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BeitragVerfasst: 07.11.2009, 22:48 
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Lieber Rainer,

Horizonzero hat geschrieben:
@ Forbidden Love, auch wenn ich Dich nicht persönlich kenne, Du bist mir schon was Wert.



ich mag Dich auch leiden. Und übrigens, wir kennen uns persönlich. :-)

Horizonzero hat geschrieben:
Mach Dich nicht kleiner als Du bist, jeder macht in seinem Leben Fehler, ich war auch lange in der JVA, und habe dort Männer kennengelernt deren Werte durchaus hochrangig waren. Du hast Dich an einem Menschen schuldig gemacht der Dir dies offensichtlich verziehen hat, jetzt bist Du damit an der Reihe. Die Neigung hast Du, aber auch ihr Gefahrenpotetial erkannt, lebe danach und dann ist es OK. Gruß Rainer



Das was Du da beschreibst bezieht sich nur auf den Aspekt der Schuld.
Das ist aber nur eine Komponente, die die Sinnhaftigkeit meines Lebens für mich so in Frage stellt.
Mein Handeln und die daraus erwachsenen Konsequenzen haben von meinem (vorherigem) Leben fast nichts übriggelassen. Und das was übriggeblieben ist, halte ich nicht wirklich für erhaltenswert bzw. lebenswert.


Ich bin eine leere Hülle ohne Ziele, Motivation und Visionen.
Ich funktioniere einfach aus einem Verantwortungsgefühl heraus.
Da gibt es vier von mir geliebte Menschen und ich will nicht Schuld an den Folgen für diese vier sein, die ein möglicher Suizid haben könnte. Kummer und Leid haben diese vier schon genug durch mein Handeln erlitten. Mit den Folgen meine ich nicht die finanzielle Versorgung, für die ich maßgeblich einstehe, sondern mögliche besondere psychische Belastungen. Wenn diese vier nicht wären, wäre ich mittlerweile auch nicht mehr. Über Möglichkeiten einer "unnatürlichen" Beendigung meines Daseins habe ich mir phasenweise aber dennoch viele und ausgiebige Gedanken gemacht. Drei chemische Mittel hatte ich für mich in die engere Wahl gezogen, wobei eine Aufgrund ihrer unkomplizierten Beschaffung "den Vogel abschoss".
Da aber wegen obigem Grund ein Suizid für mich als Möglichkeit wegfällt, steht der Todeswunsch durch Krankheit oder Unfall bei mir gedanklich so hoch im Kurs. So würde ich doch relativ "normal" aus dieser sch...Welt scheiden können. Klar würde dieser Verlust meine vier auch belasten, aber eben auf "normale" Art. Denn der Tod gehört zum Leben dazu.


Gruß

Forbidden Love
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BeitragVerfasst: 07.11.2009, 23:08 
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Hallo Perma,


Perma hat geschrieben:

Gerade, was und wie Du geschrieben hast, macht Dich zu einem wertvollen Menschen für mich.



Danke für die Blumen ;-)

Perma hat geschrieben:
Reden hilft.


Ja, so sagt man. Aber ich wandel jetzt schon ganz schön lange in diesem Zustand durch die Zeit. Und ich habe in der Zeit auch sehr viel geredet. Aber es hilft mir nicht wirklich. Wenn es ganz schlimm war, hat es das Reden immer nur vermocht mich von noch weiter unten auf meine "Baseline" zurückzuholen.


Perma hat geschrieben:
Wenn Du reden möchtest, meine Kontatkdaten stehen im Profil.



Ich danke Dir für Dein Angebot. Eventuell werde ich darauf zurückkommen.


Lieber Gruß

Forbidden Love
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BeitragVerfasst: 08.11.2009, 01:59 
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Hallo anonymer,


anonymer hat geschrieben:
..., wichtiger ist, ob du Therapie im Urteil enthalten war? Und wie du deinen Thera gefunden hast.


ca. ein halbes Jahr vor der Verhandlung endete meine jahrelange Therapie. So gab es keine im Urteil, da ich ja schon eine gemacht hatte. Den mühsamen und oft sehr peinlichen Weg einer Therapeutensuche kann ich bei Interesse mal später beschreiben. Gefunden hatte ich meinen letztlich durch Hilfe meines Vaters. Er war privat versichert und hatte da irgendeine Nummer seiner Privatversicherung unter der sich die Versicherten nach Adressen von spezialisierten Ärzten aller Art erkundigen konnten. Von dort gab es dann drei in Frage kommende Adressen im erreichbaren Umfeld. Bei meinem erhielt ich dann schon kurzfristig einen Termin zum Erstgespräch. Nach der vorigen meinem Empfinden nach viel zu langen, ergebnislosen Suche war ich darüber sehr froh. Er hatte einen Doktortitel seines Faches und folgende Tätigkeitsbereiche: Psychiatrie, Psychoanalyse, Psychotherapie

