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BeitragVerfasst: 15.01.2022, 18:58 
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Ich habe nur eine Minute ausgehalten.... Jetzt müssen schon weinende Kinder als Audiounterlegung herhalten um allen zu zeigen wie böse die Pädophilen sind und was die sich so angucken.

Schnell wird klar: der Tatverdächtige aus Bergisch-Gladbach ist Teil eines internationalen Netzwerks von Pädophilen, das von nun an Stück für Stück enttarnt wird.
https://www.youtube.com/watch?v=DF8OTtbB7zI

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BeitragVerfasst: 15.01.2022, 20:28 
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Mir ist in dem Moment auch schlecht geworden. :cry: Ich habe die Doku trotzdem angeschaut, und dabei ist mir klar geworden, dass es nicht um Pädophile geht, sondern um Missbrauchstäter, Vergewaltiger, Kinderschänder, oder wie immer man sie auch nennen will. Menschen, denen das Wohl eines Kindes (in den meisten Fällen ihrer eigenen!) scheißegal ist, die sich nur eine Frau suchen, um ein Kind zu zeugen und dieses dann zu missbrauchen. Um Leute, die in Chats von ihren "Heldentaten" prahlen und ihre Kinder zum "Tausch" anbieten, und wo übelster Missbrauch und Gewalt verherrlicht werden.

Es ist gut, wenn solchen Personen das Handwerk gelegt wird, aber verdammt nochmal, öffentlich-rechtliche Medien, Polizei, Presse und Co., nennt diese Leute nicht Pädophile! :evil: Es ekelt mich mindestens genauso an wie die Taten selbst, dass hier Leute mit einer bestimmten Neigung nur aufgrund eines falsch verwendeten Begriffs verteufelt werden. Sowas hatten wir schon einmal im Dritten Reich, da hieß es, "der Jude" an sich sei grundsätzlich Schuld an allem Übel dieser Welt. Der gelbe "Pädo"-Stern wird einem allenthalben aufgedrückt, so dass man sich verstecken muss, um nicht in Verdacht zu geraten...

Ich könnte sicher noch seitenlang darüber schreiben, aber es bringt ja leider nichts. Ein "guter" Pädo ist man wohl nur, wenn man eine Therapie macht und hoch und heilig schwört, sich von Kindern fernzuhalten, und wenn die "tickende Zeitbombe" entschärft ist, mit welchen Mitteln auch immer. Zum Glück denken nicht alle Menschen so, und einige sind ehrlich an einem Diskurs interessiert. Leider ist es aber nur eine kleine Minderheit, während der "Mob" gefühlt jeden Tag größer wird, die Gesetze jedes Jahr mehr verschärft werden. Leider hilft das den Kindern kein bisschen, eher im Gegenteil, die eigentlichen Täter ziehen sich immer weiter in den Untergrund zurück und setzen ihr schändliches Treiben fort. :|
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BeitragVerfasst: 16.01.2022, 12:19 
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Ich kann das auch nicht ertragen. Mit Kinderliebe hat das nun wirklich überhaupt gar nichts zu tun. Wie man sich solches Material angucken kann, wo Kinder gequält werden und weinen, ist mir unbegreiflich. Ganz zu schweigen davon, so etwas sogar selbst zu produzieren... Dann werden wir mit derartigen Menschen, die wirklich ernsthafte Probleme haben und eine Gefahr für die Kleinen sind, auch noch in einen Topf geworfen. Der Grund für solche Schandtaten ist gewiss nicht deren Sexualität. Mich stört es, wenn hier dann immer von "Pädokriminellen", "Pädophilen" oder "pädophilen Netzwerken" gesprochen wird. Auch "pädophile Täter" finde ich nicht sinnvoll. Das vermittelt doch einen komplett falschen Eindruck. Da kommt bei dem Zuschauer letztlich nur an, dass Menschen mit einer pädophilen Neigung sehr gefährlich sind, weil das könnte ja zu solchen Handlungen hinleiten. Einerseits wäre die Pädophilie nicht der Grund für solche Taten und andererseits werden da auch viele Menschen beteiligt sein, die eigentlich eine "normale" Sexualität besitzen, aber ein Gewaltproblem haben, die Kinder als Ersatzbefriedigung "verwenden" oder einfach dieses Tabu reizvoll finden.

