Sachbücher zu unserem Thema.
Benutzeravatar
Flaubert
Beiträge: 720
Registriert: 10.10.2025, 02:07
AoA: 6-11

Re: Die Pädo-Bewegung um Frits Bernard

Beitrag von Flaubert »

Namielle hat geschrieben: 05.02.2026, 20:33 Und welches Problem hatte dann die Klassenlehrerin? :mrgreen:
Mitleser hat geschrieben: 05.02.2026, 21:13 Frage ich mich auch. Bestimmt ist die nur neidisch...
Nein, wie gesagt, sie hält Freundschaft zwischen Kindern und Erwachsenen nicht für sinnvoll, zu viel Nähe...
Obwohl... Vielleicht ist sie neidisch...? :mrgreen:
Teleguard: WL4LLT5GV

Mis días sin ti son tan oscuros
Tan largos, tan grises, mis días sin ti
Mis días sin ti son tan absurdos
Tan agrios, tan duros, mis días sin ti
Benutzeravatar
Namielle
Beiträge: 2363
Registriert: 29.09.2020, 17:54
AoA: 3-12
Wohnort: Mädchenparadies

Re: Die Pädo-Bewegung um Frits Bernard

Beitrag von Namielle »

Flaubert hat geschrieben: 05.02.2026, 21:17 Obwohl... Vielleicht ist sie neidisch...? :mrgreen:
Das denke ich mir bei der Anti-C-Fraktion, die dich oder uns allgemein "belehren" will, auch.
Mädchenliebender :herz: | Ich liebe kleine Mädchen so wie es ihnen lieb ist.

"Wenn wir ganz und gar aufgehört haben, Kinder zu sein, dann sind wir schon tot." - Michael Ende
Benutzeravatar
Karamello
Beiträge: 1384
Registriert: 30.10.2023, 07:48
AoA: 3-13
Wohnort: Thüringen

Re: Die Pädo-Bewegung um Frits Bernard

Beitrag von Karamello »

Natürlich sind auch Kinder sexuelle Wesen. Als kleiner Junge fand ich es total erregend, mich nackig auszuzuiehen und mir vorzustellen, wie ich mit meiner damals besten Freundin kuschelte. Ich war gerade einmal in der zweiten Klasse. Kinder als asexuelle Wesen zu betrachten ist extrem rückständig und prüde.
Im Übrigen betone ich, dass dieses ganze Ant-C-tum eine sehr eurozentrische Bewegung ist. Damit meine ich nicht nur das geographische Europa, sondern auch europäisch geprägte Länder in Nord-, Mittel- und Südamerika. Die Urvölker hingegen, so wie viele Kulturen in Afrika und Asien sehen das Thema ohnehin anders. Ich könnte hier von Japan schwärmen, wo das Mädchenhafte als Ideal angesehen wird, aber das würde hier den Rahmen sprengen.
Mitleser hat geschrieben: 05.02.2026, 15:17 Genau das war mir auch immer wichtig zu betonen, und genau dafür bin ich bei GSA und schließlich auch bei den P-Punkten stark kritisiert worden. Ich hatte mich einfach an der Behauptung gestört, dass sexuelle Kontakte zwischen Kindern und Erwachsenen (gleich welcher Art) zwingend schädlich sind, sondern ich bin der Meinung, dass dies sehr auf die jeweiligen Umstände ankommt und man hier einfach nicht dogmatisch mit einer absolutistischen Behauptung auftreten kann. Es gibt eben nicht nur schwarz und weiß, sondern alle möglichen Schattierungen dazwischen.
Eine ganze Weile noch habe ich dem nachgetrauert, meiner Entfernung aus dem GSA-Forum, das wegmobben aus KiH, P-Punkte und Co. Rückblickend sehe ich es als Befreiung an. Eine Befreiung aus einem Käfig von Denkverboten, Selbstzensur und vorauseilendem Gehorsam der Gesellschaft gegenüber.