Das ist aber nicht das, was ich im Zusammenhang mit Therapie wirklich wichtig finde. Wichtig finde ich, daß ich persönlich eine wollte! Ich wollte was verändern. Ich wollte an mir etwas ändern. Ich persönlich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen das eine nicht selbstgewollte Therapie (also absolut motivationslos) zu irgendeiner Veränderung beitragen kann. (zumindest keiner positiven) Eine durch Auflage im Urteil erzwungene Therapie halte ich persönlich nicht für erfolgversprechend.


anonymer hat geschrieben:
Was gäbe ich für ihre erinnerungen,...


Kann den Gedanken nicht nachvollziehen. Wer möchte denn freiwillig unschöne Erinnerungen??


anonymer hat geschrieben:
...denn was im "opfer" abläuft ist für mich logischer weise nicht nachvollziehbar, sondern nur verständlich. Ich hab sowas nicht erlebt, also kann ich es nicht nachempfinden. Mir fehlt da einiges an Wissen, wie man sich bei einem solchen Übergriff fühlt.


Hm, heißt das jetzt im Umkehrschluß: Was im "Täter" abläuft ist für Dich logischer Weise nachvollziehbar und Verständlich?? Das hast Du doch auch noch nicht erlebt und kannst es so nicht nachempfinden. Da fehlt Dir auch einiges an Wissen, wie man sich bei einem solchen Übergriff fühlt.

Ich wünsche niemandem solche Erfahrungen machen zu müssen. Weder als Opfer, noch als Täter. Zu viel Leid ist damit verbunden. Auf beiden Seiten !!


anonymer hat geschrieben:
so wie ich das gelesen und in erinnerung habe, hat sie sich erst später jemandem anvertraut. sonst wüsstest du auch und würdest nicht vermutungen anstellen, was in ihr passiert ist. oder?


Nein, sie hat wie geschrieben am folgenden Tag Ihrer Mutter erzählt was in der Nacht vorgefallen war. Später hat sie auch ihrer Lehrerin darüber berichtet. Vermutungen was in ihr passiert ist kann ich nur anstellen wie jeder andere auch. Denn was in ihr vorgegangen ist, was sie dabei empfunden und gefühlt hat, weiß nur sie allein. Sie hat darüber mit niemandem gesprochen, sondern sich auf die faktische Tat beschränkt.


anonymer hat geschrieben:
Ich habe mir die Frage gestellt, ob sie bei so einem "Tatbestand" direkt auf Beweismaterial durchsuchen oder andere an den Haaren herbeigezogene Aktionen starten. "wer Kinder missbraucht, hat auch kipo" ist ein denken, welches ich den Cops unterstelle!


Ja, unterstellen kann man denen vieles. Zutrauen auch! Aber wie schon geschrieben gab es bei mir, nach der Anzeige wegen Mißbrauch, seinerzeit keine Hausdurchsuchung.


anonymer hat geschrieben:
Zum anderen bringt es die weitere Frage auf, was mit dem anderen Verfahren war. Aber das klingt nun so, als wäre es besser meiner Wissbegierigkeit mal einen Riegel vorzuschieben und nicht zu fragen.


Mit dem anderen Verfahren sind mehrere dicke Aktenordner gefüllt. Im Vergleich dazu passte der Inhalt des ersten Ermittlungsverfahrens in einen Schnellhefter. Würde ich nun alles aus diesen dicken Ordnern herausheften, wofür ich verurteilt wurde (also das erste wieder aufgenommene Verfahren plus die zusätzlichen Zeugenaussagen zu dieser Tat) blieben immer noch mehrere dicke Ordner übrig. Also fragen darfst Du, aber zu diesem Thema gibt es so viel zu berichten und zu schreiben, das ich es derzeit nicht tun will. Erstmal musst Du Dich mit der Info begnügen, das gegen mich mächtig ermittelt wurde aber das einzige was mir vorgeworfen werden konnte meine verhängnisvolle Tat in besagter Nacht war. Also der Tatbestand, der zu einem Ermittlungsverfahren gehörte, welches schon mal eingestellt worden war.


Gruß

Forbidden Love
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BeitragVerfasst: 08.11.2009, 14:10 
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Zitat:

ich mag Dich auch leiden. Und übrigens, wir kennen uns persönlich. :-)



Okay, einigermaßen überascht ich bin ... :lol:

Zitat:
Das was Du da beschreibst bezieht sich nur auf den Aspekt der Schuld.
Das ist aber nur eine Komponente, die die Sinnhaftigkeit meines Lebens für mich so in Frage stellt.


