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BeitragVerfasst: 21.11.2011, 14:31 
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@Miniwinni : Toll geschrieben, ich konnte mich richtig gut in Dich hineinversetzen :D

@Kesel : sehr tiefsinnig, regt zum nachdenken an

@Forum Geist : mehr,mehr,mehr!!! Super romantisch :herz:

@TransenOpa : hört sich an wie aus dem Leben erzählt, die traurige Wahrheit! Danke dir dafür, sehr schön zu lesn!

Tolle Idee mit den Geschichten, Sairen deine lese ich heut abend, freu mich drauf und hoffe noch viele andere Geschichten hier zu finden
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BeitragVerfasst: 21.11.2011, 22:25 
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AoA: wächst mit
Meine Kurzgeschichte:
Sweety10 hat geschrieben:Ich hete ja nicht gedacht...
Ich pädo denke schon.

Tut mir Leid, die andern Geschichten habe ich noch nicht gelesen, wollte aber trotzdem nicht auf ein dummen Kommentar verzichten.

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Ein Grundeinkommen tät jetzt gut.
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BeitragVerfasst: 21.11.2011, 23:50 
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AoA: Geh doch pupsen :P
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Es macht doch immer wieder Spaß, wenn Leute meinen Fetisch kennenlernen. :)
miss hat geschrieben: Wetten das der GirlpissLover am Urin erkennt um welches Mädchen es sich handelt?
Aber sicher würde ich das rausfinden. :wink: :oops: :herz:

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Ich steh dazu, dass ich nen krassen Fetisch hab

Als ich Kind war wollte ich immer erwachsen sein. Heute bin ich erwachsen und will Kind sein. GPL
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BeitragVerfasst: 22.11.2011, 00:05 
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Weist du auch die Urzeit wann das Pipi abgefüllt wurde?

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Welcher Verstand oder Sinn ist ihnen denn zu eigen?
Sie verlassen sich auf die Volkssänger und nehmen die Masse zum Lehrer.
Denn sie wissen nicht, dass die meisten schlecht, wenige aber gut sind.

Heraklit
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BeitragVerfasst: 22.11.2011, 00:09 
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Klar doch, jedes Mädchen produziert zu jeder Stunde einen geschmacklich anderen Urin. Inzwischen kann ich die 24 Sorten auswendig, ich habe fleißig geübt, geprobt und anal... anal.... analysiert wollte ich sagen. :mrgreen:

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BeitragVerfasst: 23.11.2011, 22:43 
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Dieser Kurzgeschichten-Wettbwerb hat mich nach längerer Zeit Enthaltsamkeit wieder animiert, mich spontan hinzusetzen und eine kleine, nette Geschichte aufzuschreiben, wobei ich allerdings die Handlung um einige Monate in die schönere Jahreszeit zurück verlegt habe:


Sommerferien

Ein Nachmittag im Sommer, wieder einer von diesen sehr schwül-warmen, wie bereits schon in den letzten Tagen. Gedankenverloren rühre ich in meiner Kaffeetasse, die neben meinem Laptop auf dem Schreibtisch steht. Doch irgendetwas ist anders heute und es dauert erst einen Moment, bis ich darauf komme. Es ist stiller geworden als sonst, denn es fehlt der fröhliche
Kinderlärm vor meinem Fenster vom nahen Spielplatz gegenüber, jene Zukunftsmusik, die mir schon längst zur lieben Gewohnheit geworden ist.

Richtig, heute ist ja erster Ferientag, und das heißt, vor mir liegen sechs Wochen öde Zeit. Unzählige lange Tage, in welchen die Kids mit ihren Familien an mehr oder weniger entfernte Feriendomizile entschwunden sind. Längst hatte ich mich an diese sehr lieb gewordene Abwechslung gewöhnt und die Aussicht, nun die nächste Zeit darauf verzichten zu müssen, trug gewiss nicht gerade zur Verbesserung meiner momentan sehr schlechten Laune bei. Trotz allem Sonnenschein draußen ein wirklich trüber Tag für mich.

