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BeitragVerfasst: 14.08.2009, 17:43 
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Ein Hallo an alle Forumsseelen...

Für diesen Bereich habe ich eine wichtige Bitte an euch...
Verzichtet hier auf Kommentare oder Kritik etc. zu den Filmen.
Nicht weil ich es euch nicht erlaube, sondern weil es eine Übersicht zum stöbern werden soll. Eine kleine und gepflegte Datenbank. Zusätzliche Kommentare von euch würden den Ablauf der Liste etwas durcheinander bringen.

Wollt Ihr über einen Film diskutieren, einen neuen Film vorschlagen oder Lob Vs. Kritik veräußern, so eröffnet bitte einfach einen neuen Thread.

Und nun wünsche ich wünsche viel Spass beim stöbern...

Filmübersicht:
    Seite 1
  1. The door in the floor - Die Tür der Versuchung
  2. Keine Angst vorm fliegen
  3. Innocence
  4. Alice in den Städten
  5. Ich bin Sam
  6. Ponette
  7. Re-Cycle
  8. Die Traumprinzessin (Little Princess)
  9. Die Insel der Abenteuer
  10. Tideland
  11. Badland
  12. In America
  13. The Fall
  14. Mann unter Feuer
    Seite 2
  1. Rafiki (Berlinale 2010)
  2. Ein neues Leben (Berlinale 2010)
  3. Sabine Kleist, 7 Jahre
  4. In meinem Himmel
  5. Nur die Wolken bewegen die Sterne
  6. Hansel and Gretel
  7. So finster die Nacht
  8. Two eyes staring (Fantasy Filmfest 2010)
  9. Pans Labyrinth
  10. Der geheime Garten
  11. Winn Dixie - Mein zotteliger Freund
  12. Karo und der liebe Gott
  13. Phoebe in Wonderland

FAQ
Selbst aktiv werden?
Bitte vorher mit mir Rücksprache halten. Es ist "wichtig", dass hier ein klares Schema eingehalten wird, was Bildmaterial und die Texte anbelangt.

Bilder werden nicht angezeigt oder nur langsam geladen
Neue Bilder landen erst einmal bei imageschack (Bilderhoster). Die dortigen Server rühmen sich jedoch leider nicht gerade mit permanenter Erreichbarkeit. Aus diesem Grund kann es zu unladbaren Bildern kommen. In diesem Fall einfach später noch einmal vorbeischauen.
Bilder die älter sind, werden von Zeit zu Zeit von der Administration auf dem GLF Server gesichert und sind somit dann erreichbar, wenn auch das Forum erreichbar ist.

Warum kann man bei den verlinkten YouTube Videos nichts kommentieren oder bewerten etc.?
Ich habe dies bewusst alles deaktiviert um mögliche Auffälligkeiten zu verhindern, damit die verlinkten Videos lange verfügbar sein werden für diese Datenbank.

Wie oft wird die Datenbank gepflegt?
Dies geschieht in unregelmäßigen Abständen. Immer dann wenn ich Zeit und Lust dazu habe, über einen Film zu schreiben. Da der Inhalt von mir komplett selber generiert wird, ist das ganze natürlich auch recht zeitintensiv.

Von wo stammen die Texte?
Sie sind alle von mir (Liquid) selber verfasst und basieren auf den jeweiligen Film oder den entsprechenden Informationen von gängigen Filmseiten.

Welche Filme werden genommen?
Bevorzugt stelle ich hier Filme vor die auch in meiner Sammlung schlummern, denn darauf kann ich natürlich am besten eine Filmbeschreibung aufbauen.
Inzwischen sind hier aber auch "besondere" Werke der Filmkunst zu finden, welche zu bestimmten Festivals gelaufen sind wie z.B. der Berlinale oder dem Fantasy Filmfest.

Werden auch Serien aufgenommen?
Nein, dass ist nicht geplant. So eine "Datenbank" währe für mich persönlich viel zu Zeitintensiv.


[Bearbeitungsgrund]
Phoebe in Wonderland in Übersicht aufgenommen

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Die Dunkelheit ist das Tor zum Licht
Das Elend ist der Weg zur Schönheit
Der Tod ist die Schwelle zum Leben
{Quelle: Pans Labyrinth}


Zuletzt geändert von gelöscht_06 am 18.10.2010, 00:10, insgesamt 15-mal geändert.
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BeitragVerfasst: 14.08.2009, 17:44 
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The door in the floor - Die Tür der Versuchung
Originaltitel: The door in the floor
Trailer (DE) http://www.youtube.com/watch?v=9Nbz4PbKT8s
Offizielle Filmseite: http://www.thedoorinthefloor.com/home.php
IMDB Eintrag: http://www.imdb.com/title/tt0348593/

Bild

Worum geht's?
Ted (Jeff Bridges) spielt einen Buchautor von Kindergeschichten. Er lebt zusammen mit seiner Frau Marion (Kim Basinger) und seiner kleinen Tochter Ruth (Elle) in einem wirklich netten Haus unweit einer wundervollen Küste. Allerdings steht die Ehe nicht unter dem besten Sternen, denn vor Jahren hat es einen tödlichen Unfall mit ihren zwei Söhnen gegeben der bis zu jenem Tage nicht verarbeitet wurde. Vor allem Marion leidet immer noch unter einem Shockzustand, wenn man sie mit der Frage konfrontiert, was damals passiert ist. Ted hingegen versucht sein Leben weiter zu führen und fühlt sich nicht nur als Autor verpflichtet sondern auch als Künstler mit so einigen Macken.
Ted entscheidet sich, sich von Marion zu trennen und er holt sich einen neuen Gehilfen ins Haus, der gerne Autor werden möchte und Teds Arbeit bewundert. Der junge Autor schlägt genau in die heiße Phase der Trennung ein und erlebt nicht nur den Verfall jener Beziehung sondern wird letztlich auch noch zum Spielball von Marion, die beginnt ihn zu verführen. Eine Verführung die nicht sehr lange ein Gehemnis bleibt, denn die kleine Ruth ist definitiv nicht auf den Mund gefallen, ganz wie ihr Vater.

Bild

Meinung:
Der Film bietet eine wirklich sehenswerte Geschichte mit einigen angenehmen Höhen und Tiefen so wie erstaunlich viel Humor an gut platzierten Punkten und das trotz einer recht traurigen Gesamtgeschichte.
Elle Fanning spielt ihr Rolle bezaubernd und umwerfend gut.