Naja, das Schuldgefühl kann schon sehr belasten. Die Konsquenzen aus der gesammten Geschichte natürlich auch- man steht vor einem kompletten Chaos, doch das Leben geht weiter.
Wenn man sich zu sehr an dem Geschehenen anhaftet, wird es schwer etwas Neues aufzubauen. Depressionen sind da eine Folge heraus.

Das Gefühl nicht mehr zu wollen, und gleichzeit Angehörige nicht noch mehr enttäuschen zu wollen kenne ich auch gut, man wird quasi zur funktionierenden Maschine -, Dinge wie Fröhlichkeit und herzhaftes Lachen sorgen im Nachhinein zu Gewissensbissen -nach dem Motto "Wie kannst Du nur ..."

Um so wichtiger ist es, darüber reden zu können, und sei es "nur" in einem Forum wie unseres hier. Sei Dir sicher das sich sehr viele in Deine traurige Welt hineinfühlen können und Dich verstehen.

Dir wird es klar sein, dennoch schreibe ich es nochmal: Suicid ist keine Lösung.

Gruß, Rainer

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BeitragVerfasst: 08.11.2009, 15:34 
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Hallo,

Horizonzero hat geschrieben:
Okay, einigermaßen überascht ich bin ... :lol:


Das denke ich mir ;-) Vermute wir sehen uns in der übernächsten Woche.


Horizonzero hat geschrieben:
Naja, das Schuldgefühl kann schon sehr belasten. Die Konsquenzen aus der gesammten Geschichte natürlich auch- man steht vor einem kompletten Chaos...,


Würde das sofort unterschreiben. Die Last meiner Schuld ist gewaltig und der Trümmerhaufen den die ganze Geschichte von meinem Leben übriggelassen hat riesig. Um bei der bildlichen Darstellung zu bleiben bedürfte es wohl schwerster Baugeräte um den Schutt wegzuräumen. Wie das im richtigen Leben bewerkstelligt werden kann, weiß ich aber nicht.

Aber was dann nach wie vor bleiben würde, ist die immer währende Frage danach, wie die Schäden auf der anderen Seite sind. Wie groß ist der Trümmerhaufen bei ihr?

Nach außen hin funktioniere ich ja relativ normal. Ich meine man merkt von außen nicht, wie es in Wirklichkeit in mir aussieht. Das läßt mich vermuten, das es bei ihr natürlich genau so ist.

Ich habe oft darüber nachgedacht, wie gut es sein könnte, wenn wir gemeinsam eine Therapie machen würden. Wobei ich den Therapeuten dann in der Rolle des Gesprächsbeobachters sehen würde. Er müßte ein wenig die Gesprächssteuerung übernehmen. Ich bin der festen Überzeugung das eine gecoachte Aussprache für uns beide einen großen Teil des Schutthaufens abtragen könnte.
Aber wie schon weiter oben geschrieben wird zwischen uns dieser Teil komplett ausgeschwiegen, als hätte es ihn nicht gegeben.

So wird mein Schuldgefühl wohl immer bestehen bleiben, unabhängig davon, wieviel ich von meinem Schuttberg wegbekäme.

Horizonzero hat geschrieben:
doch das Leben geht weiter.


Ja, aber mit welcher Qualität?


Horizonzero hat geschrieben:
Wenn man sich zu sehr an dem Geschehenen anhaftet, wird es schwer etwas Neues aufzubauen. Depressionen sind da eine Folge heraus.


Aber was soll man neues Aufbauen können in dieser Gesellschaft? Denn meine Neigung kann ich nicht ablegen und die daraus resultierenden Wünsche und Sehnsüchte darf ich nicht leben.
Depressiv war ich auch schon vor dem Vorfall.

Eine sehr gute Diskussion findet dazu derzeit unter Fragen-Probleme-Selbsthilfe (Probleme mit uns selbst) statt.


Lieber Gruß

Forbidden Love
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BeitragVerfasst: 08.11.2009, 16:51 
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Hallo Forbidden Love,

Bei deiner Auseinandersetzung mit dem was Du damals angestellt hast habe ich den Einruck, dass Du dich im Kreise drehst und einem möglichen Endergebnis kein Haarbreit näher kommst.

Zitat:
Die Last meiner Schuld ist gewaltig und der Trümmerhaufen den die ganze Geschichte von meinem Leben übriggelassen hat riesig. Um bei der bildlichen Darstellung zu bleiben bedürfte es wohl schwerster Baugeräte um den Schutt wegzuräumen.


