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Karamello
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Pädohysterie anno 2026

Beitrag von Karamello »

Ich dachte mir, zum neuen Jahr mache ich einfach mal einen neuen Thread auf :mrgreen:

Auch wenn der Anlass dazu ein nerviger ist: ein weiteres Medium hat mich gesperrt. Ich wurde ja schon erfolgreich von Twitch, Flickr, Proton und Paypal verbannt. Nun kommt Pinterest dazu.

Pinterest ist ein Social Media Netzwerk, in dem man Bilder "anpinnen", sammeln und speichern kann. Ich habe das genutzt, um legale Mädchenbilder sammeln zu können. Wir reden hier von harmlosen Katalogbildern, bei denen knappe Bademode oder Unterwäsche tatsächlich in der Minderheit waren. Das meiste waren tatsächlich Mädchen in süßen Kleidchen. Offenbar war das Pinterest zu "pädophil", sodass man mich gesperrt hat.

So weit ist es mit der Pädohysterie schon gekommen : man sperrt Menschen, weil diese zu viele Kinderbilder liken. Aber so kenne ich das von den anderen Plattformen ja auch schon. Schöne neue Welt. :roll:
:herz: Der Mensch ist die Krone der Schöpfung, das Mädchen ist die Krönung des Menschen. :herz:
Die Verbote gegen Puppenkinder, Geschichten und harmlose Bilder sind staatliches Unrecht und Willkür. Lasst uns gemeinsam für eine würdevolle, menschliche Sexualität einstehen :!:
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Mitleser
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Re: Pädohysterie anno 2026

Beitrag von Mitleser »

Namielle ist doch gerade das gleiche auf Instagram passiert. Weil die Kinder sich dort zu sexualisiert präsentieren, sperrt man vorsichtshalber die User aus, die solche Kanäle abonnieren, es könnten ja Pädos darunter sein. :roll: Offenbar reicht die Chatkontrolle nicht mehr, man braucht gleich eine Gedankenkontrolle, damit "pädophiles Gedankengut" bereits in der Entstehung verhindert wird...
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naylee
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Re: Pädohysterie anno 2026

Beitrag von naylee »

Merkwürdig. Wenn man auf diesen Plattfoemen Memes sammeln würde mit offensichtlich diskriminierenden Aussagen zu Behinderten, Quellen, Ausländern usw., dann wäre man durch den Begriff der Kunstfreiheit geschützt und könnte mit Berufung auf den folgenden Fall wohl erfolgreich gegen eine Sperrung klagen.

https://www.journal-frankfurt.de/journal_news/politik-10/Rechtsextreme-Chatgruppe-Satire-und-Kunstfreiheit-Landgericht-verzichtet-auf-Anklage-gegen-Polizisten-40437.html
"Satire und Kunstfreiheit“: Landgericht verzichtet auf Anklage gegen Polizisten.
Wie nur kann ich derjenige sein, vor dem die Kinder dieser Welt gewarnt werden, von dem sie sich fernhalten sollen, wenn sie doch meine Gegenwart ganz und gar erbaulich finden?
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Namielle
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Re: Pädohysterie anno 2026

Beitrag von Namielle »

So heißt es in deren Regeln:
Zum Schutz von Kindern ist es nicht erlaubt, mit Inhalten oder Konten zu interagieren, die Kinder sexualisieren.

Beispielsweise ist nicht erlaubt

- Wiederholtes Suchen nach, Teilen, Liken, Kommentieren oder Speichern von Inhalten, die Minderjährige sexualisieren.
Zum einen müssten dann die Inhalte gesperrt werden, die angeblich sexualisierend sein sollen, und nicht die Leute, die das liken und speichern. Zum anderen hat mir der Algorithmus von Instagram ständig neue Mädchen vorgeschlagen. :roll:

"Zum Schutz von Kindern" ist auch so ein Witz. Das ist nur Heuchelei. Die machen überhaupt nichts für Kinder.