Infos
Schauspielerin: Elle Fanning
Jahrgang: 2004
Laufzeit: 111 Min.
Produktionsland: USA

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Der Tod ist die Schwelle zum Leben
{Quelle: Pans Labyrinth}


Zuletzt geändert von gelöscht_06 am 14.08.2009, 17:46, insgesamt 1-mal geändert.
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BeitragVerfasst: 14.08.2009, 17:44 
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Keine Angst vorm Fliegen
Originaltitel: Tøsepiger
Trailer (Dänisch) http://www.youtube.com/watch?v=1aGkmukJs-A
Offizielle Filmseite: -
IMDB Eintrag: http://www.imdb.com/title/tt0114766/

Bild

Worum geht's?
Die Geschichte dreht sich um zwei Mädchen die in unterschieldichen Verhältnissen aufwachsen. Christina (Laura Elisabeth Christensen) lebt in einer Familie wo beide Eltern einen Beruf ausüben und entsprechend wohlhabend in einem entsprechend ansehnlichen Haus wohnen. Majbrit (Stephanie Leon) hingegen muss deutlich bescheidener Leben. Beide Eltern sind schon länger auf der Suche nach einer Arbeit. Der Vater von Majbrit versucht auf seine Taubenzucht zu setzen und hofft auch dadurch, dass etwas Geld in die Familienkasse kommen könnte. Für Majbrit sind die Tauben etwas sehr wichtiges in ihrem Leben geworden und ihre beste Freundin Christina beneidet sie auch um diese besonderen Haustiere, denn ihre Mutter erlaubt keine Tiere im Haus aufgrund einer (neurotischen) Tierallergie.
Doch die gute Freundschaft droht zwischen den beiden zu bröckeln, als Christinas Mutter eines Tages mit einer Kiste geschlachteter Jungtauben für ein Geschäftsessen nach hause kommt und dabei noch ausführlich schildert, woher die kleinen Tauben stammen. Majbrit ist entsetzt über die Tat ihrer Eltern und darüber das nun wohl ihre beste Freundin am Abend ihre Schützlinge verspeisen wird.
Und dann bricht sich auch noch die beste Flugtaube die Flügel, weil sie in einer Klappe einklemmt die zum Vogelvolier führt. Majbrit macht es sich zur Aufgabe diesem Vogel das Leben zu retten und nähert sich damit auch langsam wieder ihrer besten Freundin um gemeinsam diesen Vogel weiter zu trainieren.

Bild

Meinung:
Wenn man die Grundgeschichte des Films so durchliest, mag man sicherlich glauben das dieser Film nicht wirklich sehenswert ist. Doch dreht sich nicht der ganze Film die ganze Zeit nur um die Tauben, sondern es gibt auch einen tiefen Einblick in zwei unterschieldiche Familienleben und die jeweiligen Problematiken die so eine Position mit sich führt. Währen die gut betuchte Familie eher dazu tendiert sich in die Haare zu kriegen, zählt bei Majbrit Familie der zusammenhalt und das man mit minimalen Mitteln das beste aus dem Leben machen sollte. Auch das Ende ist auf seine weise nett und fällt mal schön aus dem Rahmen der üblichen Hollywoodfilme.
Definitiv ein ruhiger abendfüllender Film der auch kritisch mit wichtigen Themen unseres Alltags umgeht.

Infos
Schauspielerin: Stephanie Leon & Laura Elisabeth Christensen
Jahrgang: 1996
Laufzeit: 80 Min.
Produktionsland: Dänemark

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Das Elend ist der Weg zur Schönheit
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{Quelle: Pans Labyrinth}
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BeitragVerfasst: 14.08.2009, 20:41 
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Beiträge: 3588
AoA: 3 - 11 Jahre
Wohnort: Der Wald zwischen den Welten
Innocence
Originaltitel: Innocence
Trailer (Französisch) http://www.imdb.com/video/screenplay/vi3935371545/
IMDB Eintrag: http://www.imdb.com/video/screenplay/vi3935371545/


Bild

Worum geht's?
Ein Internat für Mädchen mitten im Wald. Der Stundenplan besteht aus Bio und Ballet. Die Freizeit verbringt man mit Baden und Hula Hoop Schwingen. Zwei junge Lehrerinnen reichen: Mademoiselle Eva (Marion Cotillard) fürs Ballett und Mademoiselle Edith (Hélène de Fougerolles), die Biologin. Das restliche Personal ist alt, mies drauf und ebenfalls weiblich. Sein Auftrag: Kochen und den Mädchen dienen.

Neuankömmlinge werden im Sarg eingeliefert. So auch die sechsjährige Iris. Wer sie hierher brachte, weiss nicht mal sie selber. Ihre neuen Kolleginnen instruieren sie über die Gepflogenheiten: Nur auf den beleuchteten Waldpfaden laufen, niemals das den Wald verlassen, brav sein. Die Maxime bei der Kleiderwahl ist dieselbe wie beim Tennisturnier in Wimbledon. Nur die Haarschleife erlaubt einen Farbtupfer im Outfit und zeigt die Dauer an, die man schon im Internat verbracht hat. Vom Rot der Neuankömmlinge bis zum Violett der bald zu Entlassenen.

Zu denen, die nicht bis zur violetten Schlaufe warten wollen, gehört Alice. Doch der einzige Weg, früher als vorgesehen weg zu kommen, ist die Selektion durch eine ältere Dame, die einmal pro Jahr stattfindet. Bianca hingegen lebt schon so lange im Internat, dass sie bald raus darf
Bild

Meinung:
Super Film, leider nur auf Französische Sprache erhältich.

Infos
Schauspielerin:
Zoé Auclair Iris
Lea Bridarolli Alice usw



Jahrgang: 2004
Laufzeit: 115 Minuten
Produktionsland: Belgien, Frankreich, Grossbritannien


Zuletzt geändert von MaraFan am 15.08.2009, 21:00, insgesamt 2-mal geändert.
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BeitragVerfasst: 15.08.2009, 20:21 
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Beiträge: 3050
AoA: 3-9
Alice in den Städten
Originaltitel: -
Trailer (DE) http://www.youtube.com/watch?v=ItXjA031zs0
Offizielle Filmseite: -
IMDB Eintrag: http://www.imdb.com/title/tt0069687/

Bild

Worum geht?s?
Philip Winter (Rüdiger Vogler) ist Journalist und sollte im Auftrag einer US Zeitung einen Artikel über eine mehrwöchige Reise durch die USA verfassen. Doch anstatt eines Artikels bringt er einen Stapel Polarioids in die Redaktion und stößt damit auf wenig Gegenliebe. Sein Gehalt erhält er natürlich auch nicht und somit ist er finanziell erst einmal am Ende.
Phil beschließt, zurück nach Europa zu reisen und hat am Flughafen eine Begegnung mit einer Mutter und ihrer 9. jährigen Tochter Alice (Yella Rottländer). Aufgrund eines Flugstreikes müssen alle drei vorerst noch in den USA bleiben und kommen erst am nächsten Tag nach Amsterdamm von wo die Reise nach Deutschland weitergehen kann.
Die Mutter von Alice vertraut Phil ihre Tochter an, weil sie sich angeblich noch um etwas kümmern muss. Man einigt sich darauf, dass man sich dann in Amsterdamm wieder treffen möchte nach ein paar Tagen. Doch die Mutter von Alice ercheint nicht und Phil, der ohnehin schon eine schwere Lebensgrundlage hat, steht nun mit Alice alleine da. Er versucht heraus zu finden wo Alice noch Verwandschaft hat um sie dort dann ab zu liefern. Es beginnt eine Reise mit einem ungewöhnlichen Duo und im verluaf der Geschichte versteht man sich zunehmend besser.

