich müsste mehr produziert werden und somit entstünden tatsächliche Opfer durch Missbrauch.

Re: Argumentationen gegen das Besitzverbot

Verfasst: 05.04.2014, 20:25
von Gast
Poki hat geschrieben:Reden bringt dann nichts, wenn man es einfach angenehm aus der Anonymität des Internets macht; und klar, es gibt Leute, die sich nicht ohne weiteres überzeugen lassen, aber das sind häufig eh Grashalme im Wind.
Wenn man mit den Leuten reden würde mit denen sich reden lässt und die gröbsten Misskonzeptionen nicht mehr so sehr zirkulieren, wäre schon viel erreicht.
Mag sein. Ich verweigere es mit denen zu reden. Für mich exisitieren diese Personen nicht mehr in meinem Leben.