Konsequenzen nach dem Scheitern

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Re: Konsequenzen nach dem Scheitern

von Gast » 12.02.2026, 12:37

Ich habe den ersten Tipp tatsächlich vor einem Jahr umgesetzt und bin sehr froh darüber. Ich bin Mitte 20 und da bin ich gerne ins kalte Wasser gesprungen. Sollte es nicht klappen dann würde ich im Falle einer negativen Entscheidung nur noch von Bürgergeld in DE leben und gut ist. Mehr hat die Gesellschafft dann nicht von mir verdient.

Wenn jemand auch nach Finnland will dann hier paar Infos:
die Studienplätze werden über ein zentrales Auswahlverfahren (s. Webseite opintopolku) vergeben. Hier muss man ein Test absolvieren. Die Bewerbungsphase ist aber schon zu Ende. Der einfachr Weg den ich auch ging ist auf ser gleichen Webseite nach einer Seperate Application zu suchen. Hier bestimmen die Unis/Hochschulen die eigenen Kritierien. Ausreichend sind hier durchschnittliche Noten, da die Konkurrenz sehr gering ist. Ich hab mich 2x beworben und hab 2x Angebote bekommen.

Studiensprache ist englisch und ihr braucht meist so ein TOEFL iBT Score von 80+ das ist sehr leicht zu bekommen, wenn man im Internet aufgewachsen ist.

Nach dem Studium könnt ihr eine Niederlassungserlaubnis beantragen und seid damit ausländischer Bürger und könnt nicht mehr um Ausreise gebeten werden (außer bei Straftaten). Wer ein simples Leben will kann sich was einfaches zum studieren aussuchen, aber der Arbeitsmarkt und die Lebenserhaltungskosten sind schon angespannt. Jedenfalls besser als stress und Suizid.

Re: Konsequenzen nach dem Scheitern

von Gast » 11.02.2026, 02:59

Im P-Punkte Forum wird auch rege über das Verbot diskutiert. Die meisten gehen von einer Niederlage aus, da dem Gesetzgeber echt viel Spielraum gelassen wird. Nicht schön ist auch dieses Formulierung in einem Urteil aus 2023, was sich auch so im Puppen-Urteil finden könnte:
Je gewichtiger der zu erwartende Schaden für das Kind oder je weitreichender mit einer Beeinträchtigung des Kindeswohls zu rechnen ist, desto geringere Anforderungen müssen an den Grad der Wahrscheinlichkeit gestellt werden, mit der auf eine drohende oder erfolgte Verletzung geschlossen werden kann, und desto weniger belastbar muss die Tatsachengrundlage sein, von der auf die Gefährdung des Kindeswohl geschlossen wird.
- 1 BvR 2345/22 -

Ich empfehle jedem der ohne Puppen nicht glücklich leben kann jetzt seine Auswanderung vorzubereiten, um zügig auf die Entscheidung reagieren zu können und nicht verbittert und voller Panik nach einer Lösung zu suchen.

Tipps für Jüngere:
Ein Auslandsstudium innerhalb von Europa wird über die gesamte Dauer staatlich über BAföG gefördert. Das macht Finnland sehr interessant da EU-Bürger dort kostenlos studieren und Puppen legal und auch von der finnischen Version von "KTW" (Sexpo) verteidigt wird.

Wer aufgrund der drohenden Gefahr eines EU-weiten Puppenverbots die EU verlassen möchte könntr in Taiwan studieren, oder gucken ob er sich für das Gold VISA qualifiziert. Wenn man aktuell viel verdient dann zählt das bereits als Qualifikation. Alternativ einen (1,5 oder 2 Jährigen) University Preparation Course in Japan besuchen und dann eine Ausbildung oder Studium starten.

Re: Konsequenzen nach dem Scheitern

von Leni » 10.02.2026, 22:53

Leni hat geschrieben: 09.02.2026, 22:07
Gast hat geschrieben: 09.02.2026, 18:55 B. ist das gute Zeug :) Weiß nicht, ob man hier Medikamente zum Sterben sagen sollte.
Sag halt.was du meinst
Weiß jemand anderes was er meint?