Du hattest schon geschrieben, das Verhältnis zu dem Mädchen sei wieder ins Lot gekommen. Offenbar hat sie dir doch verziehen - oder?
Du könntest allenfalls sagen, die Last deiner Schuld WAR gewaltig, wenn sie das denn war, denn der Übergriff hat zwar Vertrauen zerstört, aber aber einem späteren Neuen Aufbau von Vertrauen nicht mehr im Wege gestanden.
Sie hat deine Bemühungen um eine Aufarbeitung doch wahrgenommen und es wahrscheinlich für sich als einmal vorgekommene Entgleisung abgehakt.

Warum also diese wiederholten Selbstanklagen?

Ich vermute, dass noch etwas anderes Wesentliches dahinter steckt, mit dem Du erst mal ins Reine kommen musst, bevor das Sprechen mit ihr darüber (das sie anscheinend ja bewusst vermeidet) einen Sinn haben kann.
Es war schon erkennbar gewesen, wie gründlich der Vorfall dein Selbstbild als Pädo, als Mensch überhaupt oder auch als Vertrauensperson des Mädchens zerstört hat.
Entgleisungen, Blackouts usw. kommen vor. Wo die Folgen gravierend sein können, dürfen sie nicht vorkommen, aber genau das ist mit dir damals passiert. Du hast danach alles getan was möglich ist, um künftig so etwas zu vermeiden: Therapie, unendliche Selbstreflexion, bis zu einem Punkt wo noch etwas übrig blieb, was dir sehr wichtig ist und wo Du jetzt vor eine Wand rennst.

Was ist das?
Auch hier wieder deine eigene Vermutung:
Zitat:
[...]die immer währende Frage danach, wie die Schäden auf der anderen Seite sind. Wie groß ist der Trümmerhaufen bei ihr?[...]


So riesig und unwegräumbar kann er doch nicht sein, wenn euer Verhältnis wieder gut ist. Was fehlt noch? Willst Du, dass sie dir selber sagt, dass alles wieder wie vorher ist? Und wenn es schon so aussieht, als ob das zumindest weit gehend wieder so ist, warum dann dese Selbsvorwürfe und -quälereien? Ist es vllt doch alles "nur" der im Kreis herumlaufende Versuch, dein Selbstbild wieder aufzubauen wie es vorher war?

Dazu kann ich nur sagen: Du hast allen Grund, wieder selbstbewusst in die Zukunft zu blicken! Dein Umgang mit dem Geschehenen hätte gründlicher, vernünftiger, intensiver nicht sein können. Hake es ab als einen Fehltritt, aus dem Du gelernt hast.
Mir ist auch klar, dass in dieser Spirale in der Du kreist, mein Rat nicht viel helfen wird. Da kommst Du erst wieder heraus, wenn Du das eigentliche, dahinter liegende Problem, das sich dahinter verbirgt, beim Namen nennst. Hattest Du dich als Pädo, Mensch, Vertrauensperson für unfehlbar gehalten? Damit ist es endgültig vorbei. Diese Fehlbarkeit nun anzunehmen, als Teil des richtigen Forbidden Love (denn der unfehlbare war wohl nicht der richtige), ist ein Weg, der nicht nur deine Selbstachtung fördert, sondern auch die einzige Möglichkeit, künftige Fehler dieser Art zu vermeiden.

Deine Erfahrungen sind nicht nur für dich und deine Zukunft wichtig sondern können, dadurch dass Du sie teilst, auch anderen in ähnlichen Lagen eine sehr wichtige Orientierung geben. Dadurch hat dein Leben in einer gewissen Hinsicht zusätzlichen Sinn. wenn Du es wegwerfen willst, dann ist das ein Eingeständnis, nichts mit dieser Erfahrung anfangen zu können. Dass Du es doch kannst, hast Du immer wieder bewiesen. So wie ich das einschätze ist der "bessere" Forbidden Love derjenige DANACH, nämlich der, der alle Folgen des inneren und äußeren Chaos, das Spießrutenlaufen usw. durchgemacht hat. Der Forbidden love DAVOR hat nämlich diesen Übergriff noch begehen können.
Das alte Selbstbild, das offensichtlich falsch war, ist dahin. nimm nun ein neues an, das sowohl positiv als auch realistisch ist.

Wenn Du damit klar kommst - und erst dann! - wird das Sprechen mit ihr einen Sinn haben. Eine Belastung für sie wird es wenn es aktuell wird, sowieso sein, schon wegen der damit verbundenen Scham. Ob es für sie auch einen Sinn hat, ist nicht sicher. Vllt. wird es auch gar nicht mehr nötig sein (denn verziehen hat sie dir ja längst), wenn Du was Du eigentlich haben willst, nämlich ein positives Bild von dir selbst, nicht von ihr bekommen kannst sondern nur von dir selbst.

