Sachbücher zu unserem Thema.
Benutzeravatar
Flaubert
Beiträge: 715
Registriert: 10.10.2025, 02:07
AoA: 6-11

Die Pädo-Bewegung um Frits Bernard

Beitrag von Flaubert »

Das hier habe ich im spanischsprachigen Wikipedia gefunden:

https://es.wikipedia.org/wiki/Historia_del_activismo_ped%C3%B3filo

Da der Text lang und wie gesagt auf Spanisch ist, habe ich ihn von ChatGPT übersetzen lassen.
Kennt jemand die Arbeiten von diesem Mann? Besonders den letzen Absatz (Fett markiert) finde ich bemerkenswert:

Der moderne pädophile Aktivismus wurde Ende der 1950er-Jahre in den Niederlanden von Frits Bernard begründet. In den 1970er-Jahren und zu Beginn der 1980er erzielte die Bewegung in Kontinentaleuropa zeitweise Fortschritte bei der Verfolgung ihrer Ziele, insbesondere in den Niederlanden, dank der Arbeit von Frits Bernard, Theo Sandfort, Edward Brongersma und Frans Gieles sowie der Gruppen MARTIJN und NVSH.

Weitere Zentren waren Frankreich (unter anderem Tony Duvert), Dänemark (DPA), Deutschland, das Vereinigte Königreich mit der Paedophile Information Exchange (PIE) sowie die Vereinigten Staaten mit NAMBLA. Gegen Ende der 1980er-Jahre ging der pro-pädophile Aktivismus in vielen Ländern deutlich zurück.

Zwar entstanden später neue Gruppen (z. B. Krumme 13, NVD, IPCE), doch setzte sich der Trend des Bedeutungsverlusts fort. Dieser hing mit einer zunehmenden gesellschaftlichen Ablehnung zusammen, auch durch frühere Unterstützer. Infolgedessen wurden homo-pädophile Vereinigungen 1994 aus der ILGA ausgeschlossen.

Der Anfang
„Sex met kinderen“ und seine Folgen

1972 veröffentlichte Bernard das Buch Sex met kinderen („Sex mit Kindern“), das nicht vom Enclave Kring, sondern von der unabhängigen niederländischen Organisation für sexuelle Reform NVSH herausgegeben wurde. Das Buch skizzierte die Geschichte des Enclave Kring sowie den damaligen Stand der internationalen Forschung zu sexuellen Interaktionen zwischen Erwachsenen und Kindern – teils aus dem Aktivismus des Enclave Kring hervorgegangen, teils unabhängig davon.

Laut dem Historiker Dr. E. O. Born, der Bernard zitierte, hatte dieses Buch eine öffentliche Wirkung in ganz Europa und darüber hinaus. Es bereitete den Boden für den pädophilen Aktivismus der 1970er-Jahre in Westeuropa.

In den 1970er-Jahren konzentrierte sich der Großteil der organisierten pädophilen Aktivitäten auf die Niederlande und in geringerem Maße auf Westeuropa insgesamt. Mehrere Forscher, darunter Bernard, der Sozialpsychologe Theo Sandfort, der Jurist und Politiker Edward Brongersma sowie der Psychiater Frans Gieles, veröffentlichten zahlreiche Arbeiten zu diesem Thema, sowohl aus theoretischer als auch aus praktischer Perspektive.

Viele dieser Arbeiten befassten sich mit den Auswirkungen sexueller Interaktionen zwischen Erwachsenen und Kindern. Die Datengrundlagen stammten überwiegend aus Analysen pädophiler Personen, aber auch aus Befragungen von Erwachsenen sowie Jugendlichen, die als Kinder oder Heranwachsende sexuelle Kontakte mit Erwachsenen gehabt hatten.

