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BeitragVerfasst: 18.01.2015, 22:31 
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Heidisierung des Mogenlandes:
https://www.youtube.com/watch?v=yTP9hT_r4as

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Für immer zehn. 2nr7sup74ieqzbwi baumkrone-gl@safe-mail.net
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BeitragVerfasst: 22.01.2015, 21:57 
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Die neuere Realverfilmung war ganz gut, mal sehen, was die 2015er Version hergibt.
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BeitragVerfasst: 20.02.2015, 16:30 
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Seh ich grad richtig, wird Heidi von einem Mulattenmädchen gespielt?! Mensch dieser ganze Multikultiwahnsinn ist ja nicht mehr auszuhalten und außerdem ist sie auch nicht hübsch sondern bähh. Heidi wird von einem Multattenmädchen gespielt, ne echt oder war Aladin auch groß, blond und blauäugig?

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BeitragVerfasst: 20.02.2015, 17:20 
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Es kommt noch dicker, Jonny:
Die ganze Heidi-Serie wurde in Japan hergestellt! :shock:

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Am Anfang war die Tat.
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BeitragVerfasst: 21.02.2015, 00:27 
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Ja, die Zeichentrickfilme, die Romane kommen aus der Schweiz.

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BeitragVerfasst: 21.02.2015, 09:25 
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Jonny hat geschrieben:
Ja, die Zeichentrickfilme, die Romane kommen aus der Schweiz.
Woher willst Du das wissen? Die Schweizer lassen sogar ihre Kuckucksuhren schon in Taiwan montieren!

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Am Anfang war die Tat.
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BeitragVerfasst: 21.02.2015, 14:56 
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Die Geschichte wurde in der Schweiz geschrieben das sollte normalerweise jeder wissen.

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BeitragVerfasst: 21.02.2015, 21:51 
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Jonny hat geschrieben:
war Aladin auch groß, blond und blauäugig?
Nein Aladin nicht. Aber Jesus schon. Kannst Dich also beruhigen.

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... und sie sah die Welt nicht so wie sie war, sondern wie sie sein könnte. aus Cinderella

TorChat: klick auf Profil.
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BeitragVerfasst: 21.02.2015, 22:19 
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Jonny hat geschrieben:
Die Geschichte wurde in der Schweiz geschrieben das sollte normalerweise jeder wissen.


OK, die Endmontage wurde vielleicht in der Schweiz vorgenommen, aber Heidi ist japanisch.
Hast Du das Buch gelesen?
Nee.
Ich auch nicht.
Aber die Serie kennt jede/r.
Und die ist aus Japan. Da kann ich nichts für. Ehrlich nicht!

Sakura

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BeitragVerfasst: 22.02.2015, 02:11 
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Nein Schweiz, ja das mit der Serie bestreite ich nicht, das ist ein Anime der aber auf den Romanen beruht und die wurden nun mal bei den Eidgenossen geschrieben, sonst würden die Zeichentrickfilme wohl auf Hokkaido spielen und nicht in Graubünden und Heid würde wohl nach Tokio geschleppt und nicht nach Frankfurt am Main.

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Zuletzt geändert von Jonny am 22.02.2015, 12:32, insgesamt 2-mal geändert.
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BeitragVerfasst: 22.02.2015, 09:17 
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Vielleicht soll die in dem Film eine Zigeunerin darstellen? Die gab es im 19.Jh schon in der Schwyz, wäre also durchaus stilecht. Außerdem ist die Zeichentrickheidi auch nicht blond.

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Primark - von Kindern für Kinder
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BeitragVerfasst: 05.06.2015, 00:27 
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Warum kann man sich nicht einfach an einem schönen Film mit einem süssen Mädchen erfreuen???

Wir reden sowas hier gerne tot und Gott weiss warum?

Wenn ich auf der Strasse eine hübsches Mädchen sehe freue ich mich eben und PUNKT!!!!!


Liebe Grüße
asGL
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BeitragVerfasst: 05.06.2015, 14:56 
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asgl hat geschrieben:
Warum kann man sich nicht einfach an einem schönen Film mit einem süssen Mädchen erfreuen???
Weil das Leben nicht nur aus Mädchen besteht? Wenn man filmlich interessiert ist, guckt man sich einen Film doch nicht nur wegen des Mädchens an; dann bleibt ein schlechter Film ein schlechter Film.

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... Und hab’s Pflücken nicht gemacht.
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BeitragVerfasst: 09.12.2015, 15:53 
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Es gibt einen neuen Heidi Film:
Wie fügt man nochmal Bilder ein?

Bild

Ach. so!

