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CSD ist kagge
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BeitragVerfasst: 13.01.2021, 19:35 
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Zidane, ich habe doch in meinem letzten Beitrag geschrieben: Ob du eine gesetzliche Forcierung von Quoten befürwortest, hast du offengelassen.
Jetzt hast du explizit gemacht, dass du das nicht tust.
Dann ist doch gut. Den Vorwurf, ich würde dich verächtlich machen, finde ich etwas deplatziert.

Und dennoch: Ehe wir nicht eine bestimmte Quote erreicht haben, können wir auch nicht von Gleichberechtigung sprechen – sagst du.
Was ist letztendlich die Konsequenz daraus? Jemand, der das so sieht und sich Feminist nennt, der kann damit ja nicht zufrieden sein. Was also tun? Zähneknirschend landet man dann eben doch irgendwann bei gesetzlichen Quoten. Und das prophezeie ich dir nicht, weil ich dich verächtlich machen will, sondern weil es genau das ist, was die „Feministen“ unserer heutigen Zeit fordern.

Und ich verstehe nicht, wieso überhaupt. Wo ist das Problem damit, dass manche Berufe fast nur von Männern, andere fast nur von Frauen ergriffen werden? Die Betonung liegt eben auf fast. Wenn ein Mann Erzieher werden will, dann kann er das. Wenn ein Mann ein Studium der Pferdewissenschaften aufnehmen will, kann er das auch. Und in gleicher Weise kann auch eine Frau Kfz-Mechatronikerin werden, wenn sie will. MINT studieren, wenn sie will. Oder in einem großen DAX-Unternehmen anfangen, sich hocharbeiten, und bis zur Führungsetage aufsteigen, wenn sie will.
Es geht doch um Möglichkeiten. Und die Möglichkeiten bestehen.
Dass das in der Realität dann selten vorkommt bzw. wir eben doch nicht annähernd eine fifty-fifty-Verteilung haben, ja, das ist so, aber es sollte doch nicht verwundern. Es lässt sich ganz einfach dadurch erklären, dass Frauen und Männer tendenziell eben andere Interessen und andere Prioritäten haben. Daran ist überhaupt nichts problematisch, und ich sehe hier einfach nicht, wie das ein Zeichen oder gar Beweis für ein Fehlen von Gleichberechtigung sein soll.

Du behauptest hier allerlei und wirfst mit Anschuldigungen um dich. Aber mir fehlen die Begründungen. Für mich ist das nicht plausibel.
Woran liegt das, Zidane?
Weil ich ein egoistischer Mann bin und vom "Patriarchat" profitiere? Weil ich auf meine "Bevorzugung" nicht freiwillig verzichten mag?
Aber inwiefern überhaupt? Ich habe nicht vor, später einmal eine Führungsposition einzunehmen. Also selbst wenn(!) Männer hier bevorzugt werden würden(!), hätte ich persönlich gar nichts davon. Da, wo ich arbeite, bin ich einer von ganz wenigen Männern, mal so nebenbei angemerkt. ;) Aber irgendwie bin ich scheinbar dennoch Nutznießer von der systematischen Frauenfeindlichkeit unserer Gesellschaft!
Nur wieso weiß ich davon nichts, wieso scheint mir das niemand erklären zu können?
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BeitragVerfasst: 14.01.2021, 09:38 
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Arrowhead hat geschrieben: Ehe wir nicht eine bestimmte Quote erreicht haben, können wir auch nicht von Gleichberechtigung sprechen – sagst du.
Hab ich AUCH nicht gesagt, sondern das z.B. NULLPROZENTQUOTEN NICHT die Gesellschaft wiederspiegeln!
Arrowhead hat geschrieben: Und in gleicher Weise kann auch eine Frau Kfz-Mechatronikerin werden, wenn sie will.
Männer machen viele Berufe nicht, die als "Frauenberufe" verschrien sind, weil sie damit keine Familie ernähren können, da es unterbezahlt ist. Und ich spreche hier von Ausbildungsberufen und keine Hilfsjobs. Und es zeigt sich immer noch gerade daran, dass Männer IMMERNOCH schief angeschaut werden, wenn sie es doch machen.
Und ich habe Mädchen kennen gelernt, die KFZ-Mechatroniker werden wollten und abgelehnt wurden, weil (ja das gibt es immer noch) keine entsprechenden Sanitäranlagen vorhanden sind und es nicht zumutbar ist, dies nachzurüsten. Das gilt auch für den Bau. Oder so ein Schwachsinn, wie ...
Sakura hat geschrieben: Oder würdest Du eine einstellen, die dir nach einem halben Jahr erzählt: "Ätsch, jetzt mach ich mal drei Jahre Urlaub mit voller Bezahlung!"
Dieses Risiko disqualifiziert sie einfach für anspruchsvolle Jobs!
Und so denken auch noch zuviele in den oberen Etagen! Und Frauen haben allein durch ihre erfahrene und erlebte Sozialisation oft ein anderen Führungsstil, das den althergebrachten patriachialischen Stil "gefährden" würde.
Arrowhead hat geschrieben: Oder in einem großen DAX-Unternehmen anfangen, sich hocharbeiten, und bis zur Führungsetage aufsteigen, wenn sie will.
Es geht nicht um Wollen. Es geht um Dürfen. Und es zeigt sich immer wieder, das es genug Frauen gibt mit Führungsqualitäten und doch Männer bevorzugt werden, auch wenn sie qualitativ schlechter sind.
Arrowhead hat geschrieben: Du behauptest hier allerlei und wirfst mit Anschuldigungen um dich.
Wer anderen in die Ecke drängt, sollte sich da nicht wundern. Ein ähnlicher Stil haben hier ja auch die Rechtspopulisten drauf!
Arrowhead hat geschrieben: Aber irgendwie bin ich scheinbar dennoch Nutznießer von der systematischen Frauenfeindlichkeit unserer Gesellschaft!
Nur wieso weiß ich davon nichts, wieso scheint mir das niemand erklären zu können?
Doch, nur hörst Du nicht zu. Dir als Mann steht die Welt offen. Du kannst entscheiden, was Du werden willst und erlebst nur durch Dein Handeln, Wissen und Auffassungsgabe Deine Grenze. Sogar in "Frauenberufen" bist Du als Mann begehrt.
Was aber ist mit Frauen? Wie viel mehr müssen sie sich anstrengen um das selbe Ziel zu erreichen, wenn es in die Männerdomäne geht? Wie schwer ist es bei gleicher Qualifikation genauso ernst genommen zu werden? Hier spielt der Faktor Geschlecht mit eine Rolle und das allein durch das Erlernte aus dem Patriarchal. Es sind keine gleichen Bedingungen, weswegen es auch keine Gleichberechtigung gibt.
In den USA wird nun die erste Vizepräsidentin gefeiert. Weshalb muss es gefeiert werden, wenn es eine Gleichberechtigung geben würde? Weil es einfach nur ein weiterer Schritt ist.
Oder eine Bundeskanzlerin (unabhängig von ihrer Politik)? Wie schwer tut man sich damit?