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BeitragVerfasst: 16.01.2022, 15:55 
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Ich persönlich finde den Videotitel und die Videobeschreibung unheimlich diskriminierend.

Ein passender Tittel wäre gewesen, "so jagt die Polizei Sexualstraftäter.“ In der Regel sind die Täter, die so etwas grausames Kindern antun nicht einmal pädophil, sondern haben eine auf erwachsene gerichtete Sexualität. Das belegt auch Kein Täter werden. “Die Mehrheit des sexuellen Kindesmissbrauchs geht von Menschen aus, die eigentlich sexuell auf erwachsene Sexualpartner ausgerichtet sind. Nur die Minderheit der Taten gehen auf eine pädophile Motivation zurück.“ Ich wage es auch zu behaupten das die Endkonsumenten dieser Art von Missbrauchsaufnahmen nicht einmal pädophil sind. Denn kein Pädo hat die Motivation Kinder zum Weinen zu bringen bzw. wird dadurch erregt das Kinder weinen. Dieser abscheuliche Gedankengang soll aber mit dem Titel der Doku in der Öffentlichkeit vermittelt werden. Pädos stehen auf Kinder, die weinend nach ihrer Mama rufen. Dabei Empathielos wie Tiere die eigene Sexualität befriedigen und das ohne jegliche Rücksicht auf das Kind. So soll der Pädo als das Monster dargestellt werden.

Bei dem weinenden Kind musste ich übrigens abbrechen und konnte die Doku nicht mehr weiterschauen. Großen Respekt an euch das ihr das trotzdem angeguckt habt. In einer WDR Doku habe ich mit so eine Tonspur auch nicht gerechnet. So etwas erwarte ich auf anderen Kanälen. Ich hoffe nur, dass besagtes Audio nicht aus einem tatsächlichen Missbrauchsvideo stammt... Zum einem wegen dem Opfer und zum anderen wäre so eine Verbreitung meines Wissens auch illegal. Wenn ein Polizist im Interview sagt, dass er während der Arbeit schlimme Dinge sieht und hört, dann glaube ich ihm das. Besonders wenn das Interview von den Öffentlich-rechtlichen gemacht wurde. Ich vermute daher das WDR ein Sample von einem weinendem Kind genommen hat das aus irgendeinen anderen Grund geweint hat. Am Ende stellt sich mir nach wie vor die Frage nach dem Warum? Was war die Intention der Dokumacher dahinter? Müssen die Dokus, so wie die Pornos, die gefunden werden immer krasser werden?

Ich vermute, die Macher dieser Doku haben das weinende Kind bewusst und mit voller Absicht so eingebaut, um uns immer weiter zu diskreditieren. Das viel zu wenig in der Beantwortung der Pädophilenfrage und im Kampf gegen sexuelle Gewalt gegen Kinder im Internet getan wird. Und obwohl so ein stigmatisierender Titel „so jagt die Polizei pädophile Täter“ meiner Meinung nach gegen die WDR Doku Netiquette verstößt ist das was der WDR mit diesem Titel erzeugt Hasspropaganda.