Bild

Meinung:
Filme von Wim Wenders sind wohl selten einfach zu verstehen. Nur einmal ansehen, bringt einem recht wenig um wikrlich alles zu entdecken. Dafür dürfte der Film so einige Themen aufgreifen, von denen der eine oder andere GL nur zu träumen vermag. Es ist schön zu beobachten wie die zwei sich langsam annähern und ihren veränderten Alltag versuchen neu zu arrangieren. Das gelingt sicher nicht immer, aber mit der Zeit kann der eine nicht mehr ohne den anderen.
Kleiner interessanter Filmfakt am Rande... Die Sofortbildkamera war damals ein Prototyp und existierte noch nicht auf dem regulären Markt. Sie sorgte an vielen Stellen für Aufmerksamkeit während der Dreharbeiten.

Infos
Schauspielerin: Yella Rottländer
Jahrgang: 1973/74
Laufzeit: 110 Min.
Produktionsland: Deutschland & USA

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Die Dunkelheit ist das Tor zum Licht
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{Quelle: Pans Labyrinth}
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BeitragVerfasst: 22.08.2009, 10:15 
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Beiträge: 3588
AoA: 3 - 11 Jahre
Wohnort: Der Wald zwischen den Welten
Ich bin Sam

Originaltitel: I am Sam
Trailer (Eng] http://www.youtube.com/watch?v=EROTbDCr5ag
Website: http://www.warnerbros.de/movies/ichbinsam/
IMDB Eintrag: http://www.imdb.de/title/tt0277027/

[Inaktiver Link zum Bild gelöscht]




Worum geht?s?

Ich bin Sam: Sam Dawson ist geistig zurückgeblieben und seit der Geburt seiner Tochter Lucy ausschließlich für sie da. Die Aufgabe der Erziehung musste er ganz allein übernehmen, denn Lucys Mutter hat sich derer Geburt aus dem Staub gemacht.

Als Lucy sieben Jahre wird, beschließen die Behörden sie in eine Pflegefamilie zu geben. Sam macht sich auf die Suche nach einer guten Anwältin und trifft dabei auf die gestresste Rita.
Diese weigert sich zunächst den Fall zu übernehmen, als Sam jedoch nicht locker lässt, willigt sie schließlich ein, seinen Fall zu vertreten.

Meinung:

Einer der Besten Filme mit Dakota, einfach nur toll. Mit diesen Film hab ich mich in ihr verliebt!

Infos

Schauspielerin: Dakota Fanning
Jahrgang : 2001
Laufzeit: 132 Minuten
Produktionsland: USA
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BeitragVerfasst: 28.08.2009, 20:20 
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Ponette
Originaltitel: -
Trailer (FR) http://www.youtube.com/watch?v=O9KKzMg5WKU
Offizielle Filmseite: -
IMDB Eintrag: http://www.imdb.com/title/tt0117359/

Bild

Worum geht?s?
Die etwa 5 Jahre alte Ponette (Victoire Thivisol) sieht man bereits in der ersten Filmminute. Sie liegt im Krankenhaus mit einem vergipsten Arm. Ihr Vater erzählt, dass ihre Mutter in einem sehr schlechten gesundheitlichen Zustand ist und sie vermutlich nicht überleben wird.
Bereits eine Szene später sitzen beide im Auto, doch die Mutter fehlt. In nachfolgenden Dialog zwischen Ponette und ihrem Vater erfährt man, dass die Mutter zusammen mit Ponette einen Autounfall hatte und nun müssen die beiden einen Weg finden damit klar zu kommen. och wie erklärt man so einem kleinem Mädchen was da nun genau passiert ist und das die Mutter auch nicht mehr zurück kommen wird.
Ihr Vater beschließt Ponette in ein Sommercamp zu bringen damit sie auf andere Gedanken kommmt, doch Ponette besitzt weiterhin den starken Willen einen Kontakt zu Ihrer verstorbenen Mutter auf zu bauen. Ihre neuen Freunde versuchen sie dabei so gut wie möglich zu unterstüzten und erzählen aus ihrer ganz eigenen Kindersicht, wie man den Tod der Mutter von Ponette am besten verarbeiten könnte.

Bild

Meinung:
Dem Regiseur Jacques Doillon ist in diesem 97 minütigen Filmwerk ein besonderes Stück Filmkunst geglückt, dass viele sicherlich nicht kennen und hier lohnt es sich als Filmliebhaber fast mal, ein GL zu sein. Ich hätte ihn sonst wohl nie entdeckt. Es ist auf seine Art beeindruckend, wie schön er die Welt aus der Sicht der Kinder mit der Kamera festhält und an die Zuschauer übermittelt. Der Film wird eindeutig von den Kindern bestimmt und die Erwachsenen speilen eher eine nebensächliche Rolle. Die Kinder entwickeln untereinander auf spielerische Weise die unmöglichsten Ideen, wie man Ponette wieder zu einem Lächeln verhelfen könnte.
Ein sehr emotionaler Film, der öfters auch auf die Tränendrüse drückt und einem vielleicht auch bewusst macht, wie gut es ist das man seine eigene Mutter noch hat oder lange hatte. Und es bereitet eine wirklich besondere Freude die Welt aus der Sicht der kleinen Kinder zu sehen.

Kleine Randinfo:
Die DVD aus dem Jahr 96 ist nicht sehr einfach zu bekommen. Meines Wissens ist diese Version jedoch die einzige mit englischen Untertitel.
Der gesamte Film mit englischen Untertitel kann derzeit aber bei YouTube in respektabler Qualität angesehen werden (in 10 Teilen) über diese URL: http://www.youtube.com/watch?v=ekHiMIH98vE

Infos
Schauspielerin: Victoire Thivisol
Jahrgang: 1996
Laufzeit: 97 Min.
Produktionsland: Frankreich

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BeitragVerfasst: 05.09.2009, 01:11 
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Re-Cycle
Originaltitel: Gwai wik
Trailer (EN) http://www.youtube.com/watch?v=tlnYI4nwjPI
Offizielle Filmseite: -
IMDB Eintrag: http://www.imdb.com/title/tt0498311/