Unterm Strich haben die Anti-Cs auch nichts erreicht. Das Anbiedern, das Opfern eigener Verbesserungen im gesellschaftlichen Leben; all dies hat nichts genutzt. Wenn die P-Punkte oder KiH nur einen Jota das Ansehen von pädophilen verbessert hätten, so wären Strafmilderungen statt Verschärfungen eingeführt worden. Dann hätten wir nun kein Land, in dem Männer unter Generalverdacht stehen, wenn sie mit Kindern arbeiten.

Also was bringt es, was bringt es verdammt nochmal, wenn ich überall hinschreibe, wie sehr ich den Kindersex ablehne und diesen auf jeden Fall als schädlich betrachte? Für die Gesellschaft sind wir ohnehin alle tickende Zeitbomben, Trieb- und Lustgesesteuerte, die nur auf den richtigen Zeitpunkt warten, ein Kind zu missbrauchen. Nach netten Statements wie sehr man SmK ablehnt kräht da kein Hahn.

Diese selbstauferlegten Denkverbote habe ich endgültig abgeschüttelt und frage nun offen danach, was guten Sex ausmacht. Das ist übrigens eine Frage, die generell gestellt werden sollte.
Woher kann man sichergehen, dass der Geschlechtsakt zwischen Erwachsenen ohne Schaden und unmittelbar oder später auftretende Traumata vollzogen wird?
Das Argument, was mein Freund Klase gerne verwendet ist, dass man beim Sex mit Kindern nie weiß, ob er gut gehen wird, und daher abzulehnen sei. Das ist meiner Meinung nach ein brandgefährliches Argument. Denn auch ein Erwachsener ist nicht davor gefeit, Schaden zu nehmen.

Eine ergebnisoffene, ideologiebefreite Sexualforschung würde nicht nur den Sex zwischen Erwachsenen und Kindern, sondern auch zwischen Erwachsenen revolutionieren.
Wichtige Fragen dabei sind:
  • Wodurch zeichnet sich Einvernehmlichkeit aus?
  • Worauf ist bei einer Penetration zu achten?
  • Wie verhält es sich mit nicht-penetrativem Sex (Streichen, Reiben, gegenseitige Masturbation, Küssen, Petting, etc)?
  • Inwiefern wirkt sich der Geschlechtsakt auf die sexuelle Entwicklung eines Menschen aus (sowohl bei frühen Erfahrungen als Kind sowie bei Menschen, die bis ins hohe Alter keinen Sex haben)?
  • Sexualpräfernzen (Homo- bi, und heterosexuelle Orientierungen, Abgrenzungen und Unterscheidungen nach Sinnhaftigkeit hinterfragen)
Dies nur ein paar Punkte dazu. Ich würde mir von Herzen wünschen, dass die Sexualwissenschaft endlich wieder wie eine Wissenschaft nach den altbewährten Kriterien betrieben wird. Besonders wichtig dabei ist, dass all die "Therapeuten"-Kriminologen dabei ausgeschlossen werden. Denn wer Sexualität mit Kriminologie in einen Topf wirft, der ist von Anfang an voreingenommen und kann zu keinem objektiven, evidenzbasierten Ergebnis kommen.
"Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar."
- Antoine de Saint-Exupéry
Benutzeravatar
Mitleser
Beiträge: 5792
Registriert: 28.01.2011, 17:45
AoA: 2-12

Re: Die Pädo-Bewegung um Frits Bernard

Beitrag von Mitleser »

Wären sexuelle Kontakte zwischen Erwachsenen immer einvernehmlich und auf Augenhöhe, bräuchte es auch es auch keine "Me Too"-Bewegung, die darauf aufmerksam macht, dass viele Frauen von Männern sexuell belästigt werden. Mir kommt es eher so vor, als würden die Erfahrungen von solchen Frauen auch auf pädophile Männer projiziert, so dass diese zunehmend stärken verdächtigt werden, Kinder zu belästigen, weil das in der Gesellschaft insgesamt ein so großes Problem ist. Max bat an anderer Stelle gerade, man möge sich sprachlich nicht "in die Gosse" begeben, aber man darf eben nicht die Augen davor verschließen, dass es diese "Gosse" gibt, aber nur, weil wir männlich sind, heißt das noch lange nicht, dass wir uns dort bewegen. Vielmehr erlebe ich es so, dass gerade hier im GLF viele Leute sehr reflektiert über ihre Neigung berichten, ohne ihre Wünsche und Fantasien zu negieren.