Eine Kurzgeschichte für ein Forum soll ich schreiben. Was für eine blöde Idee! Wie soll einem denn da etwas einfallen? Ich klappe den Laptop wieder zu.

Es klingelt. Missmutig kippe ich meinen Kaffee herunter und schlurfe müde zur Tür. Ich schaue durch den Spion. Nichts. Ich drehe mich um, als es schon wieder klingelt. Gereizt kann ich durch das kleine Loch in meiner Haustür nur den leeren Flur sehen. Als es schließlich zum dritten Mal schrillt, fahre ich herum und reiße die Tür zu meinem kleinen Appartement auf. „Was ist?“, schreie ich durch die Stille. Wutschnaubend blicke ich nach unten, als ich ein zartes „Hallo“ von dort höre.

„Mein Ball ist auf ihren Balkon gefallen, können Sie ihn mir bitte wiedergeben?“ Blaue Kinderaugen schauen mich ängstlich unter dem viel zu langen Pony an. Vor mir steht eine süße kleine Zuckermaus, die ich zuvor noch nie bei uns in der Gegend gesehen habe. „Moment…“, sage ich und gehe zum Balkon, um den bunten Ball zu holen. „Da“, sage ich mit einem freundlichen Lächeln, und bin plötzlich wie total verwandelt. „Woher kommst Du, ich habe Dich hier noch nie gesehen?“ frage ich und gebe dem kleinen verschüchterten Mädchen ihren Ball zurück.

„Entschuldigen Sie bitte, das soll nicht wieder vorkommen. Wir sind gerade erst gestern nebenan eingezogen und mir ist ziemlich langweilig. Ich kenne ja noch niemanden hier.“ „Ach, das macht doch gar nichts“, entgegne ich ihr, „das ist für mich doch auch mal eine nette Abwechslung“. „Wirklich?“, kommt es zaghaft von ihr zurück, aber ich kann in ihren blauen Augen doch schon ein kleines, keckes Funkeln entdecken. „Gibt es denn hier keine anderen Kinder“, fragt sie mich ziemlich verzweifelt. „Doch schon“, sage ich ihr, „aber die sind momentan alle in den Ferien“. „Ja schade, wir können dieses Jahr nicht verreisen. Meine Mama und mein Papa haben sich gerade erst getrennt und nun ist meine Mama mit mir in die neue Wohnung gezogen.“ Die Kleine schaut mich ziemlich traurig an, als sie mir das erzählt.

Plötzlich dreht sie sich um, den Ball in beiden Händen und mit einem doch sehr munteren „Tschüß und Danke! “ hüpft sie die Treppe wieder herunter. Ihr kurzes Röckchen wippt dazu lustig auf jeder Stufe mit. Aus den Augen aus dem Sinn….

Aus dem Sinn? Nein, ganz und gar nicht! Diese kleine Begegnung hatte urplötzlich etwas in mir ausgelöst. Es war zwar nur eine kurze Begegnung, aber diese kleine süße Maus hatte mich doch total verzaubert.

Gleich morgen, so entscheide ich kurz entschlossen, werde ich mir Salz und Brot besorgen. Vielleicht noch eine Flasche Sekt dazu und dann werde ich nach altem Brauch meine neuen Hausbewohner nebenan willkommen heißen. Ich denke, da wird sich eine sehr schöne Freundschaft anbahnen lassen. Das wäre ja doch wohl gelacht!

Es ist doch noch ein sehr schöner Tag geworden und die nächsten Wochen erst einmal!

Völlig beschwingt setze ich mich wieder an meinen Schreibtisch, klappe meinen Laptop wieder auf und fange an zu schreiben….

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In der Jugend studiert man Erwachsene, um klug zu werden.
Im späteren Leben studiert man Kinder, um glücklich zu werden.

(Peter Rosegger)
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BeitragVerfasst: 23.11.2011, 23:24 
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Hallo Nemo, nette kurze Begegnung und wieder mal perfekt beschrieben, aber mal ehrlich, hast du den Begriff Kurz-Geschichte nicht ein bischen zu wörtlich genommen? :D

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Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahadma Gandhi
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BeitragVerfasst: 23.11.2011, 23:29 
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wieso, kurzgeschichten können so kurz sein wie sie wollen.