Und da es immer noch Unterschiede gibt, die eben auf die unterschiedlichen Geschlechter beruhen und nicht auf Qualifikationen, ist der Weg des Kampfes für die Gleichberechtigung noch nicht zu Ende.

Und wenn es die Gleichberechtigung gibt, bedeutet es auch für die Männer mehr Qualifikation aufzuweisen, weil es dann mehr gleichberechtigte Konkurrenz gibt. Man müsste dann nun teilen ...

Bezieht sich Girllover nur auf den Sex? Ich liebe meine Tochter und Enkelin, und gerade deswegen wünsche ich mir für sie, dass sie die selben Voraussetzungen haben und eine freie Wahl für ihre Zukunft, wie es eben auch mein Enkel hat. Nicht mehr, aber auch nicht weniger!

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BeitragVerfasst: 14.01.2021, 11:45 
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Zidane hat geschrieben:
14.01.2021, 09:38
Arrowhead hat geschrieben: Ehe wir nicht eine bestimmte Quote erreicht haben, können wir auch nicht von Gleichberechtigung sprechen – sagst du.
Hab ich AUCH nicht gesagt, sondern das z.B. NULLPROZENTQUOTEN NICHT die Gesellschaft wiederspiegeln!
Zidane hat geschrieben:
13.01.2021, 08:14
In einer Gesellschaft, in der die Anteile von Geschlechtern nicht die Verhältnisse in der Gesellschaft widerspiegeln [...], gibt es keine Gleichberechtigung.
:roll:

Zidane hat geschrieben:
14.01.2021, 09:38
Und es zeigt sich immer noch gerade daran, dass Männer IMMERNOCH schief angeschaut werden, wenn sie es doch machen.
Mensch, jetzt fährst du aber die schweren Geschütze auf. Die werden SCHIEF ANGEGUCKT? Schlimm! Also wenn es da einen Job geben würde, den ich eigentlich wahnsinnig gerne machen würde, aber die Gefahr bestünde, ich könnte schief angeguckt werden - ja, das wäre leider Ausschlusskriterium...

Zidane, ich glaube, man darf von einem erwachsenen Menschen schon erwarten dass er ein paar schiefe Blicke wegstecken kann. Und als Mann in einem "frauendominierten" Feld ist es nicht so, als hätte ich gar keine Ahnung, wovon ich hier spreche.

Und es zeigt sich immer wieder, das es genug Frauen gibt mit Führungsqualitäten und doch Männer bevorzugt werden, auch wenn sie qualitativ schlechter sind.
Und wieder: Ja, tut es das? Wie kommst du darauf? Weil, es sind ja weniger Frauen in Führungspositionen, und das kann ja nur daran liegen, dass die benachteiligt werden? Das hatten wir doch schon mehrmals.