In einem Interview von 1988 erklärte Bernard, dass er bis zu diesem Zeitpunkt im Rahmen seiner psychologischen Arbeit und auch als gerichtlich zugelassener Sachverständiger in mehreren Verfahren mehr als tausend erwachsene Pädophile und etwa dreitausend Kinder und Jugendliche analysiert und befragt habe, die sexuelle Kontakte mit Erwachsenen gehabt hatten.
Teleguard: WL4LLT5GV

Mis días sin ti son tan oscuros
Tan largos, tan grises, mis días sin ti
Mis días sin ti son tan absurdos
Tan agrios, tan duros, mis días sin ti
Benutzeravatar
Karamello
Beiträge: 1379
Registriert: 30.10.2023, 07:48
AoA: 3-13
Wohnort: Thüringen

Re: Die Pädo-Bewegung um Frits Bernard

Beitrag von Karamello »

Die Forschung zu positiven sexuellen Kontakten zu Kindern wurde politisch völlig zerschlagen und zerstört. Der heutige wissenschaftliche Konsens in Europa ist, dass Sex mit Kindern immer, ausnahmlos und zwingenderweise schädlich für das Kind sei. Frauen, die von positiven sexuellen Erfahrungen in der Kindheit berichten werden mundtot gemacht. Die Homorechtler haben die Boylover komplett abgestoßen, in egoistischer Manier, denn Männer dürfen untereinander Sex haben.

Genau aus diesem Grunde bin ich Neutral-C. Mir sind die wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Befunde, dass Sex mit einem Kind immer schlecht sein muss, zu einseitig. Da würde ich mir eine objektive, neutrale und wissenschaftlich akurate Forschung wünschen, die nicht nach dem Motto der Selbsterfüllenden Prophezeiung arbeitet.

Spannend fände ich es, wenn man die Kriterien erforschen würde, die einen gelungenen sexuellen Kontakt ausmachen, bei dem das Kind keinen Schaden nimmt. Denn das ist das wichtigste: einvernehmliche Liebe, die mit beidseitigem Genuss verbunden ist.
"Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar."
- Antoine de Saint-Exupéry
Benutzeravatar
Flaubert
Beiträge: 715
Registriert: 10.10.2025, 02:07
AoA: 6-11

Re: Die Pädo-Bewegung um Frits Bernard

Beitrag von Flaubert »

Karamello hat geschrieben: 05.02.2026, 09:50 Die Forschung zu positiven sexuellen Kontakten zu Kindern wurde politisch völlig zerschlagen und zerstört. Der heutige wissenschaftliche Konsens in Europa ist, dass Sex mit Kindern immer, ausnahmlos und zwingenderweise schädlich für das Kind sei. Frauen, die von positiven sexuellen Erfahrungen in der Kindheit berichten werden mundtot gemacht. Die Homorechtler haben die Boylover komplett abgestoßen, in egoistischer Manier, denn Männer dürfen untereinander Sex haben.
Ja, das ist wohl alles so. Die Frage, die sich mir hier stellt ist: WAS hat dazu geführt? Denn sowohl Bernard, als z.B. auch Lautmann, waren doch zunächst einmal anerkannte Wissenschaftler, bis sie zu dem Thema veröffentlicht haben. Vielleicht war die gewählte Methode polemisch, aber was führt dazu, dass Aussagen, wie z.B. die von Leni, kategorisch abgetan werden, nach dem Motto: das gibt es nicht, du bist nur traumatisiert, dir hat das in Wahrheit gar nicht gefallen. Und ein Kind kann freiwillig so etwas auch gar nicht wollen.
Genau aus diesem Grunde bin ich Neutral-C. Mir sind die wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Befunde, dass Sex mit einem Kind immer schlecht sein muss, zu einseitig. Da würde ich mir eine objektive, neutrale und wissenschaftlich akurate Forschung wünschen, die nicht nach dem Motto der Selbsterfüllenden Prophezeiung arbeitet.
Das kann ich gut verstehen. Aber mich lassen eben solche anderen Darstellungen zweifeln, ob da einfach eine politische Absicht dahintersteckt. Ich möchte nicht soweit gehen und wieder zu der alten Diskussion kommen, dass wir das Schutzalter senken oder Sex mit Kindern kategorisch erlauben sollten. Das ist mir auch zu vage und hängt ganz klar von Situationen, Personen, etc. ab und müsste viel besser erforscht werden.
Spannend fände ich es, wenn man die Kriterien erforschen würde, die einen gelungenen sexuellen Kontakt ausmachen, bei dem das Kind keinen Schaden nimmt. Denn das ist das wichtigste: einvernehmliche Liebe, die mit beidseitigem Genuss verbunden ist.
Total einverstanden. Forschung auch in diese Richtung gewährleisten, ohne direkt an den Pranger gestellt werden und Menschen mit positiven Erfahrungen nicht direkt für geisteskrank erklären.
Teleguard: WL4LLT5GV