Sakura

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Am Anfang war die Tat.
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BeitragVerfasst: 08.11.2009, 18:14 
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Hallo Forbidden Love,

FL hat geschrieben:
Mein Handeln und die daraus erwachsenen Konsequenzen haben von meinem (vorherigem) Leben fast nichts übriggelassen. Und das was übriggeblieben ist, halte ich nicht wirklich für erhaltenswert bzw. lebenswert.

Oh ha! Nur wegen diesem Vorfall?
http://www.girlloverforum.net/forum/viewtopic.php?p=53888#p53888

Bezüglich des Therapeuten:
Es geht nicht ohne Therapiewillen, den du glücklicherweise hattest. Genau so geht es nicht bei dem Thema mit irgendeinem Pfuscher zu arbeiten, vondaher ist es immer wichtig, wie die Theras ausgebildet sind. Natürlich gibts noch mehr wichtiges, aber die beiden Faktoren spielen eine große Rolle.

Zitat:
Kann den Gedanken nicht nachvollziehen. Wer möchte denn freiwillig unschöne Erinnerungen??

Ich ich hier *meld* :)
Zweck wäre nicht das leid zu teilen, sondern ein Gefühl dafür zu bekommen was in ihr vorging, da ich mir das nur vorstellen kann.

Zitat:
Hm, heißt das jetzt im Umkehrschluß: Was im "Täter" abläuft ist für Dich logischer Weise nachvollziehbar und Verständlich??

Hehe, gut gedacht. Nein. Ich war auch noch kein Täter, nur dessen Gedanken interessieren mich nicht. Ich nehme an, dass da - wie du schreibst - auch eher wenig gedacht wird, während der Tat.
Vielleicht mag ich auch nicht wissen wie man sich fühlt. Vielleicht ist das ja positiv und würde die Statistisch hohe Wiederholungsrate erklären. Jedenfalls macht mich das nicht neugierig, weil es für mich weniger relevant ist.

Zitat:
Vermutungen was in ihr passiert ist kann ich nur anstellen wie jeder andere auch.

Wenn der Kontakt wieder gut ist - frag sie?

Zitat:
Denn was in ihr vorgegangen ist, was sie dabei empfunden und gefühlt hat, weiß nur sie allein.

Frag sie, falls es dich interessiert und es möglich ist.

Zitat:
Sie hat darüber mit niemandem gesprochen, sondern sich auf die faktische Tat beschränkt.

Geht meiner Meinung auch kaum einen was an bis auf sie und dich!

Zitat:
Erstmal musst Du Dich mit der Info begnügen, das gegen mich mächtig ermittelt wurde aber das einzige was mir vorgeworfen werden konnte meine verhängnisvolle Tat in besagter Nacht war.

Begnügt mich auf der einen, meiner Forschenden Seite sehr, auf der anderen weniger. Mag es nicht, wenn eine Freundschaft in einer solchen Zerstreuung endet. Tut mir leid für dich, sehr sogar.

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War eine Zeit, da war ein Gott verliebt; In eine Taube weiß und rein; Hat sie gejagt, jedoch die Taube flog; In einen Wald ganz tief hinein © http://www.ostmusik.de/bernsteinlegende.htm Text: Kurt Demmler
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BeitragVerfasst: 08.11.2009, 18:22 
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ein wie ich finde sehr berührender Beitrag, den ich gerade erst wirklich wahrgenommen habe..

vielleicht ein paar wenige Gedanken zu dem, was bisher gesagt wurde:


eine ähnliche "Versuchungssituation" habe ich vor etlichen Jahren auch einmal erlebt, dem Drang letzten Endes aber widerstanden - eben weil ich nicht wirklich sicher hatte sein können, dass eine derartige Annäherung unbemerkt bleiben wird.
wenn ich versuche, mich selber in diese "Opferposition" hinein zu versetzen, empfinde ich ein unheimliches Gefühl der Angst, des Ausgeliefertseins, so etwas wie kaltes Entsetzen.. da ist ein Mensch den ich sehr gut kenne, den ich vielleicht sogar liebe - und genau dieser Mensch scheint in diesem Moment nur noch eine Hülle zu sein für etwas Namenloses, Beängstigendes..
aus diesem Grund hat diese Situation für mich auch etwas Irreales an sich, wie ein böser Traum, der sich nur leider nicht auflöst, wenn man aufwacht..

um jedwede Irritationen auszuschließen: das sind MEINE Gefühle, wenn ich mich gedanklich als vielleicht 11/12-jähriges Kind in diese Situation hinein versetze, was nicht heißt, dass es zwangsläufig auch IHRE gewesen sind.

