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Forum-Geist
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Re: Argumentationen gegen das Besitzverbot

Beitrag von Forum-Geist »

Hier von Wissenschaft zu reden halte ich für lächerlich. So weit ich weiß gibt es nur Studien und Statistiken wobei man sich höchstens drüber streiten kann ob eine Studie besser oder schlechter gemacht ist. Es gibt z.B. Studien die nur mit einer Person gemacht wurden und selbst wenn es mehr sind stehen diese nur representativ für diese kleine Gruppe. Dennoch hab ich hier schon öffter gelesen das sich manche auf solche Zahlen verlassen und sie geradezu als wissenschaftliche Wahrheit in den Himmel loben. Freunde... es ist zwar interessant so was zu lesen und darüber nach zu denken, aber egal welche Meinung ihr vertreten mögt: Es bleibt ein philosophisches Glaubenskonstrukt

Meiner Meinung nach steht hinter all den Steinen die wir sehen können ein Berg den wir übersehen :wink:
Welcher Verstand oder Sinn ist ihnen denn zu eigen?
Sie verlassen sich auf die Volkssänger und nehmen die Masse zum Lehrer.
Denn sie wissen nicht, dass die meisten schlecht, wenige aber gut sind.

Heraklit
Gast

Re: Argumentationen gegen das Besitzverbot

Beitrag von Gast »

Outback hat geschrieben:Ach was gesprochen wird ist nur heiße Luft. Bereits jetzt fehlt Personal, die illegale Pornografie zu verfolgen- und zwar nur [.im OB gebanntes Wort]. Denn jedes Bild muss einzeln bewertet werden.

oder aber die setzen das um [Verbot von Nacktfotos] und Karlsruhe kassiert das Gesetz als verfassungswidrig.
Das Bundesverfassungsgericht ist dahingehend eine intakte Stimme der Vernunft. Daher bezweifel ich, dass Nacktfotos unter Strafe gestellt werden. Ob ein Gesetz erlassen wird, ist eine andere Frage und nicht deren Zuständigkeitsbereich.

Ist ein Verbot des Besitzes von Kinderpornografie verfassungswidrig?
Ich sage nein. Solange es Opfer geben kann die merkliche Schäden nehmen, wie es bei sexuellem Missbrauch der Fall ist.
Daher unterstütze ich moralische Bedenken in dem Bereich. Auch wenn ich es nicht gut finde, halte es für nachvollziehbar und in gewisser Weise für berechtigt.

Anders sieht das bei fiktiver Pornografie aus. Die steht zwar im Gesetz, wird aber von der Justiz ignoriert. Wäre das anders, könnte man über eine Abschaffung dieses Gesetzes sprechen. Jedoch so lange die Justiz es so handhabt wie bisher, sehe ich da keine Notwendigkeit.

Das mit dem Verbot von Nacktaufnahmen ist ein populistisches Herumgeschrei, um von den eigenen Fehlern oder Pädophilen-Skandalen innerparteilich abzulenken. Was Maas da in den Raum stellt sind nicht mehr als leere Worte und falls nicht, dann eine leere Gesetzeshülle und falls das nicht der Fall ist, ein Fall für das Bundesverfassungsgericht und wenn das dann keine verfassungsgemäße Urteile und Wegweisungen ausspricht, dann werde ich mir anfangen Gedanken zu machen.
Gast

Re: Argumentationen gegen das Besitzverbot

Beitrag von Gast »

Derzeit bestimmt das Bundesverfassungsgericht über alle wesentlichen Faktoren, wie beispielsweise Datenspeicherungen, Umgang mit verfassungswidrigen Gesetzen und Hausdurchsuchungen.