Schon irgendwie ironisch fand ich aber diesen Austausch:
Zidane hat geschrieben:
13.01.2021, 12:12
Mitleser hat geschrieben: Könnte es nicht auch sein, dass Frauen schlichtweg weniger Interesse an einem Job in der Führungsetage haben?
Könnte es sein, dass von Anfang an ihnen aufgezeigt wird, dass sie keine Chance hätten?
Wer erzählt denn den Frauen, dass sie keine Chance hätten? Es quasi gar nicht erst probieren brauchten? Mir scheint, das ist weniger das "Patriarchat", das macht der "Feminismus" selbst...

Zidane hat geschrieben:
14.01.2021, 09:38
Sogar in "Frauenberufen" bist Du als Mann begehrt.
Was aber ist mit Frauen? Wie viel mehr müssen sie sich anstrengen um das selbe Ziel zu erreichen, wenn es in die Männerdomäne geht?
Na, was soll ich dir sagen, wenn du mich so offen fragst? Ich glaube nicht, dass sie sich wirklich erheblich mehr anstrengen müssen. Und du hast bis jetzt nichts vorgebracht, was mich dazu bringen würde, daran zu zweifeln.

Auch die Geschichte von dem Mädchen, dass KFZ-Mechatronikerin werden wollte, aber abgelehnt wurde, weil die Sanitäranlagen nicht vorhanden wären: Das ist blöd, klar, aber es ist auch das, was man anekdotische Evidenz nennt. Ich stell ja gar nicht in Abrede, dass es vereinzelt Menschen gibt, die Vorbehalte gegenüber Frauen haben (- genauso, wie es Menschen gibt, die Vorbehalte gegenüber Männern haben). Aber wie viele sind das? Ist das wirklich ein signifikantes Problem unserer Zeit? Und ist für deine Bekannte jetzt alle Hoffnung verloren, oder könnte sie es nicht einfach nochmal an anderer Stelle probieren? Vielleicht irgendwo, wo ein vernünftigerer Chef sitzt, und wo man sich dann einfach darauf einigem kann, dass sie die Sanitäranlagen der Männer mitbenutzt?

Zidane hat geschrieben:
14.01.2021, 09:38
Oder eine Bundeskanzlerin (unabhängig von ihrer Politik)? Wie schwer tut man sich damit?
Da wir seit 15 Jahren eine Bundeskanzlerin haben: wohl nicht so schwer.
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BeitragVerfasst: 14.01.2021, 12:40 
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Arrowhead hat geschrieben:Die werden SCHIEF ANGEGUCKT? Schlimm!
Das war ein sarkastischer Ausdruck dafür, dass es noch weit verbreitet ist, dass Männern in diesen Berufen oft unterstellt wird, es nicht aus einer Berufung heraus zu tun, sondern z.B. aus sexuellen Interessen. Möchtest Du es noch genauer? Also sogar unterstellt wird, dass sie Kinder sexuell missbrauchen wollen. Noch genauer? Willst Du noch den Akt beschrieben bekommen?

Es gibt Einrichtungen, in denen Männer keine Kinder wickeln dürfen? Warum wohl nicht. Möchtest Du auch hier Details?

Und es wurden Männer gefragt, warum sie den Beruf nicht wollen. Und genau deswegen, um nicht ständig unter diesen Generalverdacht zu stehen, machen sie es nicht.
Arrowhead hat geschrieben: Wer erzählt denn den Frauen, dass sie keine Chance hätten?
Erzählen tut es keiner, weil man ja als Mensch mit angeblicher Gleichberechtigung gesehen werden will. Aber man zeigt es! 0%-Quote!

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BeitragVerfasst: 14.01.2021, 14:23 
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Zidane hat geschrieben:
14.01.2021, 12:40
Das war ein sarkastischer Ausdruck dafür, dass es noch weit verbreitet ist, dass Männern in diesen Berufen oft unterstellt wird, es nicht aus einer Berufung heraus zu tun, sondern z.B. aus sexuellen Interessen. Möchtest Du es noch genauer?
Das ist mir schon bewusst. Ich habe es aber bei den Blicken belassen, weil es das ist, was man verallgemeinern und auch auf Frauen übertragen kann. Und darum ging es ja eigentlich: die angebliche Benachteiligung von Frauen und wie schwer die es doch hätten.

Dass Männer oft unter Generalverdacht gestellt werden, ist nochmal ein ganz anderes Thema, und ich weiß nicht, ob wir dieses Fass jetzt auch noch aufmachen sollten. Hat mit Feminismus in meinen Augen halt wenig zu tun. Aber wenn überhaupt sehe ich den heutigen Feminismus eher als Mitursache dieses Problems denn als Lösung, so viel sei gesagt.

Zidane hat geschrieben:
14.01.2021, 12:40
Erzählen tut es keiner, weil man ja als Mensch mit angeblicher Gleichberechtigung gesehen werden will. Aber man zeigt es! 0%-Quote!
Tatsächlich liegt der Anteil von Frauen in Führungspositionen bei etwa 26%. :roll:
https://www.arbeitsagentur.de/news/news-frauen-in-fuehrungspositionen-studie-2019
Nicht gerade die neueste Quelle, aber das erstbeste, was ich jetzt gefunden habe.