ich teile auch die Ansicht, dass eine gemeinsame Aufarbeitung mithilfe eines entsprechend psychologisch geschulten Moderators für beide Seiten eine enorme Hilfe sein könnte, allerdings muss der Wunsch danach unzweifelhaft von ihr ausgehen.
als "Täter" sehe ich keinerlei Legitimation, ein derartiges Treffen anregen, geschweige denn einfordern zu können.


obwohl ich sowohl damals als auch später keiner ähnlichen Situation erlegen bin, kenne ich die beschriebenen Schuld- und Wertlosigkeitsgefühle nur zu gut.
einerseits sollte eine Therapie ja zwar die Aufgabe haben zu sensibilisieren und sich seiner prinzipiellen Eigenverantwortung bewusst zu werden, andererseits sollte sie aber meiner Meinung nach auch dabei helfen, dem eigenen Leben wieder so etwas wie ein tragfähiges Fundament zu geben.

zumindest, was den zweiten Punkt angeht, scheint sie ja an deiner Stelle total versagt zu haben.
wobei man auch - gerade in Kliniken - teilweise ganz haarsträubende Dinge erleben kann:

nach einem Suizidversuch während einer schweren, depressiven Phase kam ich beispielsweise in ein Bezirkskrankenhaus, wo mir eine sogenannte Psychiaterin zugeteilt wurde, der ich mein Leben und meine Neigungen (Pädophilie/Fetischismus) im Laufe der stattfindenden Sitzungen bis ins kleinste Detail erzählte und erläuterte.
zu allem Übel musste ich zu dieser Zeit auch noch meine alte Wohnung aufgeben und mir just während des Klinikaufenthaltes eine neue Bleibe suchen; dabei stand kurz das Angebot einer Mitpatientin im Raum, vorübergehend bei ihr einziehen zu können.
die Mitpatientin war knappe 20 Jahre älter als ich und hatte keine Familie, geschweige denn irgendwelche Kinder oder Enkel, die mich hätten "triggern" können.

trotzdem eröffnete mit die Psychiaterin bei der nächsten Sitzung, sie hätte von "meinen" Plänen gehört (was schon mal gar nicht stimmte, die Idee war komplett von der Mitpatientin gewesen!) und sie wäre aufs Schärfste dagegen, dass ich dort einziehe.
auf meine Frage warum, giftete sie mich an, sie wäre verpflichtet, die Patientin vor mir zu schützen!

ich bin nie in meinem Leben straffällig geworden, aber sie meinte, eine knapp 50-jährige Patientin vor jemandem schützen zu müssen, der schließlich pädophil ist und auf getragene Kinderunterwäsche steht.
in diesem Moment bekam ich wohl eine Ahnung davon, wie sich ein verurteilter Schwerkrimineller fühlen muss..


Todessehnsucht kenne ich, mein Freund; sie ist gefährlich, weil sie einen sehr unheilvollen Sog entwickeln kann, gerade dann, wenn es einem sehr dreckig geht..
und ich weiß, wovon ich rede, denn ich habe bereits drei Suizidversuche hinter mir, bei jedem davon stand diese ominöse Sehnsucht am Anfang - und der letzte davon hat mir bleibende Schäden beschert, die diese Sehnsucht seither weiter aufrecht erhalten.


ich kann dir daher nur alles Gute wünschen - und dass du nicht doch irgendwann in Versuchung gerätst, eine ähnliche Scheiße zu bauen wie ich..

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BeitragVerfasst: 08.11.2009, 19:08 
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anonymer hat geschrieben:
Ich ich hier *meld* :)
Zweck wäre nicht das leid zu teilen, sondern ein Gefühl dafür zu bekommen was in ihr vorging, da ich mir das nur vorstellen kann.


Mmh, stimmt mich nachdenklich. Nein, willst Du nicht wirklich. Jedenfalls dann nicht mehr, nachdem sich die Erinnerung bei Dir festgesetzt hat und Du sie nicht mehr los wirst.

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BeitragVerfasst: 08.11.2009, 19:42 
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Selbstzerstörung für wissen ist ein akzeptabeler preis.
Habe ihn schon einige Male gezahlt und es prägt bishin zum Trauma. Aber um etwas verstehen zu können, gehe ich meist weiter als erlaubt, wenn ich es möchte.

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BeitragVerfasst: 08.11.2009, 20:19 
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Diesen Preis bist Du wohl bereit zu zahlen!?

Die wirklichen Gefühle oder was in einem Mädchen vorgeht, wenn es zum Opfer wird kann ich Dir nicht vermitteln.