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BeitragVerfasst: 19.01.2022, 21:57 
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Dieter K13 hat den WR2-Hörfunk-Feature "Pädophilie - Erkennen, therapieren, unterdrücken" kritisiert. Während des Beitrags wurde von strafbaren Vorlieben gesprochen. Die SWR Programmdirektorin hat nun in einer ausführlichen Stellungnahme, die entsprechende Textstelle korrigieren lassen. Den ganzen Artikel kann man hier nachlesen: https://krumme13.org/news.php?s=read&id=4678

Ich hoffe das Dieter meinen Beitrag liest und dass er weiterhin und unermüdlich solche Beiträge oder wie ich sie nenne Hasspropaganda kritisiert. Er hatte beim SWR einen Teilerfolg gehabt. Vielleicht schafft K13 auch das der WDR seinen unheimlich stigmatisierenden Titel in seiner neusten Doku abändert.

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BeitragVerfasst: 19.01.2022, 23:12 
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Alleine diese Überschrift... "Erkennen, therapieren, unterdrücken"... Mit Unterdrückung bist du auf dem besten Wege, Sexualstraftäter oder "tickende Zeitbomben" zu erzeugen. Richtig wäre es, sich selbst zu akzeptieren und - zumindest bei diesen Unrechtsgesetzen und der bescheuerten Gesellschaft - den sexuellen Anteil der Neigung in deiner Fantasie auszuleben. Pädophile werden überhaupt nicht unterstützt, nicht straffällig zu werden. Da wird viel eher der Begriff Kinderpornografie immer weiter ausgeweitet und überhaupt jegliche Alternative (wie beispielsweise zuletzt die Kindersexpuppen) unter Strafe gestellt sowie das allgemeine Strafmaß erhöht.

Und dann kommen da solche Stellungnahmen vom SWR, der auf eine Kriminologin verweist:
"Und wenn wir als Gesellschaft etwas tun wollen, dann müssen wir uns wirklich Gedanken machen, wie wir Menschen begegnen, die eine Pädophilie haben, aber eben keine Kinder missbrauchen und keine Kinderpornographie konsumieren, wie können wir die unterstützen, damit sie erst gar nicht dahin kommen?"
Vielleicht sollte man sich hier auch einmal über die Sinnhaftigkeit der Gesetze Gedanken machen? Da wird aber lieber einfach mit Ekelgefühlen argumentiert. Vielleicht sollte man Menschen mit einer pädophilen Neigung nicht ständig stigmatisieren wie in diesem Beitrag? Vielleicht sollte man sie nicht grundsätzlich von Kindern fernhalten wollen und als ständige Gefahr betrachten? Außerdem stellt sie es so dar, als wäre es schlimm, wenn ein Pädophiler mit Leidensdruck auf andere Pädophile stößt, die es nicht schlimm finden, sich zu Kindern hingezogen zu fühlen. Dabei ist es positiv, zu sehen, wie andere damit umgehen. Zumal hier kleine Mädchen verehrt werden und uns ihr Wohlergehen am Herzen liegt, was für Pädophile eher typisch ist. Die Therapie wird einmal mehr als Allheillösung betrachtet. Wenn da aber wirklich Unterdrückung das angestrebte Ziel ist, sind die entsprechenden Therapien absolut kontraproduktiv.

SWR2-Hörfunk-Feature hat geschrieben:Und das ein Leben lang. Der Wunsch nach einer Beziehung mit einem Kind muss unterdrückt werden. Ständig. Immer wieder, Tag für Tag.
Das ist einfach Unsinn - oder geht es in deren Beziehungen nur um Sex (was aber trotzdem in der Fantasie ausgelebt werden kann)? Es gibt genug positive Beispiele von Erwachsenen-Kind-Beziehungen - auch ohne sexueller Komponente. Dass das möglich ist, sollte doch eigentlich ziemlich logisch sein. Der emotionale Aspekt, den viele Pädophile bereits glücklich macht/machen würde, wird einmal mehr ausgeblendet. Gefahren, Therapie, Unterdrückung, Kinderschutz! Der Kontakt zu einem Kind wird also automatisch wieder mit einem Risiko belegt. Dabei kann ein Pädophiler vielmehr eine Bereicherung im Leben eines Kindes sein. Das wird mal wieder nicht betrachtet. Es scheint nicht einmal erwähnt zu werden, dass hauptsächlich nicht-pädophile Menschen im familiären/näheren Umfeld die Kinder missbrauchen.

