Interessantes aus Presse, Rundfunk, Internet.
Antworten
Benutzeravatar
Leni
Beiträge: 4134
Registriert: 02.02.2021, 08:00

Ein 13jähriges Mädchen brennt mit einem 50jährigen Mann 6 Jahre lang durch

Beitrag von Leni »

https://www.youtube.com/watch?v=sIzncmkjQQ8

Ich beziehe mich auf den ersten Fall:

Da ist ein 13jähriges Mädchen mit einem 50jährigen Mann durchgebrannt, freiwillig! Als sie 18 ist, verläßt sie ihn heimlich und kehrt wieder nach Hause zurück,

Gefragt, warum sie erst jetzt nach Hause kommt, sagt sie : Wenn ich früher gekommen wäre, wäre er für 15 Jahre ins Gefängnis gekommen und ich wahrscheinlich in ein Heim, deshalb.

Leider (finde ich) hat er doch noch 6 Jahre Gefängnis bekommen.

Und schaut mal die Kommentare:
@EinfachZuCrazy
vor 3 Wochen
6 Jahre Haft nur ist krazy

74


Antworten


@bibibibsn6740
vor 3 Wochen (bearbeitet)
ja! nach diesem Kommentar hab ich gesucht. Ich bin erschüttert über das milde Urteil! 6 Jahre??! Dafür das er einen Menschen entführt, erpresst/unter Druck gesetzt hat u Jahre lang eingesperrt hat. Der Typ hat lebenslänglich verdient

15


Antworten


@Mia.Miller
vor 1 Tag
​ @bibibibsn6740

Empfehlung Strafgesetzbuch !!!

1


Antworten


@TandeBerda
vor 2 Wochen
​ @bibibibsn6740

... mit Sicherungsverwahrung, also TATSÄCHLICH lebenslang

1


Antworten


@Mia.Miller
vor 1 Tag
​@TandeBerda
Blödsinn !!!



Antworten


@Mia.Miller
vor 1 Tag
**krazy😮😮😮😮??????



Antworten


@Toniper
vor 3 Wochen
Sie ist doch freiwillig mit.

4


Antworten


@kamliko
vor 2 Wochen
​ @Toniper ein 13 jähriges Kind kann sowas nicht entscheiden

7


Antworten


@ichglaubichstehimwald7495
vor 2 Wochen
​ @Toniper Sie war ein Kind, mit 13 sind Kinder nicht einmal strafmündig. Unfassbar das immer wieder Leute wie du die Verantwortung vom Täter zum Opfer verschieben

6


Antworten


@Toniper
vor 2 Wochen
@ichglaubichstehimwald7495 Das habe ich selbst im nächsten Kommentar erwähnt. Leute, geht mir nicht auf den Sack.

2


Antworten


@janset21
vor 2 Wochen
@Toniper die hören damit nicht auf, weil sie nicht lesen sondern so nerven als ob es mit 14 dann ok wäre, aber laut Gesetz eben schon wobei dieser Fall k.A. ...



Antworten


@zapbutton8553
vor 2 Wochen
​ @Toniper Bei minderjährigen gilt das nicht.

3


Antworten


@Mia.Miller
vor 1 Tag
​ @Toniper
Pfui !!!!!



Antworten


@EinfachZuCrazy
vor 3 Wochen
@Toniper Nein spielt nicht zu Rolle schwöre alleine Steuerhinterziehungen als Unternehmer kann dich ganz schnell 7 Jahre in Knast bringen. 6 Jahre dafür ist ein Witz ohne scheiss. Stell mal vor das wäre deine Tochter

9


Antworten


@Mia.Miller
vor 1 Tag
​ @EinfachZuCrazy
"**spielt nicht zu Rolle..........?????= spielt keine Rolle................