Ich glaube, es gab (gibt?) so eine freiwillige Quote, die sich Firmen als Ziel setzen durften (mussten?). Da wurde oft 0% Frauen als "Ziel" angegeben. Aber nicht, weil man wirklich das Ziel hatte, seinen Frauenanteil zu verringern, sondern weil man die Idee einer verpflichtenden Quote scheiße findet. Ist sie halt auch.
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BeitragVerfasst: 14.01.2021, 16:36 
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Öffentlicher Dienst oder "Staats"firmen unterliegen etwas anderen Gesetzen. Hier gibt es auch tatsächlich das selbe Geld für die selbe Arbeit.
Aber ein wirklicher Indikator bildet die freie Privat-Wirtschaft, die bisher auf freiwilliger Basis agiert.
Stuttgart. Der Frauenanteil in den Führungspositionen der deutschen Dax-Konzerne ist erstmals seit zwei Jahren wieder gesunken. Zum Stichtag per 1. September 2020 saßen in den 30 Dax-Konzernen gerade einmal 23 Managerinnen im Vorstand. Im Vorjahr waren es noch 29 Frauen. Der Anteil weiblicher Führungskräfte im Vorstand sank damit von 14,7 auf 12,8 Prozent, so eine aktuelle Untersuchung der gemeinnützigen Allbright-Stiftung, die sich für mehr Frauen und Diversität in den Führungspositionen der Wirtschaft einsetzt.
Verkleinerung der Vorstände

Die Anzahl der DAX-Unternehmen, die ohne eine einzige Frau im Vorstand sind, kletterte von sechs im Vorjahr auf elf Unternehmen.

Auf Sicht aller 160 deutschen börsennotierten Unternehmen in DAX, MDAX und SDAX war deren Vorstand mit 603 Männern und 68 Frauen besetzt. Damit ist die Anzahl der Frauen fast unverändert, im Vorjahr arbeiteten 66 Frauen in den Vorständen. Dennoch beträgt der Männeranteil weiterhin rund 90 Prozent, der leichte Zuwachs von 0,8 Prozentpunkten beim Frauenanteil erklärt sich vor allem aus einer Verkleinerung der Vorstände im Krisenjahr (671 Vorstandsmitglieder gegenüber 707 im Vorjahr), so die Studie weiter.

Zwar sind die Vorstände der 30 großen DAX-Konzerne schon internationaler und weiblicher als die der kleinen und mittleren Börsenunternehmen, doch ihr Männeranteil beträgt noch immer rund 87 Prozent.

https://www.rnd.de/wirtschaft/dax-konzerne-machen-ruckschritte-bei-der-frauenquote-in-toppositionen-YM45E2GDBBDFHCV25WRUO4VV6Y.html
Arrowhead hat geschrieben: Ich habe es aber bei den Blicken belassen, weil es das ist, was man verallgemeinern und auch auf Frauen übertragen kann.
https://www.zeit.de/campus/2019-02/erzieher-maenner-beruf-kindertagesstaette-kindererziehung
sogar die BLÖD
https://www.bild.de/geld/mein-geld/mein-geld/klischeeberuf-erzieherin-warum-gibt-es-kaum-maenner-in-kitas-59657050.bild.html
https://www.jetzt.de/job/der-ist-nur-hier-um-mit-kleinen-maedchen-zu-spielen

usw. usf.

Aber ich schreibe ja nur scheiße, weil andere gerne die Augen verschließen davor, wie sehr mensch die alten patriarchalischen Klischees verinnerlicht hat.

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BeitragVerfasst: 14.01.2021, 16:37 
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In der Arbeitsstättenverordnung sind zwar getrennte Toiletten vorgegeben, aber in kleinen Betrieben kann auch darauf verzichtet werden, solange die entsprechenden Räumlichkeiten getrennt voneinander nutzbar sind (Hervorhebung von mir):
Arbeitsstättenverordnung hat geschrieben:Der Arbeitgeber hat Toilettenräume zur Verfügung zu stellen. Toilettenräume sind für Männer und Frauen getrennt einzurichten oder es ist eine getrennte Nutzung zu ermöglichen. [...] Für weibliche und männliche Beschäftigte sind getrennte Sanitärräume einzurichten. In Betrieben mit bis zu neun Beschäftigten kann auf getrennt eingerichtete Toiletten-, Wasch- und Umkleideräume für weibliche und männliche Beschäftigte verzichtet werden, wenn eine zeitlich getrennte Nutzung sicher gestellt ist. Dabei ist ein unmittelbarer Zugang zwischen Wasch- und Umkleideräumen erforderlich.
Es reicht notfalls also auch eine einzige Toilette, sofern man die Tür abschließen kann - zu Hause gibt's ja auch nur gemeinsame Toiletten für Männlein und Weiblein, und da stört sich niemand dran. Und in größeren Werkstätten und Autohäusern wird es auf jeden Fall getrennte Toiletten geben, da es oft weibliches Personal im Servicebereich gibt, und natürlich will man auch für die Kunden eine Toilette vorhalten. Vielleicht haben die Mädchen sich schlicht und einfach beim falschen Arbeitgeber beworben (ich würde auch nicht auf jeden x-beliebigen Ausbildungsplatz bewerben, sondern nur auf einen, wo mir das Umfeld zusagt).

