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Karamello
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Plädoyer für Respekt und Debattenkultur

Beitrag von Karamello »

Andere Meinungen aushalten können.
Ich wünsche mir, dass wir wieder lernen zu akzeptieren, dass es verschiedene Meinungen gibt. Für manche wie mich ist die Re-Legalisierung von sogenannten "Ersatzmaterialien" ein Herzensanliegen. Ich sehe sie sogar essentiell an, um für ein friedliches Miteinander zu sorgen, wovon sowohl pädophile Menschen als auch Kinder profitieren.
Leider wird sehr vieles auf die persönliche Ebene reduziert. Es werden die Menschen angegriffen, anstatt sich mit den Argumenten auseinanderzusetzen. Wenn im GSA-Forum beispielsweise der "Kinderschutz" über allem steht und man sich von Ersatzmaterialien distanziert, dann ist das so. Ich verstehe zwar nicht, inwieweit sich Ersatzmaterialien und Kinderschutz widersprechen, aber Menschen sind eben verschiedener Meinung. Jeden, der auch nur einen Jota von einer sehr harten, gesellschaftlich genormten Doktrin abweicht und die "falschen" Fragen stellt als "Einvernehmler" abzustempeln finde ich falsch. Was nützen uns diese "Labels"? Spalten sie nicht extrem?

Ich wünschte mir weniger eine Denkweise wie "gutes GSA", "böses GLF", sondern sich einzugestehen, dass es verschiedene Foren gibt, die das Ziel haben Pädos zu helfen. Wie genau das gemacht wird, dazu gibt es verschiedene Philosophien. Schön wäre es, wenn man sich sachlich mit Argumenten auseinandersetzen könnte anstatt beleidigend und ausfallend zu werden. Wir sind alle nur Menschen und wenn man die Emotionen mal herunterschraubt, kann man sich sicherlich unterhalten. Bestimmt gibt es oftmals weniger Differenzen als angenommen und eine solche sachliche Debattenkultur kann sogar für beide Parteien gewinnbringend sein.

Leben und leben lassen.
Lasst doch bitte einfach jeden seinen Weg beschreiten. Wir leben in einem freien Land, in einer Demokratie. Wir reden hier von legalen Internetplattformen, auf denen man sich in Deutschland registrieren kann. Der eine registriert sich im Forum X, der andere im Forum Y. Manche sind auf mehreren Plattformen aktiv. Was ist daran so schlimm? Sollte man Menschen nicht an ihren Taten messen? Wie wollen wir das Stigma bekämpfen, wenn es in der Pädo-Community schon so viel Stigma gibt?
Niemand hat die Verpflichtung, sich für das Schreiben in einem Selbsthilfeforum zu rechtfertigen. Das ist eine Privatentscheidung und hat nicht angegriffen zu werden.

Es besteht kein Zwang, dass sich jeder liebhat und in einer Friede-Freude-Eierkuchen-Manier händchenhaltend ums Lagerfeuer tanzt. Aber wenn wir zumindest erreichen könnten, dass der Beschuss des anderen stoppt, wäre das für alle ein großer Gewinn.
Ich selbst bin auch nicht frei von Fehlern und habe die letzten Tage viel über mein Verhalten reflektiert. Da ich ein emotionaler Mensch bin, lasse ich auch manchmal meinen Dampf ab. Das ist ganz normal, das wird seitens einiger GSAler auch nicht anders sein.

Mein Plädoyer lautet also: lasst uns respektieren, dass es andere Meinungen gibt und uns wieder einer sachlichen Debattenkultur annehmen!

[Thema verschoben. Der offene Bereich ist nur für Gäste. GLF-Moderation]
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Karamello
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Re: Plädoyer für Respekt und Debattenkultur

Beitrag von Karamello »

Warum es schwer ist, Anti-C zu sein

Wegen der aktuellen Diskussionen würde ich gerne mal etwas loswerden, was wie ich finde in diesen Thread gehört: die politischen Streitigkeiten im "Pädouniversum" nämlich.
Und nein, es soll nicht darum gehen, dass es mir etwa schwer fiele, auf den sexuellen Kontakt mit Kindern zu verzichten. Darum geht es nicht. Es geht hier darum, dass in einigen Anti-C-Kreisen ein sehr toxisches Klima herrscht, was teilweise schon sektenartige Züge annimmt.
Den Titel habe ich bewusst provokativ formuliert. Und eigentlich ist er ziemlich wahr. Man muss sich mal überlegen: wenn man sagt, dass man für den sexuellen Kontakt mit Kindern ist, dann gilt man als sogenannter "Pro-Contacter". Man muss diese Einstellung nicht beweisen, und niemand würde es infrage stellen, dass dies so ist. Es gibt auch keine Kontaktschuld, bei dem einem Pro-Contacter unterstellt würde, er wäre plötzlich Anti-C, weil er mit Anti-Cs in Kontakt ist.

