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Österreich hat einen neuen großen Fall

Verfasst: 18.09.2026, 07:55
von GentleM
In Österreich sorgt derzeit ein Fall für Aufsehen: Gegen den bekannten Kabarettisten Gunkl steht der Vorwurf im Raum, ein Mädchen auf die Mumu geküsst zu haben. Die Mutter und Großmutter des Kindes, denen Verbindungen zum Rotlichtmilieu nachgesagt werden, befinden sich wegen des Verdachts der Erpressung in Haft. Außerdem sollen kinderpornografische Inhalte gefunden worden sein, wieso gehts ned ein Mal ohne? Die öffentliche Reaktion dürfte besonders interessant werden, da Gunkl in der Bevölkerung offenbar über großen Rückhalt verfügt. Er erstattete selbst Anzeige und veröffentlichte ein Video, in dem er sich zu den Vorwürfen äußert. Mal sehen, ob der Galgen wieder vorm Landesgericht aufgebaut wird. Ich denk diesmal nicht.

Re: Österreich hat einen neuen großen Fall

Verfasst: 18.09.2026, 15:47
von Verehrer
die Geschichte hat alle Zutaten, wie man sie sich nicht besser ausdenken kann.
aber das Mädchen wird von der Kinder und Jugendhilfe beträut...da kann ja nichts mehr schiefgegen.

Re: Österreich hat einen neuen großen Fall

Verfasst: 19.09.2026, 06:30
von naylee
Die Kuss-auf-die-Mumu-Keule ist besonders interessant, da dort nichts nachweisbar ist. Ideal, um jemanden was anzuhängen, wo nichts war. Was waren das früher noch für Zeiten, als mit ordentlichen Vergewaltigungen erpresst worden ist.

Re: Österreich hat einen neuen großen Fall

Verfasst: 19.09.2026, 08:42
von Mitleser
So sieht's aus. Und "kinderpornografische Aufnahmen" sind auch schnell gefunden, wenn es irgendwelche Fotos oder Videos mit Kindern gibt, wo so mancher Ermittler oder Staatsanwalt den Eindruck gewinnt, die Kinder könnten "aufreizend" posiert haben. Der gemeine Bürger denkt bei "Kinderporno" sofort an brutale Vergewaltigungen von Kleinkindern und sogar Babys (auch dieses Bild wird ja immer öfter in den Medien bemüht), aber in Wirklichkeit sind das dann womöglich Aufnahmen von leicht bekleideten oder halt auch ganz oder teilweise nackten Kindern aus Social Media oder einem familiären Umfeld, die außerhalb vom privaten Fotoalbum der Familie praktisch immer erstmal überprüft werden, ob ein kinderpornografischer Hintergrund vorliegt. Nun kenne ich den besagten Fall nicht, vielleicht verhält sich die Sache auch anders, aber das sind immer die Gedanken, die mir durch den Kopf gehen, wenn ich so etwas lese. "Im Zweifel für den Angeklagten" scheint in Sachen Pädophilie und dergleichen offenbar nicht zu gelten, sondern es wird immer vom Schlimmsten ausgegangen.

Re: Österreich hat einen neuen großen Fall

Verfasst: 19.09.2026, 10:37
von Luna
Mitleser hat geschrieben: 19.09.2026, 08:42 Der gemeine Bürger denkt bei "Kinderporno" sofort an brutale Vergewaltigungen von Kleinkindern und sogar Babys (auch dieses Bild wird ja immer öfter in den Medien bemüht), aber in Wirklichkeit sind das dann womöglich Aufnahmen von leicht bekleideten oder halt auch ganz oder teilweise nackten Kindern aus Social Media oder einem familiären Umfeld,
Und dann ist der Bürger empört, wenn ein Täter eine in ihren Augen viel zu milde Strafe bekommt. Sie wissen einfach nicht was alles noch Kipo sein kann. Statt von Posing zu sprechen, spricht man von hunderten Gigabytes an schwersten Missbrauchsdarstellungen von Kindern die gefunden wurden, um dieses Bild das du ansprichst weiter zu untermauern. Vielleicht war ja wirklich was richtig schlimmes dabei gewesen, vielleicht aber auch nicht. Das kann nur das Gericht wissen. Die Dateigröße ist sowieso meiner Meinung nach keine gute Angabe um über einen Kipofund zu berichten. Da je nach Speicherformat sich die Dateigröße immer verändert.

Die Größe zur Urteilsfindung kann man bei Drogenfunden gut nutzen. Es wurden bei dem Täter hunderte Kilogramm Gras und ein Kilogramm Kokain gefunden. Hier könnte man aber auch sagen das hunderte Kilogramm an harten Drogen beschlagnahmt wurden. Da würde aber jeder sofort sagen: Gras ist doch keine harte Droge! Das bei der Herstellung und Vertrieb von Drogen auch viele Kinder (und Erwachsene) leiden müssen, darüber hört man in den Berichterstattungen irgendwie nie was. Ich will auf keinen Fall das eine Leid mit dem anderen Leid vergleichen aber ich finde das hat was von Doppelmoral. Wenn bei der einen Sache in den Nachrichten von, "und nun kommen wir zu einem schweren Thema" überleitet und das andere ganz beiläufig erwähnt wird. So als wäre die eine Tat weniger schwer oder schlimm als die andere.