Dort, wo ich arbeite, gibt es übrigens dreimal so viel Männer als Frauen, und die benutzen ohne zu zögern die gleiche Toilette und die gleiche Umkleide, obwohl es mehrere Toiletten gibt. Zur Not wartet man halt einen Moment, wenn man die Anwesenheit des anderen Geschlechts nicht ertragen kann. Frauen und Männer im gleichen Tätigkeitsbereich bekommen auch das gleiche Gehalt, die gleiche Anzahl an Urlaubstagen usw. Mein Chef behandelt alle Mitarbeiter respektvoll, und die Mitarbeiter gehen ebenso respektvoll miteinander um.

Die Schwester meines Chefs arbeitet als leitende Angestellte in einem millionenschweren Konzern und verdient locker das doppelte oder dreifache. Sie hätte auch in die Firma ihres Bruders mit einsteigen können, aber sie hat sich für eine Karriere in einem Großunternehmen entschieden. Stattdessen ist ihr Mann in die Firma meines Chefs eingestiegen und arbeitet dort halbtags, nachmittags passt er auf die Kinder auf. Also von wegen, Frauen hätten keine Chancen in der Führungsetage... :roll:
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BeitragVerfasst: 14.01.2021, 17:03 
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Zidane hat geschrieben:
14.01.2021, 16:36
Öffentlicher Dienst oder "Staats"firmen unterliegen etwas anderen Gesetzen. Hier gibt es auch tatsächlich das selbe Geld für die selbe Arbeit.
Aber ein wirklicher Indikator bildet die freie Privat-Wirtschaft, die bisher auf freiwilliger Basis agiert.
Meine Quelle bezog sich schon auf Privatwirtschaft: "Seit 2016 liegt der Anteil von Frauen an der Spitze privatwirtschaftlicher Betriebe in Deutschland unverändert bei 26 Prozent."
Und du kommst jetzt mit einer Quelle an, laut der es bei DAX-Unternehmen aber nur 12 Prozent sind. Ja gut. Das eine ist wohl Privatwirtschaft insgesamt, das andere sind nur DAX-Unternehmen.

Aber 26% oder 12%, meine Güte, das ist doch egal. So oder so ist man jedenfalls ein gutes Stück von den 0% entfernt. Demnach ist es für Frauen sehr wohl möglich, in solche Positionen zu kommen. Und jetzt wirst du wieder behaupten wollen "Ja aber, für die ist es viel schwieriger, die haben viel mehr Hürden zu überwinden", und ich werde das wieder anzweifeln, weil du mir kein einziges stichhaltiges Indiz für diese These liefern wirst. "Aber es sind doch WENIGER Frauen!" Ja, aber das muss nichts heißen. Doch. Nein. Oh. Reicht dann glaube ich auch mal.

Was du mir mit dem zweiten Teil deines Beitrags sagen wolltest, habe ich nicht verstanden. Wie gesagt: Mir ist durchaus klar, das Männer oft unter Generalverdacht gestellt werden. Und ich finde das auch problematisch. Nur was das mit deiner Enkeltochter, mit Feminismus, oder mir der vermeintlichen Benachteiligung von Frauen zu tun haben soll, da bin ich mir nicht sicher.
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BeitragVerfasst: 15.01.2021, 08:44 
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Natürlich gibt es immer einzelne Fälle. Und diese sind sogar nötig, um gerade alte verkrustete Strukturen und Benachteiligungen aufzubrechen.

Aber schon an den Reaktionen erkennt man, dann wie weit der Prozess gediehen ist. Und schon daran, dass ihr zwar meine Ansicht ständig versucht als falsch darzustellen, aber kein Wort über die üble Aussage von @Sakura verliert (außer salopp), was deutlich aufzeigt wo Eure Priorität in der Frage liegt.

Man feierte den ersten schwarzen Präsidenten, obwohl die Rassentrennung gesetzlich in den USA schon lange aufgehoben ist und auch den PoC die gleichen Rechte zustehen.
Es wird die erste Vize-Präsidentin gefeiert, obwohl Frauen schon lange die gleichen Rechte zustehen und es nicht wenige in der Politik gibt.
Auch die Amtseinführung der Bundeskanzlerin wurde u.a. gefeiert, weil es die erste Frau ist, obwohl die Gleichberechtigung schon viel länger existiert und auch hier mehr Frauen in der Politik sind.
Auch die Frage, ob man einen schwulen Bundeskanzler wählen würde zeigt auf, dass auch hier trotz aller Gesetze es keine Gleichberechtigung gibt.

Und das selbe gilt auch für Pädophile. Obwohl es im Gesetz heißt, das JEDER Mensch vor dem Gesetz gleich wäre, werden Pädophilie immer noch anders behandelt. Sogar ihr schreibt ja immer darüber.