Leicht hatte es "das Heidi" bislang weiß Gott nicht. Vater und Mutter starben, als das Mädchen noch ein Baby war, die überforderte Tante Dete kümmerte sich zwar vier Jahre lang um ihre Nichte. Doch als Dete einen neuen Job in Frankfurt beginnt, kann und will sie Heidi nicht mitnehmen.
Das fünfjährige Kind soll ins Schweizer Alpendoerfli abgeschoben werden, aus dem die Familie stammt, zum Alpoehi (wie sein buchgetreuer Name lautet) - einem Opa wie aus dem Horrorkabinett. "Man sagte, er habe einen erschlagen", erzählt Dete einer Dorfbewohnerin in Johanna Spyris 1879 erschienenem ersten Band "Heidis Lehr- und Wanderjahre". "Grimmig, verschlossen, gottlos" sei er. Als Einsiedler wohnt er auf dem Berg, geht nicht mal zur Andacht ins Dorf. Da kann sich das Heidi ja auf etwas gefasst machen.
Aber Heidi (Anuk Steffen), die in der Anfangsszene der Neuverfilmung an der Hand ihrer Tante (Anna Schinz) den Berg hinaufstapft, entdeckt ganz schnell ihre große Liebe, eine Liebe, die im weiteren Film Triebfeder für ihre Handlungen sein und ihr Schutz gegen die Herzlosigkeit, das Unverständnis und die Brutalität ihrer Umgebung bieten wird: Heidi sieht die Alpen. Und verliebt sich aus dem Stand.
Einen ungewöhnlichen Heimatfilm haben Regisseur Alain Gsponer und Drehbuchautorin Petra Volpe gemacht - einen Heimatfilm für Kinder, der Heimat undogmatisch, unpatriotisch und kein bisschen agrarpolitisch da ansiedelt, wo es angeblich schon Plinius der Ältere getan hat: Home is where your heart is. Heidis Herz, trotz der vielen Kindheitstraumata weder gebrochen noch sonderlich schwer, fliegt ihrem misanthropischen Großvater (Bruno Ganz) zu, der die Berge repräsentiert. Der alte Mann kann nichts anderes tun, als es aufzufangen.

Das erfolgreichste Buch der Schweizer Autorin wurde elf Mal als Spielfilm adaptiert, international in mehreren Serien erzählt, erfolgreich animiert und in verschiedenen Sprachen gesungen. Der Titelsong aus der 1974 in der japanischen Anime-Werkstatt "Zuiyo" entstandenen, international höchst erfolgreichen TV-Serie wurde in der deutschen Synchronfassung von Christian Bruhn ("Marmor, Stein und Eisen bricht", "Wunder gibt es immer wieder" etc.) komponiert, von Gitti & Erika gejodelt, und gellt noch immer in den Ohren mehrerer Generationen Fernsehzuschauer.

Alle Personen haben ihr eigenes Dilemma

Gsponer und Volpe haben sich des Themas, trotz seines - durch die vielen Adaptionen entstandenen - heiter-naiven, biederen und altmodischen Beigeschmacks, ernsthaft angenommen. Und es zu dem großen Drama zurückgeführt, das es beinhaltet: Wie kann Heidi, der Freigeist, sich gegen die kleinbürgerliche Enge der Gesellschaft zur Wehr setzen?

Denn die Geschichte ist bekannt: Nachdem Heidi und der Alpoehi sich nach einigen Anfangsmissverständnissen gemeinsam mit dem Geissenpeter (Quirin Agrippi) glücklich in einer Art anarchistischen Reform-Alpen-WG eingerichtet haben, muss sie nach Frankfurt, zur lahmen Klara (Isabelle Ottmann). Dort sind die Straßen eng, die Lehrer streng, die Häuser düster, und die Berge sieht man nicht mal vom höchsten Kirchturm aus, wie Heidi bei einem heimlichen Ausflug mit Klara betrübt feststellt. Und die Gouvernante Fräulein Rottenmeier (Katharina Schüttler) benimmt sich so gouvernantig, wie es schlimmer nicht geht.

Heidis Heim- oder besser Bergweh, ihre freien Ansichten, ihre sprühende Lebenslust prallen mit dem zusammen, was man damals "Anstand" nannte. Das geht nicht lange gut. Aber Heidi bleibt glücklicherweise nicht untätig ...

Volpes Drehbuch gibt allen Personen, ob "böse" oder "gut", ihr eigenes Dilemma. Das macht den Kinderfilm, der mit seinem unaufdringlichen Pathos und seinem gemächlichen Erzähltempo eine Herausforderung für medienerfahrene, actionaffine Kinder sein könnte, auch interessant für Erwachsene - sogar für Heimatfilm- oder Naturverächter: Der Alpoehi steht zwischen den Gefühlen zu seiner Enkelin und der Angst, wieder verletzt zu werden. Heidi steht zwischen ihrer Liebe zu den Bergen und der Loyalität gegenüber ihrer Freundin. Dete steht zwischen der Treue zu der toten Schwester und dem Zwang, Geld zu verdienen.

Sogar die als "comic relief" leider etwas schwach ausfallende Zicke Rottenmeier will eigentlich nur, dass die Kinder etwas lernen. Mut zum Dialekt (den man ruhig auch im Frankfurter Sesemann-Haus hätte aufbringen können) und authentisch-düstere Darstellungen der ärmlichen Dorf- und Bergbewohner in ihren kargen Behausungen, die von dem alles akzeptierenden Kind Heidi gar nicht so wahrgenommen werden, reichern "Heidi" zu einem kräftig-alpengrünen Film an, der trotz intensiver Farben und großer Bilder weniger Panoramapostkarte als viel mehr Sozialdrama ist. Und das ist ganz im Sinne der Erfinderin.
Quelle: Spiegel.de/kultur
Jawohl! Heidi ist Kultur, Heidi ist Kult!
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BeitragVerfasst: 09.12.2015, 15:57 
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oh, gab es wohl schon im Forum!
Tud mir Leid!
Warum kommt ihr mir immer voraus?
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