Antworten


@PowderJinx33
vor 3 Wochen
​ @Toniper widerlich

8


Antworten


@Toniper
vor 3 Wochen
@PowderJinx33 habe mitbekommen, dass sie erst 13 beim verschwinden war und die eine Beziehung hatten. Das ändert die Situation.
Zuletzt geändert von Leni am 16.08.2026, 00:35, insgesamt 1-mal geändert.
Du allein warst mein Beschützer, Inhalt meines Lebens.
Du warst mir ein Freund und Vater.
:herz:
Benutzeravatar
Leni
Beiträge: 4134
Registriert: 02.02.2021, 08:00

Re: Ein dreizehnjähriges Mädchen brennt mit einem 50jährigen Mann 6 Jahre lang durch

Beitrag von Leni »

(mich interessiert dieser Fall sehr) :wink:

https://www.stern.de/panorama/verbrechen/maedchen-mit-53-jaehrigem-auf-der-flucht-eine-verhaengnisvolle-beziehung-3910522.html
Eine verhängnisvolle Beziehung
von Lisa Rokahr
13. September 2013 20:07 Uhr
stern.de als bevorzugte Quelle festlegen

Zur Merkliste hinzufügen
In einem Chat lernt die 13-jährige Maria einen 53-Jährigen kennen und verschwindet mit ihm. Freunde beschreiben den Mann als tollen Familienvater, seine Ehefrau zeigte ihn jedoch wegen Pädophilie an.
Bernhard war der beste Kamerad, den ich mir vorstellen kann", sagt Volker Marsch, Bezirksvorsitzender der Republikaner in Ostwestfalen-Lippe. In der Partei war auch Bernhard Haase jahrelang engagiert. "Bis er sich vor einigen Jahren plötzlich zurückzog, von einem Tag auf den anderen." Sein Enkelkind sei am plötzlichen Kindstod verstorben. "Er sagte mir mal, er käme über den Tod nicht hinweg." Es mache ihn sprachlos, dass sein Parteifreund nun wegen Missbrauchs gesucht werde. "Eine Bilderbuchfamilie!" Bernhard sei doch immer der vorbildliche, etwas biedere Familienvater gewesen. Zweimal fragt Marsch nach, ob sich die Polizei nicht irre, ob Haase vielleicht einfach nur mit einer seiner Töchter unterwegs sei.

Aber das ist er nicht. Bernhard Haase ist seit Mai mit der 13-jährigen Maria Henselmann verschwunden. Vergangenes Jahr hatte er sich, getarnt als als 14-jähriges "Karlchen", an das Mädchen in einem Internetchat herangemacht. Zuletzt wurden die beiden im Juli in Polen gesehen.

Chatten ist nicht strafbar
Das Bild der Familienidylle, wie von Freund Marsch beschrieben, ist fraglich. Vergangenes Jahr loggte sich die Stieftochter von Haase unter einem Pseudonym in den Chat mit Maria ein. "Maria, Du hast keine Ahnung, was wir schon gelitten haben", warnt sie das Mädchen, so erinnert sich Marias Mutter an die Worte im Chatprotokoll. Haases Stieftocher weist sie darauf hin, dass "Karlchen" ein erwachsener Mann sei – und pädophil. Maria schaltete auf stur. Kein Platz für Vernunft inmitten der Schwärmerei eines jungen Mädchens.

Nicht nur die Tochter warnte Maria, vor einem Jahr war es Haases eigene Ehefrau, die den Chat auf dem Computer entdeckte und ihren Mann kurzerhand anzeigte. Polizei und Staatsanwaltschaft Detmold ermittelten wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs. Doch die Ermittlungen verliefen im Sande. "Es las sich, als wenn sich die Kleine in den Mann verliebt hat, es war eine Schwärmerei", sagt Christopher Imig, Sprecher der Staatsanwaltschaft. Ein Polizeibeamter, der die Nachrichten ebenfalls kennt, spricht sogar von einem "sexuellen Hintergrund": "Die beiden sprachen sehr offen darüber, was man miteinander anstellen könnte – aber einen Hinweis darauf, dass bereits etwas passiert ist, gab es nicht." Und die Kommunikation zwischen einem Kind und einem Erwachsenen an sich ist nicht strafbar, erklärt Imig. "Das Mädchen belastete den Mann in ihren Aussagen natürlich nicht."

Auf Haases Computer fand man jedoch auch das Foto eines sehr jungen Mädchens, oben ohne. Es war jedoch nicht Maria, und es war strafrechtlich nicht relevant. Das Mädchen auf dem Foto war erkennbar älter als 14 Jahre. "Kinderpornografie ist es, wenn eine sexuelle Tätigkeit zu sehen ist", sagt Imig. "Das einzelne Bild eines halbnackten Mädchens auf einem Computer sagt gar nichts, wir können es nur als Hinweis werten, dass da noch mehr ist." Aber mehr war da nicht auf Haases Computer.