Mis días sin ti son tan oscuros
Tan largos, tan grises, mis días sin ti
Mis días sin ti son tan absurdos
Tan agrios, tan duros, mis días sin ti
Benutzeravatar
Mitleser
Beiträge: 5788
Registriert: 28.01.2011, 17:45
AoA: 2-12

Re: Die Pädo-Bewegung um Frits Bernard

Beitrag von Mitleser »

Karamello hat geschrieben: 05.02.2026, 09:50 Genau aus diesem Grunde bin ich Neutral-C. Mir sind die wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Befunde, dass Sex mit einem Kind immer schlecht sein muss, zu einseitig. Da würde ich mir eine objektive, neutrale und wissenschaftlich akurate Forschung wünschen, die nicht nach dem Motto der Selbsterfüllenden Prophezeiung arbeitet.
Genau das war mir auch immer wichtig zu betonen, und genau dafür bin ich bei GSA und schließlich auch bei den P-Punkten stark kritisiert worden. Ich hatte mich einfach an der Behauptung gestört, dass sexuelle Kontakte zwischen Kindern und Erwachsenen (gleich welcher Art) zwingend schädlich sind, sondern ich bin der Meinung, dass dies sehr auf die jeweiligen Umstände ankommt und man hier einfach nicht dogmatisch mit einer absolutistischen Behauptung auftreten kann. Es gibt eben nicht nur schwarz und weiß, sondern alle möglichen Schattierungen dazwischen.

Aber wenn postuliert wird, jeglicher Kontakt, sei es nun eine brutale Vergewaltigung oder ein zärtliches Streicheln, würde stets einen Schaden verursachen, dann ist das einfach unwissenschaftlich und einseitig. Mit den gleichen Argumenten könnte man auch Kontakte zwischen Erwachsenen stets für schädlich deklarieren, denn auch unter Erwachsenen gibt es Macht- und Wissensgefälle, die zu berücksichtigen sind, selbst wenn man Erwachsenen im Allgemeinen die Fähigkeit zum willentlichen Einvernehmen nachsagt.

Die Pädo-Bewegung de 70er und vielleicht auch noch der 80er war vor meiner Zeit, da war ich selbst noch ein Kind, aber selbst in den 90ern und beginnenden 2000ern war die Gesellschaft noch recht entspannt, was Nacktheit von Kindern, pädophile Neigungen (die man eher unter harmloses Spinnertum einordnete) und dergleichen angeht, während heute sofort die Alarmglocken schrillen, selbst wenn es sich gar nicht um Kinder, sondern um Jugendliche handelt, denen laut Gesetz einvernehmliche Handlungen zugestanden werden.
Benutzeravatar
Namielle
Beiträge: 2361
Registriert: 29.09.2020, 17:54
AoA: 3-12
Wohnort: Mädchenparadies

Re: Die Pädo-Bewegung um Frits Bernard

Beitrag von Namielle »

Genauso wie ihr sehe ich das auch. Das heißt natürlich nicht, dass ich mit den Mädchen klassisch sexuelle Handlungen anstrebe, die eindeutig verboten sind. Mir ist ja klar, zu was das führen kann, auch wenn die Handlungen selbst nicht schädlich sind. Aber ich lasse mir doch nicht meine Meinung verbieten.

Mir reicht die Nähe, die ich zu den Mädchen habe. Solange niemand von meiner Pädophilie weiß, ist das zumindest in Ordnung.
Mädchenliebender :herz: | Ich liebe kleine Mädchen so wie es ihnen lieb ist.

