Eine KI ist zuallererst einmal ein Werkzeug, und wie bei jedem Werkzeug kommt es darauf an, wie man es einsetzt. Ein Messer kann man zum Kochen benutzen, aber man kann damit auch Menschen töten. Ein Unkrautvernichtungsmittel wie Glyphosat ist in der richtigen Dosierung und bei korrekter Ausbringung ein wirksames Mittel gegen Unkraut, aber in den Händen von Unkundigen kann man damit ganz schnell Gewässer verseuchen oder Bodenorganismen schädigen. Einen Hund kann man als nützlichen und liebevollen Begleiter einer Familie erziehen, oder einen Kampfhund daraus machen. Ein Auto ist ein Transportmittel, aber verursacht, in eine Menschenmenge gefahren, unsägliches Leid.
Man kann mit einer KI genauso viele nützliche Dinge tun, als auch viel Unfug anstellen, und im schlimmsten Fall großes Leid verursachen. Zwar kann man bei der Programmierung gewisse Sperren einbauen, damit Leute, die auf dumme Gedanken kommen, ausgebremst werden, aber man kann sicher nicht jede Eventualität berücksichtigen. Mag sein, dass die "Hacking-Fähigkeiten" auch als Werbemittel genutzt werden, das ist dann aber zumindest eine fragwürdige Verwendung. Und wenn die KI irgendwelche Fakten zusammenspinnt, dann ist das auch eher ein Fall zweifelhafter Programmierung, anstatt dem Anwender zu sagen, dass keine Antworten gefunden wurden.
Nur wollen die Leute das nicht ständig hören bzw. lesen, weil sie dann schnell glauben, die KI würde zu überhaupt nichts taugen. Aber wer den richtigen Umgang mit einem Messer, einem Auto oder einer Kettensäge nicht lernt, wird auch schnell Probleme bekommen und dann entweder frustriert aufgeben, oder aber sich und andere verletzen. Genauso verhält es sich ja mit Smartphones in Kinderhänden, ohne vernünftige Anleitung gerät so etwas schnell aus dem Ruder. Nicht nur Medienkompetenz ist wichtig, auch soziale Kompetenz und in Sachen KI eben auch ein vernünftiger Umgang damit, anstatt einfach blind darauf zu vertrauen, was einem dort präsentiert wird.
Re: Thema: Künstliche Intelligenz
Ich wünschte, es gäbe keine KI.
Ich bin ein solcher Neandertaler und habe mich so wohl in dieser Unwissenheit gefühlt, die es einmal gab.
Mir macht das alles nur riesengroße Angst. Vorallem, weil ich es nicht verstehe und nicht damit umgehen kann, aber ich spüre auch, wie sehr ich mich gegen diesen "Fortschritt" (ja, in Anführungszeichen, weil ich das alles nicht als Fortschritt sehe, sondern als Untergang der Menschheit) wehre.
Ich bin ein solcher Neandertaler und habe mich so wohl in dieser Unwissenheit gefühlt, die es einmal gab.
Mir macht das alles nur riesengroße Angst. Vorallem, weil ich es nicht verstehe und nicht damit umgehen kann, aber ich spüre auch, wie sehr ich mich gegen diesen "Fortschritt" (ja, in Anführungszeichen, weil ich das alles nicht als Fortschritt sehe, sondern als Untergang der Menschheit) wehre.
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Du warst mir ein Freund und Vater.
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Re: Thema: Künstliche Intelligenz
Das erinnert mich gerade an die Zeit in denen es erste Computer gab und viele Büromenschen gewaltigen Schiß davor hatten,
als die Systeme dann langsam Pflicht wurden und man die Daten halt in Datenbanken ablegte sind etliche hin gegangen und haben ihr alten Karteikästchen weiter gepflegt
Ich gehöre zur ersten Generation die sich auch privat einen Computer anschaffte und fasziniert von der sich anbahnenden digitalen Evolution war. Internet war da noch was ganz geheimes bei den Amis - die PC wurden via Modem direkt mit einander verbunden, erst später kamen das Netz und HTML

als die Systeme dann langsam Pflicht wurden und man die Daten halt in Datenbanken ablegte sind etliche hin gegangen und haben ihr alten Karteikästchen weiter gepflegt
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Re: Thema: Künstliche Intelligenz
Im Grunde genommen ist es doch mit jeder neuen Technik das Gleiche. Als die ersten Autos auf den Markt kamen, hatten auch die Pferdezüchter und die Kutschenbesitzer Panik, dass der Fortschritt sie überrollt. Klar, einige sind sicherlich auf der Strecke geblieben, andere haben sich neu orientiert und eben Fahrzeuge angeschafft, um ihren Fahrbetrieb fortzusetzen. Man muss halt bereit sein, beständig dazuzulernen, und sich nicht krampfhaft an alten Technologien festhalten, denn dann gerät man auf jeden Fall irgendwann aufs Abstellgleis.
Aber apropos Gleis, auch Dampfloks wurden von Diesel- und E-Loks abgelöst, aber selbst heute werden einige immer noch als Freizeitvergnügen verwendet, genau wie die Schallplatte mittlerweile wieder erstaunlich viele Liebhaber hat. Mal schauen, ob es auch bei CDs eine entsprechende Revolution gibt, wenn die Leute irgendwann die Nase voll von Streaming-Diensten haben, wo all ihre Lieblingsmusik und ihre Lieblingsfilme und -serien irgendwann verschwinden, weil die Lizenzen auslaufen. Da sind physische Medien - oder wenigstens eine lokale, digitale Kopie - wirklich ein Segen...
Aber apropos Gleis, auch Dampfloks wurden von Diesel- und E-Loks abgelöst, aber selbst heute werden einige immer noch als Freizeitvergnügen verwendet, genau wie die Schallplatte mittlerweile wieder erstaunlich viele Liebhaber hat. Mal schauen, ob es auch bei CDs eine entsprechende Revolution gibt, wenn die Leute irgendwann die Nase voll von Streaming-Diensten haben, wo all ihre Lieblingsmusik und ihre Lieblingsfilme und -serien irgendwann verschwinden, weil die Lizenzen auslaufen. Da sind physische Medien - oder wenigstens eine lokale, digitale Kopie - wirklich ein Segen...
Re: Thema: Künstliche Intelligenz
wie kam der Spruch, was uns so gut mit Pornos versorgt, kann nicht schlecht sein. 
9424APZFS