Re: Konsequenzen nach dem Scheitern

von Flaubert » 10.02.2026, 00:50

Verehrer hat geschrieben: 09.02.2026, 14:46 für einen Lehrer bist du ziemlich sympathisch Flaubert. :roll:
Danke... Nehme ich mal als Kompliment. :D

Re: Konsequenzen nach dem Scheitern

von Flaubert » 10.02.2026, 00:49

Verehrer hat geschrieben: 09.02.2026, 14:46 für einen Lehrer bist du ziemlich sympathisch Flaubert. :roll:
Danke... Nehme ich mal als Kompliment. :D

Re: Konsequenzen nach dem Scheitern

von Gast » 09.02.2026, 23:19

Luna hat geschrieben: 09.02.2026, 19:36 Hast du mal darüber nachgedacht auszuwandern? [...]
Vielleicht ist da ja ein passendes Land für dich dabei.

Belgien
Estland
Finnland
Griechenland
Lettland
Litauen
Österreich
Rumänien
Slowakei
Ungarn
Bis auf Finnland und Österreich bestrafen diese Länder den Besitz von fiktiver Pornographie. Auch sind die Puppen nicht wirklich legal. In Österreich wird der Import über den Zoll gestoppt, da diese als obszöne Gegenstände klassizifert wurden. Ebenfalls plant Europa aktuell ein Verbot von Puppen indem sie es als CSAM definieren ("realistische Reproduktion" worunter Puppen und Roboter fallen s. Entwurf der EU-Kommission zur Reform der EU-Directive 2011/93/EU).

Wenn man also schon auswandert, dann lieber in Länder wo Fiktion als von der Verfassung geschützt geurteilt wurde. Das wären z. B. Japan und seit 2018 auch Kolumbien ("En Colombia no es delito la pornografía infantil técnica y artificial").

Die Pressestelle des BVerfG hat mitgeteilt das mit einer Entscheidung
in diesem Jahr zu rechnen ist.

Re: Konsequenzen nach dem Scheitern

von Leni » 09.02.2026, 22:07

Gast hat geschrieben: 09.02.2026, 18:55 B. ist das gute Zeug :) Weiß nicht, ob man hier Medikamente zum Sterben sagen sollte.
Sag halt.was du meinst

Re: Konsequenzen nach dem Scheitern

von Luna » 09.02.2026, 19:36

Hoffnung hat geschrieben: 07.02.2026, 19:37
Eine Perspektive sehe ich aktuell nämlich gar nicht.
Hast du mal darüber nachgedacht auszuwandern?

In einem emotionalen Appell im April 2021, habe ich eine Liste im GLF veröffentlicht, mit europäischen Ländern, die den Erwerb und Besitz dulden. Du müsstest nur mal recherchieren ob das heute auch noch so ist. Vielleicht ist da ja ein passendes Land für dich dabei.

Belgien
Estland
Finnland
Griechenland
Lettland
Litauen
Österreich
Rumänien
Slowakei
Ungarn

Wenn das Unrechtsgesetz abgeschafft ist, kommst du zurück. Immerhin wurden beide Beschwerden (2 BvR 1097/22 & 2 BvR 1096/22) zur Entscheidung angenommen. In über 90% der Fälle werden Beschwerden ohne Angabe von Gründen abgelehnt. Leider, mahlen die Mühlen langsam. Ich kann deine Frustration verstehen. Hast du Lust dich hier mal anzumelden? Hier wurde in einigen Threads über das Thema gesprochen die du als Gast vielleicht gar nicht sehen kannst.

Re: Konsequenzen nach dem Scheitern

von Gast » 09.02.2026, 18:55

B. ist das gute Zeug :) Weiß nicht, ob man hier Medikamente zum Sterben sagen sollte.

Re: Konsequenzen nach dem Scheitern

von Leni » 09.02.2026, 17:12

Gast hat geschrieben: 08.02.2026, 22:57 Weißt du das mit den Treffen oder nicht?

