Schade, aber dann ist das halt so. Accounts löschen wir nur in dringenden Notfällen, das scheint nicht der Fall zu sein. Falls Du doch noch mal liest - alles Gute
Horizonzero hat geschrieben: ↑20.01.2026, 13:48
Schade, aber dann ist das halt so. Accounts löschen wir nur in dringenden Notfällen, das scheint nicht der Fall zu sein. Falls Du doch noch mal liest - alles Gute
ich erinner mich an dich sehr gut,
du bist nicht verkehrt.
werde erstmal überlegen,
was ich tue,
auf jeden Fall kein Ärger,
das verbietet meine Erziehung,
Vom Ärger machen, im begründeten Fall, darf man sich von keiner Erziehung abhalten lassen.
Also wenn dich hier jemand ärgert ( ), dann lass es ruhig raus.
ganz lieben Gruss
Hey NSDE, der Echte, der einzig Wahre; du darfst das Forum nur verlassen wenn du folgende Aufgabe löst:
Die Bahnsteigkante von Kleinzartenhausen ist 380 m lang. Ein Zug fährt mit konstanter Gewschwindigkeit durch den Bahnhof. Er braucht 26 Sekunden, um den Bahnsteig vollständig zu passieren. Während du in der Mitte des Bahnsteigs stehst, fährt an deinem Standort der Zug in 7 Sekunden vorbei.
Kannst du mit diesen Angaben berechnen, wie schnell der Zug fährt und wie lang er ist?
Mathematik hilft uns, die Welt zu verstehen und die Schönheit derer uns ersichtlich zu machen.
P.S.: Ich hoffe du kannst diese Aufgabe nicht lösen
und um nochmnal darauf zurückzukommen; worin bestand nochmal das Problem?
Da von Zoff die Rede war.
Was musste ich mir schon alles anhören von Leporello und Sakura!
Widersteht dem Bösen!
Für dich gilt dasselbe. Lass dich nicht unterkriegen, lieber NSDE, und meine, und ich denke auch die Gedanken und guten Wünsche von mir und von vielen hier sind bei dir.
Erst mal muss geklärt sein, ist es ein Zug der Deutschen Bahn? Der entzieht sich nämlich jeder Berechnung. Ausserdem passt in Kleinzartenhausen kein Bahnhof mit dieser Länge.
aber schön zu lesen, dass du Zeit hast, dich mit sowas zu beschäftigen. Deute ich als gutes Zeichen.
Freut mich, mein geschätzer Verehrer, das von dir zu hören.
Ja, die Welt könnte so unglaublich schön sein, wären nicht böse Nachbarn am Startpunkt.
Wir waren am Samstag im Audimax bei Verdi Messa da Requiem.
Grandios! Atemberaubend!
Kann ich mir gut vorstellen, sowas Gewaltiges ist live immer überwältigend. Ansonsten höre ich lieber das Requiem von Mozart, oder die Missa Solemnis von Beethoven.
Von Gerhard Dietel:
Regensburg.
Nicht nur aufmunternder Beifall, sondern geradezu Johlen begleitet den Einmarsch der Mitwirkenden ins Regensburger Audimax: Den Sängerinnen und Sängern von Universitätschor und dem Konzertchor der Hochschule für katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik (letzterer einstudiert von Professor Christian Schmid) folgt das gleichfalls umfangreich besetzte Universitätsorchester. Ein wenig quer steht diese eher einem Pop-Konzert gemäße Begrüßung zu dem, was auf dem Programm steht: Eine Aufführung von Giuseppe Verdis "Messa da Requiem".
Universitätsmusikdirektor Arn Goerke am Dirigentenpult strahlt Ruhe aus und hat die gewaltigen Massen der Beteiligten, für die das Podium seitlich erweitert werden musste, jederzeit sicher im Griff. Mit klarem Interpretationskonzept sorgt er von den ersten, noch stockenden Phrasen der tiefen Streicher an für musikalische Profilschärfe, bei der oft auf kleinstem Raum die Dynamik krasse Wechsel aufweist. Spannungsvolle Pausen trennen immer wieder die charakterlich kontrastierenden Klangblöcke, bei denen Inferno und Paradiso unvermittelt nebeneinander stehen.
Ist eben der Eingangssatz ganz mild verklungen, so bricht unversehens das "Dies Irae" niederschmetternd über die Zuhörer im Audimax herein: Mit abgerissenen Akkorden, rasenden Sechzehntelläufen, heulenden chromatischen Linien im Vokalpart und den wie Peitschenhiebe nachschlagenden Akzenten der Gran Cassa, die vollkörperlich zu spüren sind. Dagegen stehen fast kammermusikalisch lichte Partien mit feinen Sololeistungen der Instrumentalisten. Jederzeit hellwach auf Goerkes Impulse reagieren die vereinten Chöre, die auch in den wenigen polyphonen Passagen des Werks oder als A-Capella-Ensemble wie im "Te decet hymnus" beste Figur machen.
Das Quartett der Gesangssolisten meldet sich erstmals im "Christe eleison" stimmkräftig zu Wort: Die kurzfristig für eine erkrankte Kollegin eingesprungene Sopranistin Susanne Bernhard, dazu Almerija Delic (Mezzosopran), Zurab Zurabishvili (Tenor) sowie Aaron Eunhyuk Lee (Bass). Sie treten auch in der Folge immer wieder markant hervor, wenn sich etwa die beiden Frauenstimmen im "Agnus Dei" zu schlichtem Oktavunisono vereinen oder wenn Mezzosopran und Bass im "Lacrimosa" suggestiv zum Duett zusammenfinden. Dass diese "Messa da Requiem" aus der Hand eines italienischen Opernkomponisten stammt, betont Zurab Zurabishvili, wenn er seine Partie mit Schluchzern und Tonverschleifungen garniert.
Eigenwillig beendet Verdi seine Requiem-Vertonung: Weder mit einem dramatischen Höhepunkt noch einem sanften Lichtblick. Monoton stammeln der Solosopran, dann der Chor das "Libera me Domine de morte", als geflüsterte Bitte im Stile einer Litanei. Sieht so Hoffnung aus, Zuversicht?
Respektvolle Stille herrscht erst einmal nach dem ersterbenden Schluss im Piano-Pianissimo, um dann doch wieder der Anfangsstimmung Platz zu machen: Jubel brandet im dicht besetzten Audimax auf, wohlverdient für eine eindrucksvolle Gesamtleistung von allen an der Aufführung Beteiligten.