Da wundert es mich nicht, dass sich Pädophile in Darknet-Foren aufhalten, um sich harmlose Bilder/Videos von Instagram und Co. anzuschauen und dabei dann auch auf härteres Material stoßen.
Mädchenliebender :herz: | Ich liebe kleine Mädchen so wie es ihnen lieb ist.

"Wenn wir ganz und gar aufgehört haben, Kinder zu sein, dann sind wir schon tot." - Michael Ende
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Mitleser
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Re: Pädohysterie anno 2026

Beitrag von Mitleser »

Es würde mich nicht wundern, wenn in den Darknet-Foren neben den ganzen "harten Sachen" auch jede Menge solcher Clips von Kindern und Jugendlichen aus sozialen Medien geteilt werden, die auf die eine oder andere Art "aufreizend" sind. Australien hat ja neulich sogar explizit ein Verbot für alle Social Media-Accounts von Jugendlichen unter 16 Jahren eingeführt und sämtliche dieser Accounts gesperrt.

Kritiker bemängeln nun allerdings zurecht, dass Kinder ja nach wie vor ohne Account auf YouTube und Co. unterwegs sein können und Jugendschutz-Filter, die von den Eltern für die Accounts ihrer Kinder eingerichtet werden können, so überhaupt nicht greifen. Man sollte vielmehr der Tatsache ins Auge sehen, dass Kinder und Jugendliche eben keine "unschuldigen Engel" sind, die sich ihrer Wirkung auf andere (auch Erwachsene) nicht bewusst sind.

Hätte ich damals in diesem Alter ein Smartphone gehabt, hätte ich bestimmt auch so einiges "angestellt", habe schon als Kind davon geträumt, wie es wäre, eine versteckte Kamera im Mädchenklo oder in der Mädchenumkleide zu haben und andere Dinge. Kinder haben vielleicht noch nicht die gezielte Sexualität, wie Erwachsene sie haben, aber neugierig sind sie allemal, und das, was mittlerweile ebenfalls als "Kinderpornografie" zählt, nämlich reine Nacktheit, in die Erwachsene eine "aufreizende" Komponente hineininterpretieren, ist für sie völlig normal.

Dass es mit dem "Kinderschutz" nicht weit her ist, sieht man ja tagtäglich, wenn man sich x-beliebige Eltern anschaut. Da werden selbst Kleinkindern Smartphones zur Beruhigung in die Hand gedrückt, sogar auf dem Spielplatz werden Kinder geflissentlich ignoriert, wenn sie den Eltern ihre tollen Kletterkünste zeigen möchten, und wenn Erwachsene sich irgendwo zufällig treffen und gleich mal eine halbe Stunde quatschen, langweilen sich die Kinder zu Tode und sind froh um jede Ablenkung und Aufmerksamkeit.
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naylee
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Re: Pädohysterie anno 2026

Beitrag von naylee »

Die einfachste Lösung: Immer fleißig mitmachen, Kinder-Influencer melden und hoffen, dass so viele wie möglich gesperrt werden. Die Kinder finden dann irgendwo
ie einen Weg, werden ausweichen auf andere Seiten, die nicht so krass moderiert sind. Und dann geht der Spaß für die Eltern erst richtig los, wenn ihre Kinder dann nämlich im zarten Alter von 10 Jahren Ärger vom Staatsanwalt bekommen wegen aufreizender Posen.

Die Folgen? Eine Win-Win-Win-Win-Situation:

1. Der Reul wird sich hinstellen und über krass gestiegene Fallzahlen von Kinderleid schwadronieren.

2. Die Kinder werden lernen, diesen deutschen Polizeistaat zu hassen. 1312 wird dann nicht mehr nur ein doofes Graffitti sein.