Bild

Worum geht's?
Die Buchautorin Tsui Ting-Yin hat drei Bestseller verfasst und nun wird von den Medien mit hohen Erwartungen eineweitere Fortsetzung erwartet. Auf einer Presseveranstaltung wird dann der Titel bekannt gegeben... Re-Cycle.
Als sie wieder zuhause ankommt und den Versuch startet an der Fortsetzung weiter zu arbeiten, wird jedoch die Souveränität die sie an den Tag legte, überschattet mit der Problematik dassie keine neuen Ideen mehr für das Buch hat.
Beim Versuch an ihrer Geschichte weiter zu schreiben, beginnen jedoch merkwürdige Dinge in ihrer Wohnung zu passieren. Dinge die sie auch gerade auf ihrem PC nieder geschrieben hat. Die Eindrücke sind für Tsui so intensiv, dass sie die Flucht aus ihrer Wohnung ergreift um letztlich das Haus zu verlassen. Doch an der Straße angekommen, sieht die Welt um sie herum komplett anders aus. Für Tsui beginnt eine sehr eigenwillige Reise durch eine surealisitische Welt und diversen eigenwilligen Begegnungen, einer Welt in der sie selbst lieber nicht sein sollte.
Während ihrer "fantastischen" Reise trifft sie auf zwei wichtige Personen, welche ihr helfen werden in dieser merkwürdigen Welt langsam zurecht zu kommen... Einen älteren Herren und einem kleinen Mädchen, welches den Namen Ting-yu bekommt.

Bild

Meinung:
Als ich den Anfang des Films damals zum ersten mal ansah, stieg ich die Befürchtung ich habe einen gekonnten Fehlgriff gemacht. Doch nach etwa 30 Minuten Aufwärmphase beginnt der Film eine langsame 160 Grad Drehung zu vollziehen und entführt den Zuschauer in eine unglaubliche und zugleich beängstigende Welt. Alleine schon wegen des außergewöhnlichen Szenenbildes ist der Film schon eine besondere Empfehlung wert und mit der Ankunft der klein Ting-yu wird das ganze auch noch einmal ein Stück ansehnlicher.
Der Film ist im gesamten jedoch keine typische Kost wie man es von solchen Filmen vielleicht erwarten würde, ganz im Gegenteil. Man braucht schon etwas Nerven an gewissen Punkten, denn dieser Film fällt nicht umsonst in das Horrorgenre. Gleichzeitig hat der Film aber auch eine ganz spezielle Botschaft und macht in auf seine Art melancholisch.


Infos
Schauspielerin: Yagi Zeng
Jahrgang: 2006
Laufzeit: 108 Min.
Produktionsland: Hong-Kong

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Die Dunkelheit ist das Tor zum Licht
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{Quelle: Pans Labyrinth}
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BeitragVerfasst: 07.09.2009, 00:27 
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AoA: 3-9
Die Traumprinzessin (DVD Titel: Little Princess)
Originaltitel: A Little Princess
Trailer (DE) http://www.youtube.com/watch?v=NOFKFfMujVc
Offizielle Filmseite: -
IMDB Eintrag: http://www.imdb.com/title/tt0113670/

Bild

Worum geht's?
Sara Crewe (Liesel Matthews) lebt alleine mit ihrem Vater sehr wohlhabend in Indien, ein Land das Sara zu ganz außergewöhnlichen Geschichten inspiriert die sie auch gerne erzählt. Doch wegen der ersten Weltkrieges muss sie zusammen mit ihren Vater nach New York. Ihr Vater selbst reist jedoch weiter nach Groß Britanien und lässt Sara alleine in einem Mädcheninternat zurück.
Schnell verschafft sich Sara durch ihre phantasievollen Erzählungen viele neue Freundinnen und lebt sich auch gut in die neue Situation ein. Nur mit der strengen Leitung des Internats möchte sie sich nicht so recht anfreunden, die Sara's Anwesenheit sichtlich nur akzeptiert, weil Sara's Vater sehr großzügige finanzielle Mittel zur Verfügung stellt damit seine Tochter auch hier ein unbeschwerte Kindheit leben kann.
Doch dann taucht während Sara's Geburtstag ein Rechtsanwalt auf, welcher das Vermögen der Familie verwaltet und die weniger erfreuliche Botschaft überbringt, dass Sara's Vater im Krieg gefallen ist. Die Leitung zeigt wenig Begeisterung über diese Information und unterbricht unmittelbar die Feier um Sara nicht nur den Tod ihres Vaters mit zu teilen, sondern das sie nun auch mittellos ist, da die brittischen Behörden jegliches Kapital des Vaters beschlagnahmt haben und das sie Sara nun nur noch aus purem Mitleid bei sich behält. Sara muss über Nacht ihr gewohntes Leben aufgeben und verpflichtet sich gegenüber der Leitung zur Arbeit als Dienstmädchen.
Für Sara bricht aufgrund dieser Ereignisse natürlich die Welt zusammen und sie verliert nicht nur ihren Vater und ihre neuen Freundinnen, sondern auch die besondere Gabe der Geschichtenerzählungen. Eines Tages erlebt sie jedoch während eines Marktbesuch ein ganz besonderes Schlüsselerlebnis und Sara beginnt langsam wieder auf zu blühen...

Bild

Meinung:
Dieser Film ist ein wirklich etwas sehr besonderes. Er zeigt auf eine sehr schöne und märchenhafte Weise wie umfangreich die Phantasie eines Kindes sein kann und wie sehr man Einfluss auf sein eigenes Wohlbefinden nehmen kann, auch wenn man glaubt alles verloren zu haben. Untermalt wird der Film darüber hinaus noch mit einer sehr guten Filmmusik die einem entweder eine wohltuhende Gänsehaut verpasst oder ein besonderes Kribbeln im Bauch hinterlässt, weil man die Glücksmomente förmlich mitfühlt.
Aus meiner Sicht bekommt dieser Film ein besonders wertvolles Prädikat, denn sowohl die Geschichte als auch die Filmmusik und die visuellen Eindrücke passen enfach perfekt zusammen. Ein sehr schönes Märchen, wie man es in den letzten Jahren eher seltener serviert bekommen hat.

Infos
Schauspielerin: Liesel Matthews
Jahrgang: 1995
Laufzeit: 93 Min.
Produktionsland: USA

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BeitragVerfasst: 15.09.2009, 22:35 
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AoA: 3-9
Die Insel der Abenteuer
Originaltitel: Nim's Iland
Trailer (DE) http://www.youtube.com/watch?v=tcRN47Eaaag
Offizielle Filmseite: http://www.nimsisland.com/
IMDB Eintrag: http://www.imdb.com/title/tt0410377/