Ich hab da auch noch eine:



Sie lächelte und ich war glücklich.

Ende




gruß
kEsel

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Und ich liebe dich doch! >> https://www.girlloverforum.net/userpage ... /index.php
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BeitragVerfasst: 23.11.2011, 23:53 
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Cool kEsel!

Das ist mal ne spannende Geschichte für Zwischendurch. :herz: :D

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Miniwinni
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Und du bist wie ich, ich bin wie du - Wir alle sind aus Fantasie...
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BeitragVerfasst: 24.11.2011, 00:04 
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Wenn ich doch endlich mal dazu kommen würde die ganzen Geschichten zu lesen. :(

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BeitragVerfasst: 24.11.2011, 00:31 
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o.O kEsel macht die Würze in der Kürze.



Es ist spannend und schön, was die verschiedenen Autoren an unterschiedlichen Sichtweisen und Aspekten bisher präsentieren.
Noch ist die GLF-Datenbank nicht voll! Also habt Mut zum Schreiben!



Ein kurzer Zwischeninhaltsstand zu den bisher geschriebenen Geschichten, in alphabeethischer Reihenfolge der Autoren:


Forum-Geist "Eine Geschichte aus alter Zeit"

Girl Piss Lover (Urinprobe)

Horizonzero (Liebesgedicht)

kEsel "Der Tag, an dem ich wieder sprach"

kEsel (kurzes Lächeln)

Miniwinni "Zufällige Begegnung"

Nemo "Sommerferien"

Sairen "Die Säuberung meiner Zweifel, meiner Ängste und allem darüber hinaus"

Sweety10 (Bademeister)

Transenopa "We Love you"


Wer seinem Werk bisher noch keinen Namen gegeben hat, kann diesen gerne nachreichen.



@Girl Piss Lover:
Du könntest ein Lesewochenende machen.
Und wenn man die Geschichten immer zeitnah zum Posting mitliest, dann hat man am Ende keine erdrückende Menge. :wink: Lesenswert sind sie alle allemal.

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BeitragVerfasst: 24.11.2011, 00:39 
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Ich lese keine einzige, bis ich nicht meine eigene abgegeben habe... das beeinflusst mich nacher noch, und das will ich nicht.

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BeitragVerfasst: 24.11.2011, 01:10 
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Transenopa hat geschrieben:..hast du den Begriff Kurz-Geschichte nicht ein bischen zu wörtlich genommen? :D
Nein, ist bewusst so kurz gehalten und soll die Phantasie anregen. Vielleicht für jemanden ein Ansporn, eine passende Fortsetzung zu schreiben?

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(Peter Rosegger)
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BeitragVerfasst: 24.11.2011, 10:49 
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Und beim lesen ein biserl im Hinterkopf behalten, das wir bald entscheiden müßen, welche die beste Geschichte sei ... (Wobei,- ich würde ja alle prämieren ... :D)
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BeitragVerfasst: 25.11.2011, 22:39 
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Diese Geschichte habe ich vor ein paar Tagen erlebt und sie hat Wirkung bei mir hinterlassen.