Aktuell aus dem Fall Edathy, bei dem bekannt wurde, dass Hausdurchsuchungen auf Grund polizeilicher Spekulationen (Nacktbilder seien ursächlich für mehr) missbraucht wurden für Durchsuchungsbeschlüsse. Die Reaktion:
Das Bundesverfassungsgericht hat zum wiederholten Male entschieden, dass die Durchsuchung einer Wohnung den Verdacht einer Straftat voraussetzt, der auf konkreten Tatsachen beruhen muss (Beschluss v. 13.03.2014, Az.: 2 BvR 974/12).

In dem Beschluss heißt es hierzu:

Erforderlich zur Rechtfertigung eines Eingriffs in die Unverletzlichkeit der Wohnung zum Zwecke der Strafverfolgung ist daher der Verdacht, dass eine Straftat begangen wurde.

Dieser Verdacht muss auf konkreten Tatsachen beruhen; vage Anhaltspunkte und bloße Vermutungen reichen nicht aus (vgl. BVerfGE 44, 353 ; 115, 166 ). Eine Durchsuchung darf nicht der Ermittlung von Tatsachen dienen, die zur Begründung eines Verdachts erforderlich sind; denn sie setzen einen Verdacht bereits voraus (vgl. BVerfGK 8, 332 ; 11, 88 ; BVerfG, Beschluss der 3. Kammer.

Quelle: Jurablog Internet-Law

Onlinerecht und Bürgerrechte 2.0
Gast

Re: Argumentationen gegen das Besitzverbot

Beitrag von Gast »

Um ein objektives Gesamtbild bilden zu können, muss man über den Tellerrand schauen. Ich persönlich finde es für mich in Ordnung, ausgegrenzt zu werden. Denn gesellschaften haben immer ihre Außenseiter die sie diskreditieren. Wenn nicht wir das wären, dann z.B. Muslime usw. Das mag für einige ein schwacher Trost sein, aber man setzt sich sozusagen passiv für andere ein und kann weiter hoch erhobenen Hauptes was tun.
In der andere ablehnenden Masse würde ich mit meinem Gewissen ins Konflikt kommen- als nicht geouteter Pädophiler ist das anders. Keine Gruppe kann besser inkognito leben als Pädophile.
Gast

Re: Argumentationen gegen das Besitzverbot

Beitrag von Gast »

Sascha hat geschrieben:Weil ich denke, dass es für diesen Unterschied einen objektiven Grund gibt.
Den gesunden Menschenverstand beanspruchst Du sicher für Dich. Irren kannst Du jetzt nicht mehr. :lol: :wink:
5% nicht Einvernehmlichkeit bei Jungen- da dürfte die Qoute des schmerzlichen Analverkehrs schon höher liegen.

Wer neutral und objektiv bleiben will, dem bleibt nur die Möglichkeit gar nichts beizutragen...
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Poki
Beiträge: 75
Registriert: 02.01.2010, 09:58

Re: Argumentationen gegen das Besitzverbot

Beitrag von Poki »

Denn gesellschaften haben immer ihre Außenseiter die sie diskreditieren.
So ist das, vollkommen alternativlos!11
Ist ja total albern da zu versuchen was zu verändern. Kann man ja auch garnicht.
Am besten vergräbt man sich in sein Privatleben und fühlt sich wie der neue Jesus Christus, weil man sich ja so heldenhaft für andere Menschen aufopfert in seiner Untätigkeit.
I wonder if I've been changed in the night? Let me think. Was I the same when I got up this morning? I almost think I can remember feeling a little different. But if I'm not the same, the next question is 'Who in the world am I?' Ah, that's the great puzzle!
aus
Lewis Caroll: Alice in Wonderland
Gast

Re: Argumentationen gegen das Besitzverbot

Beitrag von Gast »

Poki hat geschrieben: So ist das, vollkommen alternativlos!11
Ist ja total albern da zu versuchen was zu verändern. Kann man ja auch garnicht.
Alternativlos? Keineswegs. Nur Alternativen wie eine Revolution Kosten Zeit, Energie und eventuell Menschenleben. Der Gewinn steht für mich in keinem Verhältnis zu dem Einsatz.
Albern? Durchaus. Ich muss nichts verändern. Ich habe alles was ich will und habe gelernt mit Situationen umzugehen. Für mich brauche ich nichts verändern. Und das letzte was ich will ist andere verändern. Die werden schon genug beeinflusst. Aus meiner Sicht ist jeder für sich selbst verantwortlich. Ich spiele doch nicht den Babysitter für Gesellschaften die ihre Moral verlieren.
Man kann verändern- ja, aber: Warum? Ich bin zufrieden.