Die Staatsanwaltschaft musste das Verfahren einstellen. "Uns blieb nur die Möglichkeit, die Mutter darauf hinzuweisen, dass sich etwas anbahnen könnte."

Polizei fahndet international
Die Warnung allerdings kam zu spät. Denn längst hatte sich etwas "angebahnt". Haase hatte das Mädchen in Freiburg heimlich besucht. Als die Verbindung aufflog, sah es einige Zeit so aus, als würde Maria den Kontakt abbrechen, hatte "Karlchen" doch ausgehende graue Haare, Bauch und Brille. Mittlerweile ist aber unklar, ob die Verbindung je unterbrochen war. Die Polizei Freiburg ermittelt, sie geht noch immer davon aus, dass sich die beiden im Ausland, wahrscheinlich in Osteuropa aufhalten. "Theoretisch könnten sie aber in jedem Land sein, daher fahnden wir international", sagt Sprecherin Laura Riske.

Bis zum Mai dieses Jahres war Bernhard Haase immer wieder in Freiburg. Auch einige von Marias Freundinnen wussten von der Beziehung, sollen sie sogar gedeckt haben. So auch am Abend des 4. Mai. Da will Maria angeblich bei einer Freundin übernachten. Als die Mutter sie wie vereinbart zwischen 21 und 22 Uhr auf dem Handy erreichen will, ist sie nicht da. Als Maria endlich zurückruft, versucht die sich herauszureden.

Mutter wartet vergebens
Sie wolle spontan eine Bekannte überraschen. Dann sagt sie, sie habe sich verlaufen. Dann wollte sie ein Taxi nach Hause nehmen. Eine Dreiviertelstunde wartete Monika Beisler vor der Tür, aber es kam kein Taxi. "Maria, hier stimmt was nicht, ich leg jetzt auf und ruf die Polizei, die ortet dein Handy", sagte sie zu ihrer Tochter.

Es ist das letzte Telefonat zwischen Monika Beisler und ihrer Tochter, das letzte Lebenszeichen. Danach verschwinden Maria und Haase. Als die Polizei die Ortungsdaten von Marias Handy überprüft, stellt sich heraus: Maria war die ganze Zeit in einem Hotel mit Bernhard Haase. Kaum einen Kilometer entfernt vom Elternhaus.

Die Mutter vermutet, dass sich Maria in einem Solidaritätskonflikt befindet. Falls ihre Tochter inzwischen Heimweh habe, so wolle sie doch gleichzeitig den Mann schützen, von dem sie sagt, dass sie ihn liebt. Im aktuellen stern appelliert die Mutter daher an Haase, ihre Tochter endlich zurückzubringen. "Das ist das Dilemma", sagt Beisler. Einerseits soll er geschnappt werden, andererseits darf der Druck nicht ins Unermessliche steigen. Nicht für Haase, denn seine Ausweglosigkeit könne auch Gefahr für Maria bedeuten. Aber auch von Maria will sie den Druck nehmen. "Es gab Vorschläge, wir erfinden eine Krankheit, aber da sagte ich, da mache ich nicht mit, das zerreißt mir das Kind."

Wenn man im nordrhein-westfälischen Kalldorf nachfragt, wo Haase bis vor rund einem Jahr mit seiner Frau und Kindern lebte, hört man, er sei ein unauffälliger, zurückgezogener Mann. "Immer ein bisschen grimmig", sagt Wilfried Gerkensmeier, Vorsitzender der örtlichen Vereinsgemeinschaft. "Aufgefallen ist er eigentlich nur wegen seiner zwei großen weißen Hunde." Einen nahm Haase auch mit auf die Flucht, und ließ ihn unterwegs zurück. Maria nahm nichts mit an diesem Abend am 4. Mai, nicht mal Geld. Ihre Mutter wartet in der Wohnung, bis Maria endlich wiederkommt. Sie kauft nicht richtig ein, betritt ihr Zimmer nicht. Alles auf Warteposition. "Es würde wahnsinnig Druck aus der Familie nehmen, wenn zumindest ein Lebenszeichen käme", sagt sie.
Du allein warst mein Beschützer, Inhalt meines Lebens.
Du warst mir ein Freund und Vater.
:herz:
Benutzeravatar
Leni
Beiträge: 4134
Registriert: 02.02.2021, 08:00

Re: Ein dreizehnjähriges Mädchen brennt mit einem 50jährigen Mann 6 Jahre lang durch

Beitrag von Leni »

Blomberg/Freiburg. Seit drei Wochen ist die 13-jährige Maria-Brigitta Henselmann aus Freiburg mit einem 40 Jahre älteren Mann auf der Flucht - Bernhard Haase aus Blomberg. Sie hatten sich über das Internet kennengelernt. Die Fahnder gehen von einer Liebesbeziehung aus. Was bringt solch ungleiche Paare zusammen?