So cool !
„Oh nein, diese Schlange ist ja schon wieder so lang. Mich lässt aber auch niemand vor, dabei habe ich doch nur fünf Päckchen Kaffee unterm Arm. Man, jetzt schauh dir an, wie umständlich die Oma vor mir ihre paar Teile aus den Einkaufswagen kramt und aufs Band legt. Och nö, jetzt holt sie auch noch Teile aus ihrem Einkaufsbeutel. Ha, hab ich mir doch gleich gedacht, daß die Teile auf dem Band noch nicht richtig liegen. Genau…die Nudeln müssen hinter der Margarine. Und was macht sie jetzt mit der Marmelade? Ganz nach hinten? Na Oma, überleg es dir noch mal. Na siehst du, ganz nach vorne, das sieht doch viel besser aus. Nah, nun nicht wieder die Marmelade umstellen. Jetzt hat sie endlich die richtige Position für die Marmelade gefunden. Wenigstens legt sie noch ein Trennstab hinter ihre Teile und sie geht doch tatsächlich vier Schritte weiter, um die Lücke zu schließen.“ Dachte ich mir so, als ich noch schnell in den Laden gesprungen war, weil ich gebeten wurde, Kaffee mit zu bringen.
Ich hatte ernsthaft geglaubt, daß zu dieser Zeit im Laden nicht viel los sei. Dabei hätte ich es besser wissen müssen, wenn ich schon mal freiwillig einkaufen gehe. Ich hatte mir nur kurz mal eine Auszeit gegönnt. Es wartete noch reichlich Arbeit im Büro auf mich, doch meine Lust auf Arbeit war gerade auf dem Nullpunkt. „Sollen sie ruhig noch etwas auf mich warten.“ Lächelte ich in mir rein, dabei bemüht, völlig gelangweilt und cool zu wirken.
„ Wenn du das nicht länger tragen kannst, kannst du die Sachen ruhig zu mir in den Einkaufswagen legen.“ Sagte eine Männerstimme hinter mir. Warum hörte ich gerade diese Worte so intensiv? Fast alle quatschten mit irgendjemand, ohne daß ich mit bekam, worüber die Leute redeten. Aber diese Worte weckten mein Interesse. So cool ich konnte, weil es mich ja eigentlich überhaupt nicht interessierte, drehte ich mich ein wenig um, daß ich sehen konnte, was hinter meinem Rücken geschah. Jetzt erst bemerkte ich, wer sich hinter mir in die Schlange eingereiht hatte. Mein Herz schlug auf einmal etwas schneller und für einen Moment stockte mir der Atem.
Sie stand da mit zwei Pakete in der Hand und war sichtlich genau so genervt, wie ich. Ich fand, daß sie sehr hübsch ist, obwohl eigentlich nicht unbedingt mein Traumtyp. Pechschwarze, schulterlange Haare, dabei habe ich sie ja eigentlich lieber blond. Aber ihr standen die schwarzen Haare besonders gut. Mir viel auf, daß sie sehr ordentlich angezogen war und ihre Haare, wohl frisch gewaschen, glänzten mit einem Blauschimmer unter den Neonlampen des Ladens. Kurz trafen sich unsere Blicke und mir wurde etwas mulmig. Ich schätzte sie auf zehn, elf Jahre.
„Geht schon,“, sagte sie zu dem, meiner Meinung nach viel zu aufdringlichen, Kerl hinter ihr, der sie mit einem Lächeln versah, das ihrer Schönheit zwar gerecht wurde, mir aber viel zu frech und widerlich vorkam. „Was fällt dem blöden Kerl ein…“ schoss es mir durch den Kopf.
„ Jetzt bloß nicht ansprechen…Nichts tun, was darauf schließen lässt, daß ich ein Pädo bin, der gerade voller verzücken die Nähe dieses Mädchens genoss. Boh, ist die niedlich, so zierlich. Ich könnte ihr ja sagen… Blos nicht… spinnst du? Bleib cool, Mann. Na endlich… Kaffeepäckchen aufs Band legen.“ Dachte ich und beeilte mich, einen Trennstab zu ergattern, damit die süße Kleine ihre Pakete auch ablegen konnte.
Sie drängte von dem aufdringlichen Mann weg und kam mir dabei so nah, daß wir uns berührten. Zufällig? Nein, das war kein Zufall, denn die Berührung dauerte an. Mir liefen Schauer über dem Rücken, aber ihr machte das nichts aus. Sie legte ihre Pakete aufs Band und während sie nach einem Trennstab fingerte, berührte sie mich wieder. „Heftig Mädchen, bleib so…mein Gott bist du süß.“ erwischte ich mich, wobei ich immer noch versuchte, so cool zu bleiben, als wäre ich aus Eis. Dabei brannte das Feuer in mir schon lichterloh. „ Ach könnte ich sie doch jetzt einfach in den Arm nehmen“.