Wenn man aber sagt, man ist Anti-Contacter, dann muss man sich ständig beweisen. Ein falsches Wort, ein falscher Satz, man muss ihn rechtfertigen. Ich weiß gar nicht, wie oft in letzter Zeit mein Standpunkt zum sexuellen Kontakt zu Kindern infrage gestellt wurde. Da nützt es auch nichts, dass ich nicht müde werde zu unterstreichen, dass ich jedweden sexuellen Kontakt zu Kindern kategorisch ablehne. Was aber mit eine der bedenklichsten Entwicklungen ist, ist meiner Meinung nach eine gewisse "Kontaktschuld", die in den Raum gestellt wird. Mit Schmuddelkindern soll man halt nicht spielen. Die Anti-C-haftigkeit eines Menschen wird in Frage gestellt. Man ist dann bestenfalls noch Neutral-C, sollte man sich am "falschen" Ort aufhalten. Im Grunde sind Neutral-Cs Pädos, die nicht "radikal" genug sind, um von den anderen Anti-Cs als einen der ihrigen anerkannt zu werden. Warum ist das eigentlich so?

Ich glaube, es wird oft vergessen, dass wir alle Menschen sind. Pädophile Menschen. Lasst uns doch einfach mal gegenseitig unterstellen, dass wir es nicht böse meinen.
Vielleicht hilft dieser Vergleich - ist ein Vegetarier kein Vegetarier mehr, wenn er mit einem fleischessenden Menschen zu tun hat? Unterstützt er dann passiv die Schlachtung von Tieren? - Man merkt schon, wie absurd das ist.
Ich würde sogar sagen, dass die meisten Pro-Contacter nicht die Absicht haben, Kindern zu schaden. Ich will versuchen, diese im Dialog dazu zu ermuntern, sich der potentiellen Gefahr bewusst zu werden, die durch Sex einem Kind zugefügt werden könnten. Eine Gefahr, die in den Augen von uns Anti-Cs so groß ist, dass sie im Verbund mit dem Kindeswohl über dem Wunsch nach sexueller Nähe steht. Es gibt nichts, was es Wert ist, einem Kind Leid zuzufügen. Und ich bleibe dabei.

Man wird mich auch weiterhin anfeinden und in Abrede stellen, dass ich wirklich Anti-C bin. Aber so schnell werde ich nicht aufgeben, denn ich bin ein Mann, der seine Prinzipien hat und zu seinem Wort steht. Und ich werde mit anderen Pädophilen im Dialog bleiben, auch wenn diese in meinen Augen bedenkliche Ansichten teilen.

Mit freundlichen Grüßen

Karamello
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Namielle
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Re: Plädoyer für Respekt und Debattenkultur

Beitrag von Namielle »

Karamello hat geschrieben: 10.07.2024, 12:31Ich würde sogar sagen, dass die meisten Pro-Contacter nicht die Absicht haben, Kindern zu schaden. Ich will versuchen, diese im Dialog dazu zu ermuntern, sich der potentiellen Gefahr bewusst zu werden, die durch Sex einem Kind zugefügt werden könnten. Eine Gefahr, die in den Augen von uns Anti-Cs so groß ist, dass sie im Verbund mit dem Kindeswohl über dem Wunsch nach sexueller Nähe steht.
Es ist für Pädophile doch der Normalfall, mit Kindern keinen "Sex" zu haben. Da spielt es auch keine Rolle, ob derjenige von KiH und Konsorten in die Schublade "Pro-C", "Neutral-C", "Complex-C", "XY-C" oder "Anti-C" gesteckt wird. Letztendlich geht es ja nur darum, sich selber einen Heiligenschein aufzusetzen und andere als böse Pädos darzustellen. Damit wird die Stigmatisierung aber nicht abgebaut, sondern im Gegenteil sogar noch verstärkt. Ich weiß nicht, was ich für diese Leute bin, aber ich habe jedenfalls Kontakt zu Kindern und immer noch keines missbraucht. :roll:

Ansonsten halte ich von den Begriffen sowieso nichts und würde sie nicht verwenden.
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Mitleser
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Re: Plädoyer für Respekt und Debattenkultur

Beitrag von Mitleser »

Du bist wahrscheinlich "Neutral-C", so wie ich, weil Du Dich in einem bösen Einvernehmler-Forum aufhältst und Dich nicht genügend von den "Pro-C"-Usern abgrenzt. Da könnten Außenstehende ja denken, dass Du mit denen heimlich unter einer Decke steckst, und schon ist die ganze mühevolle Öffentlichkeitsarbeit umsonst. Aber wer sich gegen Ausgrenzung stark macht und dabei selbst ausgrenzt, hat meiner Meinung nach jegliche Glaubwürdigkeit verspielt... :roll:
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Re: Plädoyer für Respekt und Debattenkultur

Beitrag von Leni »