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BeitragVerfasst: 20.01.2022, 13:35 
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Ich finde das heuchlerisch. Erst wird den Pädophilen alles Mögliche aus emotionalen Gründen weggenommen, weil die Leute es nicht ertragen können, dass es Menschen mit diesen besonderen Gefühlen gibt, und fleißig bei Hetzkampagnen mitgemacht. Dann "will" die Gesellschaft den Pädophilen "die Hand reichen" und "Unterstützung anbieten" (wobei es dabei ohnehin wieder nur um den Kinderschutz und nicht um unsere Lebensqualität geht). Welche Reaktion erwarten die sich dabei? Ich komme mir hier ziemlich veralbert vor.

Das hier bringt es eigentlich sehr gut auf den Punkt:
Auf welche Weise auch immer Pädophile versuchen, sich zu treffen, sie stoßen auf den Widerstand einer furchtsamen Gesellschaft, die darin immer nur das Mittel zum Verbrechen sieht, nie die Hilfe dabei, gesetzestreu zu leben. Zudem wird es immer schwerer, seine pädophile Neigung in harmloser Weise zu leben, da heute Angst und Wahn jeden Kontakt mit einem Kind schwierig machen. So werden also die Pädophilen stattdessen immer mehr in das Dilemma getrieben, zwischen Depression und Delinquenz entscheiden zu müssen, was doch weder aus der Sicht des Erwachsenen noch der der Kinder gut ist. Täglich sehen wir Beispiele von solchen, die sich hier falsch entschieden haben, doch nur selten hören wir davon, daß es auch einen richtigen Weg geben könnte. Auch dies macht es dem Pädophilen schwer, sich richtig zu entscheiden, wenn er denn überhaupt von einer Alternative weiß.

Nehmen wir alles nur in allem, so verhält sich die Gesellschaft doch dem Pädophilen gegenüber wie ein verständnisloser Elternteil. Dem Pädophilen wird immer wieder gesagt, daß manche Dinge, die er begehrt, verboten sind, und ihm werden immer schlimmere Strafen angedroht für den Fall der Zuwiderhandlung. Zugleich aber wird er darüber im Unklaren gelassen, wie er denn nun leben soll. Es scheint, daß es für ihn nur zwei gleichermaßen schlechte Möglichkeiten gibt: das Gesetz zu verletzen oder sich seine Gefühle zu verbieten. Alles andere ist verboten, verborgen oder verdrängt. Wollte man die Pädophilen in den Wahnsinn treiben, so könnte man wahrlich keinen besseren Weg gefunden haben.
https://www.ipce.info/ipceweb/Statements/der_wendepunkt.htm

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BeitragVerfasst: 20.01.2022, 14:29 
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Wenn es denen wenigstens um die Kinder gehen würde! Aber für sie verbessert sich rein gar nichts, sie werden immer nur als Vehikel für neue Gesetze und Maßnahmen missbraucht. Hat es je schon einmal etwas gebracht, bestehende Gesetze zu verschärfen? Werden plötzlich alle lammfromm, wenn die Strafen höher werden? In der Regel ist das Gegenteil der Fall, dann denken sich viele "jetzt erst recht", weil sie ja ohnehin nichts mehr zu verlieren haben.

Es wäre den Kindern viel mehr geholfen, wenn sie in besseren, liebevolleren Verhältnissen aufwachsen würden, so dass sie selbst nicht später auf die schiefe Bahn geraten. Statt ständig neue Bedrohungen zu konstruieren, sollte man den Kindern die Hand reichen, und den Pädos ebenso. Es könnte eine so wunderbare, erfüllende und sorglose Zeit für beide werden, stattdessen gibt es nur ein ständiges Klima der Angst, was zermürbender nicht sein könnte.
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