„Guten Tag, begrüßte mich die Kassiererin ohne mich auch nur einmal anzuschauen, tippte heftig auf die Tasten der Registrierkasse, wobei sie eilig meine Kaffepäckchen zu mir schob, nannte mir den Preis, den ich zu zahlen hatte und hielt ihre Hand in meine Richtung, um zu kassieren. Ich hatte das Geld schon fast passend in der Hand, so daß der Zahlungsakt besonders schnell erledigt war. Wechselgeld und Kassenbon hielt sie mir hin und endlich war ich es auch mal Wert, von ihr beachtet zu werden. Eilig nahm ich das Geld entgegen, steckte es einfach in die Hosentasche und war bemüht, den Kassenbereich mit meinem Kaffee schnell zu verlassen. Drei Schritte weiter stand ich am Packtisch, verstaute meinen Kaffe in einen Stoffbeutel und ließ mir etwas Zeit dabei, denn meine Sinne waren in der Richtung des Mädchens gerichtet.
Ich vernahm die harschen Worte der Kassiererin:“ Da fehlt ein Euro!“ Die Kleine zuckte leicht mit den Schultern, oder zuckte sie vor Schreck zusammen? „ Dann muss ich ein Paket hier behalten“ keifte die Kassiererin weiter und weil sie nun einen Fehlbon getippt hatte, schrie sie durch den ganzen Laden:“Hilde???“
Hilde kam angestampft, blieb aber ganz cool, gab ein paar Anweisungen und die Kassiererin nahm ein Paket zur Seite, packte das Geld von dem Mädchen in die Kasse und wendete sich schon dem nächsten Kunden zu.
Resignierend wollte das Mädchen gerade das übrig gebliebene Paket in den Arm nehmen. Sie war mit dem Rücken von mir abgewendet an der Kasse stehend und konnte nicht sehen, daß ich in der Zwischenzeit mein Portemonnaie aus der Gesäßtasche gezogen hatte, erfreut darüber, einen Euro klein zu haben, ließ ich Kaffe Kaffee sein, eilte die drei Schritte zur Kasse und legte das Eurostück auf dieselbe. Verblüfft schaute mich die Kassiererin an und ich spürte die verwunderten Augen des Mädchens. „ Na, der fehlende Euro,“ sagte ich süffisant, mit einem zynischem Lächeln. Das Gesicht der Kassiererin verfinsterte sich und mit einem resignierendem Groll zischte sie:“ Dann muss ich jetzt wieder neu…“ „ Ja, müssen sie“, sagte ich und zwinkerte in das lächelnde Gesicht dieses wunderschönen Mädchens, deren große, braunen Rehaugen mir erst jetzt auffielen. „ Mein Gott, bist du niedlich“ dachte ich und ging wieder zu meinem Kaffee und bemerkte, daß es um uns herum totenstill geworden war. Alle Augen waren auf mich gerichtet, was ich ja eigentlich vermeiden wollte.
Keine Minute später legte das Mädchen beide Pakete neben mir auf den Packtisch und leise sagte sie mit einer Engelsstimme: „ Danke.“
„Ach, keine Ursache,“ winkte ich ab und war wieder so cool, aber ihre strahlenden, glücklichen Augen brannten sich in meine Seele. Sie hatte einen Einkaufstrolli dabei und ganz dicht neben mir versuchte sie, die Pakete darin unterzubringen. Ich griff meinen Beutel mit Kaffee und mit trockenem Mund und einem fast gehauchtem:“ Tschüss“, verabschiedete ich mich von ihr, wobei ich ihr liebevoll ausgesprochenes Tschüss noch vernahm. Eilig, aber total cool verließ ich den Laden, doch während ich in meinen Wagen stieg, bemerkte ich, daß meine Augen aufgeregt versuchten, noch einen Blick auf dieses süße Mädchen zu werfen. Noch beim Verlassen des Parkplatzes schwirrten meine Blicke vergebens umher. „Warum bist du nur so cool?“ dacht ich.

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Mahadma Gandhi
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