Bild

Worum geht's?
Nim (Abigail Breslin) lebt zusammen mit ihrem Vater, welcher ein bekannter Wissenschaftler ist, auf einer einsamen und abgelegenen Insel. Nim's einzigsten Freunde sind hier lediglich ein paar Tiere mit denen sie gerne ihren Alltag verbringt.
Neben den Tieren hat Nim aber noch einen anderen besonderen Helden, der aus einem Buch stammt. Sein Name ist Alex Rover (Gerard Butler) und der wiederum entspringt der Phantasie der Buchauthorin Alexandra Rover (Jodie Foster), die aber auch mit dem Künstlernamen als Alex Rover auftritt. Für Nim ist Alex hingegen ein wahrer Held der einfach alles mitmacht, wohingegegen die Erfinderin von Alex Rover genau das Gegenteil ist. Alexandra ist eine sprichwörtliche Neurotikerin, hat bereits Probleme überhaupt mal das Haus zu verlassen und sie führt gerne mit ihrer Charaktererfindung "Alex" ein paar Dialoge in der Wohnung.
Eines Tages begibt sich Nim's Vater auf eine kleine Expedition mit einem Schiff um sich auf die Suche nach besonderen Plankton zu begeben. Nim will jedoch diese Reise nicht mit antreten und bleibt zurück auf der Insel um sie ggf. auch vor neugierigen Blicken zu schützen, schließlich soll die Insel weiterhin ihnen ganz alleine gehören.
In der Zwischenzeit nimmt Alex Rover Kontakt zu Nim's Vater auf, da sie unter einer Kreativblockade leidet und erhofft, dass ihr ein Wissenschaftler mit seinen "Abenteuern" weiterhelfen kann. Die E-Mail erreicht auch erfolgreich ihr Ziel, wird aber eben von Nim gelesen, die natürlich vor Freude außer sich ist und gerne antwortet, vorerst als Forschungsassistentin ihres Vaters.
Alexandra will ein paar Informationen zu einem Vulkan haben und Nim erklimt daraufhin den Inselvulkan, was jedoch mit einem kleinen Unfall endet. Über ihre Exkursion berichtet Nim anschließend um beim vermeindlichen Alex Rover rede und antwort zu stehen und sie schreibt natürlich auch über ihren Unfall.
Nim's Vater gerät währenddessen in einen starken Sturm der sein Schiff zum kentern bringt. Nim selbst beginnt nach ein paar Tagen und Dialogen mit Alex, sich langsam etwas Sorgen zu machen weil sie ihren Vater nun über einige Zeit nicht geantwortet hat, was sie letztlich dann auch Alexandra mitteilt.
Diese muss nun feststellen das Nim garkeine erwachsene Person ist, sondern ein kleines Mädchen und das hinterlässt bei ihr promt ein schlechtes Gewissen, da sie ja dafür gesorgt hat das Nim den Vulkan erklommen hat und dadurch den Unfall erleidete.
Alexandra begibt sich zusammen mit ihrer Phantasiefigur Alex auf eine Reise zu Nim's Insel um ihr schnellstmöglich zu helfen, wenn auch diese Reise für Alexandra so einige Überwindungen kostet und auch spezielle Abenteuer birgt.

Bild

Meinung:
Sicherlich handelt es sich um kein filmisches Meisterwerk bei diesem Film und er bietet auch nichts außergewöhnliches. Es ist eine ganz klassische und nette Familiengeschichte die man sich ganz entspannt ansehen kann.
Was ich persönlich sehr nett gestaltet fand, war das Intro. Mit einer schön gestalteten Animation hat man hier eine kleine Vorgeschichte erzählt, wie es dazu kam das Vater und Tochter auf dieser Insel gelandet sind.

Infos
Schauspielerin: Abigail Breslin
Filmjahrgang: 2008
Laufzeit: 96 Min.
Produktionsland: USA

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BeitragVerfasst: 20.09.2009, 01:16 
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AoA: 3-9
Tideland
Originaltitel: Tideland
Trailer (DE) http://www.youtube.com/watch?v=stzG038ECKQ
Offizielle Filmseite: http://www.tidelandthemovie.com/
IMDB Eintrag: http://www.imdb.com/title/tt0410764/

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Worum geht's?
Terry Gilliam, der Regiseur des Films, sagt zum Beginn der DVD:
Ich muss Ihnen etwas gestehen. Viele werden diesen Film nicht mögen, viele werden ihn aber glücklicherweise lieben und dann wird es viele geben, die nicht wissen was sie davon halten sollen. Aber die Hauptsache ist, das sie darüber nachdenken.
Worte die man von den meisten Regisseuren wohl eher nicht gewohnt ist.
Er hat einen Film gemacht, der aus der Sicht eines kleinen Kindes zu sehen ist und davon darf man gedanklich beim zusehen nicht abkommen.
Gleich zu Beginn lernt man die 8 jährige Jeliza-Rose kennen (Jodelle Ferland). Sie erzählt eine kleine Passage aus Alice im Wunderland während sie sich durch ein Kornfeld bewegt und dann... Ein radikaler Szenenwechsel. Sie sitz zusammen mit ihren Eltern in einer sehr skurieln, aber künstlerisch angehauchten Wohnung und man erkennt recht schnell, dass ihre Eltern nicht gerade die allerhellsten sind.
Während der folgenden Dialoge in denen Jeliza mit ihren Eltern spricht, bereitet sie ganz souverän eine Spritze vor... Für einen Schuss den sich der Vater (Noah / Jeff Bridges) setzen möchte. Ihre Mutter ist sicherlich auch kein Traum. Sie hat sich in ihr Bett zurück gezogen und lässt sich nach der Versorgung des Vaters von ihrer Tochter die schon leicht schwarzen Ruacherfüße massieren, während sie sich mit Schockolade vollstopft.
Keiner wünscht sich in so einer Situation auf zu wachsen, doch Jeliza-Rose kennt es nicht anders und lebt wie im kurzen Intro des Films gesehen, ihre ganz persönlichen Fantasien aus. Ihre einzigen Freundinnen sind ein paar Puppenköpfe mit denen sie sich sehr oft Unterhält und die ihre ständigen wegbegleiter sind.
Jeliza's Mutter stirbt noch am selben Abend an einer Überdosis in ihrem Bett ind das sie noch kurz zuvpr die Füße massiert bekamt. Hier kratzt sie sprichwörtlich vor den Augen des Zuschauers ab. Kurz danach machen sich Vater und Tochter bereits auf den Weg zu einer alten Farm, wo Noah aufgewachsen ist und lassen die Mutter im Bett zurück.
Es ist sehr altes Haus welches schon lange keiner mehr aufgesucht hat, weit ab vom Schuss der Zivilisation. Aber auch hier gibt sich ihr Vater natürlich einen Schuss, den letzten in seinem Leben. Jeliza-Rose nimmt dies jedoch nicht wirklich als Tod war sondern lebt mit dem Gedanken weiter, dass ihr Vater immer noch in den Ferien ist in die er immer flüchtet. Also lässt sie ihr kindlichen Lebenstil einfach weiter leben ohne sich Sorgen zu machen, wie es nun für sie weitergeht. Immer öfter startet sie kleine Reisen in ihre phantasievollen Welten, bei denen Sie auch eine Begegnung mit den Nachbarn macht. Es handelt sich um eine ältere Frau (Dell / Janet McTeer) die zusammen mit ihrem autistischen Sohn (Dickens / Brendan Fletcher) sehr isoliert lebt und nur wenige in die Nähe ihres hauses lässt. Zwei Personen die definitiv auch nicht weniger durchgeknallt rüberkommen, als Jeliza's Ex-Eltern.
Doch Jeliza und Dickens kommen sich langsam immer näher und Jeliza entwickelt eine kindliche Liebe zu ihm, da er der einzige ist der die spierische Welt von ihr zu versteht scheint und mit ihr gemeinsam auslebt.