"Wenn wir ganz und gar aufgehört haben, Kinder zu sein, dann sind wir schon tot." - Michael Ende
Benutzeravatar
Leni
Beiträge: 3659
Registriert: 02.02.2021, 08:00

Re: Die Pädo-Bewegung um Frits Bernard

Beitrag von Leni »

Ich war im wahrsten Sinne des Wortes sprachlos, als ich hörte, dass das größte Problem bei Sex mit Kindern das sei, daß sie es vielleicht genießen, aber später, wenn sie älter sind, ein Trauma entwickeln, das ihr Leben beeinträchtigen wird.

Und so schürt man Unsicherheit in den Gedanken der Pädophilen, die dann denken: Dann laß ich es mal lieber (ist heute eh verboten)

Aber diese Aussage hat mich vom Hocker gehauen (natürlich auch dahingehend, dass ich mir (wieder mal) dachte, mit mir muß irgendetwas nicht stimmen.... :roll:
Du allein warst mein Beschützer, Inhalt meines Lebens.
Du warst mir ein Freund und Vater. Ich liebe dich.
:herz:
Benutzeravatar
Flaubert
Beiträge: 715
Registriert: 10.10.2025, 02:07
AoA: 6-11

Re: Die Pädo-Bewegung um Frits Bernard

Beitrag von Flaubert »

Leni hat geschrieben: 05.02.2026, 17:08 Ich war im wahrsten Sinne des Wortes sprachlos, als ich hörte, dass das größte Problem bei Sex mit Kindern das sei, daß sie es vielleicht genießen, aber später, wenn sie älter sind, ein Trauma entwickeln, das ihr Leben beeinträchtigen wird.

Und so schürt man Unsicherheit in den Gedanken der Pädophilen, die dann denken: Dann laß ich es mal lieber (ist heute eh verboten)

Aber diese Aussage hat mich vom Hocker gehauen (natürlich auch dahingehend, dass ich mir (wieder mal) dachte, mit mir muß irgendetwas nicht stimmen.... :roll:
Darin sehe ich auch das größte Problem... Diese Verallgemeinerung und das Abstreiten der persönlichen Wahrnehmung. Wer gibt diesen Personen diese Autorität und spricht sie anderen ab?

Vorsicht, ich bin weit entfernt davon ein Extremist zu sein.
Ich bin mit dem Kontakt, den ich habe, glücklich. Mir reicht diese Art der Nähe, diese kindliche Zuneigung, das Schmusen. Aber DAS lasse ich mir nicht absprechen. Und ich stelle mir trotzdem die Frage, hypothetisch. Was, wenn z.B. von Livia in zwei Jahren die Initiative ausginge? Nicht zu dem, was sich Erwachsene so vorstellen, aber zu "etwas mehr"... Sie hat mir schon wiederholt einen Kussmund angedeutet. Von da bis zu einem Kuss ist es gewiss ein großer Schritt und ich würde sie niemals dazu beeinflussen.

Aber was wäre wenn? Wie würde ich reagieren?
Ich weiß, ein Anti-C würde mir antworten, dass das nicht real ist, dass sie sich nur so verhält, weil sie merkt, dass mit mir etwas falsch ist und sie mir aufgrund des Machtgefälles gefallen will, um meine Zuneigung nicht zu verlieren, die ich bewusst geschaffen habe...

Aber das halte ich alles für Unsinn,
denn dann wären meine vorherigen Kinderfreundinnen, die jetzt Mitte/ Ausgang zwanzig sind, alle traumatisiert, hätten keine glücklichen Beziehungen und würden mich ablehnen.
Teleguard: WL4LLT5GV

Mis días sin ti son tan oscuros
Tan largos, tan grises, mis días sin ti
Mis días sin ti son tan absurdos
Tan agrios, tan duros, mis días sin ti
Benutzeravatar
Flaubert
Beiträge: 715
Registriert: 10.10.2025, 02:07
AoA: 6-11

Re: Die Pädo-Bewegung um Frits Bernard

Beitrag von Flaubert »

