Re: Diskussion über andere Webseiten, aus: Kein Täter werden, Vor- und Nachteile
Verfasst: 08.03.2021, 18:43
Ich bin von Sirius enttäuscht. Nun ist er tatsächlich auf keine relevanten Punkte mehr eingegangen. Es gab eine minimale "Richtigstellung", das war alles. Darüber einmal nachzudenken oder seine Einstellung zu hinterfragen, kommt selbstverständlich nicht infrage. Solche Grundsätze ließen sich auch so formulieren, dass sie alle Pädophile miteinschließen, die Kindern keinen Schaden zufügen möchten - unabhängig davon, ob sie nun der Überzeugung sind, dass eine ehrliche Beziehung zwischen einem Kind und einem Erwachsenen mit allen Aspekten (und somit auch körperlicher Intimität) prinzipiell möglich wäre, oder eben nicht. Wie gesagt, ich habe absolut nichts gegen jemanden, der SmK für sich selbst unter allen Umständen ablehnt. Ich habe nur etwas dagegen, wenn der Pädophilie eine grundsätzliche Gefährlichkeit unterstellt wird. Damit schwimmt derjenige schlussendlich nur auf der Welle der Pädo-Hetze mit. Ein wenig besser mag es sein, aber sicherlich nichts, was uns wirklich zur Akzeptanz verhilft.
Arrowhead hatte hier in dem Thread ganz zu Beginn auch bereits einen Vorschlag gemacht:
Ich besitze zwar keinen Blog, aber ich würde da eher in diese Richtung gehen und niemanden ausschließen wollen, solange der Person die Kinder genauso sehr am Herzen liegen wie mir. Wenn nach der ellenlangen Diskussion hier immer noch nicht klar ist, dass das auf alle Beteiligten zutrifft, dann hilft wohl wirklich nichts mehr.
Arrowhead hatte hier in dem Thread ganz zu Beginn auch bereits einen Vorschlag gemacht:
Davon abgesehen, wirkt es bereits falsch, überhaupt die Notwendigkeit von solchen Grundsätzen zu sehen. Zwar kann ich verstehen, dass man sich gerade als Pädophiler von jenen Leuten abgrenzen möchte, die schlimme Dinge machen, aber der Auftrag der Aufklärung sollte eher sein, dass es keine Verbindung gibt zwischen einem Pädophilen und schlechten Taten (und nein, das Gesetzbuch braucht man dafür nicht als sinnvoll erachten, auch wenn man sich daran natürlich halten muss). Ein normaler Heterosexueller muss sich ja auch nicht ständig von Frauenbelästigern, Stalkern oder Vergewaltigern abgrenzen. Genau dieses Ziel muss hier ebenfalls angestrebt werden. Pädophile sind nun einmal individuell und da sind sehr viele unterschiedliche Meinungen vertreten. Im Kern möchten wir alle aber die Kinder glücklich machen und sie vor Schäden bewahren.Arrowhead hat geschrieben: 07.02.2021, 21:12 Warum tut es nicht auch ein Hinweis wie: "Eine Legalisierung sexueller Handlungen mit Kindern ist nicht das Ziel dieses Projekts oder der Verantwortlichen"? Von mir aus auch noch mit kurzer Begründung für den womöglich überraschten Leser: "Weil, wir haben da ein paar Bedenken und wollen diese Debatte erstmal hinten anstellen."
Ich besitze zwar keinen Blog, aber ich würde da eher in diese Richtung gehen und niemanden ausschließen wollen, solange der Person die Kinder genauso sehr am Herzen liegen wie mir. Wenn nach der ellenlangen Diskussion hier immer noch nicht klar ist, dass das auf alle Beteiligten zutrifft, dann hilft wohl wirklich nichts mehr.
Das kann ich auch nur vollständig unterschreiben. Es ist schon wirklich schlimm, dass selbst nach sechs Seiten offenbar immer noch nicht allen bewusst ist, worüber wir hier überhaupt sprechen.Arrowhead hat geschrieben: 07.03.2021, 15:07 Und deswegen halte ich es für so entscheidend, festzuhalten, dass auch "ausgelebte" Pädophilie an und für sich(!) eben genauso harmlos ist wie andere Sexualformen. Ansonsten spielt man das Spiel mit. Auch das meine ich mit Legitimation.