Wie willst du die Sterbehilfe in Anspruch nehmen, wenn dir niemand B. verordnet oder abgibt?
Was ist "B"?

Re: Konsequenzen nach dem Scheitern

von Verehrer » 09.02.2026, 14:46

für einen Lehrer bist du ziemlich sympathisch Flaubert. :roll:

Re: Konsequenzen nach dem Scheitern

von Flaubert » 09.02.2026, 04:16

Hoffnung, kämpfe weiter.
Ich verstehe dich.
Wir verstehen dich alle.
Es ist lächerlich, was offensichtlich in Deutschland passiert, aber auch weltweit.
Hey, es geht um Puppen. Ob sie nun bestimmte Öffnungen haben oder nicht.
Es geht um Animation und Comics.
WEM genau wird da geschadet? Plastik? Zeichnungen?
Wie Naylee schon schrieb, was ist nicht alles erlaubt, was so viel schlimmer ist?
Wie viel schadet es, dass Minderjährige vor ihrem 14. Lebensjahr ihr eigenes Handy haben oder vor dem 16. Lebensjahr Zugriff auf soziale Netzwerke? Niemand macht da was, aber uns Pädos wird wegen nichts das Leben schwer gemacht, auch wenn wir niemanden schaden.
Aber kämpfe dennoch weiter, hier hast du eine Gemeinschaft, die dir zuhört. Du bist nicht allein!!!

Re: Konsequenzen nach dem Scheitern

von Gast » 08.02.2026, 22:57

Weißt du das mit den Treffen oder nicht?

Wie willst du die Sterbehilfe in Anspruch nehmen, wenn dir niemand B. verordnet oder abgibt? Dann musst du klagen oder dir etwas einfallen lassen. Oder ist es anders und es geht so leicht wie du behauptest? Die Rechtslage mag so sein, aber die Umsetzung ist problematisch.
Der Weg zum EuGH steht nur den aktuellen Beschwerdeführern offen.
Der steht auch dir offen, wenn du anders argumentierst. Die Whataboutisms über Klima, Abtreibungsverbot, Inzestverbot sind andere Fälle.

Re: Konsequenzen nach dem Scheitern

von Verehrer » 08.02.2026, 17:16

Naylee du verdirbst mir die Laune... :(

Re: Konsequenzen nach dem Scheitern

von Hoffnung » 08.02.2026, 16:37

Danke für die netten Worte
Gast hat geschrieben: 12.08.1975, 05:37 Ein Selbstmord als Pädo wird nicht funktionieren, aber wenn du aus Frust klagen möchtest, lass es mich und Corte wissen.
Seit 2020 darf man die passive Sterbehilfe in Anspruch nehmen. Man muss nur erklären das diese Entscheidung freiwillig von mir selbst kommt. Der Grund ist egal und eine Krankheit o. Ä. muss nicht vorliegen (Selbstbestimmtes Sterben). Wenn das BVerfG die Beschwerden ablehnt dann gibt es keinen Grund für mich zu klagen. Der Weg zum EuGH steht nur den aktuellen Beschwerdeführern offen. Menschen protestieren seit Jahrzehnten gegen das Abtreibungsverbot und das Inzestverbot ist auch vor dem EuGH gescheitert.

Der Weg über die Gerichte ist die letzte Hoffnung (daher auch mein Name), denn so ein stigmatisiertes Thema wird niemals von der Politik angefasst werden. Heute schon werden die aktuellen Evidenzen ignoriert (s. analog Klimawandel, wo es unzählige Studien gibt und trotzdem geleugnet wird - warum soll das bei Puppen anders verlaufen?).

Die Tatsache das ich eine Puppe vernichten, köpfen und anderweitig körperlich misshandeln kann, aber ein emotional und romantisches Leben mit diesem "Stück Plastik" mich hinter Gittern bringt kann man keinem rational erklären. Nein, ich will kein echtes Kind und habe da auch wirklich kein interesse an irgendeinem Kontakt. Das Gesetz hilft keinem. Es schafft nur Opfer, Suizide, Kriminelle und verschwendet Ressourcen.

LG,

Hoffnung

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