Allenfalls könnte ich vielleicht beschreiben, wie einem jungen Mädchen die blanke Angst in den Augen steht. Die Angst davor, nicht zu wissen, was mit ihr im nächsten Moment passieren wird und die schiere Verzweiflung nicht die Kraft zu besitzen sich vielleicht dagegen wehren zu können.

Aber das ist nicht mit der Geschichte von FL vergleichbar.

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BeitragVerfasst: 08.11.2009, 22:13 
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Zitat:
Madmax hat geschrieben :

ich teile auch die Ansicht, dass eine gemeinsame Aufarbeitung mithilfe eines entsprechend psychologisch geschulten Moderators für beide Seiten eine enorme Hilfe sein könnte, allerdings muss der Wunsch danach unzweifelhaft von ihr ausgehen.
als "Täter" sehe ich keinerlei Legitimation, ein derartiges Treffen anregen, geschweige denn einfordern zu können.


Einfordern sicherlich nicht, aber anbieten kann ForbiddenLove es ihr durchaus. Vielleicht hat sie selber den Gedanken bereits gehabt, und will keine "alten Wunden" aufreißen -traut sich also nicht ihn darum zu bitten.

@ForbiddenLove, ja, ich habe vor zum Treffen zu kommen.

Ich sehe das wie Sakura, sie hält den Kontakt zu Dir, hätte sie Angst oder Furcht vor Dir- würde sie das nicht tun. Sie hat Dir diese Nacht verziehen, Dich in den Gerichtssaal begleitet, und sicher auch Deine Bemühungen bzgl. Therapie verfolgt. Ich finde das das sehr viel ist, sie wird nicht solch Schaden davongetragen haben wie Du befürchtest. (Meine Meinung ohne sie zu kennen).

Keiner außer Dir selber vermag es, Dir zu geben was Du suchst. Was klar ist, keiner kann sein Handeln zurückdrehen, und Du konntest Dich in dieser Nacht stoppen, hast ein Nonverbales Nein erkannt und Dich daran gehalten.

Gruß Rainer

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BeitragVerfasst: 08.11.2009, 23:14 
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Zitat:
Diesen Preis bist Du wohl bereit zu zahlen!?

Ja. Werde mir ja wohl so viel Schaden zu fügen können, wie ich möchte.
Wobei ich jemand anderem Schaden zu fügen müsste, um zu wissen wie es sich in der Täterrolle anfühlt. Damit kann ich mich aber wenig identifizieren und es ist somit uninteressant und durch die Vorraussetzung (jemandem viel Angst zu bereiten) eigentlich unmöglich.

Falls du was zu erzählen hast, dann Mail mir oder schreib es für alle im Forum.

Zitat:
@ForbiddenLove, ja, ich habe vor zum Treffen zu kommen.

Gibts ein Forentreffen? Hm das is ja interessant.

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BeitragVerfasst: 09.11.2009, 01:53 
Ich versuche es allgemein zu halten!

Der Mensch macht Fehler. Immer und immer wieder. Er ist ein wandelnder Fehlerhaufen.

Manche passieren bewusst, manche unterbewusst, manche werden einem nicht einmal bewusst.

Man hat keine Chance Fehlern zu entkommen. Und je mehr man sich in Sicherheit wiegelt desto häufiger treten sie auf.

So oder so Fehler gehören zum Leben dazu. Aus ihnen lernt man. Würde der Mensch keine Fehler machen würden wir nicht in dieser Welt leben in der wir uns gerade befinden. Und zwar mit all ihren guten und schlechten Seiten.

Für Fehler brauch sich niemand zu schämen, ganz besonders nicht wenn hinterher eine Aufarbeitung stattfindet.

Fehler fordern Menschenleben. Fehler führen zu unvorhersehbaren Ereignissen.

Manchmal wird der Fehler erkannt bevor es zu spät ist, zum Teil leider erst wenn der Kahn endgültig abgesoffen ist.

Ich möchte mir nicht ausmalen wie ein Leben ohne Fehler aussehen würde. Warscheinlich käme mir das Abendessen wieder hoch.


Noch eine persönliche Anmerkung dazu.


Ich habe Angst vor Fehlern (!). Trotz das ich mich mit absoluter Vorsicht bewege und handle passieren sie dennoch. Es reicht ein Augenblick der Unaufmerksamkeit und schwupps ist es passiert. Selten kommt es mir auch gar nicht in den Sinn einen Fehler gemacht zu haben.

Am Ende überkommt mich meist nur die Scham. Ich ärgere mich über meine eigene Dämlichkeit oder Unbeherrschheit. Ich komme mir so dumm, klein, versagerisch vor. Um dem entgegen zu wirken habe ich die Angst vor Fehlern.