Wenn ich auf meine Kindheit zurückblicke, war die Sexualität spätestens seit meinem fünften Lebensjahr ebenfalls präsent, schon damals fand ich den Unterschied zwischen Mädchen und Jungen sehr spannend, und meine Fantasien drehten sich immer wieder darum, dieser Neugier, diesen Sehnsüchten nachzugehen. Leider gab es nicht viele Möglichkeiten, auch traute ich mich nicht, entweder aus Angst, die Mädchen würden so etwas nicht wollen, oder aus Angst, dass Erwachsene mich ausschimpfen. Wenn ich schon als Kind im Grundschulalter zu solch differenzierten Überlegungen fähig war, warum sollte ich das heute als Erwachsener nicht mehr sein? Mag sein, dass manche Menschen (insbesondere Männer) das selbst im Erwachsenenleben nicht hinbekommen, aber wie überall kann man eben nicht alle über einen Kamm scheren, auch die Pädophilen nicht.
Benutzeravatar
Karamello
Beiträge: 1384
Registriert: 30.10.2023, 07:48
AoA: 3-13
Wohnort: Thüringen

Re: Die Pädo-Bewegung um Frits Bernard

Beitrag von Karamello »

Mitleser hat geschrieben: 06.02.2026, 09:23 Wären sexuelle Kontakte zwischen Erwachsenen immer einvernehmlich und auf Augenhöhe, bräuchte es auch es auch keine "Me Too"-Bewegung, die darauf aufmerksam macht, dass viele Frauen von Männern sexuell belästigt werden. Mir kommt es eher so vor, als würden die Erfahrungen von solchen Frauen auch auf pädophile Männer projiziert, so dass diese zunehmend stärken verdächtigt werden, Kinder zu belästigen, weil das in der Gesellschaft insgesamt ein so großes Problem ist.

MeToo, der Feminismus und der damit verbundene Kampf gegen das "Patriarchat", die haben da ganz erheblich mitgespielt. Aus einer ursprünglich guten Idee (Frauenrechte, Emanzipation) wurde ein regelrechter Hass auf den Mann und seine Sexualität. Die Idee einer gleichberechtigten Gesellschaft zwischen Mann und Frau wurde dadurch pervertiert.
Was in dieser Debatte freilich fehlt sind toxische Frauen (den Ausdruck toxische Weiblichkeit gibt es vielsagender Weise nicht) und wie Frauen Männer in einer Ehe tyrannisieren und ausnutzen. In so einer hochgefährlichen politischen Giftmische sind wir Pädos natürlich das gefundene Fressen.

Daher wäre es wie gesagt überfällig, wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzukehren. Fakten, Fakten, Fakten. Ideologie hat uns gesellschaftlich in die Sackgasse manövriert.

Übrigens: wenn der feministische Slogan "My body, my choice" wirklich gelten würde, dann stände es auch einer Minderjährigen frei, mit einem Erwachsenen Sex zu haben, so wie in dem Fall mit der 13jährigen und dem Bademeister oder der Zehnjährigen und ihrem Schwiegervater. Aber nein, solche Gedankengänge darf man ja nicht denken :wink:
Mitleser hat geschrieben: 06.02.2026, 09:23 [...] aber wie überall kann man eben nicht alle über einen Kamm scheren, auch die Pädophilen nicht.
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
"Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar."
- Antoine de Saint-Exupéry
Antworten