Denn so viel ist klar: Die Anbieter und ihre Kunden verabreden sich in den meisten Fällen über Messengerdienste wie Whatsapp oder Telegram.
Für die Videostreams nutzen sie Angebote wie Teams oder Zoom. Diese verschlüsselten Kanäle sind vor Strafverfolgern weitgehend sicher, sie werden auch von den Anbietern nicht auf verdächtiges Material durchsucht. Bis heute gibt es keinen einzigen Fall von Onlinemissbrauch, der in Echtzeit entdeckt worden ist. Wenn Ermittlern etwas in die Hände fällt, dann entweder bei Hausdurchsuchungen oder weil Aufnahmen später über unverschlüsselte Kanäle geteilt werden und Verdachtsmeldungen auslösen.
Allerdings sind solche Meldungen seit Anfang des Monats in der Europäischen Union verboten. Da lief eine Ausnahmeregelung aus, die es Anbietern erlaubte, unverschlüsselte Kommunikation freiwillig auf Missbrauchsdarstellungen zu scannen. Die Mitgliedstaaten wollten sie verlängern, doch im Parlament entschied sich eine knappe Mehrheit dagegen.
Zwar haben Google, Meta, Microsoft und Snapchat angekündigt, dass sie ihre bisherige Praxis fortsetzen würden. Doch darf das amerikanische Zentrum für vermisste und ausgebeutete Kinder, kurz NCMEC, Verdachtsmeldungen mit Bezug zu IP-Adressen in der EU nicht mehr an europäische Strafverfolgungsbehörden weitergeben.
Der Grund für die europäischen Blockaden ist der Siegeszug der „Chatkontrolle“-Gegner. Eingriffe in die Privatsphäre sollen unter keinen Umständen erlaubt sein, solange kein konkreter Verdacht vorliegt – diese Sicht hat sich durchgesetzt.
zitiert nach https://archive.ph/zRZtG
NCMEC meldet seit April 2026 nicht mehr an europäische LEAs
Re: NCMEC meldet seit April 2026 nicht mehr an europäische LEAs
Wer die Chatkontrolle fordert, müsste auch in jedem Privathaushalt eine Überwachungskamera anbringen wollen. 
Mädchenliebender
| Ich liebe kleine Mädchen so wie es ihnen lieb ist.
"Wenn wir ganz und gar aufgehört haben, Kinder zu sein, dann sind wir schon tot." - Michael Ende
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Re: NCMEC meldet seit April 2026 nicht mehr an europäische LEAs
Und dann werden diese Überwachungskameras im Kinderzimmer gehackt, und die inkriminierenden Aufnahmen gelangen doch in die Hände derer, die man dingfest machen will.
Alles schon passiert, denn wo immer der Staat Informationen abgreifen will, benötigt man eine Hintertür, eine Aufweichung der Verschlüsselung, und somit eine Möglichkeit, dass Daten in dubiose Kanäle abfließen können. Wenn Politiker die anlasslose Überwachung durchsetzen wollen, sollten sie mit gutem Beispiel vorangehen und die ersten staatlich kontrollierten Kameras in ihrem Haus anbringen lassen...
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Re: NCMEC meldet seit April 2026 nicht mehr an europäische LEAs
Da wird ja sicher auch keine Reklame für gemacht, und der Kreis der Beteiligten dürfte recht klein sein und dicke Konten haben.Bis heute gibt es keinen einzigen Fall von Onlinemissbrauch, der in Echtzeit entdeckt worden ist.
TeleGuard-ID: ZQV9DB8VV
Re: NCMEC meldet seit April 2026 nicht mehr an europäische LEAs
Eine gute Nachricht für Privatsphäre und Demokratie, eine schlechte Nachricht für die Kinderschutz-Gestapo. Gut, dass es noch gute Nachrichten gibt 
"Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar."
- Antoine de Saint-Exupéry
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Re: NCMEC meldet seit April 2026 nicht mehr an europäische LEAs
Spacefrogs haben vor ein paar Wochen zu dem Thema ein Video auf Youtube hochgeladen. Sie zeigen darin, wie die Tagesschau Staatspropaganda vermittelt.
DIESER Beitrag entblößt den ÖRR | Absichtliche Lügen in der Tagesschau.
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Die staatliche Vernichtung von Puppen muss sich für ihre Besitzer wie die Ermordung eines geliebten Familienmitgliedes anfühlen. Konsequent gegen die politische Verfolgung und Inhaftierung von unschuldigen Menschen!