Namielle hat geschrieben: 05.02.2026, 16:20
Mir reicht die Nähe, die ich zu den Mädchen habe. Solange niemand von meiner Pädophilie weiß, ist das zumindest in Ordnung.
Ich glaube, wir sind uns alle einig.
Mir geht es ja im Prinzip auch so.
Aber es bleibt eben immer die Angst, entdeckt zu werden.
Dann ginge es uns beiden ähnlich.
Teleguard: WL4LLT5GV

Mis días sin ti son tan oscuros
Tan largos, tan grises, mis días sin ti
Mis días sin ti son tan absurdos
Tan agrios, tan duros, mis días sin ti
Benutzeravatar
Flaubert
Beiträge: 715
Registriert: 10.10.2025, 02:07
AoA: 6-11

Re: Die Pädo-Bewegung um Frits Bernard

Beitrag von Flaubert »

Mitleser hat geschrieben: 05.02.2026, 15:17
Genau das war mir auch immer wichtig zu betonen, und genau dafür bin ich bei GSA und schließlich auch bei den P-Punkten stark kritisiert worden.
Ja, das ging mir ja ähnlich...
Und völlig einverstanden, wie viel Machtgefälle gibt es in sooo vielen Beziehung zwischen Erwachsenen Männern und Frauen? Wie viele Frauen leiden da und sind abhängig?
Bei uns in Südamerika ist das Problem der Femizide immer noch real.
Es gibt eben nicht nur schwarz und weiß, sondern alle möglichen Schattierungen dazwischen.
Diesen Satz finde ich extrem wichtig. Auf die Zwischentöne kommt es an.
Aber wenn postuliert wird, jeglicher Kontakt, sei es nun eine brutale Vergewaltigung oder ein zärtliches Streicheln, würde stets einen Schaden verursachen, dann ist das einfach unwissenschaftlich und einseitig.
Genau. Es kommt eben auf die Umstände und auch auf die geistige Reife des Kindes und sicher auch auf das Alter an. Auch mit 11 oder 12 ist man noch Kind, hat aber unter Umständen schon andere Gefühle als mit 7 oder 8.
Teleguard: WL4LLT5GV

Mis días sin ti son tan oscuros
Tan largos, tan grises, mis días sin ti
Mis días sin ti son tan absurdos
Tan agrios, tan duros, mis días sin ti
Benutzeravatar
Mitleser
Beiträge: 5788
Registriert: 28.01.2011, 17:45
AoA: 2-12

Re: Die Pädo-Bewegung um Frits Bernar

Beitrag von Mitleser »

Tja, mich hatte damals die vierjährige Nachbarhausmaus einfach so auf den Mund geküsst, ohne dass ich sie irgendwie dazu animiert hätte. Bestimmt hatte sie beobachtet, dass Mama und Papa das auch machen, und dass die sich gerne haben, und dann geschlussfolgert, dass sie das auch bei mir machen kann, weil sie mich gerne hat. Als sie es später noch einmal tun wollte, hat es leider die Mama gesehen und meinte zu ihr, dass man sowas nicht macht. Vielleicht hat die Maus sich gefragt, warum ihre Eltern das dürfen, sie aber nicht. Immerhin war ich kein Wildfremder, sondern jemand, mit dem sie gerne etwas Zeit verbracht hat. Ich weiß ja, wie der Kuss gemeint war, aber tun andere Erwachsene das auch, wenn sie immer alles über einen Kamm scheren?
Benutzeravatar
Flaubert
Beiträge: 715
Registriert: 10.10.2025, 02:07
AoA: 6-11

Re: Die Pädo-Bewegung um Frits Bernard

Beitrag von Flaubert »

