Was ich mich frage: Wieso muss man die Klappe aufmachen und sich selbst als pädophil bezeichnen? Wenn er sich schon als eine Gefahr für Kinder und Jugendliche sieht, nur weil er laut eigener Aussage eine pädophile Neigung hat... Sehr viele Leute denken bei dem Wort halt direkt, dass du Kinder missbraucht hättest.
Solche Fälle sind auch in der Hinsicht nervig, dass es wieder um jemanden geht, der aufgrund seiner Pädophilie nicht mehr mit Kindern arbeiten wollte. Als wärst du dann automatisch eine Gefahr für sie.
https://wir-sind-auch-menschen.de/aktuelles/2026/01/17/auf-das-outing-folgte-die-anklage-ehemaliger-kinderpfleger-aus-ludenscheid-landet-vor-gericht-weil-er-padophil-ist
"Kinderpfleger bezeichnet sich selbst als pädophil"
Mädchenliebender
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"Wenn wir ganz und gar aufgehört haben, Kinder zu sein, dann sind wir schon tot." - Michael Ende
"Wenn wir ganz und gar aufgehört haben, Kinder zu sein, dann sind wir schon tot." - Michael Ende
Re: "Kinderpfleger bezeichnet sich selbst als pädophil"
man muss nur intensiv genug den Leuten was einreden. Dann glauben sie es schon. Es ist noch gar nicht so lange her, da haben Frauen tätsächlich auch selbst geglaubt, Wählen oder Autofahren ist Männersache.
9424APZFS
Re: "Kinderpfleger bezeichnet sich selbst als pädophil"
Vielleicht wollte er so die dreimonatige Sperre beim Arbeitslosengeld umgehen, weil er für seine Neigung ja nichts kann und daher die Kündigung nicht "selbstverschuldet" ist. Aber ausgerechnet dem Jobcenter mitzuteilen, man könne den Job nicht mehr machen, weil man pädophil sei, ist schon ziemlich Facepalm-würdig. Man gibt dadurch ja quasi zu, dass man angeblich eine Gefahr für die Kinder sei, und schon ist das Vorurteil wieder zementiert. 
Re: "Kinderpfleger bezeichnet sich selbst als pädophil"
Das Arbeitsamt wird argumentierern, man hätte die Kündigung selbst verschuldet und gegen irgendein Gewaltschutz-Konzept verstoßen. Oder die Kündigung wäre gerechtfertigt aufgrund der Ungeeignetheit der Person. Oder, oder, oder...Mitleser hat geschrieben: ↑20.01.2026, 20:50 Vielleicht wollte er so die dreimonatige Sperre beim Arbeitslosengeld umgehen, weil er für seine Neigung ja nichts kann und daher die Kündigung nicht "selbstverschuldet" ist. Aber ausgerechnet dem Jobcenter mitzuteilen, man könne den Job nicht mehr machen, weil man pädophil sei, ist schon ziemlich Facepalm-würdig. Man gibt dadurch ja quasi zu, dass man angeblich eine Gefahr für die Kinder sei, und schon ist das Vorurteil wieder zementiert.![]()
Mit dem Marker "Pädophil" ist man von allen Seiten angreifbar.
Das ist der Beweis:
Den Durchsuchungsbeschluss hätte ich gerne gesehen. Welche Geschichte haben sie sich da ausgedacht? Bei mir gab es das Märchen vom Austausch kinderpornografischer Bilder, obwohl es keinen einzigen Hinweis darauf gibt. Was sollte es bei ihm gewesen sein? Der Verdacht des Erstellens von Kipo, einfach weil er pädophil ist?Ein gelernter Kinderpfleger aus Lüdenscheid hatte sich entschieden, seinen Job aufzugeben, nachdem er festgestellt hatte, dass er pädophil ist. Daraufhin meldete er sich bei der Agentur für Arbeit, um einen neuen Job zu finden, und nannte seine Pädophilie als Grund für die Aufgabe seines bisherigen Berufes. Der zuständige Abteilungsleiter informierte daraufhin die Kriminalpolizei – ohne, dass es konkrete Hinweise auf Straftaten gab.
Den Staatsanwalt sollte man lebenslang einsperren bei Wasser und Brot.
Hier ist übrigens der ursprüngliche Artikel dazu. Ich kann den nicht lesen, ohne dass ich kotzen muss.
https://www.come-on.de/luedenscheid/kinderpfleger-bezeichnet-sich-selbst-als-paedophil-prozess-endet-mit-freispruch-94125918.html
Hervorhebungen sind von mir.Eine Ermittlerin einer Sondereinheit zur Aufklärung von Kinderpornografie und sexuellem Kindesmissbrauch sitzt vor einem Monitor mit Fotodateien (Symbolbild)
...
dass der Beschuldigte sogar in der Bürgermeister-Sprechstunde über sein Problem gesprochen und sich an das Präventionsnetzwerk „Kein Täter werden“ gewandt habe
...
Ein erfahrener Kripobeamter (58) hat im
Ermittlungsverfahren die polizeiliche Datenbank angezapft und die Vergangenheit des Beschuldigten durchleuchtet.