Die Gesetze sind das Eine. Aber was die Gesellschaft daraus macht, das Andere.
Und laut Gesetz haben Frauen die gleichen Rechte. Sie werden aber noch nicht überall gewährt. Genauso wie auch jeder Pädophile die gleichen Rechte hat, die ihm aber eben nicht gewährt werden.

Und ja, ich kann es sehr gut miteinander vergleichen.

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BeitragVerfasst: 15.01.2021, 12:55 
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Nicht nur vom Feminismus, auch von Zirkelschlüssen scheinst du wohl großer Anhänger zu sein.
Erst: Frauen werden benachteiligt, weil es in Führungspositionen weniger Frauen gibt, weil die benachteiligt werden, weil es in Führungspositionen weniger Frauen gibt, weil die benachteiligt...
Und nun: Frauen werden benachteiligt, weil sonst würde man es ja nicht feiern, wenn eine Frau Vize-Präsidentin wird. Man feiert das, weil Frauen benachteiligt werden. Und dass sie benachteiligt werden, das sieht man ja an den Feiern, die gefeiert werden, weil sie benachteiligt werden...

Ich will dir nochmal eine Frage stellen, die ich so ähnlich schon mal gestellt, aber keine Antwort bekommen habe:
Stell dir mal eine Welt vor mit "richtiger Gleichberechtigung". Meinst du, da würden in Führungspositionen genauso viele Frauen wie Männer sitzen? Würde es genauso viele weibliche wie männliche Politiker geben? In den MINT-Fächern genauso viele Studentinnen wie Studenten? Und umgekehrt natürlich dann auch den Vorlesungen des Studiengangs Pferdewissenschaften genauso viele Herren wie Damen lauschen?
Wäre das so? Oder wäre es womöglich anders - und das obwohl in diesem Gedankenexperiment alle so toll und geschlechtergerecht denken wie du, Zidane?

Worauf ich hinauswill: Steckst du so tief in dieser Blase, dass du sämtliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern für "gesellschaftlich konstruiert" hältst? Das würde mich schon interessieren. Das hast du bis jetzt noch nicht wirklich deutlich gemacht.

Und ansonsten: Ja, erste Vize-Präsidentin, toll. Mit Hillary Clinton hätte es aber auch beinahe schon eine Präsidentin gegeben. Sie hat ja nur um Sackhaaresbreite verloren. Muss daran gelegen haben dass sie keine Sackhaare hat, Patriarchat halt.
Aber die Demokraten waren auch schön blöd - schicken ernsthaft eine Frau ins Rennen, obwohl die ja kaum eine Chance haben kann, wie jeder Feminist weiß. Wollten die gar nicht gewinnen? Tja, keine Ahnung...
Sorry, dass ich hier nicht ernst bleibe, aber ich finde das halt echt ziemlich hanebüchen.

Frauen, Schwule, Pädophile kannst du natürlich vergleichen. Doch hilft das deiner Sache nicht. Denn wir haben ja eine Bundeskanzlerin. Denn wir hätten ja beinahe einen offen schwulen Kanzlerkandidaten gehabt. Nur wo ist der pädophile Kanzler? Wo ist überhaupt auch nur ein einziger offen pädophiler Politiker? Einer, der sich freiwillig geoutet hat und der trotzdem noch den Rückhalt seiner Partei genießen darf? Das, Zidane, gibt es tatsächlich nicht, und das kann es auch nicht geben.
Wenn bei diesem Vergleich also eines zum Vorschein kommt, dann ist das der Unterschied zwischen echter Diskriminierung, und solcher, die man sich nur einbildet.

Disclaimer: Mit "Diskrimierung nur eingebildet" meine ich in erster Linie die Frauen. Dass Schwule an einigen Stellen noch so mit Problemen zu kämpfen haben, will ich nicht leugnen.
Und doch sind das aus der Sicht von mir als Pädophilen halt überwiegend Luxusprobleme. Es wäre schöner, würden sie diese Probleme nicht haben, aber ihre Existenz bereitet mir auch keine schlaflosen Nächte. Zumal die LGBTABCDEFG-Meute auch immer ganz vorne dabei ist, wenn es darum geht, sich von Pädophilen abzugrenzen.

Sakuras Beitrag habe ich als Troll wahrgenommen.
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BeitragVerfasst: 16.01.2021, 08:40 
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Arrowhead hat geschrieben:Wäre das so? Oder wäre es womöglich anders -
Wer kann in die Zukunft schauen? Und schön wäre es. Aber es hängt von viele Faktoren ab. Und nur weil ich nicht in die Zukunft schauen kann, werde ich trotzdem keine Idee oder Hoffnung verwerfen!

Die Frage aber ist eher (was hier eher rausklingt) ob es Dir Angst macht, wenn es so wäre? Ich für meinen Teil kann sagen, dass diese Utopie mir keine Angst bereitet und ich sie so nicht in den Mittelpunkt stellen muss.
Arrowhead hat geschrieben: Mit "Diskrimierung nur eingebildet" meine ich in erster Linie die Frauen.
Das ist nun eine Verdrehung aller Tatsachen! Oder diesen Schwarz-Weiß-Denken geschuldet.