3. Die Macht von Insta & Co. wird gebrochen.

4. Wir freuen uns auch über Kinder und Jugendliche, die sich nicht den dämlichen Regeln beugen wollen.


FREIHEIT!!
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Leni
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Re: Pädohysterie anno 2026

Beitrag von Leni »

naylee hat geschrieben: 03.01.2026, 07:25 Merkwürdig. Wenn man auf diesen Plattfoemen Memes sammeln würde mit offensichtlich diskriminierenden Aussagen zu Behinderten, Quellen, Ausländern usw., dann wäre man durch den Begriff der Kunstfreiheit geschützt und könnte mit Berufung auf den folgenden Fall wohl erfolgreich gegen eine Sperrung klagen.

https://www.journal-frankfurt.de/journal_news/politik-10/Rechtsextreme-Chatgruppe-Satire-und-Kunstfreiheit-Landgericht-verzichtet-auf-Anklage-gegen-Polizisten-40437.html
"Satire und Kunstfreiheit“: Landgericht verzichtet auf Anklage gegen Polizisten.
Das darf doch nicht wahr sein!!! :shock:

Ich habe mich damals gleich dort eingeloggt und mitgelesen, was noch zu lesen war und festgestellt, dass das richtige Arschlöcher waren, die da geschrieben haben. Menschenverachtend, aggressiv und gewaltbereit. Damals dachte ich nur: "Und sowas soll unser Freund und Helfer sein! Nicht zu fassen! :roll:

Nachdem ich das alles gelesen hatte, war ich mir (so naiv ist man!) sicher, dass diese Leute wenigstens aus dem Polizeidienst entfernt werden.

Ich versteh die Welt nicht mehr! :roll:

Was meinst du mit "Quellen" (rot) ?
Du allein warst mein Beschützer, Inhalt meines Lebens.
Du warst mir ein Freund und Vater. Ich liebe dich.
:herz:
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Zärtel
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Re: Pädohysterie anno 2026

Beitrag von Zärtel »

Leni hat geschrieben: 04.01.2026, 00:43 Menschenverachtend, aggressiv und gewaltbereit.

...

Nachdem ich das alles gelesen hatte, war ich mir (so naiv ist man!) sicher, dass diese Leute wenigstens aus dem Polizeidienst entfernt werden.
Das ist die Beschreibung der typischen Persönlichkeit eines durchschnittlichen Polizisten. Und es ist kein Zufall. Man kann sich die Frage stellen, wer bei der Polizei arbeiten möchte, wenn das bedeutet, dass er den ganzen Tag damit verbringt, ab und zu schuldige, aber ziemlich oft unschuldige Menschen mit Gewalt in Käfig zu werfen.
Wäre das ein sensitiver, liebevoller Mensch?
Oder eher eine Person mit Gewaltsfantasien?

Und übrigens, wenn alle solche Polizisten aus dem Dienst entfernt würden, würde beinahe die ganze staatliche Polizei entfernt.
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Re: Pädohysterie anno 2026

Beitrag von Verehrer »

ist in anderen Berufen genauso. wer macht das Rennen? Psychapathen.
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Zärtel
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Re: Pädohysterie anno 2026

Beitrag von Zärtel »

Die kann man problemlos ignorieren. Die Polizei weniger schon.
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naylee
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Re: Pädohysterie anno 2026

Beitrag von naylee »

Ich meinte natürlich: Queere.

Das Problem ist das System selbst: Wer geht gerne zur Polizei und zum Militär? Zur Justiz? Richtig. Menschen, die Recht und Ordnung lieben. Menschen mit konservativen Ansichten. Es ist eher ungewöhnlich, jemanden der ganz persönlich das Motto "Freiheit" oder "Leben und Leben lassen" für sich wählt, später beim Staatsdienst zu finden.

Wer bei der Polizei arbeitet, hat sich nach dem Gesetz zu richten. Natürlich gibt es einen Ermessensspielraum, wenn zum Beispiel Radfahrer ohne Licht erwischt werden. Aber generell müssen die Beamten halt einschreiten und das Gesetz befolgen. Eine Aussage eines Polizeianwärters hat mich vor etwa 15 Jahren stutzig werden lassen. Sinngemäß: Man kann nicht alle, die draußen auf der Straße etwas falsch machen, anhalten und zur Verantwortung zu ziehen. Das ist das Mindset von Polizisten: Andere zurechtweisen. Der Weg, der verbalen Zurechtweisung zur körperlichen "Züchtigung" ist dort nicht weit.
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