Bild

Meinung:
Es fällt mir nicht sehr leicht über diesen Film einfach eine kurze und knappe Meinung zu schreiben. Ich denke so wird es jeden ergehen, der diesen Film gesehen hat. Ich kann an dieser Stelle auch nur auf das Vorwort von Terry Gilliam verweisen, dass ich zu Beginn zitiert habe.
Der Film ist verstörend, ungewöhnlich, befremdlich und zugleich absolut eindrucksvoll. Von wie vielen Filmen kann man so etwas behaupten?
In jedem Fall spielt Jodelle Ferland, auch bekannt aus dem Film "Silent Hill", eine absolut überzeugende Rolle. Erstaunlich das man sie in ihren jungen Jahren in solchen Filmen mitspielen lässt.

Infos
Schauspielerin: Jodell Ferland
Filmjahrgang: 2005
Laufzeit: 120 Min.
Produktionsland: Kanada | UK

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BeitragVerfasst: 01.10.2009, 22:30 
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Offizielle Filmseite: http://www.badlandfilm.com/
IMDB Eintrag: http://www.imdb.com/title/tt0493395/

Bild

Worum geht's?
Jerry (Jamie Draven) ist Vater von drei Kindern und lebt zusammen mit seiner schwangeren Frau in einem Wohnwagen. Seinen Job verrichtet er an einer Tankstelle um seine Familie über Wasser zu halten, denn das ist seit seiner Rückkehr aus dem Irrakkrieg alles andere als einfach geworden.
Sein Leben hat der Krieg vernichtet und auch sein Arbeitgeber so wie seine Frau betrügen ihn. Doch damit lebt er in Ungewissheit über einige Jahre hinweg, bis zu den Moment wo der Film ansetzt. In seiner Verzweiflung und seiner Wut erlebt man eine Kruzschlussreaktion von Jerry in der er seine zwei Söhne und seine Frau kaltblütig ermordet. Die einzige die das Massacker überlebt, ist seine Tochter Celina (Grace Fulton) die schon wenige Minuten zuvor erahnt hat was heute passieren wird, nachdem sie auf dem Aufwachen ihren Vater in der Küche sitzend sah, während er seine Hand langsam entfernte und den Blick auf eine Waffe freigab.
Doch als der Vater auch sie durch einen Schuss töten wollte, versagt die Waffe und Celina fleht um Gnade während Jerry versucht die Ladehemmung zu lösen. Als er für sich realisiert, dass er seine Tochter nicht töten kann, richtet er die Waffe an seinen Kopf, doch Celina hindert ihn an seiner Selbstrichtung indem sie sich an fest ihn presst und erzählt, wie sehr sie ihn liebt.
Jerry steckt nun in einer verzwickten Situation die man ihm spürbar ansieht. Er hat den Großteil seiner Familie hingerichtet, seine Tochter hat alles gesehen und er lebt auch noch. Er beschließt kurzerhand mit seiner Tochter zusammen die Flucht zu ergreifen. Nach einer etwas längeren Reise zu Fuß und per Auto landen dann beide in einer Kleinstadt, in welcher beide übernachten müssen da das Auto eine Reifenpanne erlitten hat und die Werkstatt erst am Folgetag helfen kann. Für Jerry eine verzwickte Situation, denn eigentlich will er nirgendwo lange bleiben. Er bucht zusammen mit seiner Tochter ein Motel, kämpft aber permanent mit dem Gedanken das man sie beide erwischen wird. Nachdem Celina dann im Motel eingeschlafen ist, ergreift er aus lauter Verzweiflung die Flucht aus dem Zimmer und landet in einem kleineren US typischen Imbiss, dessen Inhaberin ihn ganz spontan davon überzeugen möchte, für sie zu arbeiten. Für Jerry ergibt sich dadurch ein Funken Hoffnung und er weiß auch, dass er sich irgendwie um seine Tochter kümmern muss. Er nimmt den Job am Folgetag an und versucht Celina bei zu bringen, dass sie das Motel nicht verlassen darf damit sie nicht auffliegen. Jedoch macht sich Celina nach kurzer Zeit dann doch auf den Weg um die Kleinstadt zu erkungen, doch davon bekommt Jerry lange nichts mit. Während Celina die Stadt langsam besser kennt als ihr Vater, macht er jedoch immer mehr ungewollte Bekanntschaften in dem Imbiss, der sich als recht beliebte Anlaufstelle entpuppt, natürlich auch für den einzigen örtlichen Polizisten. Jerry steht sprichwörtlich der Angstschweiß in der Stirn, doch keiner erahnt wer Jerry wirklich ist, trotz der div. Medienberichte in TV und Zeitung. Dort gelten sie nämlich weiterhin als vermisst. Ebenfalls lernt Jerry dort einen "Freund" kennen, eine Person die ebenfalls im Irakkrieg dienen musste und ebenfalls unter den Folgen leidet. Sie beide beginnen sich ein wenig aus zu tauschen und Jerry wird klar, dass er nicht ganz alleine leidet. Doch er befindet sich in einer Zwickmühle, denn er kann sein volles Leid nicht einfach so auftischen, schließlich hat er kürzlich seine Familie kaltblütig ermordert. Somit leiht er nur seine Ohren und hört sich das Leid an oder versucht Rat zu spenden. Wenige Tage später taucht sein neuer Freund jedoch in Polizeiuniform auf und Jerry ringt erneut mit seinen Gedanken und plant bereits die nächste Flucht und das wo er gerade erleben konnte, dass es doch noch Menschen auf dieser Welt gibt die ihn schätzen und seine Anwesenheit würdigen, auch wenn vieles von seiner Seite aus gesehen auf einer Lüge basiert.

Bild

Meinung:
Wenn man mein "Worum geht's" so liest, wird man sicherlich nicht gleich denken... Hey, was für ein grandioser Film, den will ich unbedingt sehen. Aber Freunde des guten Filmgeschmacks sollten nicht zögern diesem Film etwas mehr Aufmerksamkeit zu spenden.
Ich kann schon einmal versichern, dass es sich nicht um einen Kriegsfilm handelt, was ich zuerst befürchtete. Es geht eher um die Nachwirkungen die der Irakkrieg bei einigen Leuten ausgelöst hat, die ihn führen mussten. Es ist mehr als bedrückend wenn die Szene kommt wo er seine Familie kaltblütig ermordert und das auch noch vor dem Auge seiner jungen Tochter, die nur noch um Gnade fleht und immer wieder betont, ihren Vater zu lieben nur damit er sie nicht auch noch umbringt.
Durch das erlebte Wunder, dass die kleine zu spüren bekam, wird sie zudem auch sehr gläubig und betet immer wieder zu Gott in der Hoffnung, dass jener ihr die Familie wieder zurück bringt. Ihr Vater Jerry ist immer wieder hin und her gerissen zwischen Flucht, Verzweiflung und Schuld.
Trotz des Mordes den Jerry getätigt hat, beginnt man zunehmend sympathien für ihn zu entwickeln und im Verlauf des Films wird einem auch der psychische Druck immer bewusster, unter dem sicher viele Männer leiden die beim Irakkrieg involviert waren. Es ist ein Film aus einer ganz anderen Perspektive und einer bitteren Wahreit.