Eine Revulotion schadet mir und anderen. Wozu etwas herbeiführen, was weniger Nutzen hat, als es an Einsatz kostet? Warum nicht zufrieden sein. Es gibt so viele Möglichkeiten ein angenehmes Leben zu führen.
Du nimmst die Meinungen und andere Menschen, vielleicht sogar das eigene Leben viel zu wichtig und machst Dir damit nur Lebensfreude kaputt.

Ich würde etwas verändern wollen, wenn ich auch nur einen Deut auf das Geschwätz der Leute geben würde- das tue ich nicht mehr und seit dem geht es mir sehr gut. Warum andere wie Du mir sagen wollen, was für mich das richtige wäre, erschließt sich mir nicht, da Du mich nicht kennst und nur Deine eigene Interessen siehst. Warum sollte ich für Dich den Kopf riskieren, nur damit Du zufrieden bist?

Ich genieße die Vorteile meiner Wahrnehmungsverzerrung und träume, ohne anderen dadurch Leid zuzufügen. Wichtig ist doch nur, mit sich selbst im reinen zu sein.
Gast

Re: Argumentationen gegen das Besitzverbot

Beitrag von Gast »

Poki hat geschrieben: Ist ja total albern da zu versuchen was zu verändern. Kann man ja auch garnicht.
Wenn ich eine Sache nicht erzwingen kann ist das Liebe von anderen. Und Leute die mich hassen sind mir egal.
Ansonsten sag mir welche Veränderung Sinn macht. Warum sollte ich beispielsweise für eine Beziehung mit Kindern kämpfen? Wenn ich eine will und ein Kind mich derart mag, dann mache ich es einfach. Ich habe keine Beziehung. Aber wenn ich eine wollte, könnte mich keiner davon abhalten.

Sag Du mir was ich wollen würde und ich sag Dir wie ich es erreiche. Nur den Respekt von anderen kann man nicht erzwingen.
Verändern kann ich mich selbst, aber andere müssen das schon für sich tun.
Gast

Re: Argumentationen gegen das Besitzverbot

Beitrag von Gast »

Poki hat geschrieben: So ist das, vollkommen alternativlos!11
Ist ja total albern da zu versuchen was zu verändern. Kann man ja auch garnicht.
Ich habe doch geschrieben, dass ich das Gesetz, so wie es aktuell vor Gericht geahndet wird, in Ordnung und rechtsstaatlich verhältnismäßig emfpinde.
Ich muss keine Veränderung schaffen, wenn ich zufrieden bin.

Anders wäre es, wenn sich die von mir genannten Punkte ändern würden. Ich habe ja geschrieben, ab wann ich eingreifen würde. Und wann ich was tue, musst Du mir überlassen. Da hast Du keinerlei Mistspracherecht.
Gast

Re: Argumentationen gegen das Besitzverbot

Beitrag von Gast »

Spielen wir Liebe wurde 2012 nicht als Kinderpornografie eingestuft.
SPD und CDU distanzieren sich von Edathy. Verständlich.

Ich vergleiche das mit des Aussagen der CSU gegen Ausländer oder von Cameron in England. Damit soll die Bevölkerung einerseits zufrieden gestellt werden, andererseits wird kaum etwas effektiv unternommen. Bei Ausländern wegen schwacher Geburtenrate und bei KiPo wegen der Verfassung.
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Forbidden Love
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Re: Argumentationen gegen das Besitzverbot

Beitrag von Forbidden Love »

Gast hat geschrieben:...