Älterer Mann, junge Frau - das zählt zu den Klassikern in Liebesbeziehungen. Was aber geht in Männern vor, die sich in pubertierende Mädchen verlieben und sich damit strafbar machen? Und was bringt Teenager dazu, ihr Leben in die Hand eines älteren Mannes zu legen, wie es wohl Maria getan hat?

Für den Direktor der Kriminologischen Zentralstelle in Wiesbaden, Rudolf Egg, leben die beiden eine Fantasie aus, die viele Menschen haben, aber aus gutem Grund nicht umsetzen. "Ich denke, dass sich 10 bis 15 Prozent der Männer von Jugendlichen angezogen fühlen, die noch halb Mädchen und schon halb Frau sind." Aber die meisten beließen es bei der Fantasie, sei es aus moralischen Gründen oder aus Furcht vor Strafe und gesellschaftlicher Ächtung.

Das Verhalten von Maria findet Egg ebenfalls nicht ungewöhnlich. "Die Schwärmerei von Mädchen etwa für ihre Lehrer ist ja bekannt." Die Erwachsenen repräsentierten das, was sie selbst noch nicht haben: Reife und Selbstbewusstsein. Meist fallen solche Schwärmereien nicht auf fruchtbaren Boden und erlöschen schnell.

Es muss einiges zusammenkommen, damit ein solch ungleiches Paar entsteht. Das Internet spielt dabei für Egg nicht die entscheidende Rolle. "Es bietet nur eine Möglichkeit mehr, in Kontakt zu kommen." Auf herkömmlichem Weg wäre Maria aber vermutlich kaum auf den 53-Jährigen aus Blomberg gestoßen. Sie hatte sich mehrfach mit ihm getroffen - gegen den Willen ihrer Eltern.

Für die Kriminalistin Rita Steffesenn vom Zentrum für Kriminologie und Polizeiforschung in Kaisersesch ist das Internet "eine gute Plattform, um anonym zu bleiben. Das Paar kann sich kennenlernen, ohne sich mit dem störenden Umfeld, etwa den Eltern, auseinandersetzen zu müssen." Im richtigen Leben falle ein Mann dagegen schnell auf, wenn er sich mit einer Jugendlichen trifft.

Zudem sind Mädchen schnell bereit, im Internet ihre Gefühle offenzulegen. Das lässt sich vielfach nachlesen. So berichtet ein Teenager unter dem Pseudonym "untilyoucomeback" über eine Erfahrung als 14-Jährige: "Ich hab mich in ihn verliebt, obwohl ich ihn in echt noch nie gesehen hatte."

Solche Mädchen sind für die Annäherungsversuche eines älteren Mannes offen: "Pubertierende sind in einem Moment ganz erwachsen und dann wieder wie kleine Kinder. Wenn ein Erwachsener auf all das eingeht, tut das unheimlich gut", sagt Steffesenn.

Bei den betreffenden Männern sieht Egg, der in solchen Fällen als Gutachter gehört wird, eine gewisse Unreife. "Oft sagen sie selbst, dass sie noch wie Kinder sind." Ein Motiv sei auch, dass sie die Frauen beschützen wollten, was sie in gleichberechtigten Partnerschaften kaum ausleben könnten. An dieser Frage würden solche Beziehungen auch später oft scheitern. "Wenn die Mädchen erwachsen werden, sehen sie das Ungleichgewicht und beenden das Ganze."