Völlig logische und legitime Schlussfolgerung von der Kleinen.
Und auch, was du dazu schreibst teile ich.
Eine ähnliche Anekdote dazu:
Ein Junge aus meiner Schule hat seine Klassenlehrerin vor den Ferien gefragt, ob Livia und ich befreundet seien...
Er hat uns eben vertraut zusammen gesehen, hat daraufhin auf Freundschaft geschlossen, weil das natürlich für ihn Sinn macht.
Die Klassenlehrerin kam daraufhin empört zu mir und meinte, sie habe ihm erklärt, dass Kinder und Erwachsene natürlich keine Freunde sein können, weil die Beziehung asymmetrisch sei.
Und zu mir meinte sie, ich solle vorsichtig sein, was ich diesem Mädchen vermittle...
Ich habe sie dann etwas zurechtgewiesen, denn das war mir doch etwas zu viel. Denn es ging noch nicht mal um meinen Rolle, was ich ja noch irgendwie nachvollziehen könnte, sondern um die Art und Weise und diese Verallgemeinerung.
Teleguard: WL4LLT5GV

Mis días sin ti son tan oscuros
Tan largos, tan grises, mis días sin ti
Mis días sin ti son tan absurdos
Tan agrios, tan duros, mis días sin ti
Benutzeravatar
Mitleser
Beiträge: 5788
Registriert: 28.01.2011, 17:45
AoA: 2-12

Re: Die Pädo-Bewegung um Frits Bernard

Beitrag von Mitleser »

"Freundschaft" ist ja ohnehin ein Wort, in das man alles mögliche hineininterpretieren kann, für ein Kind ist es etwas ganz anderes als für ein (erwachsenes) Liebespaar. Ich weiß nicht, ob das spanische Wort dafür auch so allumfassend ist, aber der Freund bzw. die Freundin kann ja sowohl ein Kumpel sein, mit dem/der man einfach irgendein Interesse teilt und der/die einem sympathisch ist, oder eben auch ein Liebespaar. Da fragt man sich, wie es der Junge gemeint hat, und wie die Lehrerin...
Benutzeravatar
Flaubert
Beiträge: 715
Registriert: 10.10.2025, 02:07
AoA: 6-11

Re: Die Pädo-Bewegung um Frits Bernard

Beitrag von Flaubert »

Mitleser hat geschrieben: 05.02.2026, 18:52 "Freundschaft" ist ja ohnehin ein Wort, in das man alles mögliche hineininterpretieren kann, für ein Kind ist es etwas ganz anderes als für ein (erwachsenes) Liebespaar. Ich weiß nicht, ob das spanische Wort dafür auch so allumfassend ist, aber der Freund bzw. die Freundin kann ja sowohl ein Kumpel sein, mit dem/der man einfach irgendein Interesse teilt und der/die einem sympathisch ist, oder eben auch ein Liebespaar. Da fragt man sich, wie es der Junge gemeint hat, und wie die Lehrerin...
Das Spanische ist da sehr exakt. Es gibt:
-el/la novio/a: feste/r Freund/in im Sinne von Liebepaar
-el/la amigo/a: Freund/in im Sinne von sympathische Person/ Kumpel

Und sogar:
el/la amigovio/a für eine/n Freund/in mit Extras. :D
Er meinte schon "amigo/a", denn etwas anderes könnte er sich sicher nicht vorstellen und das ist es ja auch irgendwo am ehesten, von außen betrachtet.
Teleguard: WL4LLT5GV

Mis días sin ti son tan oscuros
Tan largos, tan grises, mis días sin ti
Mis días sin ti son tan absurdos
Tan agrios, tan duros, mis días sin ti
Benutzeravatar
Namielle
Beiträge: 2361
Registriert: 29.09.2020, 17:54
AoA: 3-12
Wohnort: Mädchenparadies

Re: Die Pädo-Bewegung um Frits Bernard

Beitrag von Namielle »

Und welches Problem hatte dann die Klassenlehrerin? :mrgreen:
Mädchenliebender :herz: | Ich liebe kleine Mädchen so wie es ihnen lieb ist.

"Wenn wir ganz und gar aufgehört haben, Kinder zu sein, dann sind wir schon tot." - Michael Ende
Benutzeravatar
Mitleser
Beiträge: 5788
Registriert: 28.01.2011, 17:45
AoA: 2-12

Re: Die Pädo-Bewegung um Frits Bernard

Beitrag von Mitleser »

Frage ich mich auch. Bestimmt ist die nur neidisch...
Antworten