Warum? Um einfach nicht dieser Scham, dem Leid oder sonstigen unangenehmen Gefühlen ausgesetzt zu sein. Hilft es was? Nein! Gerade weil ich ängstlich im vorraus reagiere passieren Fehler. Es ist ein Schuss ins eigene Bein. Die Möglichkeit besteht dem Abhilfe zu schaffen. Selbstbewusstsein steigern - ebenso das Selbstwertgefühl.

Ich habe bis jetzt zwar noch nicht einen Fehler solcher Art, wie er dir passiert ist (und das nicht willentlich(!) - unabsichtlich), erleben dürfen bzw. müssen. Es gibt immer eine Steigerung.

Menschen töten unabsichtlich Menschen. Trotzdem beladen sie sich dann mit Schuldgefühlen, obwohl sie eigentlich dafür nichts konnten. Scheint eine menschliche Eigenheit zu sein.

Manche Menschen müssen sogar auf Befehl andere töten. Oder sich erwehren und nicht selbst umgebracht zu werden.

Trotzdem wird man seinen Lebens nicht mehr froh.


Aber wie Sakura schon schrieb liegt in diesem Augenblick der absoluten Hoffnungslosigkeit auch ein Hoffnungsschimmer.

Das erlebte niederzuschreiben, mit anderen zu teilen.

Es wird Menschen zum nachdenken anregen, und es besteht sogar die Möglichkeit etwas zu bewirken - eine Veränderung herbeizurufen.



So nun habe ich euch lang genug gequält mit meinen Texten, reicht fürs erste.
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BeitragVerfasst: 09.11.2009, 18:23 
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Hallo,

ich möchte mich bei allen bedanken, die mir Ihre Gedanken mitteilen, und bei denen, die mir Fragen stellen. Ich bedanke mich auch bei denen die sich einfach nur die Zeit nehmen bzw. genommen haben mein Post einfach nur zu lesen. Denn selbst wenn ihr dazu nichts beitragen könnt oder möchtet habt ihr euch gedanklich, mit meinem Erlebten, beschäftigt.


Ursprünglich wollte ich mit meinem Posting, in Kibas Vorstellung, zum Ausdruck bringen, das es trotz hoher Ansprüche an sich selbst möglich ist zu versagen, und dann Dinge zu tun, die rational eigentlich nicht zu verstehen bzw. zu erklären sind. Dinge, die einen an dem eigenen Verstand zweifeln lassen.

Nun hat sich aus dem Ursprung etwas ganz anderes entwickelt. Aus dem Ansatz, zu Kibas Problem etwas nützliches beitragen zu wollen, sind nun meine eigenen Probleme zum Thema geworden. Das war eigentlich nicht meine Absicht, aber ich bin über die ungeplante Entwicklung dankbar. Ich merke das die erneute Auseinandersetzung mit dem Thema Überlegungen und Gedanken bei mir lostreten. Fragen und Anmerkungen und Eure Gedanken dazu starten neue Denkprozesse bei mir. Ich muß allerdings gestehen, das es nicht leicht für mich ist. Ich lese von Euch Zeile für Zeile aufmerksam, einige manchmal mehrfach, um sie genau zu verstehen und zu verinnerlichen. Ich mache mir Gedanken über das von euch geschriebene. Und ich verspüre den Drang auf Eure Postings zu reagieren. Ich möchte Fragen stellen zu Punkten die ich noch nicht genau verstehe oder weiter vertiefen möchte. Ich möchte Eure Fragen beantworten oder einfach bestimmte Dinge kommentieren. Und das Verfassen meiner Postings verschlingt dann viel Zeit. Wenn ich hinterher die eigentliche Länge betrachte, frage ich mich warum so wenig Text so lange in Anspruch nimmt. Aber es ist der Inhalt der Zeit kostet. Die Gedanken sammeln und dann in Worte fassen. Das dann geschriebene lesen und überdenken ob es genau das ist was ich auszudrücken versuche. Oftmals wird wieder gelöscht und das Gedankenspiel beginnt von neuem. An manchen Textstellen sitze ich sehr lange weil mir die entsprechenden Formulierungen meiner Gedanken sehr schwer fällt. Ich bitte bei Euch um ein bisschen Nachsicht, wenn Antworten zu Euren Posts länger dauern, oder ich mal auf ein später erstelltes Post früher antworte als auf ein vorheriges. In so einem Fall kann es durchaus sein, das meine Gedanken dazu schon klarer sind, währendessen ich bei anderen Postings länger brauche um das Gelesene gedanklich zu verarbeiten.

Liebe Grüße

Forbidden Love
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