Die Männer, die wegen ihrer Liebe zu Minderjährigen meist ins Gefängnis müssen, zeigten sich oft wenig einsichtig. "Viele schämen sich nicht, 'weil das Mädchen doch schon so erwachsen war'", sagt Egg. "Diese Männer haben ihre eigene Version der Geschichte, in der nicht sie, sondern die Gesetze das Problem sind."
Du allein warst mein Beschützer, Inhalt meines Lebens.
Du warst mir ein Freund und Vater.
:herz:
Benutzeravatar
Leni
Beiträge: 4134
Registriert: 02.02.2021, 08:00

Re: Ein 13jähriges Mädchen brennt mit einem 50jährigen Mann 6 Jahre lang durch

Beitrag von Leni »

Die Liebesflucht der 13-jährigen Maria
Ein 13 Jahre altes Mädchen aus Freiburg ist seit Mai verschwunden. Sie ist zusammen mit einem 53 Jahre alten Freund offenbar in Polen. Sie hatte ihn zuvor in einem Chatroom kennengelernt.
Von Per Hinrichs
27.08.2013, 06:02 Uhr
Bevorzuge uns auf Google
Freiburg. Sie haben das Fluchtfahrzeug in Gorlice, Polen, gefunden, schon am 13. Juli. Sie haben den Schäferhund gefunden, mit dem die beiden auf der Flucht waren; er war angeleint an einem Gartenhäuschen in der Nähe der polnischen Stadt, Futter- und Wassertrog vor der Schnauze. Sie haben aber keine Spur von der 13-jährigen Maria Henselmann aus Freiburg, die seit dem 4. Mai 2013 mit dem 53-jährigen Bernhard Haase aus dem westfälischen Blomberg, Kreis Lippe, durchgebrannt ist. Die Polizei weiß nicht, wo die beiden sind und wie es dem Mädchen geht. Nur eines ist klar: Haase meint es bitterernst. „Er hat alles hinter sich gelassen“, sagt Laura Riske von der Polizeidirektion Freiburg.

Zeugen haben das ungleiche Pärchen in Supermärkten in Polen gesehen, wie sie Lebensmittel einkauften. Mit dabei hatten die zwei Deutschen Wanderrucksäcke und Isomatten. Allerdings sah es nicht danach aus, als ob Maria gegen ihren Willen mit dem 40 Jahre älteren Mann unterwegs sei. „Wir gehen nicht von einer Entführung aus“, sagt Riske.

Was ist es dann? Ist nicht davon auszugehen, dass Haase pädophil ist? Wer brennt hier mit wem durch? Das Landeskriminalamt Baden-Württemberg wartet darauf, seine Zielfahnder loszuschicken, der Privatdetektiv Guido Weber ermittelt in dem Fall. „So einen Fall habe ich noch nie erlebt“, sagt Weber, der selbst 22 Jahre bei der Kripo arbeitete und ehrenamtlich für die Familie tätig ist.
Er selbst hat einiges herausgefunden und der Polizei mitgeteilt, will aber keine Details verraten. „Oberstes Ziel ist es, Maria zu finden und nach Hause zu bringen“, sagt Weber.

Doch dorthin will der pubertierende Teenager anscheinend auf keinen Fall zurück. Marias Mutter, Monika Beisler, hat auf Facebook eine Unterstützungsgruppe eingerichtet. Auf der Seite „,Mariasuche“ flehte Beisler ihre Tochter an, ein Lebenszeichen zu geben. Sie solle bitte ihren Kosenamen nennen, den sie als Baby bekommen habe, schreibt sie. „Nimm meine Hand… ich halte dich… dir wird nichts geschehen, du hast mein Ehrenwort. Bitte hab Vertrauen!“, schreibt die Mutter dort – vergebens. Auf keinen der Aufrufe ihrer Mutter ist die Tochter eingegangen. Die Polizei sprach mit Freundinnen von Maria aus, sichtete Mails, Chatprotokolle, Festplatten. Kein Wort von Flucht, keine Rede vom Abhauen. Maria hielt dicht, auch ihren engsten Freundinnen gegenüber.

Schon im Jahr 2012 lernte das Mädchen den Elektriker aus Blomberg in einem Internet-Chat kennen. Dort soll er sich als 14-Jähriger ausgegeben haben. Haase lebt nach seiner Trennung bei seiner Mutter, er hat eine 24-jährige Stieftochter und war 2005 Landes-Schatzmeister bei den rechtsradikalen „Republikanern“, eine Partei, die unter anderem „Lebenslänglich für Kinderschänder“ fordert. Nach Medieninformationen hatte er die Flucht geplant. Haase soll mehrere Tausend Euro Bargeld mit sich geführt haben; in seinem weißen Skoda Kombi fuhr er nach Freiburg und holte Maria ab. Der Einsatz einer EC- oder Kreditkarte hätte die Fahnder sofort auf die Spur geführt. Mit dabei: sein weißer Schäferhund, dem er sogar eine eigene Internetseite gewidmet hat.