Nein es gibt nicht nur DIE eine Art von Diskriminierung, sondern verschiedene Abstufungen, was auch einer Entwicklung geschuldet ist! Und die Gleichberechtigung der Frauen ist tatsächlich mit eines der am weitesten entwickelten Vorgänge, was aber nicht heiß, dass sie abgeschlossen ist oder je sein wird.

Und eine verdeckte Diskriminierung, die heute eher wirkt, ist genauso schlimm wie die offene Diskriminierung vorheriger Generationen.

Den selben Blödsinn einer "eingebildeten" Diskriminierung könnte ich ja dann sonst auch verbreiten, wenn mal ein offen Pädophiler nicht gleich gekündigt werden würde (was auch schon vorgekommen ist), oder?

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BeitragVerfasst: 16.01.2021, 10:09 
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Arrowhead hat geschrieben:
15.01.2021, 12:55

Ich will dir nochmal eine Frage stellen, die ich so ähnlich schon mal gestellt, aber keine Antwort bekommen habe:
Stell dir mal eine Welt vor mit "richtiger Gleichberechtigung". Meinst du, da würden in Führungspositionen genauso viele Frauen wie Männer sitzen? Würde es genauso viele weibliche wie männliche Politiker geben? In den MINT-Fächern genauso viele Studentinnen wie Studenten? Und umgekehrt natürlich dann auch den Vorlesungen des Studiengangs Pferdewissenschaften genauso viele Herren wie Damen lauschen?
Wäre das so? Oder wäre es womöglich anders - und das obwohl in diesem Gedankenexperiment alle so toll und geschlechtergerecht denken wie du, Zidane?
Man google mal nach dem Wort "Genderparadoxon"

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BeitragVerfasst: 16.01.2021, 10:48 
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Sakura hat geschrieben:
13.01.2021, 12:54
@Zidane, wenn ich deinen Sülz lese, weiß ich wirklich nicht, wo Du das aufgeschnappt hast.
Wo sind denn die Dachdeckerinnen, Bauarbeiterinnen usw.?
Die sitzen gemütlich zu Hause, weil die Arbeit für die geknechteten Seelchen zu schwer ist.

Wenn ich eine eigene Firma hätte, käme mir da garantiert keine Frau rein, es sei denn sie ist älter als 50 Jahre. Oder würdest Du eine einstellen, die dir nach einem halben Jahr erzählt: "Ätsch, jetzt mach ich mal drei Jahre Urlaub mit voller Bezahlung!"
Dieses Risiko disqualifiziert sie einfach für anspruchsvolle Jobs!
Mann beachte auch die vielen vielen Alleinerziehenden die alles tun nur nicht erziehen. Das sind nämlich zu 80% feministische Weiber die das Alleinerziehermodell freiwillig und mit voller Absicht gewählt haben. Den Mann zahlen lassen und den ganzen Tag in Cafe´s mit anderen Alleinerziehende verbringen die das genau so gemacht haben.

Die Kinder sind schon längst in Kinderaufbewahrungsanstalten abgeschoben worden ganz so wie in der DDR

Ich habe 25 Jahre lang verschiedene Firmen gehabt Sakura. Es gibt Frauen und Lehrmädels die wo sich ins Team einordnen und bereit sind zu lernen. Die meisten jedoch, machen Wirbel ohne Ende in der Firma. Als Chef hat man im Westen ohnehin nichts mehr zu sagen.

Mädels und Weiber die 0,0 motiviert sind und ich als Chef Diese laut Gesetze nicht mal motivieren darf. Die lassen sich heute einstellen und sagen Dir am selben Tag ins Gesicht, dass sie gekündigt werden wollen, damit sie vom Arbeitsamt wieder Geld für´s Nichts tun bekommen wollen. Sagt man ihnen dass sie selbst kündigen sollen mögen sie das nicht weil sie dann vom Arbeitsamt kein Geld bekommen würden!!!

Lässt man es drauf ankommen, sind sie ab dem 2. Arbeitstag krank geschrieben für unbestimmte Zeit. So dass einem als Arbeitgebernichts anderes übrig bleibt als sie wieder zu kündigen obwohl Arbeitohne Ende da wäre.

Ich hatte in diesen Jahren an die 10 Prozesse unterschiedlichster Art die mir teil von 15 jährigen Lehrmädchen aufgezwungen wurden, die ich aber damals noch allsamt gewonnen habe Dank guter Anwälte. Heute wäre das wohl viel schwerer.

Ich hab die Scheisse an den Nagel gehängt bis auf ein Unternehmen, das ich von einem Geschäftsführer nun machen lasse. So muss er sich nun rum ärgern. Nun verdien ich zwar nicht mehr viel, aber bei sparsamer Lebensweise reicht die Kohle bis zu meinen Lebensende. Endlich nun LEBEN!
und die ganzen Femis und Gederwahnsinnigen nicht mehr sehen müssen.