Infos
Schauspielerin: Grace Fulton
Filmjahrgang: 2007
Laufzeit: 160 Min.
Produktionsland: USA | Deutschland

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BeitragVerfasst: 09.10.2009, 17:55 
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In America
Originaltitel: In America
Trailer (EN) http://www.youtube.com/watch?v=UR0-DElbHWU
Offizielle Filmseite: http://www.foxsearchlight.com/inamerica/imdb.com
IMDB Eintrag: http://www.imdb.com/title/tt0298845/

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Worum geht's?
Eine vierköpfige Familie aus Irland befindet sich an der Staatsgrenze zu Amerika, denn dort wollen sie, wie viele andere, ein neues Leben beginnen. Die neue Umgebung soll in diesem Fall aber nicht dazu dienen den Reichtum zu finden, sondern mit dem Verlust des kleinen Sohnes klar zu kommen, welchen die Familie verloren hat. Sie lassen sich dazu in Manhatten nieder, wo sie eine Wohnung in einem ziemlich heruntergekommen Haus bekommen, dessen Mieter mehr als suspekt sind.
Für einen kurzen Moment kommen Zweifel bei den Eltern auf, ob dies die richtige Umgebung sei für ihre zwei Kinder Ariel & Christe (Emma & Sarah Bolger). Doch man beginnt das beste aus der ziemlich auswegslosen Situation zu machen und lebt sich mühsam ein.
Johnny (Paddy Considine), der Vater der beiden begibt sich vor Ort auf die Suche nach einen Job im Theater und versucht es immer wieder bei div. Vorsprechen, während Sarah (Samantha Morton) notgedrungen eine Arbeit in einer Eisdiele annimmt.
Den beiden Kindern scheint hingegen die neue Heimat sehr zu gefallen. Die kleine Ariel lernt binnen kürzester Zeit alle Leute der Umgebung kennen während ihre ältere Schwester Christie jene Eindrücke mit einem Camcorder dokumentiert. Sie führt uns durch die Geschichte die wir als Zuschauer zu sehen bekommen. Der Film ist also eine Art Tagebuch von Christie.
Dann kommt die Zeit von Halloween, welche die Konstelation der Familie etwas verändern wird. Das ganze passiert, als die beiden Mädchen durch das bisher unerforschte Haus wandern um das in Amerika übliche "Süßes oder Saures" Spiel durch zu führen. Bei dieser Aktion lernen sie Mateo (Djimon Hounsou) kennen, eine Person den die meisten wohl eher meiden würden, als ihn kennen lernen zu wollen. Aufgrund der Hartnäckigkeit beim Klopfen an der Tür, welche die beiden Mädchen an den Tag legen, finden sie einen Zugang zu Mateos Welt und wird zur Grundlage für eine ganz besondere Freundschaft. Man ergänzt sich und verbringt immer mehr gemeinsame Zeit, bis eines Tages herauskommt, dass Mateo an Krebs erkrankt ist. Parallel dazu erfahren wir, dass Sarah wieder schwanger geworden ist, jedoch ein großes Risiko einer Frühgeburt existiert. Erneut beginnt eine tiefgehende Reise durch das Leben der Familie.

Bild

Meinung:
Als ich das erste mal diesen Film zu sehen bekam, war ich überwätligt von der emotionalen Kraft die dieser Film auzsstrahlt. Es ist einfach wundervoll den beiden Mädchen dabei zu zu sehen, wie sie ihre neue Welt kennen lernen mit all ihren Macken oder eben auch schönen Seiten. Es gibt so viele unbeschreibliche Momente die einem zum lachen oder weinen bringen können. Es fällt nicht schwer sich in die Situation der Famlilie zu integrieren, denn es ist kein Film der nur davon lebt alles ins positive Licht zu rücken. Gerade wenn man glaubt, nun ist alles wieder bestens, kommt der nächste Schlag ins Genick, so wie es sicher viele aus dem eigenen Leben nur zu gut kennen. Er lässt einem aber auch bewusst werden, dass man nicht immer gleich aufgeben sollte sondern man auch mal an sich selbst glauben sollte.
Darüber hinaus trägt auch die Filmmusik noch viel dazu bei, dass dieser Film wirklich zu einem ganz besonderen Meisterwerk geworden ist.
Dieser Film ist definitv einer der schönsten in meiner Filmsammlung, in doppelter Hinsicht.

Infos
Schauspielerin: Emma & Sarah Bolger
Filmjahrgang: 2002
Laufzeit: 105 Min.
Produktionsland: Ireland | UK | USA

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BeitragVerfasst: 07.12.2009, 09:44 
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The Fall
Originaltitel: The Fall
Trailer (DE) http://www.youtube.com/watch?v=NikdWPG4mdA
Offizielle Filmseite: http://www.thefall-film.de/
IMDB Eintrag: http://www.imdb.com/title/tt0460791/

Bild

Worum geht's?
Nach einem missglückten Stunt bei den Dreharbeiten zu einem Film im Jahr 1915 landet der Stuntman Roy Walker (Lee Pace) in einem Krankenhaus. Doch es gibt für ihn etwas schlimmeres als seine zwei gebrochenen Beine... Sein gebrochenes Herz, welches ihn seine Exfreundin zurück gelassen hat, als sie sich für einen anderen Mann entschied.
Im Krankenhaus lernt Roy dann die kleine Alexandria kennen, welche beinahe tagträumerisch mit einem gebrochenen Arm durchs Krankenhaus wandert und dabei ihre ganz eigene Welt wahr nimmt. Ab dem Zeitpunkt, als Roy Alexandria (Catinca Untaru) kennen lernt, glaubt er seine Chancen verbessert zu haben hinsichtlich seines Vorhabens, sich das Leben zu nehmen. Er beginnt dem Mädchen ein Märchen zu erzählen und als Zuschauer wird man mittels beeindruckender Bilderwelten, die unsere Welt zu bieten hat, mitgenommen.
Hierbei greift Roy auf die Erzählungen und Mitbringsel des Mädchens oder die persönliche Wahrnehmung seiner Umgebung oder seiner Erlebnisse zurück und immer wenn die Reise beginnt, sieht man beide in der Rolle der Helden des Märchens bis zu dem Zeitpunkt, in dem er das Mädchen bittet, ihm ein paar Tabletten zu besorgen, sonst erzählt er die Geschichte nicht zuende. Einen Wunsch, dem Alexandria zögerlich folge leisten wird, denn sie möchte schließlich wissen, wie es ausgeht. Doch das Ende nimmt einen zunehmend grausameren Lauf und Roy lässt langsam alle erfundenen Charaktere sterben, was bei Alexandria nicht wirklich für Begeisterung sorgt.