...
„Er sieht sich zwar selbst als Pädophilen. Aber er hat nie Kinder angefasst.“
...
Und bei der Durchsicht des Materials vom Handy des Mannes kommt er zu dem Schluss: „Das sind eindeutig fiktionale Darstellungen – eher comic-artig.“
...
recherchiert in der juristischen Literatur, wie das Verfahren zu einem gerechten Abschluss gebracht werden kann.
...
Wenn Kindern demnach real keine sexuelle Gewalt angetan wurde, um verbotenes Material herzustellen, und es sich stattdessen „nur“ um computer- und KI-generierte Bilder handelt, ist der Vorwurf des illegalen Besitzes kinderpornografischer Dateien nicht zu halten. Die Staatsanwältin lenkt ein. „Das erfüllt keinen Straftatbestand.“
...
Melina Kossinis plädiert auf Freispruch. Strafverteidigerin Schönekeß klappt die Akte zu. „Damit ist die notwendige Gerechtigkeit hergestellt.“
Der Typ hat also ein Ermittlungsverfahren an den Hals berkommen für nichts und dieses Verfahren wurde eingestellt. Das nennt sich Gerechtigkeit???? Wirklich merkwürdig. Wo leben wir denn? "War ja nur ein Spaß."
Eine lebenslange Rente im sechsstelligen Bereich, bezahlt von den Idioten, die dieses Verfahren in Gang gebracht haben, das wäre angemessen. Gerechtigkeit wird damit dennoch nicht hergestellt.
Wie nur kann ich derjenige sein, vor dem die Kinder dieser Welt gewarnt werden, von dem sie sich fernhalten sollen, wenn sie doch meine Gegenwart ganz und gar erbaulich finden?
- Sakura
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Re: "Kinderpfleger bezeichnet sich selbst als pädophil"
Das ist zwar alles hässlich zu lesen und diskriminierend, aber trotzdem ein beachtliches Urteil:
Seit Jahren gelten auch Zeichnungen als KiPo, wenn sie geeignet sind, einen Staatsanwalt zu erregen.
Heißt das nun, fi(c)ktionale Bilder, die künstlerisch erstellt wurden, sind nun straffrei?
Wie viele Leute wurden schon wegen eines Comic-Bildes verurteilt?!Wenn Kindern demnach real keine sexuelle Gewalt angetan wurde, um verbotenes Material herzustellen, und es sich stattdessen „nur“ um computer- und KI-generierte Bilder handelt, ist der Vorwurf des illegalen Besitzes kinderpornografischer Dateien nicht zu halten. Die Staatsanwältin lenkt ein. „Das erfüllt keinen Straftatbestand.“
Seit Jahren gelten auch Zeichnungen als KiPo, wenn sie geeignet sind, einen Staatsanwalt zu erregen.
Heißt das nun, fi(c)ktionale Bilder, die künstlerisch erstellt wurden, sind nun straffrei?
"Destiny is always revised. Anytime, everywhere." (Siddhartha)
Re: "Kinderpfleger bezeichnet sich selbst als pädophil"
Tja, das liegt wohl hauptsächlich im Auge des Betrachters. Wenn der Richter so ein Bild für "wirklichkeitsnah" genug hält, dann ist's KiPo, falls nicht, wird man zumindest nicht verurteilt. Dass der Ruf trotzdem ruiniert ist, und dass Leute hinter einem wegen zu lascher Urteile tuscheln, interessiert die Behörden leider nur peripher... 
- Lavinia Halbritter
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Re: "Kinderpfleger bezeichnet sich selbst als pädophil"
Da hat sich einer genau so verhalten wie die Gesellschaft das von uns wünscht und handelt sich trotzdem eine HD ein (mit potentiellen Outing und den Konsequenzen daraus). Wenn man aber zu einer staatlich diskriminierten Minderheit gehört dann ist das ziemlich dumm.
Das mit den Bildern lese ich so, dass die Richterin gemerkt hat, dass das für einen Rechtsstaat nicht gut aussieht und dann lieber Milde hat walten lassen. Ich werte das nicht als: KI-KiPo ist legal.
Vermutlich wir er sich die Bilder auch bei irgendeinen Anbieter im Internet generiert haben. Die filtern schon von selbst sehr stark allerlei Nacktheit und so raus. Von daher würde ich vermuten, dass die Bilder sehr auf der harmlosen Seite sind, vielleicht gerade so als sexuell zu erkennen.
Das mit den Bildern lese ich so, dass die Richterin gemerkt hat, dass das für einen Rechtsstaat nicht gut aussieht und dann lieber Milde hat walten lassen. Ich werte das nicht als: KI-KiPo ist legal.
Vermutlich wir er sich die Bilder auch bei irgendeinen Anbieter im Internet generiert haben. Die filtern schon von selbst sehr stark allerlei Nacktheit und so raus. Von daher würde ich vermuten, dass die Bilder sehr auf der harmlosen Seite sind, vielleicht gerade so als sexuell zu erkennen.