Nach den Ermittlungen der Polizei flohen die beiden bald nach Sachsen. Haase soll Mitte Mai dort ein Autokennzeichen aus Ludwigshafen gestohlen haben, da er von der Fahndung nach seinem Wagen wusste. Die erste heiße Spur ergab sich erst am 13. Juli, zweieinhalb Monaten nach dem Verschwinden des Mädchens. Da wurde das Auto in der Nähe der polnischen Grenzstadt Gorlice gefunden, offenbar aufgegeben. Die Polizei untersuchte den Wagen und stellte fest, dass die beiden dort mehr oder weniger gewohnt und geschlafen haben. Im polnischen Radio fragte die Polizei nach Zeugen, die Maria und Haase gesehen hatten. Und es meldeten sich welche: In einer Gartenhütte bei Gorlice fanden Anwohner den Schäferhund. Auch ihn ließ Haase zurück – und damit die letzte Brücke in sein altes Leben, das nun in Trümmern hinter ihm liegt. An der Tätowierung im Ohr wurde der Hund identifiziert.

Der Job weg, die Mutter allein gelassen, das Auto aufgegeben, den Hund ausgesetzt, in der Tasche ein wenig Bargeld und im Schlepptau eine 13-Jährige, von der niemand weiß, wie lange sie noch durch die Weiten Polens wandern will. Die bange Frage für die Polizei ist, wie Haase reagiert, wenn Maria einfach wieder nach Hause möchte. Offenkundig hat der Mann, der nicht einschlägig vorbestraft ist und nicht als gewalttätig gilt, nichts mehr zu verlieren außer dem Mädchen. „Wir wissen nicht, wo sie sich jetzt aufhalten“, sagt Polizeisprecherin Laura Riske.
Du allein warst mein Beschützer, Inhalt meines Lebens.
Du warst mir ein Freund und Vater.
:herz:
Benutzeravatar
Leni
Beiträge: 4134
Registriert: 02.02.2021, 08:00

Re: Ein 13jähriges Mädchen brennt mit einem 50jährigen Mann 6 Jahre lang durch

Beitrag von Leni »

Maria Henselmann spricht | RON TV

https://www.youtube.com/watch?v=rX5O_FKajCM

@mafalda2780
vor 6 Jahren
Offenbar konnte sie ihm mehr vertrauen, als der eigenen Familie. Hätte sie ein wirklich liebevolles Zuhause und eine wohlwollende Familie gehabt, wäre sie doch niemals weggelaufen und für so viele Jahre weggeblieben. Vielleicht einfach `mal ehrlich sein... !

@methewho7040
vor 5 Jahren
genau so ist es, irgendwas hat ihr ja gefehlt als kind ich denke vertrauen war auch keins da aber am ende kennen wir die story nicht

@butchiner4466
vor 2 Monaten
Es kann etwas schief gelaufen sein, muss aber nicht.
Es ist normal, in der Pubertät Schwierigkeiten zu haben - auch in einem wundervollen Elternhaus.
Viele Kinder sind in dem Alter völlig naiv.
Wenn ein Erwachsener das auszunutzen weiß, kann es so weit kommen.
Zum Glück ist es selten, dass all dieses zusammenkommt.

@sophiasdfghjkl
vor 5 Jahren
@VeronikaRuppel Selbst wenn Maria das anders sieht... Sie war damals noch ein Kind. An einem Kind ist nichts falsch, das Verhalten eines Kindes spiegelt das Verhalten der Eltern. Er hätte sie niemals so manipulieren können, hätte sie eine heile und glückliche Familie. Das heißt ja nicht, dass ihre Familie sie nicht liebt. Das heißt nur, dass in dieser Familie einiges falsch gelaufen ist. (So wie in vielen Familien)

@aseriesoftriangleswecalltr6065
vor 4 Jahren
geschichte einer zärtlichen Liebesbande

@mjj7781
vor 4 Jahren
Es ist mir schleierhaft wie sie nicht einfach nur Ekel vor ihm empfunden haben kann und nicht instinktiv gespürt hat, dass sein Verhalten unangebracht und nicht richtig ist.