Bild

Meinung:
Wer versucht "The Fall" als gewöhnlichen Film zu sehen, wird gnadenlos verzweifeln. "The Fall" ist ein visuelles Werk, in dem es weniger darum geht, der doch recht eigenwilligen Geschichte zu folgen, wenngleich sie dennoch ein wichtiger Bestandteil ist.
Es ist ein Film für Leute, die detailverliebt sind und gerne auf Entdeckungsreise gehen. Viele der Elemente aus dem Alltag des Jahres 1915, in dessen Zeit der Film spielt, tauchen auch wieder in den Märchenwelten auf und haben stets eine wichtige Bedeutung, die dann der Schlüssel zum Verständnis des Films sind.
Beeindruckend bei diesem Film ist aber auch, dass man ihn über einen extrem langen Zeitraum geplant und umgesetzt hat, denn David Fincher wollte auf Special Effects und aufwendige Kulissen so weit wie möglich verzichten. Das hatte unweigerlich zur Folge, dass die halbe Welt bereist wurde um dieses Meisterwerk zu realisieren. Alles, was man als Zuschauer zu sehen bekommt, entspringt also keiner künstlichen Welt, die in Hollywood erschaffen wurde, sondern man bekommt das zu sehen, was Natur und Menschheit gemeinsam erschaffen haben. Im Abspann wird dieser Fakt dann auch noch einmal deutlich, wenn die unterschiedlichen Drehorte rund um den Globus aufgelistet werden.
"The Fall" mag ein umstrittener Film sein wenn man Kritiken liest, doch in seiner Art ist er einfach einmalig. Er ist ein filmisches Kunstwerk.
Die kleine und bis dato ungeübte Schauspielerin Catina Untaru legt darüber hinaus auch eine wirklich grandiose Leistung hin und brachte mich aufgrund der kindlichen Denkweisen des öfteren zum Schmunzeln.


Infos
Schauspielerin: Catinca Untaru
Filmjahrgang: 2006 (erst 2009 offiziell in Deutschland gestartet)
Laufzeit: 117 Min.
Produktionsland: Indien | Bali | Indonesien | Argentinien | Fiji | Kambodscha | Afrika | Tschechische Republik | China | England | Ägypten | Türkei | Nepal | USA | Malidiven | Frankreich | Bolivien | Rumänien | Namibia | Italien
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Text von Liquid

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... Und hab’s Pflücken nicht gemacht.
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BeitragVerfasst: 05.01.2010, 18:13 
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Mann unter Feuer
Originaltitel: Man on Fire
Trailer (EN) http://www.youtube.com/watch?v=bci7IQ56Z_4
Offizielle Filmseite: -
IMDB Eintrag: http://www.imdb.com/title/tt0328107/

Bild

Worum geht's?
Der Film spielt in Mexiko, einer Stadt, in der Entführungen von Menschen auf der Tagesordnung stehen. Das ganze wird gepaart mit eine korrupten Polizei, was in Kombination einen idealen Nährboden bietet. Der Ex-Marine John W. Creasy (Denzel Washington), welcher unter einem Alkoholproblem leidet und auch noch suizidgefährdet ist, bekommt von seinem guten Freund einen Job vermittelt: Als Bodyguard der kleinen Pita (Dakota Fanning). Ein einfache Aufgabe ohne große Verantwortung, wie ihm sein Freund zu versichern versucht, in der Hoffnung das Creasy sie annehmen wird, um wieder zurück ins Leben zu finden.
Creasy nimmt den Auftrag an, stellt sich der Familie vor und wird von Pita unweigerlich ins Herz geschlossen und immer mit Fragen gelöchert. Creasy, der anfänglich versuchte der kleinen Pita klar zu machen, sie sei nur ein Job, baut jedoch eine immer größere Bindung zu dem Kind auf, die ihm persönlich zum weitermachen motiviert. Dabei wird er für Pita zum Ersatz der häufig abwesenden Eltern.
Als Pita nach einem Klavierunterricht außerhalb der Wohnung entführt wird und Creasy bei dem Schusswechsel zwischen der Polizei und ihm beinahe tödlich verletzt wird, beginnt ein dramatischer Rachefeldzug gegen die Zeit und vor allem um das Leben von Pita.

Bild

Meinung:
Einer der wohl süßesten "Beziehungsfilme" hinsichtlich Mann und Mädchen mit traurigen Hintergrundfakten, die wohl realer nicht sein könnten. Das Entführungsproblem sowie die korrupte Polizei ist keine Erfindung von Hollywood. Eigentlich wollte man den Film in Italien drehen im Zusammenhang mit der Maffia, doch die Situation in Mexiko hatte Tony Scott (oder andere) wohl eher dazu überzeugt, diesen Drehort zu wählen. Aus meiner Sicht eine gute Wahl. Es ist interessant, die Szenen aus Mexiko als Zuschauer zu bewundern, so weit dies möglich ist, und der Film zeigt auch Einblicke jenseits der Welt von schön und reich.
Der Inhalt des Films ist ebenfalls als gelungen zu betiteln und als Betrachter wird man ganz vorsichtig in die Welt einer ungewöhnlichen Freundschaft gezogen, wie sie viele wohl eher für unmöglich halten würden. Man schmilzt förmlich dahin, wenn die kleine Dakota Fanning ihrem großen Bodyguard Creasy ganz liebevoll und mit absoluter lieblicher Überzeugung ein Blümchen überreicht, welches er dankend annimmt. Und es können einem die Tränen kommen, wenn das unaufhaltsame Ende des Films, welches ich nun nicht im Detail erläutern möchte da ich damit die Spannung des Films zerstören würde, seinen Lauf nimmt.
Es ist ein durchaus gelungener Mix aus Drama und Action, der in der einen oder anderen Sammlung nicht fehlen sollte. Und für alle, die noch die kleine Dakota Fanning bewundern, darf dieses Stück Filmperle sowieso nicht fehlen in der Sammlung.
Am meisten liebe ich aber neben der schauspielerischen Leistung von Dakota die Aufnahmen mit einer alten Handkurbelkamera, die vor allem bei der Entführungsszene perfekt eingesetzt wird. Auch der Soundtrack ist stellenweise nicht zu verachten.

Infos
Schauspielerin: Dakota Fanning
Filmjahrgang: 2004
Laufzeit: 146 Min.
Produktionsland: USA | UK
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Text von Liquid

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