Aktuell aus dem Fall Edathy, bei dem bekannt wurde, dass Hausdurchsuchungen auf Grund polizeilicher Spekulationen (Nacktbilder seien ursächlich für mehr) missbraucht wurden für Durchsuchungsbeschlüsse. Die Reaktion:
Das Bundesverfassungsgericht hat zum wiederholten Male entschieden, dass die Durchsuchung einer Wohnung den Verdacht einer Straftat voraussetzt, der auf konkreten Tatsachen beruhen muss (Beschluss v. 13.03.2014, Az.: 2 BvR 974/12).

...

Quelle: Jurablog Internet-Law

Onlinerecht und Bürgerrechte 2.0

Genau, zum wiederholten Mal. Aber was nutzen Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichtes, wenn es Ermittlungsbehörden, Staatsanwälte und Richter nicht kümmert. Es werden weiter von Richtern, rechtlich unbegründetet, Durchsuchungsbechlüsse unterschrieben und Emittlungsbehörden "durchwühlen" die Intimsphäre des "vermeintlich" Beschuldigten.

Gruß

FL
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Re: Argumentationen gegen das Besitzverbot

Beitrag von Poki »

Ich muss nichts verändern. Ich habe alles was ich will und habe gelernt mit Situationen umzugehen.
Soll ich dir was verraten? Mir geht es auch recht gut. Rein vom Eigennutzen her könnte ich die Füße hochschlagen und feststellen, dass die paar Dinge zu richten, die mich noch stören, viel aufwändiger wären, als einfach mal ne Runde zu chillaxen.
Vielleicht hast du recht, vielleicht sollte ich mit selbstgerechter Feigheit in die Ecke setzen und mir einreden ich würde die Muslime retten, wenn ich billige, dass auch noch in den kommenden Generationen Pädos erstmal eine Lebensphase haben, die geprägt ist von Deppression und Selbsthass, welche das ein oder andere Mal auch gerne in Suizid endet.

Ist ja nicht mein Problem :D


Ich habe doch geschrieben, dass ich das Gesetz, so wie es aktuell vor Gericht geahndet wird, in Ordnung und rechtsstaatlich verhältnismäßig emfpinde.
Von Gesetzen habe ich nichts geschrieben.
I wonder if I've been changed in the night? Let me think. Was I the same when I got up this morning? I almost think I can remember feeling a little different. But if I'm not the same, the next question is 'Who in the world am I?' Ah, that's the great puzzle!
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Re: Argumentationen gegen das Besitzverbot

Beitrag von Forum-Geist »

Aus welcher Quelle schlürfst du deinen Nectar der Kraft Poki?
Welcher Verstand oder Sinn ist ihnen denn zu eigen?
Sie verlassen sich auf die Volkssänger und nehmen die Masse zum Lehrer.
Denn sie wissen nicht, dass die meisten schlecht, wenige aber gut sind.

Heraklit
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Re: Argumentationen gegen das Besitzverbot

Beitrag von Poki »

Überschätz mal lieber nicht meine Kräfte. ;)
I wonder if I've been changed in the night? Let me think. Was I the same when I got up this morning? I almost think I can remember feeling a little different. But if I'm not the same, the next question is 'Who in the world am I?' Ah, that's the great puzzle!
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Re: Argumentationen gegen das Besitzverbot

Beitrag von Forum-Geist »

Ich hab mich grad beim ersten mal verlesen und dachte du schreibst:

"Überschätz mal lieber nicht meinen Kaffe" das wäre auch auch eine gute Antwort gewesen :mrgreen:

Ich denke ich mach mir jetzt mal einen schönen Starken :D
Welcher Verstand oder Sinn ist ihnen denn zu eigen?
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Denn sie wissen nicht, dass die meisten schlecht, wenige aber gut sind.

Heraklit
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