@melliunknown4070
vor 6 Jahren (bearbeitet)
Meiner Ansicht hat sie eiskalt gewartet bis sie 18ist das Mama ihr nix mehr kann.das ER ihr angeblich das Internet verbot glaub ich nicht.die hat sich schon von ihrer Mutter das Netz nicht verbieten lassen(und das die Mutter sich Respekt verschaffen kann hat wohl jeder schon bemerkt) und das sie das Internet braucht um zu erfahren das ihre Mutter sie vermisstl ist armselig.ich finde die hätte ihm wenigstens eine Nachricht hinterlassen können das sie abhaut anstatt ihn ins offne messer laufen zu lassen..

@vegetarierfurtierschutz8931
vor 7 Jahren
Sie wirkt mit 18 reifer, als andere Frauen es mit 28 sind.
Das war ihr Weg, und geschadet hat es ihr offensichtlich nicht.
Das der Mann, der scheinbar gut auf sie aufgepasst hat, nun der Buhmann ist, und hart bestraft wird, find ich nicht so gut. Jetzt ein Buch schreiben, und dann ist die Zukunft gesichert :--) (Kampusch hat es vorgemacht)

@333-u9o
vor 7 Jahren (bearbeitet)
Sie wirkt nicht reif - sie wirkt wie 50!! Der Typ hat ihr ihre Jugend gestohlen - sie benutzt um seine Pädophilie auszuleben!
Vor dir sollten sich lieber einige in Acht nehmen - bei deiner Denke möchte ich dein Handeln echt nicht kennen!

@colinesmusic
vor 5 Jahren
Wenn das Opfer gute Hilfe nach dem traumatischen Ereignis bekommt und sich deshalb erholt, ändert das nichts an der Schwere des Verbrechens. Er hat ihr 5 Jahre ihres Lebens genommen.

@kw9801
vor 6 Jahren
Der Mann, der auf sie AUFGEPASST hat, im Ernst?!?!? Der Mann hat sie hunderte Male VERGEWALTIGT!! Ein KIND!!! Ich glaub, ich werd nicht mehr

@svenschwertner8967
vor 6 Jahren
sie spielt jetzt das große Opfer ...jetzt verarscht sie RTL

@redsunschine
vor 6 Jahren (bearbeitet)
Die ist freiwillig mit Ihm mitgegangen. Hat all die Jahre mit ihm eine Beziehung geführt und Diese ist halt in die Brüche gegangen.
Es ist ein absolutes unrecht das der Mann verurteilt worden ist. Da der Mann verurteilt worden ist müssten die Eltern auch wegen verletzung der Aufsichtspflicht verurteil werden.

P.s. das "Schutzalter" in Deutschland liegt bei 14 Jahren
Du allein warst mein Beschützer, Inhalt meines Lebens.
Du warst mir ein Freund und Vater.
:herz:
Benutzeravatar
Namielle
Beiträge: 2763
Registriert: 29.09.2020, 17:54
AoA: 2¾-12
Wohnort: Mädchenparadies

Re: Ein 13jähriges Mädchen brennt mit einem 50jährigen Mann 6 Jahre lang durch

Beitrag von Namielle »

Ich möchte mit einem 6jährigen Mädchen durchbrennen...
Mädchenliebender :herz: | Ich liebe kleine Mädchen so wie es ihnen lieb ist.

"Wenn wir ganz und gar aufgehört haben, Kinder zu sein, dann sind wir schon tot." - Michael Ende
Benutzeravatar
Kaninchenfreund
Beiträge: 288
Registriert: 26.07.2023, 21:24
AoA: 4-11
Wohnort: Sachsen Anhalt, Landkreis Stendal in Klietz

Re: Ein dreizehnjähriges Mädchen brennt mit einem 50jährigen Mann 6 Jahre lang durch

Beitrag von Kaninchenfreund »

Leni hat geschrieben: 16.08.2026, 00:32
seine Ehefrau zeigte ihn jedoch wegen Pädophilie an.
Beeindruckend! Die Frau kennt Bereiche des Strafrechts, die der Staat selbst noch nicht entdeckt hat.
Ist der Anti kriminell - euthanasieren aber schnell!
Antworten