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Pädophilie macht die Welt verrückt
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BeitragVerfasst: 16.01.2021, 14:17 
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@Zidane
Es ging weniger um die Zukunft, sondern mehr um die Zielsetzung und dein grundlegendes Männer/Frauenbild. Da brauchst du eigentlich keine hellseherischen Fähigkeiten.

Zidane hat geschrieben:
16.01.2021, 08:40
Die Frage aber ist eher (was hier eher rausklingt) ob es Dir Angst macht, wenn es so wäre?
Ich komm mir hier vor wie bei einem Quacksalber, der meine Pädophilie „heilen“ will. „Herr Arrowhead, könnte es sein, dass Sie ANGST vor Frauen haben…?“ Zidane, wenn in meinem Feld 50% Frauen tätig wären, dann wären das weniger als jetzt. Nein, ich habe keine Angst.

Aber ich sehe es kritisch, dass Frauen heutzutage regelrecht in gewisse Felder gedrängt werden, weil man Gleichberechtigung mit Ergebnisgleichheit verwechselt. Und dass man, wenn man trotz allem Biegen und Brechen diese Ergebnisgleichheit nicht erreicht, nicht etwa seinen Ansatz hinterfragt, sondern immer mit „noch mehr!“ antwortet.
Es ist ein bisschen wie beim Kampf gegen „Missbrauch“. Die Fallzahlen gehen nicht zurück? Na, dann müssen wir eben noch mehr tun, sexuelle Handlungen mit Kindern noch mehr brandmarken, die Strafen noch weiter verschärfen, die Strafbestände noch mehr ausweiten…
So ist auch die Antwort des heutigen „Feminismus“ auf alle Fragen immer nur noch mehr „Feminismus“. Die Zahlen entsprechen nicht der Utopie? Na, aber am Ansatz kann ja nichts falsch sein, wir brauchen wohl einfach noch mehr Gleichstellungsbeauftrage, noch mehr Projekte, noch mehr… ja, und wenn das alles immer noch nicht ausreicht, dann eben irgendwann gesetzlich forcierte Quoten. Der Zweck heiligt die Mittel. Es ist ja für eine gute Sache.

Und eine verdeckte Diskriminierung, die heute eher wirkt, ist genauso schlimm wie die offene Diskriminierung vorheriger Generationen.
Verdeckte Diskriminierung. So verdeckt, dass sie mir niemand aufzeigen kann. :roll:
Ist wie mit Gott, man muss einfach dran glauben?

Den selben Blödsinn einer "eingebildeten" Diskriminierung könnte ich ja dann sonst auch verbreiten, wenn mal ein offen Pädophiler nicht gleich gekündigt werden würde (was auch schon vorgekommen ist), oder?
Nein.
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BeitragVerfasst: 16.01.2021, 21:20 
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Arrowhead hat geschrieben: Ich komm mir hier vor wie bei einem Quacksalber, der meine Pädophilie „heilen“ will.
Ich möchte nichts heilen. Aber die Frage kommt bei der Penetranz dieser Frage, auf die diese Antwort kam!
Ja, ich habe meine Vorstellungen und Utopien. Aber ob sie verwirklicht werden und wirklich funktionieren, kann auch ich erst sagen, wenn es dann gelebt werden würde. Und erst da ist es möglich auch Fehler zu korrigieren, da es viele Faktoren der Beeinflussung gibt, die auch erst dann erkannt werden können,. Nur ist es noch nicht vorhanden und es ist eine Utopie. Und da ist die Frage durchaus berechtigt, bei der Festlegung auf Aussagen, wie Du es versuchst, zu fragen, ob Dir dies Angst macht.

Also mit auch selber Schuld.
Arrowhead hat geschrieben:So verdeckt, dass sie mir niemand aufzeigen kann.
0%-Ouoten, ungleiche Bezahlung, ungleiche Voraussetzungen, aber es wird nicht wahrgenommen und als Gleichberechtigung verkauft. Ich kann also nichts dafür, dass Du im Spiegelsaal stehst, und Dich selber nicht erkennst.

Es ist ähnlich, wie bei der Gleichberechtigung von Homosexuellen.
http://www.querverlag.de/ich-hab-ja-nichts-gegen-schwule-aber/
Einfach mal lesen und dann sehen, wie eine verdeckte Diskriminierung funktioniert.

Oder besser
https://www.spektrum.de/news/narzissmus-und-kraenkung-foerdern-misogynie-und-gewalt-gegen-frauen/1705460
Arrowhead hat geschrieben:Ist wie mit Gott, man muss einfach dran glauben?
Nein, nur sterben muss man. Aber der Gott aller "Frauenliebhaber" ist ja endlich wieder aktiv. Denn Frauen sind anscheinend ja nur gut, wenn sie dankend, wie Puppen die Klappe halten und die Beine breit machen.

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"Das Schlimme an dieser Welt ist, dass die Dummen todsicher und die Intelligenten voller Zweifel sind." - Bertrand Russell (1872 - 1970)
"Man kann in Kinder nichts hineinprügeln, aber vieles herausstreicheln." - Astrid Lindgren (1907 - 2002)

https://www.jumima.net/
:)
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