Mitleser hat geschrieben: 17.07.2024, 20:36 Aber wer sich gegen Ausgrenzung stark macht und dabei selbst ausgrenzt, hat meiner Meinung nach jegliche Glaubwürdigkeit verspielt... :roll:
Das ist gut! Sehr gut! :idea:
Du allein warst mein Beschützer, Inhalt meines Lebens.
Du warst mir ein Freund und Vater. Ich liebe dich.
:herz:
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Namielle
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Re: Plädoyer für Respekt und Debattenkultur

Beitrag von Namielle »

Ja, das stimmt und ist schon total verrückt.
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Karamello
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Re: Plädoyer für Respekt und Debattenkultur

Beitrag von Karamello »

Namielle hat geschrieben: 17.07.2024, 19:40 Es ist für Pädophile doch der Normalfall, mit Kindern keinen "Sex" zu haben. Da spielt es auch keine Rolle, ob derjenige von KiH und Konsorten in die Schublade "Pro-C", "Neutral-C", "Complex-C", "XY-C" oder "Anti-C" gesteckt wird.
Richtig. Denn - und das ist statistisch belegegt - wird der meiste Kindesmissbrauch von Menschen begangen, die gar nicht pädophil sind. Von sogenannten Ersatzhandlungstätern also.
Den ganzen C-Buchstabensalat empfinde ich übrigens auch affig. Außerhalb der Anti-C-Filterblase kennt niemand diese Begrifflichkeiten oder gebraucht diese gar.
Namielle hat geschrieben: 17.07.2024, 19:40 Letztendlich geht es ja nur darum, sich selber einen Heiligenschein aufzusetzen und andere als böse Pädos darzustellen. Damit wird die Stigmatisierung aber nicht abgebaut, sondern im Gegenteil sogar noch verstärkt. Ich weiß nicht, was ich für diese Leute bin, aber ich habe jedenfalls Kontakt zu Kindern und immer noch keines missbraucht. :roll:
Das ist eine perfide Strategie, die noch dazu nicht funktioniert. Es ist der Gesellschaft völlig schnuppe, ob du das Heiligtum "Anti-Conctact" vor dir herträgst. Du bist sowieso der böse Kinderschänder, die tickende Zeitbombe. Und man wird Dir immer unterstellen, Du würdest Dich doch irgendwann umentscheiden und ein Kind missbrauchen.
Namielle hat geschrieben: 17.07.2024, 19:40 Ansonsten halte ich von den Begriffen sowieso nichts und würde sie nicht verwenden.
Ich auch nicht (mehr). Es braucht neue Begriffe dafür. Ich nenne mich auch nicht "Anti-C", sondern am liebsten Pädo oder Girllover. Denn das ist, was meine Sexualität auszeichnet. Dass ich keine Kinder missbrauche hat nichts mit meiner Sexualität zu tun, sondern mit meiner Ethik, meiner Moralvorstellung. Genau so wie ein anderer Mann auch keine Frauen vergewaltigen würde, nur, weil er auf diese steht.
Mitleser hat geschrieben: 17.07.2024, 20:36 Du bist wahrscheinlich "Neutral-C", so wie ich, weil Du Dich in einem bösen Einvernehmler-Forum aufhältst und Dich nicht genügend von den "Pro-C"-Usern abgrenzt.
Willkommen im Club :mrgreen: Wir sind alle so gefallene Sterne, solche Luzifers, die vom KiH-Himmel in die Abgründe der GLF-Hölle gestürzt sind :rotfl:

Mitleser hat geschrieben: 17.07.2024, 20:36 Da könnten Außenstehende ja denken, dass Du mit denen heimlich unter einer Decke steckst, und schon ist die ganze mühevolle Öffentlichkeitsarbeit umsonst. Aber wer sich gegen Ausgrenzung stark macht und dabei selbst ausgrenzt, hat meiner Meinung nach jegliche Glaubwürdigkeit verspielt... :roll:
Eben. Da ist es eigentlich viel bequemer Neutral-C zu sein, da man dann nicht mehr sektenartig diskriminieren muss und für alles angegriffen wird, nicht "pur" genug für einen Anti-C zu sein.

Mir ist das auch völlig egal, wie man mich nennt. Ob ich denn nun von denen Anti-C oder Neutal-C genannt werde. Entscheidend ist, dass ich den sexuellen Missbrauch von Kindern ablehne. Aber das trage ich nicht als Heiligenschein auf meinem Haupt. Mir ist viel wichtiger, dass wir uns als Pädos vernetzen, und gegenseitig stärken, Mut machen. Denn nur gemeinsam sind wir stark.
Mitleser hat geschrieben: 17.07.2024, 20:36 Aber wer sich gegen Ausgrenzung stark macht und dabei selbst ausgrenzt, hat meiner Meinung nach jegliche Glaubwürdigkeit verspielt... :roll:
Sehr schön :herz:
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